Die drei ??? - Das verfluchte Schloss

  1. Ø 2.7
   2009
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Filmhandlung und Hintergrund

Die drei ??? - Das verfluchte Schloss: Zweites Kinoabendteuer der weltberühmten Jungdetektive.

Ein mysteriöses Videoband, das sie einem maskierten Unbekannten abjagten, führt die drei ??? in ein verlassenes Haus in Kalifornien. Justus Jonas (Chancellor Miller), Peter Shaw (Nick Price) und Bob Andrews (Cameron Monaghan) wollen das Geheimnis des Gemäuers ergründen, in dem es schlimm zu spuken scheint. Während das Sheriff Hanson (Jonathan Pienaar) gar nicht passt, steht ihnen seine übersinnlich begabte Tochter Caroline (Annette Kemp) bei.

Ein neuer Fall für die jungen Detektive verheißt abermals spannende und gruselige Unterhaltung. Die zweite Kinoumsetzung der berühmten Hörspielreihe setzt auf ein bewährtes Team vor und hinter der Kamera, das für eine attraktive Mischung aus Abenteuer und Mystery sorgt.

Justus‘ Eltern sind zwar schon seit Langem tot, doch sie haben ihrem Sohn eine geheimnisvolle Videobotschaft inklusive Rätselaufgabe hinterlassen. Diese führt Justus gemeinsam mit seinen beiden Detektivkollegen Peter Shaw und Bob Andrews in ein mysteriöses altes Geisterschloss. Ihnen zur Seite steht die esoterisch veranlagte Sherifftochter Caroline, die ihnen nicht nur dabei hilft, die Aufgabe zu meistern, sondern auch ein Auge auf Bob geworfen hat. Dies wiederum sieht ihr Vater alles andere als gern.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    Ein Wiedersehen mit den Helden aus Rocky Beach! Die zweite Jugendbuchverfilmung der Drei ??? verleiht den aus Buch- und Hörspiel-Klassikern bekannten Abenteuern um die liebenswerten Meisterdetektive erneut ein zeitgemäßes Gesicht. Das neue Geheimnis um das verfluchte Schloss und den verrückten Erfinder Terrill führt die drei Freunde in die atmosphärisch abwechslungsreiche Kulisse eines gruseligen Spukhauses. Dabei geizt dieser international angelegte Kinderkrimi nicht mit mysteriösen Rätseln, aufwendigen Effekten, einer Extraportion Humor und viel Spannung, wenn Justus, Peter und Bob sich auch diesem Fall mit freundschaftlichem Zusammenhalt und detektivischem Einfallsreichtum widmen. Ein Kinospaß nicht nur für eingeschworene Fragezeichen-Fans sondern auch für abenteuerlustige Kids.

    Jurybegründung:

    Nach der ersten erfolgreichen filmischen Adaption der Kultserie Die drei ??? -bekannt aus Büchern und Hörspielen - nun das zweite spannende Kinoabenteuer mit den drei gewitzten Meisterdetektiven Justus, Peter und Bob. Nach dem Geheimnis der Geisterinsel wurde nun Das verfluchte Schloss von dem Studenten-Oscar-Gewinner Florian Baxmeyer als Produktion mit internationalem Anspruch umgesetzt.

    Alle Ingredienzien für ein perfektes Gelingen sind gegeben: ein vertracktes Geheimnis, ein mysteriöses Videoband, ein geheimnisvolles Schloss nämlich die einstige Wirkungsstätte eines verrückten Wissenschaftlers, ein Sheriff als sturer Widerpart der drei Detektive samt seiner übersinnlich veranlagten Tochter, die sich als Reinkarnation der ägyptischen Cleopatra fühlt.

    Der Griff in den Mythenfundus ist sichtbar opulent und ehrgeizig, Special Effects sowie modernste Technik kommen zum Einsatz. Auch das Kokettieren mit großen internationalen Trendsetter des Genres wie Indiana Jones fällt sofort ins Auge.

    Die Jury diskutierte ausführlich über Anspruch und Gelingen des Films und bedauerte kleine Schwächen in der Dramaturgie. Am Ende überwog jedoch die Anerkennung des handwerklichen Ehrgeizes und die Einschätzung, dass es Das verfluchte Schloss trotz kritischer Einwände nicht zuletzt durch seine Schauwerte versteht, sein Zielpublikum zu erreichen und zu fesseln.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Dass die aktuelle Verfilmungen mit der Jugendbuch- und Hörspielreihe um die drei cleveren Jungen aus Rocky Beach nicht viel zu tun haben will, soll oder kann, ist nach „Das Geheimnis der Geisterinsel“ schon klar geworden. Junge Darsteller, mehr Action und Coolness, dies und mehr sollte den vor allen jugendlichen Zuschauern Freude bereiten. Auch, wenn die meisten Fans, die kaufkräftigere Gruppe ab Mitte 20 aufwärts, sich achselzuckend bis angeekelt abwenden dürfte.

    Auch im zweiten Teil, der Verfilmung des „Gespensterschlosses“ hat man weitgehend auf die gerade hier essentielle Grusel-Stimmung verzichtet und eher aufs physische Abenteuer gesetzt, die die immer noch überaus jungen Helden zu bestreiten haben. Jux und Dollerei ist also Programm, doch auch wenn man akzeptiert, dass der Film nicht als „Verfilmung“ zu werten ist, sondern ein gänzlich eigenes, losgelöstes Konzept verfolgt, kommt man nicht umhin, die Mängel zu bestaunen, die einen mit „Das verfluchte Schloss“ das Fürchten lehren.

    Dabei ist der zweite Teil der Kino-„Drei ???“ mitunter gelungener als der erste Teil, insgesamt runder, was vor allem an den launigeren Sprüchen liegt, mit denen hier Humor ins Spiel gebracht wird. Auch wird nun weniger selbstzweckhafte Postkartenkulissen inszeniert: Wenn Südafrika mit einigen sinnfreien filmförderbedingten Zwischensprüngen nach Deutschland zu Kalifornien wird, bekommt das bisweilen den Charme alter Karl-May-Verfilmungen, in denen Jugoslawien als amerikanischer Westen herhielt.

    Auch dass vor allem Hauptdarsteller Chancellor Miller als Justus älter erscheint, tut gut. Und den goldenen Rolls Royce als Zugeständnis an Kenner und Freunde der Original-Krimis hat es diesmal auch, inklusive Mortimer mit Original-Stimme.

    Das Problem bleibt aber, dass der Plot bisweilen an Zumutung grenzt und auch besagten Miller überfordert. Ob und wieweit man sich um die Vorlage schert – geschenkt: „Die drei ??? – Das verfluchte Schloss“ macht keine wirklich beängstigende Gespenstergeschichte draus; es geht um das Geheimnis eines Erfinders in seinem Haus und knüpft daher eher an die Schatzsuchegeschichten der Serie an (und des ersten Films). Doch etwas liebevoller oder wenigstens handwerklicher geschickter hätte man in Sachen Drehbuch schon vorgehen dürfen.

    In einer wüsten Kraut-und-Rüben-Mischung wird auf den tragischen Tod von Justus’ Eltern eingegangen mit dem Hang zur Rachestory, die den jungen Hauptdarsteller denn auch überfordert, so z.B. am Grab von Mutter und Vater. Ab und zu überkommen aus heiterem Himmel Peter und Bob Zweifel an ihrer Mission, was Justus zu pathetischer Rede zwingt; mitten im Geisterhaus „fällt“ dem Rechercheur Bob „wieder ein“, was es mit dem Erfinder und Bauer desselbigen auf sich hat, zu dem sie so mühsam angereist sind – und danach zu fragen, wer denn das seltsame Mädchen ist, das ihnen dort überraschend über den Weg läuft, fällt ihn auch erst irgendwann mal ein. Plötzlich hat irgendwer aus unerfindlichen Gründen irgendwelche Informationen, manches wird im unmöglichsten Moment nachgereicht und über all diesem Mischmasch in Sachen Stimmung und Storyelementen bleibt der Film ein filmischer Zettelkasten ohne Rhythmus und Zusammenhang.

    Am schwersten wiegt jedoch, dass kein Gefühl für die Figuren bleibt – Justus, Peter und Bob bleiben in Reaktionen und Umfeld Jungs, die alles in der Spanne von zehn bis achtzehn Jahren abdecken könnten. Der Film zeigt sie in einer zähen Mixtur aus kindlicher Abenteuerlust, in Klamauk, Action und Detektivspielerei, wie auch – im Falle von Justus – in allzu ernster Frage nach Vergeltung und Trauerarbeit. Und gänzlich fragwürdig gerät die sexual-schlüpfrige Wortspielerei, die Bob vor dem Redneck-Papa der liebreizenden Caroline zum vorgeblichen Lustmolch macht, bedenkt man den Umstand, dass man es hier mit Kindern als Figuren und Darstellern zu tun hat. Vielleicht fällt das auch nur deswegen so unangenehm auf, weil es so linkisch inszeniert ist wie manch anderes.

    Regisseur Florian Baxmeyer weiß zwar, wie man wo mit der Kamera zu schwenken und (kranzu-)fahren hat, dann aber wieder hat es die Szene, in der Bob neben der hübschen Caroline (Annette Kemp) auf der Couch sitzt, weil er und seine Kollegen über sie an Informationen kommen wollen – und das romatisch-durchgeknallte, eigentlich auf den Rotschopf neben ihr fixierte Mädchen starrt – offensichtlich in Ermangelung von Anweisungen – ratlos irgendwo hin.

    Da mag auch das Spukhaus seinen Reiz haben und, klar, einmal mehr gelten: Kinder werden auch mit „Die drei ??? – Das verfluchte Schloss“ ihren Spaß haben. Was aber kein Grund sein sollte, nicht ein Bisschen mehr Liebe oder wenigstens Qualität zu investieren…

    Fazit: Kleinwenig bessere und unterhaltsame, gleichwohl schluderige und inkonsistente Fortsetzung der „Drei Fragezeichen“ im Kino.
  • Im zweiten Abenteuer um die berühmten Kinderdetektive setzt Florian Baxmeyer auf Horror und Humor sowie eine stimmige Story mit gut ausgearbeiteten Charakteren.

    Noch bevor „Die drei ??? – Das Geheimnis der Geisterinsel“ in die Kinos kam, stand eines bereits fest. Sein Regisseur, der Studenten-Oscar-Preisträger Florian Baxmeyer, wird ein weiteres Abenteuer mit den drei jungen Detektiven, die in Hörspielform seit den 1970er Jahren aus keinem Kinderzimmer wegzudenken sind, inszenieren. Der Erfolg gab dieser Entscheidung im Nachhinein recht, schließlich schaffte das Original in Deutschland fast eine Million Besucher, und zudem hatte man so den Vorteil, die „Jugend“ der drei Hauptdarsteller nutzen zu können. Nach einem Teaser mit einem klauenden Clown auf dem Schrottplatz in Rocky Beach, dem Basislager von Justus Jonas (Chancellor Miller), Peter Shaw (Nick Price) und Bob Andrews (Cameron Monaghan), geht es auch schon los in Richtung Geisterschloss. Dorthin führt die Detektive eine Videobotschaft von Justus‘ längst verstorbenen Eltern (den Dad gibt Tatort-Kommissar Axel Milberg in einem Kurzauftritt), die ihrem Sohnemann ein besonders schweres Rätsel hinterlassen haben. Doch mit Hilfe einer kecken Sheriffs-Tochter sowie viel Cleverness und Erfindungsreichtum schafft es das Trio, die Aufgabe zu knacken.

    Die Studio-Hamburg-Produktion trägt nicht von ungefähr „Das verfluchte Schloss“ in ihrem Titel. Denn die halb verfallene Gespenstervilla inmitten eines geheimnisvollen Waldes avanciert alsbald zum wichtigsten Darsteller. So hat das Spukschloss neben dem Grusel-Standard-Programm aus ekligen Spinnweben und knarrenden Türen unter anderem auch eine grabschende Garderobe und einen tückischen Laufteppich zu bieten. Dabei dominiert der Humor den Horror, was dem Ganzen zwar das Gänsehaut-Feeling nimmt, dafür aber garantiert zielgruppengerecht zu genießen ist. Spaßig geht’s weiter mit einem bösen Sheriff, der sich einen Schäferhund namens Godzilla und Bob für einen Triebtäter hält. Dabei hat es eher dessen esoterisch veranlagte Tochter Caroline auf den adretten Privatschnüffler abgesehen als umgekehrt und will mit Bob ständig historische Rollenspielchen (sie Kleopatra, er Markus Antonius) spielen.

    Neben imposanten Landschaftsaufnahmen im Gegenlicht, einer echt coolen Schatzsuche, witzigen Gadgets wie ein aufblasbares Rettungsinselzelt und einem hippen Schlusssong von Deutsch-Rapper Das BO gibt’s schließlich noch ein – mehr oder weniger überraschendes – Wiedersehen mit einem alten Bekannten von der „Geisterinsel“. Zudem reift die Erkenntnis, dass sich Baxmeyer gegenüber dem ersten Versuch deutlich steigern konnte: die Figuren funktionieren, das Drehbuch ist stimmig und die 93 Minuten vergehen dank ordentlicher Action, viel Fun und ein bisschen Suspense wie im Flug. lasso.

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