Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Die üblichen Verdächtigen

Die üblichen Verdächtigen

   Kinostart: 18.01.1996

The Usual Suspects: Meisterhafter Thriller von Bryan Singer, der einem mit der Geschichte des vermeintlichen "Teufels" Kayzer Söze ein herrliches Ammenmärchen auftischt.

Poster Die üblichen Verdächtigen
DVD/Blu-ray jetzt bei amazon

Streaming bei:

Alle Streamingangebote

Filmhandlung und Hintergrund

Meisterhafter Thriller von Bryan Singer, der einem mit der Geschichte des vermeintlichen "Teufels" Kayzer Söze ein herrliches Ammenmärchen auftischt.

Ein Quintett stadtbekannter Ganoven steht im Mittelpunkt eines mißlungenen Drogendeals und der Entlarvung zweier korrupter Polizeibeamter. Alle Spuren führen zum gefürchteten Gangsterboß Keyser Soze, den noch nie jemand gesehen hat, dessen Name aber selbst die gewieftesten Gangster erschaudern läßt.

Nach einem mißlungenen Drogendeal auf einem Schiff, der in einer blutigen Katastrophe endet, zählt die Polizei 27 Tote und zwei Überlebende. Während der eine im Koma liegt, beginnt Zollinspektor Kujan mit der Vernehmung des Ganoven Kint, der sich ebenfalls an Bord befand. Im Verlauf dieses Verhörs werden allmählich die Hintergründe, die zu diesem tragischen Ereignis führten, offenbar. Schließlich scheinen sämtliche Spuren zu einem mächtigen Gangsterboß zu führen, den noch nie jemand gesehen hat.

Ein Quintett stadtbekannter Ganoven steht im Mittelpunkt eines mißlungenen Drogendeals und der Entlarvung zweier korrupter Polizeibeamter. Bryan Singers zweite Regiearbeit ist eine ungemein spannende und clever inszenierte Kriminalgeschichte mit Starbesetzung.

Bilderstrecke starten(8 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Die üblichen Verdächtigen

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

4,3
9 Bewertungen
5Sterne
 
(6)
4Sterne
 
(2)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(1)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

    1. In unterkühlten Bildern stellt Bryan Singer in seinem zweiten Film den Verlauf eines genialen Verbrechens dar und führt nebenbei immer wieder auf falsche Fährten. Es finden sich die verschiedensten Genres in dem Film, so ist "Die üblichen Verdächtigen" Psycho-Thriller, Drama, Gangsterfilm, Film-Noir und manchmal auch ein wenig Horrorfilm.

      Die Auflösung ist so beunruhigend wie es kaum eine in einem Suspense-Thriller der letzten Jahre war. Was als kleiner Film beginnt, wird schnell zu einem apokalyptischen Verwirrspiel, das auf Tarantinoschen Spuren wandelt und trotzdem seinen ganz eigenen Stil hat. Vieles verdankt man dabei auch der hervorragenden Besetzung, angeführt von dem für seine Rolle oscargekrönten Kevin Spacey als verängstigter Krüppel.

      Fazit: Spannungsgeladener Genre-Mix mit Sucht-Charakter. Ein Juwel im Thrillerwust der 90er.
      Mehr anzeigen
    2. Die üblichen Verdächtigen: Meisterhafter Thriller von Bryan Singer, der einem mit der Geschichte des vermeintlichen "Teufels" Kayzer Söze ein herrliches Ammenmärchen auftischt.

      Die „Pulp Fiction“-Entzugserscheinungen werden bald gelindert: Mit dem cleversten Zelluloidvergnügen seit Tarantinos Meisterwerk liefert US-Indie-Kollege Bryan Singer in seinem ebenfalls zweiten Film, „The Usual Suspects“, eine Achterbahn für Auge, Ohr und Kopf. In Singers Sundance-Hit gibt es zwar wenig zu lachen, aber die mehrschichtige Intelligenz seiner Gangstergeschichte steht „Pulp Fiction“ keine Sekunde nach. Wenn in einem relativ kleinen Film eines relativ unbekannten Regisseurs ein Haufen namhafter, erstklassiger Schauspieler auftaucht, darf man auf Qualität hoffen. Wie Tarantino bei „Reservoir Dogs“ hat es Singer bei „The Usual Suspects“ geschafft, exzellente Mimen für sich zu gewinnen: Chazz Palminteri, Gabriel Byrne, Giancarlo Esposito, Kevin Pollak, Stephen Baldwin, Kevin Spacey, Pete Postlethwaite und - Entdeckung! - Benicio Del Toro liefern Schauspielkunst der seltenen Güte. Allein sie zu beobachten, macht Singers Film zum Erlebnis. Aber damit fängt der Spaß erst an: Newton Thomas Sigels geheimnisvoll-brodelnde Widescreen-Bilder, die Film Noir in Farbe zelebrieren, John Ottmans atmosphärisch und dramaturgisch punktgenaue Musik sowie natürlich Christopher McQuarries elegant-ominös verschachteltes Drehbuch (mit den geschliffensten Dialogen seit „Pulp Fiction“) machen aus „The Usual Suspects“ ein rechtes Cineasten-Vergnügen. Die restrospektiv aufgerollte Geschichte eines klassischen deal gone bad, bei dem zwei Cops (Palminteri und Esposito), fünf Gangster (Byrne, Pollak, Baldwin, Spacey und Del Toro) sowie diverse Schergen (vor allem der satanisch anmutende Postlethwaite) mit der Wahrheit ringen, ist die Art von Film, dessen dramaturgisches und visuelles Echo einen lange verfolgt. „The Usual Suspects“ erzählt nicht nur eine spannende Geschichte, er thematisiert auch gekonnt das Ur-Thema Realität und Fiktion. Dieser Film schafft es im Verlauf der vertrackten Hinführung zu seinem explosiven Ende, den Zuschauer in die vollkommene Abhängigkeit seines narrativen Spiels zu führen, um ihn am Ende in die totale kognitive Verunsicherung zu entlassen. Nichts ist, wie es scheint - diese Wahrheit des Lebens und des Films zieht „The Usual Suspects“ konsequent durch: Gemeinsam mit den männlich-hilflosen Film-Opfern von Logik, Macht und Gewalt (Shakespeare läßt grüßen) verheddert der Zuschauer sich in die Sucht nach Eindeutigkeit. Nur einer, der vermeintlich im Nachteil ist und am wenigsten versteht (nochmal Shakespeare), hat am Ende allein die Fäden in der Hand - und selbst dann ist nicht sicher, ob überhaupt irgendetwas stimmt von dem, was an verschiedenen Turning Points so plausibel erschien. Eine Portion Aufmerksamkeit und Nerven sowie ein bißchen Toleranz für Gewalt braucht man für diesen Film, aber den Machern (Executive Producers: Francois Duplat und Hans Brockmann) wird klar gewesen sein, daß dies Unterhaltung für ein Publikum ist, das mehr als Gumpismus oder Van Damme vom Kinobesuch erwartet. dd.
      Mehr anzeigen

    News und Stories

    • Kevin Spacey wird zur Katze in Barry Sonnenfelds Nine Lives

      Kino.de Redaktion29.01.2015

      Nachdem Michael Keaton den "Vogelmann" gab und Keanu Reeves wegen der Tötung eines Hundes der russischen Mafia den Krieg erklärte, treibt es Kevin Spacey, der kürzlich noch in Kill the Boss 2 zu sehen war, auf die Spitze: Er darf demnächst die Welt aus der Katzenperspektive betrachten. Laut "The Wrap" hat Hallywoodstar Kevin Spacey jüngst für Barry Sonnenfelds kafkaesk anmutender Komödie Nine Lives unterschrieben...

    • Wird DiCaprio Singers Sechs Milliarden Dollar-Mann?

      Kino.de Redaktion18.11.2011

      Bryan Singer ist auf dem besten Weg, die letzte Klappe für sein Fantasy-Spektakel Jack the Giant Killer fallen zu lassen, da wird der Regisseur solcher Streifen wie Die üblichen Verdächtigen, X-Men oder Superman Returns mit zwei weiteren Blockbuster-Projekten in Verbindung gebracht. Beide dieser geplanten Filme entstammen dem "kleineren" Rivalen der großen Leinwand, dem Fernsehen: zum einen handelt es sich um eine...

    • Bryan Singer tappt beim Riesenschlachten lieber im Dunkeln

      Kino.de Redaktion28.12.2010

      Hierzulande kennt nicht jeder die Geschichte des zauberhaften Riesentöters Jack, im englischsprachigen Raum aber ist dieses Märchen weit verbreitet. Bryan Singer, der Regisseur von Die üblichen Verdächtigen und X-Men bereitet nun eine Neuverfilmung dieses klassischen Stoffes vor, der bereits 1962 unter dem Titel Der Herrscher von Cornwall in die Kinos kam. Natürlich soll es eine modernere, erwachsenere Fassung der...