Filmhandlung und Hintergrund

Deutsche Mystery-Mockumentary, die sich mit einer geschickten Marketing-Kampagne ins Gespräch brachte.

Der New Yorker Rechtsanwalt William Singer findet im Nachlass seiner verstorbenen Schwester Hinweise auf Merkwürdiges: Sind darin doch Briefe einer Cousine des Vaters enthalten, Josefine Eylandt. In den fragmentarisch erhaltenen Schreiben steht, ihre Familie habe in Duisburg über Jahrzehnte drei Menschen im Keller des Hauses versteckt gehalten. Singer beauftragt einen Privatdetektiv, der Sache vor Ort nachzugehen. Ein unglaublicher Verdacht erhärtet sich.

Mit nachgespielten Szenen erweiterte Mystery-Doku, die sich mit einem von „Blair Witch Project“ entlehnten Marketingkonzept ins Gespräch bringt. Allerdings untersucht Don Miguels Film wahre Begebenheiten und Vorfälle. Er deckt sein Geheimnis auf so originelle wie spannende Art auf.

Ausgehend von drei Briefen aus dem Nachlass seines Vaters, lässt ein New Yorker Anwalt einen Privatdetektiv in Deutschland der Behauptung Josefine Eylandts nachgehen, drei Personen jahrzehntelang in einem Keller ihres Hauses in Duisburg versteckt gehalten zu haben. Gemeinsam mit einem Filmteam recherchiert er und stößt bald auf Hinweise, die zu einem UFO-Absturz während einer Bombennacht 1944 führen.

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Darsteller und Crew

  • Don Miguel
    Don Miguel
  • Michael W. Driesch
    Michael W. Driesch
  • Tanja Häring
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  • Guillermo Campo
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  • Eric Babak
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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Eylandt Recherche: Deutsche Mystery-Mockumentary, die sich mit einer geschickten Marketing-Kampagne ins Gespräch brachte.

    Deutsche Mystery-Mockumentary, die sich mit einer geschickten Marketing-Kampagne ins Gespräch brachte, die geweckten Erwartungen aber nicht erfüllen kann.

    Man fragt sich, wieso kaum ein heimischer Film bisher die Idee für virales Marketing, das vornehmlich die Vorzüge des Internet ausnutzt, aufgegriffen hat. Gründen doch bei „Blair Witch Project“ oder „Cloverfield“ Erfolg und Ruf auf solch clevere Kampagnen. Anders als diese beiden beruht der Film von Don Miguel alias Michael Driesch jedoch angeblich auf wahren Begebenheiten: Eine Duisburger Familie hat sechs Jahrzehnte drei Aliens im Keller versteckt gehalten. Das wird behauptet. Was Fakt und Fiktion ist, lässt sich gleichwohl nicht auseinander halten - und soll es auch nicht. Im Dickicht der nachgestellten Szenen geht jede mögliche Wahrheit verloren. Übrig bleibt eine als solche kaum zu erkennende Mockumentary, die hemmungslose Kolportage bietet.

    Dabei klingt die Story nicht nur interessant, sie hätte auch eine spannende Mystery werden können. Ausgehend von drei fragmentarischen Briefen aus dem Nachlass seines Vaters, lässt ein New Yorker Anwalt einen Privatdetektiv vor Ort in Deutschland der Behauptung Josefine Eylandts nachgehen, drei Personen jahrzehntelang in einem Keller ihres Hauses in Duisburg versteckt gehalten zu haben. Gemeinsam mit einem Filmteam recherchiert er und stößt bald auf Hinweise, die zu einem UFO-Absturz während einer Bombennacht 1944 führen.

    Was wie eine Episode von „Akte X“ anmutet, verfehlt deren Niveau. Wenn es eine Satire sein soll, ist die Intention nicht unbedingt erkennbar. Der Sprecher zählt im Revolverblatt-Reportagestil dünne Fakten auf, allein die Wortwahl ist unseriös. Dem schließt sich ein pausenlos emotionalisierender Score an, die Phrasen so genannter Experten (i.e. Schauspieler) und aufdringlich gezogene Schlüsse, die nie das Gezeigte für sich sprechen lassen. Kurzum eine Inszenierung, die nicht mal den Anschein erweckt, authentisches Material zu liefern, aber andererseits das auch nicht parodiert. Zwar zieht Driesch ungeniert Verbindungen zu Aliens, Area 51 und dem SETI-Projekt, schafft damit aber keinen substanziellen Beitrag zur UFO-Mythologie wie beispielsweise „Roswell“ geschweige denn ein Update von Orson Welles legendärem „Krieg der Welten“-Schwindel.

    tk.

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    Kino.de Redaktion  

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