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Desperado

   Kinostart: 30.11.1995
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Filmhandlung und Hintergrund

Let’s play! Jetzt gilt’s für das amero-mexikanische Regiewunder Robert Rodriguez, der 1993 mit seinem angeblich gerade einmal 7000 Dollar teuren Debüt „El Mariachi“ für eine der unglaublichsten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre gesorgt hatte. Mit seinem knapp 1000 mal teureren Sequel „Desperado“, das angesichts der beinahe exakt parallel verlaufenden Storyline vom einsamen Bänkelsänger, der in einem heruntergekommenen...

Der namenlose Fremde „El Mariachi“ (Antonio Banderas) zieht mit einem Gitarrenkoffer, der mit Schusswaffen gefüllt ist, durch Mexiko. Denn er ist immer auf der Suche nach dem Gangsterboss Bucho (Joaquim de Almeida), der für den Tod seiner Geliebten verantwortlich ist. Bucho schickt ihm seinerseits Heerscharen von Killern auf den Hals, die der Held jedoch mit Leichtigkeit in die ewigen Jagdgründe schickt.

„Despeardo“ ist zu gleichen Teilen Remake und Sequel von Robert Rodriguez‘ No-budget-Überflieger „El Mariachi“ aus dem Jahre 1993. Mit ungleich höheren Geldmitteln ausgestattet, ließ Rodriguez seiner Fantasie freien Lauf und erfand unzählige Methoden, bluttriefende Shootouts mit Antonio Banderas in der Titelrolle in Szene zu setzen.

Der namenlose Fremde „El Mariachi“ zieht mit einem mit Schußwaffen gefüllten Gitarrenkoffer durch Mexiko, immer auf der Suche nach dem Gangsterboß Bucho, der für den Tod seiner Geliebten verantwortlich ist. Bucho schickt ihm seinerseits Heerscharen von Killern auf den Hals, die der Held jedoch in die ewigen Jagdgründe schickt.

Mit einem bis zum Rand mit Schußwaffen gefüllten Gitarrenkoffer zieht „El Mariachi“ quer durch Mexiko. Auf der Suche nach dem Gangsterboss Bucho, der für den Tod seiner Geliebten verantwortlich ist, pflastern mehrere Dutzend Leichen seinen Weg. Am Ziel angekommen, verliebt sich der schweigsame Held in die rassige Dorfschönheit Carolina. Doch für zärtliche Stunden zu zweit bleibt keine Zeit, muß „El Mariachi“ doch die Heerscharen von Killern, die Bucho ihm auf den Hals gehetzt hat, in die ewigen Jagdgründe schicken.

„El Mariachi“ zieht auf der Suche nach dem Mörder seiner Geliebten mit einem mit Schußwaffen gefüllten Gitarrenkoffer durch Mexiko. „Desperado“ ist zu gleichen Teilen Remake und Sequel von Robert Rodriguez‘ No-budget-Überflieger „El Mariachi“ aus dem Jahre 1993.

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Kritikerrezensionen

  • Let’s play! Jetzt gilt’s für das amero-mexikanische Regiewunder Robert Rodriguez, der 1993 mit seinem angeblich gerade einmal 7000 Dollar teuren Debüt „El Mariachi“ für eine der unglaublichsten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre gesorgt hatte. Mit seinem knapp 1000 mal teureren Sequel „Desperado“, das angesichts der beinahe exakt parallel verlaufenden Storyline vom einsamen Bänkelsänger, der in einem heruntergekommenen mexikanischen Dorf mit einem berüchtigten Pistolero verwechselt wird, doch eher ein aufwendigeres, mit mehr Finesse ausgestattetes Remake geworden ist, will der Tarantino-Freund jetzt beweisen, daß sein Erstling mehr war als ein clever lancierter Publicity-Gag. Kein allzu leichtes Unterfangen, bestand doch der ureigene Reiz des Originals darin, daß Rodriguez das für gewöhnlich sündhaft teuer in Szene gesetzte Actiongenre mit seinem No-budget-Guerilla-Film ironisch unterwandert hatte. Wie es sich für einen Regie-Torero aus der Coolness-Schule eines Quentin Tarantino gehört, packt der Twen den Stier gemäß seines erklärten Credos „Ich will Action“ bei den Hörnern: Da findet sich kaum eine Szene, die nicht in ausgedehnte und unglaublich blutige Shootouts oder anderweitige kathartische Gewalt mündet. In Hollywood hat schon lange kein Regisseur mehr die Leinwand derart lustvoll in tiefes Rot getaucht. Dabei kennt der Erfindungsreichtum des jungen Wilden keine Grenzen: In „Desperado“ gibt es keine Lage, Situation oder unmögliche Stellung, in der nicht geschossen werden könnte. Aber Rodriguez hätte bei seinen offensichtlichen Vorbildern Tarantino, Peckinpah und Woo nicht genau hingeschaut, wenn er dem Zuschauer bei dem ausufernden Chicano-Massaker nicht auch ein gehöriges Maß an schwarzem Humor als rettenden Strohhalm reichen würde. Und so zählen die Szenen, in der die Kumpane des Mariachi die explosiven Künste ihrer Gitarrenkoffer unter Beweis stellen, und in der der attraktive Held von der atemberaubenden Schönheit Carolina verarztet wird, zu den Höhepunkten. Ein seltener Glücksgriff gelang mit der Verpflichtung von Latin-Lover Antonio Banderas als zum Äußersten entschlossener Titelheld, der mit wehender Mähne und glutäugigem Charisma auch beim wildesten Scharmützel noch eine blendende Figur abgibt. Da möchte man fast verzeihen, daß Rodriguez bei den eher kurzen ruhigen Intermezzi nur wenig Einfallsreichtum und inszenatorisches Geschick entwickelt und selbst das tollste Geballer auf Dauer in zunehmendem Maße ermüdend wirkt. Leider bleibt die Tarantino’eske Eingangssequenz, in der Stargast Steve Buscemi eine Bande finsterer Kneipenbesucher zu den Klängen von Link Wrays bedrohlicher Gitarre auf die Ankunft des Titelhelden vorbereitet, der Gipfel an atmosphärischer Pfiffigkeit. Da können auch Tarantino höchstpersönlich, der einen alten Witz erzählen darf und schnell abserviert wird, und der gute, alte Cheech Martin wenig ändern: Zu einem Stück „Pulp Fiction“ wird „Desperado“ nur dann, wenn Rodriguez ohne Rücksicht auf Verluste Gas gibt. Daß Filme mit eingebautem Kultpotential auch in Momenten mit angezogener Handbremse funktionieren müssen, wird das findige Talent bestimmt auch noch lernen. ts.

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