Der Fluch - The Grudge 2

  1. Ø 4
   2006
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Der Fluch - The Grudge 2 Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Fluch - The Grudge 2: Sequel des erfolgreichen Geister-Horrors.

Nach dem mysteriösen Verschwinden ihrer Schwester Karen (Sarah Michelle Gellar) reist Aubrey Davis (Amber Tamblyn) nach Tokio, um gemeinsam mit dem jungen Journalisten Eson (Edison Chen) dem schaurigen Geheimnis hinterher zu spüren. Ein Fluch, der seine Opfer erst in rasende Killer verwandelt, sie anschließend umbringt und dann zum nächsten Wirtskörper eilt, droht auch ihnen zum Verhängnis zu werden.

Ohne sonderliche Neuerungen, dafür aber mit dem üblichen Mix aus klaustrophobischer Atmosphäre, schleichendem Schrecken und pointierten Schockmomenten setzt Takashi Shimizu, Regisseur aller vier japanischen „Grudge„-Filme und des Vorgänger-Blockbusters, seine Gruselserie in Hollywood fort.

Als die junge Aubrey erfährt, dass ihre Schwester Karen in einem Krankenhaus in Japan liegt und gegen sie wegen des Feuertodes ihres Freundes ermittelt wird, reist sie umgehend nach Tokio. Schon bald wird auch sie von einer bösen Macht bedroht. Die Studentin Allison und der um seine tote Mutter trauernde Jake werden ebenfalls in die mysteriösen Ereignisse hineingezogen.

Karen dachte, sie sei dem Fluch entkommen, der ihr die Geister einer ermordeten Frau und ihres Sohnes auf den Hals gehetzt hatte. Doch im Krankenhaus, wo sie aufgepäppelt werden soll, erfüllt sich ihr Schicksal dann doch. Schwester Audrey will der Sache gemeinsam mit dem Journalisten Eason auf den Grund gehen und findet bald heraus, dass der Fluch sich allmählich über die ganze Welt auszubreiten droht. So müssen sich alle von Chicago bis Tokio zusammentun, um dem Verderben Einhalt zu gebieten.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nur drei Tage nach Start von „The Grudge“ wurde dem Nachfolger des haarigen J-Horror-Remakes grünes Licht gegeben. Mitproduziert von Sam Raimi, sollte abermals hitfähige Geister-Paranoia die Kinos heimsuchen.

    Wo das Frühstück für einen nölenden Pascha tödlich endet, weil er die Kochkünste seiner Gattin (Flashdancerin Jennifer Beals) gering schätzt, ist der Wirkraum des grollenden Geists. Die Lokalität des Fluchs, das düstere Wohnhaus, ist Tokios heimliche Gruselattraktion geworden, zu der Schulmädchen pilgern, wenn sie ihrer neuen Klassenkameradin Allison (Arielle Kebbel) einen Schrecken einjagen wollen. Der lässt sich aber nicht mehr abschütteln und verfolgt seine Opfer, bis die gehässigen Mädchen selbst als Geister herumspuken. Derweil besucht Aubrey (Amber Tamblin) ihre verängstigte Schwester Karen (Sarah Michelle Gellar aus Teil eins mit einem kurzen Auftritt) im Krankenhaus. Ihr Freund starb bei einem Brand, den sie gelegt hatte – um den Fluch abzuschütteln, der dadurch aber entartete. Als Karen vor Aubreys Augen in den Tod springt, gehen sie und der Reporter Eason (Edison Chen aus „Infernal Affairs“) dem Grauen auf den Grund.

    Drei schnörkellose Handlungsstränge, von denen sich einer als zeitversetzt herausstellt, bilden die narrative Basis für eine Demokratisierung des Fluchs, der sich an jeden hängt, der dem Haus zu nahe kommt. Fast epidemisch breitet er sich aus, wenn auch ohne apokalyptischen Ausgang wie bei Takashi Shimizus Kollegen Kurosawa, dessen „Pulse“-Remake nur eine Woche später startet. Das Storyzentrum lagert bei Aubrey und Eason, die wie in „The Ring“ den Ursprung des Grauens in einem entlegenen Dorf aufspüren und das Geheimnis der allesamt von Shimizu erschaffenen, mit dieser nunmehr sechs Versionen, lüften.

    Shimizu zeigt sich bemüht, die Figuren nicht zu Horrorfutter zu degradieren und arrangiert eine internationalisierte Fassung, bei der auch einige japanische Dialoge erhalten blieben, nicht jedoch die Handlung des Originals, mit der die neue Version nichts mehr gemein hat. Diese ist stilistisch geglättet, weniger verschroben und fremdartig, hat aber beileibe nicht den Popcorn-Appeal aufgedrehter Teenhorror-Ware, sondern ist durchaus stattlich furchterregend. Gut orchestrierte Schocks in deftiger Stärke und ansehnlicher Fülle sorgen für konstantes Angstniveau, zu dem auch die patentiert fiese Geräuschkulisse beiträgt: Etwa beim wie eine rollige Katze quietschenden Kind oder dem wie die Bohlen eines alten Schiffs knarrenden Gemäuer. tk.

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