Die feine Gesellschaft (2016)

Originaltitel: Ma loute
Die feine Gesellschaft: Überdrehte Komödie mit Juliette Binoche als piekfeiner Stadtlady, deren Landurlaub von einer mysteriösen Mordserie überschattet wird.
Kinostart: 26.01.2017
Kino Tickets DVD/Blu-ray jetzt vorbestellen
Die feine Gesellschaft Poster

Kinotickets in

Kinotickets in

Noch sind keine Kinotickets in diesem Ort verfügbar.

Alle Bilder und Videos zu Die feine Gesellschaft

Filmhandlung und Hintergrund

Die feine Gesellschaft: Überdrehte Komödie mit Juliette Binoche als piekfeiner Stadtlady, deren Landurlaub von einer mysteriösen Mordserie überschattet wird.

Frankreich, 1920. Ein kleiner Ort im nordfranzösischen Département Pas-de-Calais ist seit Jahren das favorisierte Ferienziel der Familie Van Peteghem aus Lille. Die versnobten Näschen hoch gereckt in die frische Brise der rauen Küste, den verklärten Blick in die Weiten des Meeres gerichtet – abgehobener als die Van Peteghems, angeführt von Mutter Aude, geht es nicht. Umso unerhörter, als sich der Fischersohn Ma Loute, ein einfacher Einheimischer, in die hübsche Tochter Billi Van Peteghem verliebt. Eine Mesalliance! Zu allem Überfluss steht diese Beziehung auch noch irgendwie im Zusammenhang mit dem mysteriösen Verschwinden von Menschen – und das ruft den grotesk fettleibigen Polizeiinspektor Machin und dessen Assistenten Malfoy auf den Plan. Für die dekadente Bourgeoisie ist die vermutete Mordserie insgeheim ein willkommenes Entertainment in der Öde des Landes.

Hintergründe

Für die beiden Dramen Flandres“ (2006) und „L'Humanité“ (1999) gewann Regisseur Bruno Dumont jeweils den Großen Preis der Jury in Cannes. Vielleicht schielte er im Geiste bereits wieder auf die prestigebehaftete Trophäe, als er für diese unterhaltsame Komödie eine Riege französischer Star-Schauspieler um sich scharte: Juliette Binoche, Valeria Bruni Tedeschi (Carla Brunis ältere Schwester), Fabrice Luchini und Jean-Luc Vincent geben sich vor der Kamera ein ansehnliches Stelldichein. Zur Auszeichnung hat es diesmal nicht gereicht, doch kam „Ma Loute“, wie der Originaltitel heißt, in die offizielle Festivalselektion. Das geschichtsträchtige „Cahier du Cinéma“, wichtigste französische Fachzeitschrift für Kino, wählte das Werk zum fünftbesten Film des Jahres 2016.

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(51)
5
 
14 Stimmen
4
 
5 Stimmen
3
 
1 Stimme
2
 
0 Stimmen
1
 
31 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Bruno Dumot, der mit seiner schwarzhumorige (Menschfresser-)Komödie wieder einmal Cannes besucht, ist an der Croisette ein gern gesehener Gast und wurde hier bereits mit einer Goldenen Kamera (“Das Leben Jesu”) und dem Großen Preis der Jury (“Humanität”) ausgezeichnet. Beißender Witz und schöne, manchmal fast surreal anmutende Bilder zeichnen seinen achten Spielfilm aus, der zudem mit Juliette Binoche, Fabrice Luchini und Valeria Bruni Tedeschi überaus ansehnlich besetzt ist.

Zuletzt angesehen und Empfehlungen

Kommentare