Die Taschendiebin (2016)

Originaltitel: Ah-ga-ssi
Die Taschendiebin: "Oldboy"-Regisseur Chan-Wook Park erzählt ein erotisches Drama in der Zeit der japanischen Besetzung Koreas.
Kinostart: 05.01.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Taschendiebin: "Oldboy"-Regisseur Chan-Wook Park erzählt ein erotisches Drama in der Zeit der japanischen Besetzung Koreas.

Korea, 1930. Zur Zeit der japanischen Besetzung tritt Sookee (Tae-ri Kim) eine neue Stelle als Hausmädchen in einem edlen Landhaus an. Herrin des Hauses ist Lady Hideko (Min-hee Kim), eine japanisch-stämmige Erbin. Außerdem wohnt ihr Onkel Kouzuki (Jin-woong Jo) dort, dessen gebieterische Art Sookee in Angst versetzt. Doch Sookees schüchterne Art täuscht über ein Geheimnis hinweg: Sie ist eine flinke Taschendiebin und wurde von einem Schwindler beauftragt, sich in das Haus der reichen Erbin einzuschleusen. Letztere soll überlistet, ihrem Reichtum beraubt und in ein Irrenhaus eingesperrt werden. Doch die Pläne werden von der unerwarteten erotischen Zuneigung der beiden Frauen füreinander durchkreuzt.

 

Hintergründe

Chan-Wook Parks Drama wurde in Cannes 2016 für den Hauptpreis, die Goldene Palme, sowie die Queer Palm und den Vulcan Award nominiert. Letzteren Preis durften der Regisseur und seine Szenenbildnerin Seong-Hie Ryu mit nach Hause nehmen. Park und Ryu arbeiteten bereits zum wiederholten Male zusammen und schafften für „The Handmaiden“ die für ihre gemeinsame Handschrift typische düstere, mystische Atmosphäre, die die Gemütsverfassung der Protagonisten zwischen Spannung und Faszination spiegelt. Regisseur Chan-Wook Park selbst zeichnet für diese romantische Intrige ebenfalls als Drehbuchautor verantwortlich, wobei er sich lose auf dem Roman „Fingersmith“ (2002, verfilmt in 2005) der Britin Sarah Waters bezieht. Park schrieb bereits die Drehbücher für seine früheren Filme „Durst“ und „Oldboy“. Mit letzterem Kidnapping-Thriller schaffte der südkoreanische Regisseur den internationalen Durchbruch. Sogar Hollywood klopfte an seine Tür, kaufte die Rechte an der Story und veröffentlichte 2013 unter der Regie von Spike Lee ein Remake des mittlerweile zum koreanischen Klassiker avancierten Films. Der Kinostart der US-amerikanischen Kopie verhalf vor allem seinem Original zu erneuter internationaler Anerkennung und gut besuchten Wiederaufführungen im Kino.

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Kritikerrezensionen

  • “The Handmaiden”, so der internationale Titel, basiert auf dem Roman “Fingersmith” der Waliserin Sarah Waters, der im Großbritannien des 19. Jahrhunderts spielt. Der vielfach ausgezeichnete Koreaner Park Chan-Wook, für sein Meisterwerk “Oldboy” (2003) in Cannes bereits mit dem Großen Preis der Jury belohnt, verlegt die voltenreiche, gleichermaßen spannende wie prickelnde lesbische Liebesgeschichte in einen Kulturkreis, in dem er sich auskennt und stilsicher zu bewegen weiß.

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