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Derrida

Kinostart: 06.11.2003

Filmhandlung und Hintergrund

Biografie und Einführung in das Denken des Philosophen Derrida in Form einer dichten und unterhaltsamen Reflektion seiner Theorien.

Jacques Derrida, seines Zeichens „Vater der Dekonstruktion“, hat Geschichte, Kunst und Sprache des 20. Jahrhunderts wie kaum ein zweiter Philosoph der Gegenwart geprägt und beeinflusst. Ein Filmteam besucht Derrida privat in Paris und New York und begleitet ihn auf seinen Vortragsreisen. Dabei dekonstruiert zunächst der Film den Philosophen, zeichnet seine Gedankenwelt nach und stellt seine Fragestellungen in Frage. Dann dekonstruiert der Denker den Dokumentarfilm, indem er dessen Mechanismen entschlüsselt und ihm die Unfähigkeit attestiert, Wahrheit abzubilden.

Wie vergnüglich und unterhaltsam Philosophie sein kann, beweist diese doppelbödige Dokumentation der Filmemacher Kirby Dick („Sick: The Life and Death of Bob Flanagan, Supermasochist„) und Amy Ziering Kofman (mehrere Semester Derrida an der Yale University).

Jacques Derrida gilt als einer der wichtigsten Denker unserer Zeit, der den Blick auf Geschichte, Kunst und Sprache des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst hat und als Vater der „Dekonstruktion“ bekannt ist. Die Dokumentation verbindet Auszüge aus Publikationen mit Vorträgen und Diskussionen an verschiedenen Universitäten und folgt dem Philosophen auf seinen Reisen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Derrida: Biografie und Einführung in das Denken des Philosophen Derrida in Form einer dichten und unterhaltsamen Reflektion seiner Theorien.

    Über fünf Jahre haben Kirby Dick und Amy Ziering Kofman an ihrem Dokumentarfilm gearbeitet, Derrida privat in Paris und New York besucht und ihn auf seinen Vortragsreisen begleitet. Der Film offenbart vor allem Derridas Charakter, seinen grüblerischen Snobismus und seine Widerwilligkeit, Geheimnisse preiszugeben. Der Film wird bereichert durch den brillanten Score von Ryuichi Sakamoto.

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