Filmhandlung und Hintergrund

Musikdokumentation über fünf Pioniere der elektronischen Musik von dem preisgekrönten Regisseur Ronuald Karmakar.

Deutschland ist eine Exportnation - das gilt auch für den Clubsound der Berliner Nächte. Weltweit wird Elektro-Musik made in Germany gehört. Weltweit gelten Clubs wie das berühmt-berüchtigte Berghain als erster Anlaufpunkt für die Techno-Kultur. In seiner Dokumentation „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ begleitet der preisgekrönte Regisseur Ronuald Karmakar fünf herausragende Protagonisten der Szene: die DJs Ata, Ricardo Villalobos, Roman Flügel, Sonja Moonear und Move D/David Moufang.

Was hat Techno mit Werten zu tun? Wie findet man Harmonien in Schaltkreisen? In langen Interviews erklären die Techno-Pioniere, wo sich die elektronische Musik heute befindet, und wie sie so weit kommen konnte. Dann wieder zoomt Karmakar ganz nah heran und schaut den DJs bei ihrer Arbeit über die Schulter. Zeigt die verschwitzten, extatischen Nächte.

„Denk ich an Deutschland in der Nacht“ - Hintergründe

Der gefeierte Regisseur Ronuald Karmakar ist ein echter Kenner der elektronischen Musik. Seit 15 Jahren beschäftigt sich Karamaker mit unterschiedlichen Aspekten des Techno - „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ ist eine Fortsetzung seiner „Club Land Trilogie“, die aus den ebenfalls dokumentarischen Werken „Villalobos„, „Between the devil and the Wide Blue Sea“ und „196 bpm“ besteht. In „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ feiert Karmakar das Wiedertreffen mit einigen alten Bekannten wie etwa dem DJ Villalobo.

Dass Karmaker auch die leisen Töne beherrscht, hat er nicht zuletzt mit dem großartigen Drama „Der Totmacher“ bewiesen, in dem Götz George einen Serienmörder spielt.

Der Titel „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ ist Heinrich Heines Gedicht „Nachtgedanken“ entnommen.

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