Die Super-Ex

  1. Ø 2
   2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Super-Ex: Romantische Komödie über einen New Yorker, der feststellen muss, dass das Mädchen, dem er den Laufpass gegeben hat, eine Superheldin ist.

Der schüchterne Ingenieur Matt Saunders (Luke Wilson) tut sich mit Frauen nicht eben leicht – allen Nachhilfeversuchen seines besten Kumpels Vaughn (Rainn Wilson) zum trotz. Als er sich aber von seiner letzten Freundin Jenny (Uma Thurman) trennen will, um mal sein Glück mit der schon länger aus der Ferne angehimmelten Bürokollegin Hannah (Anna Faris) zu versuchen, gerät er in Teufels Küche. Denn Jenny ist eine Superheldin und keineswegs bereit, sich mit der Abfuhr so einfach abzufinden.

Wenn zwei der erfolgreichsten Kinokonzepte der Gegenwart sich paaren, sollten die Kinokassen klingeln: Der Superheldenfilm trifft die romantische Komödie, und Comedy-Regieveteran Ivan Reitman („Ghostbusters„) beweist, dass er noch nichts verlernt hat.

Trennungen sind immer schmerzvolle Angelegenheiten. Dass diese Erkenntnis womöglich wahrer ist, als er es glauben will, muss New Yorker Matt erkennen, als er seiner anhänglichen Freundin Jenny den Laufpass gibt. Denn erst jetzt stellt er fest, dass die Jenny tatsächlich die menschliche Geheimidentät der Superheldin G-Girl ist. Die findet es alles andere als lustig, fallen gelassen worden zu sein, und setzt sämtliche Supertricks ein, um Matt die Hölle heiß zu machen.

Der Architekt Matt ist zwar nicht gerade ein Partylöwe, hat aber in der Galleristin Jenny eine tolle Partnerin gefunden. Leider ist Jenny gewaltig eifersüchtig und durch und durch neurotisch – und außerdem das Alter Ego der Superheldin G-Girl. Als dem armen Matt das aufdringliche Verhalten seiner Freundin zu bunt wird, gibt er ihr den Laufpass und tröstet sich mit Kollegin Hannah. Aber da hat er die Rechnung ohne das Temperament und die Superkräfte seiner Ex gemacht, die nun alles tut, um Matt zurück zu gewinnen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Zu viel „Superman“ gesehen? „Die Super Ex“ ist ein wirksames Gegenmittel, das auch wichtige, nie gestellte Fragen beantwortet: Funktioniert Sex beim Fliegen über den Wolkenkratzern, in den Armen einer Superfrau? Was passiert im Bett, wenn die Superfrau ihre Kräfte nicht im Griff hat? Und vor allem, was tut Mann, wenn die verlassene Freundin vor dem Fenster erscheint, dabei aber nicht nur böse Blicke, sondern auch einen lebendigen Hai ins Wohnzimmer schleudert?

    Regisseur Ivan Reitman und Drehbuchautor Don Payne haben eine Superheldin geschaffen, die im normalen Leben unscheinbar ist, ähnlich wie „Spider-Man“. Sobald sie aber mit ihrem Supergehör den Feuerwehrfunk abhört und eine Katastrophe vernimmt, ist ihr Haar auf einmal blondgelockt, und ihre Kleidung wird schwarz, eng, sexy.

    Anders als die eindeutig kostümierten Übermänner – haben die eigentlich je daran gedacht, dass Umhänge, Masken und hautenge Uniformen auch mal modisch aktualisiert werden könnten? - bevorzugt G-Girl stets andere Designerkleidung, mit Minirock und Stilettos. Von einer Superheldin werden nun mal eindeutige weibliche Attribute erwartet, und der Film spielt ironisch damit: Als der Schulaußenseiterin Jenny einst bei der Berührung eines Meteoriten überirdische Kräfte zuflossen, schwoll ihr Busen ruckartig an.

    Eine weitere Überraschung hat das Drehbuch mit der Idee zu bieten, dass ein normaler Mann Probleme haben könnte mit einer Super-Partnerin. Einer, die es gewöhnt ist, immer Recht zu haben und zur Durchsetzung ihres Willens eben über unschlagbare Mittel verfügt. Wieso muss jemand überhaupt Superheld oder –heldin werden? Hat das nicht auch etwas mit Komplexen zu tun? Bei Jenny offenbar schon. Ihr unbeholfenes Plaudern, als sie von Matt eine rote Rose bekommt, erinnert an Serien über Frauen, die sich nie sicher sind, ob sie das Richtige denken oder sagen, wie „Ally McBeal“. Bei Matt piept sofort der innere Alarm.

    Als Jenny bei einem Wortgefecht im Auto mit der Faust die Scheibe einschlägt – seelisch ist sie eben keine Überfliegerin – sieht Matt in ihr eine Gefahr. Für die Rolle, die Stunts, eine gute Figur und diese Mischung aus Sexappeal und Bedrohung erfordert, ist Uma Thurman, die Heldin aus „Kill Bill“, wie geschaffen. Luke Wilson als der immer skeptische, unauffällige Durchschnittstyp Matt ist ihr idealer komödiantischer Gegenpol.


    Bis zum Schluss gibt es überraschende Entwicklungen der Superhelden-Idee. Vor Identitätsproblemen ist heutzutage auch die Heldenliga nicht mehr sicher. Warum auch? Diese ungewöhnliche Komödie demontiert Supermenschen nicht wirklich, sie macht sie nur ein bisschen normaler – oder, wenn die Extreme in einer Person zu weit auseinanderklaffen, ein bisschen unheimlicher. Wegen des originellen, ironischen Plots und seinen guten Darstellern ist diese Komödie sehenswert, auch wenn ihr tiefere Gefühle oder eine konsequentere Dynamik ins Schräge fehlen.

    Fazit: Originelle Heldenkomödie mit Uma Thurman als G-Girl: Sie rettet die Stadt wie in einem Superman-Film, privat aber lehrt sie ihren Ex das Fürchten!
  • Romantische Fantasykomödie von „Ghostbusters“-Regisseur Ivan Reitman, in der „Jedermann“ Luke Wilson seine verhängnisvolle Affäre mit Uma Thurmans „Supergirl“-Verschnitt zu bereuen lernt.

    Sei es „Der Rosen-Krieg“, „Mrs. und Mrs. Smith“ oder zuletzt „Trennung mit Hindernissen“, giftiger Geschlechterkrieg hat seinen unbestrittenen Unterhaltungswert. Drehbuchautor Don Payne, der seine Schreibkünste bislang für Episoden der TV-Cartoonserie „The Simpsons“ einsetzte, wartet bei seiner Variation des Genres mit einer Umkehrung typischer Geschlechterrollen auf. So mimt Thurman nicht nur einfach eine starke Frau, sondern ist eine mit übernatürlichen Kräften ausgestattete Superfrau. Als „G-Girl“ säubert sie den Big Apple von kriminellen Elementen und wendet Katastrophen jeder Art ab. In ihrem Alter Ego als die unscheinbare Galerieangestellte Jenny Johnson verliebt sie sich in den schüchtern-farblosen Architekten Matt Saunders (der perfekt besetzte Wilson), der zunächst nichts von ihrer wahren Identität ahnt. Als er allerdings feststellt, dass ihre Schwäche rasende Eifersucht und emotionale Unsicherheit sind, gibt er ihr trotz Bett schaukeln und Wände einbrechen lassenden Supersex (ein visueller Gag, der gleich mehrfach bemüht wird) den Laufpass. Er hat ohnehin schon lange ein schmachtendes Auge auf seine Kollegin Hannah (Anna Faris aus „Scary Movie“) geworfen. Doch er hat seine romantische Rechnung nicht mit dem wutschnaubenden G-Girl gemacht, die ihm für seine Schmähung bittere Rache schwört. Da sind weder seine Wohnung noch sein Goldfisch sicher, in der Arbeit blamiert sie ihn bis auf die Knochen. Und als er Hannah näher kommt, schleudert sie ihnen einen riesigen Haifisch entgegen. Da bleibt Matt nichts anderes übrig, als sich mit G-Girls Erzfeind Professor Bedlam (Eddie Izzard) zu verbünden, der aus persönlichen Gründen (durch eine effektereiche Jugend-Rückblende erklärt) ihre Kräfte neutralisieren will. Mit einem handfesten Frauenfight zwischen G-Girl und Hannah kommt diese unverkennbar einem männlichen Gemüt entsprungene Rachefantasie zu ihrem Höhepunkt.

    Durch die Präsenz der statuesken Schönheit Thurman wird dieser mit glatten Schauwerten produzierten Beziehungskomödie ein Anstrich von Klasse verliehen, mit der das Material nicht immer ganz mithalten kann. Zudem sind die Gags relativ spärlich gesät und man fühlt sich mehr an Reitmans „Evolution“-Tage, denn an seine klassische Glanzzeit erinnert, was nicht heißt, dass das Publikum auf der Suche nach ansprechender Popcorn-Ware nicht auf seine Kosten käme. ara.

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