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Die Schule auf dem Zauberberg

   Kinostart: 28.02.2019

Die Schule auf dem Zauberberg: Dokumentation über das teuerste Elite-Internat der Welt, wo die Kinder von Oligarchen und Milliardären optimiert werden, um den Plänen ihrer Eltern zu genügen.

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Filmhandlung und Hintergrund

Dokumentation über das teuerste Elite-Internat der Welt, wo die Kinder von Oligarchen und Milliardären optimiert werden, um den Plänen ihrer Eltern zu genügen.

Das teuerste Elite-Internat der Welt befindet sich in der Schweiz. Wer hier zur Schule geht, wächst in einer hochprivilegierten Welt auf. Die Kinder von Oligarchen, Politikern und Milliardären haben den Luxus und Reichtum ihrer Eltern kennengelernt. Nun sollen sie darauf vorbereitet werden, in deren Fußstapfen zu treten. Schnell wird klar, dass auch diese Kinder darum ringen, die Anerkennung der Eltern zu gewinnen. Doch die Erwartungen sind hoch!

Unter den Schülern befindet sich auch Berk, er ist ein Einzelgänger, seine Noten sind schlecht. Sein Vater hat seine Zukunft bereits für ihn durchgeplant. Doch Berks Antriebslosigkeit droht, diese schönen Pläne völlig zu ruinieren. Stattdessen sehnt er sich zurück nach Istanbul. Dort will er eine Bar eröffnen. Als sein Vater das Geld streicht und die Kreditkarte sperrt, wächst der Druck. Wird er das Schuljahr erfolgreich abschließen können?

„Die Schule auf dem Zauberberg“ — Hintergründe

Filmemacher Radek Wegrzyn („Violinissimo“) ist es gelungen, Zugang zu einem der exklusivsten und privilegiertesten Internate der Welt zu erhalten. Die Gesichter einiger Schüler mussten aus Sicherheitsgründen im Nachhinein retuschiert werden. Trotzdem erlaubt die Dokumentation „Die Schule auf dem Zauberberg“ detaillierte Einblicke in den Schulalltag der Superreichen der Zukunft.

Die Dokumentation „Die Schule auf dem Zauberberg“ feierte ihre Weltpremiere auf dem Filmfest Hamburg 2018.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      Interessanter Einblick in den Alltag eines Schweizer Elite-Internats, wo die Reichsten der Reichen ihre Kinder zu perfekten Nachkommen schmieden lassen möchten.

      Berk will eine Bar eröffnen. In Istanbul. Doch sein Vater will, dass Berk erst einmal die Schule beendet. In der Schweiz. Dort liegt das Elite-Internat, auf das die Reichsten der Reichen ihre Kinder schicken, um ihnen eine standesgemäße Ausbildung zu ermöglichen. Doch was heißt eigentlich standesgemäß? Wie kann man sich als Pädagoge einer gesellschaftlichen Schicht nähern, die so fern von alltäglichen Realitäten ist? Und haben die Nachkommen der Mächtigen überhaupt eine Möglichkeit, frei über ihre eigene Zukunft zu entscheiden? Der Filmemacher Radek Wegrzyn porträtiert in seinem Dokumentarfilm SCHULE AUF DEM ZAUBERBERG auf den ersten Blick ein Elite-Internat in der Schweiz. Dabei scheinen sich die täglichen Abläufe von Schülern und Lehrern gar nicht so sehr von denen anderer Schüler und Lehrer zu unterscheiden. Doch der Film hat, dank seines liebenswerten Protagonisten Berk, noch eine zweite, vielschichtigere Ebene. Denn er zeigt, welche Probleme, Verantwortungen und Verpflichtungen es mit sich bringen kann, der Sohn eines erfolgreichen Geschäftsmannes zu sein. Der hohe Erwartungsdruck, der auf der nachkommenden Generation lastet, ist immens. Und somit auch Teil des Schulalltags, der darauf ausgerichtet ist, zu optimieren, nicht aber auf die persönlichen Wünsche und Vorstellungen der Schüler einzugehen. Der Film zeigt Berk abwechselnd in zwei Welten. Auf der einen Seite Istanbul. Dort gibt es Wärme, Licht und Freude. Der Film reflektiert dies durch sonnendurchflutete wunderschöne Bilder und eine große Nähe zu Berk und seinen Freunden, was auch das große Vertrauen des Regisseurs zu seinem Protagonisten beweist. Und dann gibt es die kalte Welt des Internats - wo Berk an den Anforderungen und seiner eigenen Antriebslosigkeit immer wieder scheitert. Doch wie ein roter Faden ziehen sich Berks selbstentwickelten Ideen durch den Film, die seinen Ehrgeiz immer wieder aufs Neue wecken. Ob ein Theaterstück, für das er seine Komfortzone verlässt oder ein nachhaltiges Landbebauungsprojekt, welches er auf einem Grundstück seines Vaters umsetzen möchte. Ein interessanter Blick hinter die Kulissen einer Elite-Schule und gleichzeitig eine berührende Geschichte eines jungen Mannes, der große Pläne für die Zukunft hat. Auch wenn die nicht immer mit denen seines Vaters übereinstimmen.

      Jurybegründung:

      Einen Einblick in eine der exklusivsten Schulen der Welt verspricht der DOKUMENTARFILM DIE SCHULE AUF DEM ZAUBERBERG in Anspielung an Thomas Manns berühmten Roman, mit dem der Film immerhin den Handlungsort teilt. Doch der Anspruch und das Versprechen werden am Ende nur teilweise eingelöst.

      Dies liegt vor allem an dem sehr persönlichen Zugang, den der Film wählt und der Fokussierung auf den Schüler Berk als klaren Protagonisten, der in seinem Phlegmatismus fast schon wie eine ironisierende Antithese zum Leistungsbewusstsein der Eliteschüler wirkt. Dadurch fungiert Berk als ein freilich recht ambivalenter Sympathieträger, durch dessen bewegtes letztes Jahr der Film hindurchführt und dieses quasi mit durchleidet. Denn Berk mag sich nicht so echt in die hohen Ansprüche der Schule einerseits und seines gestrengen Vaters andererseits einfügen und ihnen unterwerfen. Er hat andere Pläne für sein Leben - bzw. genau diese Pläne kristallisieren sich erst nach und nach heraus.

      Dabei gerät allerdings das eigentlich eingangs Versprochene - einen Einblick in einer der exklusivsten Schulen der Welt zu erhalten - ein wenig aus dem Fokus des filmischen Interesses. Eher am Rande erhält man recht beiläufig Informationen über das Leben auf dem Zauberberg, über die anderen Schüler - von denen zudem aus Sicherheitsgründen einige aus besonders bedeutenden Familien stammenden von einer digital eingefügten Panda-Maske unkenntlich gemacht worden sind - und die ganz besondere Lehrerschar, die an diesem Ort wirkt.

      Bisweilen merkt man dem Film auch an, dass gleich drei Kameraleute hieran mitgewirkt haben. Abgesehen von einigen Merkwürdigkeiten wie den Zeitrafferaufnahmen zu Beginn des Films, die wie ein Fremdkörper wirken, fällt die Uneinheitlichkeit der Bilder an manchen Stellen auf.

      Nichtsdestotrotz kommt man Berk als Zuschauer sehr nahe und so ist es vor allem keine neutrale, sondern eine überwiegend ihrem Protagonisten verpflichtete Perspektive, an deren Ende der Zuschauer eine Ahnung davon bekommen hat, was es bedeuten kann, an einer Eliteschule zu sein - vor allem dann, wenn man selbst nicht die nötige Leistungsbereitschaft dafür aufbringt.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

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