Die göttliche Ordnung (2017)

Die göttliche Ordnung: Humorvolles Drama über die junge Hausfrau Nora (Marie Leuenberger), die sich Anfang der 70er für die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz einsetzt.
Kinostart: 03.08.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Die göttliche Ordnung: Humorvolles Drama über die junge Hausfrau Nora (Marie Leuenberger), die sich Anfang der 70er für die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz einsetzt.

Es dauert ein wenig, bis die Ideale der 68-Bewegung im Schweizer Hinterland ankommen. Anfang der 70er stehen die Zeichen auch in Noras Heimatdorf auf Veränderung. Nora (Marie Leuenberger) hat zwei Kinder mit Ehemann Hans (Max Simonischek) und kümmert sich um den Haushalt, die Erziehung, den grantigen Schwiegervater. Doch mit Waschen, Putzen, Kochen gibt sie sich nicht mehr zufrieden.

Unterstützt von Frauen wie der Wirtin Vroni (Sibylle Brunner) und ihrer Schwägerin Therese (Rachel Braunschweig) sagt Nora den verkrusteten Dorfstrukturen den Kampf an. Für die Männer des abgelegenen Alpendorfes sind Noras Forderungen beinahe ein Sakrileg – die Frau will arbeiten und sogar wählen. Da wird schon mal handfest gedroht. Gegenwind bekommt Nora auch von der Schreinerei-Unternehmerin Charlotte Wipf (Therese Affolter), die gegen die sogenannte “Verpolitisierung der Frau” kämpft. Doch am 7. Februar 1971 treffen die Schweizer eine historische Entscheidung.

“Die göttliche Ordnung” – Hintergründe

Mit “Heidi” hat Regisseurin Petra Volpe den international erfolgreichsten Schweizer Film aller Zeiten gedreht, in dem unerbittlichen Drama “Traumland” wiederum den Alltag einer Prostituierten gezeichnet. Vielleicht bewegt sich “Die göttliche Ordnung” irgendwo dazwischen. Der Film ist sowohl Gesellschaftsporträt als auch ein humorvoller Einblick in die engen Haushalte eines piefigen Alpendorfes – denn das Private ist halt doch politisch.

Bis zum 7. Februar 1971 durften Frauen in der Schweiz nicht wählen. Im europäischen Vergleich gehört die Schweiz damit zwar zu den Nachzüglern, gleichzeitig hat sich das Land jedoch auf Basis eines breiten Volksentscheides für das Frauenwahlrecht entschieden. Der Kampf der Feministinnen um Gleichberechtigung konnte damit jedoch nicht aufhören. Wie auch in “Die göttliche Ordnung” dargestellt wird, durften Frauen in der Schweiz bis 1988 etwa nur dann arbeiten, wenn ihr Ehemann es erlaubt hat.

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