„Der kleine Eisbär 2 - Die geheimnisvolle Insel“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Fortsetzung des deutschen Zeichentrickfilmerfolgs um die Abenteuer des Eisbären Lars nach der Kinderbuchvorlage von Hans de Beer.

Weil er ihnen mit seinem Gesang auf die Nerven geht, verfrachten die drei Eisbären Kalle, Palle und Nalle den musikalischen Pinguin Caruso in den nächstbesten Zug nach Süden. Von Freundin Greta alarmiert, sausen Carusos beste Freunde, der kleine Eisbär Lars und sein Kumpel, die Robbe Robby, eilig hinterher und geradewegs hinein in eine erdumspannende Odyssee, die das Trio bis an die Gestade einer Südseeinsel und ganz in die Nähe eines prähistorischen Riesenfisches spült.

Der kuschelige Held aus den Kinderbüchern von Hans de Beer geht auf große Fahrt. Nach 2,6 Millionen Kinobesuchern für den Vorgänger war das Sequel nur eine Frage der Zeit.

Eisbär Lars begibt sich unfreiwillig auf eine Odyssee, um seinem Kumpel, dem Pinguin Caruso, zu helfen, der von einem halbstarken Eisbärtrio verschleppt worden ist. Kurze Zeit später finden sich Lars, Caruso und Robbe Robby in einem Zug wieder, in dem sie gefangen sind. Schließlich landet die drei Freunde auf einer seltsamen Insel mit merkwürdiger Fauna.

Lars, der kleine Eisbär, begibt sich unfreiwillig auf eine Odyssee. Der Grund: Sein Kumpel, der Pinguin Caruso, ist von dem eisbärigen Halbstarken-Trio Kalle, Nalle und Palle verschleppt worden. Und so finden sich Lars, Caruso und die Robbe Robby eingesperrt in einem Zug Richtung Süden wieder. Nur einige Stationen später landen die Drei schließlich auf einer eigenartigen Insel, wo sie mit merkwürdigen Tieren wie lustigen Iguanas, trägen Schildkröten und einem gigantischen Urzeitfisch Freundschaft schließen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Mit „Der kleine Eisbär 2“ kommt Bewegung in die beliebten Kinderbücher von Hans de Beer. Im Mittelpunkt stehen dabei der neugierige und liebenswerte kleine Eisbär Lars und seine nicht minder sympathischen Freunde. Es ist gelungen, die Figuren mit individuellen Charakterzügen auszustatten, ihr sprachlicher Ausdruck unterstützt dabei ihre Wesenszüge zusätzlich. Da die Geschichte nicht mit einer klassischen Gut-Böse-Dramaturgie ausgestattet wurde, gibt es keine wirklich bösen Figuren.

      Und so begegnen die Freunde keinem eigentlichen Feind, sondern müssen sich mit neuartigen Umständen auseinandersetzen und sich in einer ihnen fremden Kultur zurechtfinden. Und das ist auch eines der unterschwellig angesprochenen Themen des Films. Nur weil jemand anders aussieht, als man es gewohnt ist, heißt das nicht, dass man nicht Freundschaft schließen und miteinander Spaß haben kann. „Hässlichkeit“ kann sich unversehens in „Schönheit“ verwandeln, wenn man den Blickwinkel wechselt.

      Freundschaft und das gemeinsame Handeln stehen im Mittelpunkt des Films. Lars ist kein einsamer Held, der seinen Weg alleine geht, sondern er erreicht sein Ziel, indem er andere motiviert, ihm zu helfen. Er ist immer von Freunden umgeben, auf die er sich einstellt und die ihn unterstützen. Und da er voruteilsfrei und freundlich auf die anderen Tiere zugeht, fällt es ihm nicht schwer, schnell neue Freundschaften zu schließen. Das Motto „Gemeinsam schaffen wir alles“ wird zwar deutlich vertreten, wirkt dabei aber nie aufgesetzt.

      Zusätzlich bietet der Film dem Publikum eine Lehre über die Natur. Dort hat alles einen Sinn, es gibt immer zwei Seiten. Und so wird der feuerspeiende Vulkan nicht als Bedrohung inszeniert, sondern geradezu als spirituelle Kraft, die Leben nehmen aber auch erschaffen kann – schließlich gäbe es die Inseln ohne Vulkane nicht. Einen gelungenen Kontrast bilden dabei auch die mysthische Unterwasserwelt des Ur-Fisches und die heiteren Landschaften des Nordpols und der Galapagos-Inseln

      Dem Film gelingt es, ein Gleichgewicht herzustellen zwischen lustigen, unterhaltsamen Szenen und geheimnisvollen und spannenden Szenen. Das Ganze wird eingebettet in einer wirklichkeitsnahen und dennoch fantasievollen Welt. Die Geschichte wird sensibel erzählt und liebevoll umgesetzt. Dabei ist sie niemals zu kompliziert oder zu dramatisch, sondern besitzt immer auch eine gewisse Leichtigkeit. Aus diesem Grund ist „Der kleine Eisbär 2“ gelungene Kinounterhaltung auch für kleinere Kinder.

      Fazit: Sensibel erzählte und liebevoll umgesetzte Unterhaltung für Kinder.
    2. Der kleine Eisbär 2 - Die geheimnisvolle Insel: Fortsetzung des deutschen Zeichentrickfilmerfolgs um die Abenteuer des Eisbären Lars nach der Kinderbuchvorlage von Hans de Beer.

      Ziemlich genau vier Jahre und einen Deutschen Filmpreis (für „Lauras Stern“) später hat sich das Erfolgsteam um „Der kleine Eisbär“, der im Herbst 2001 sensationelle 2,6 Millionen Kinobesucher verbuchen konnte, erneut zusammengetan und dabei das Unmögliche möglich gemacht. Denn in puncto stringente Story, Animationstechnik, Humor und Emotion stellt das Sequel das Original sogar in den Schatten. Damit hat einmal mehr eine einheimische Produktion beste Aussichten, Einspielergebnisse in Blockbuster-Höhen zu erreichen.

      Frei nach dem Motto „Never change a winning team“ scheint hier wohl das Regie-Duo Thilo Graf Rothkirch und Piet De Rycker vorgegangen sein. So griff man nicht nur erneut auf die nach wie vor immens populären Bücher von Hans De Beer zurück, auch das Autoren-Team Bert Schrockel und Thomas Wittenburg sowie zahlreiche Synchronsprecher wurden wieder engagiert. Dabei fällten die Filmemacher gleich zu Beginn eine sehr weise Entscheidung. Im Gegensatz zum Vorgänger, aber auch zu vergleichbaren Filmen wie „Felix - Ein Hase auf Weltreise“ sollte eine episodenhafte Handlungsstruktur vermieden werden und stattdessen eine kinogerechte Geschichte mit entsprechender Dramaturgie erzählt werden. Dieses Mal begibt sich Lars, der kleine Eisbär, eher unfreiwillig auf eine Odyssee. Der Grund: Er will seinem Kumpel, dem Pinguin Caruso, helfen. Dieser ist nämlich von dem eisbärigen Halbstarken-Trio Kalle, Nalle und Palle verschleppt worden. Schließlich finden sich Lars, Caruso und Robbe Robby eingesperrt in einem Zug wieder, der nach Süden rast. Einige Stationen später landen die Drei schließlich auf einer eigenartigen Insel, wo sie mit merkwürdigen Tieren wie lustigen Iguanas, warmherzig-trägen Schildkröten und einem gigantischen Urzeitfisch Freundschaft schließen.

      Bei „Der kleine Eisbär 2“ passt einfach alles zusammen. Die kindgerechte, mit 75 Minuten auch gut konsumierbare Story, die durchaus spannend ist, aber keine wirklich richtig bösen Bösewichte besitzt und dadurch auch sanfte Gemüter nicht erschüttern wird. Zudem wird der Plot immer wieder durch witzige Einschübe aufgelockert. Zuständig hierfür sind vor allem die vier Lemminge mit ihrem wunderbaren Defätismus sowie Dirk Back, der dem liebestollen Pinguin Caruso seine charakteristisch krächzende Stimme leiht und ein köstliches Liebeslied trällern darf. Ansonsten wird Musik eher dezent eingesetzt, lediglich das bekannte Lars-Leitmotiv flackert immer wieder auf und auch der vielbeschäftigte Hollywood-Komponist Hans Zimmer, der nach „Lauras Stern“ wieder von Rycker/Rothkirch engagiert wurde, hält sich zurück. Lehrreich ist der zweite Teil natürlich auch. So lernt man spielerisch Fauna und Flora der Galápagos-Inseln kennen und der kindliche Forscherdrang wird mit der fiktiven Entdeckung eines lebenden Pliosauriers gestillt. Letzterer wurde mit Hilfe modernster Computer-Technologie kreiert, während der Löwenanteil noch klassische Handarbeit ist. Der Homogenität des Films tut dies indes keinen Abbruch. Einen schönen optischen Gag leisten sich die Regisseure gegen Ende des Films, als die Kamera den Himmel über Galápagos zeigt, und während sie eine 360-Grad-Drehung vollzieht verwandeln sich die Wolken in eine Eislandschaft und wir sind wieder zurück bei Lars zu Hause. Zu guter Letzt sei noch die Synchronarbeit lobend erwähnt. Hier übertreffen sich professionelle Nachwuchssprecher wie Maximilian Artajo (Lars) oder Céline Vogt (Greta) und Comedy-Größen wie Atze Schröder, Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka (Kalle, Palle und Nalle) gegenseitig an Sprachwitz und Ausdruckskraft. Und so fühlt man sich auch schon dabei ertappt, von einem dritten Teil zu träumen. lasso.

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