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Dave Chappelle's Block Party

Kinostart: 03.08.2006
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Filmhandlung und Hintergrund

Ungewöhnliche Doku von "Vergiss mein nicht"- Macher Michel Gondry, der dem Comedian Dave Chapelle dabei folgt, wie der eine gewaltige Block Party in Brooklyn auf die Beine stellt.

Am 18. September 2004 und damit ziemlich genau sechs Wochen nach Unterzeichnung eines aufsehenerregenden 50-Millionen-Dollar-Vertrages beim „South Park„-Haussender Comedy Central veranstaltet der TV-Spaßvogel David Chappelle eine freie Block Party im Stile gleichnamiger Straßenfeste der 70er Jahre in seiner Hood in Brooklyn. Mit dabei sind Künstler wie Mos Def, Erykah Badu, Kanye West, Talib Kweli, Dead Prez, Jill Scott, The Roots, Bilal und Lauryn Hill, aber auch spontan eingeladene Bekannte aus Chapelles Heimatstadt in Idaho, komplette Marsch-Orchester und brave weiße Mittelständler.

David Chapelle, einer der witzigsten und klügsten Menschen im zeitgenössischen Unterhaltungswesen, öffnet fürs Kino ein Fenster zur afroamerikanischen Kultur.

Der beliebte afroamerikanische Komiker Dave Chappelle plant ein gewaltiges Konzert an einer Straßenkreuzung in Brooklyn, das in der Tradition der klassischen Block Partys der 70er Jahre stehen und nach dem unmittelbaren Vorbild des legendären Wattstax im Jahr 1973 ablaufen soll. Selbst im Hinterland verteilt Chapelle Tickets, rührt die Werbetrommel und rekrutiert Amateurmusiker, die später an der Seite einiger der größten Musikstars des 21. Jahrhunderts auf der Bühne stehen werden.

Nach Vorbild des legendären Wattstax-Konzerts von 1972 lud am 18. September 2004 Dave Chappelle in seiner Hood Bedford Stuyvesant zur Block Party. Vier Vorgaben hatte sich der MTV-Comedian für seine Sause gesetzt: 1) Seine Lieblings-Acts sollten mitmachen, 2) die Location sollte so lange wie möglich geheim gehalten werden, 3) der Eintritt frei sein und 4) keine Werbung für die Veranstaltung gemacht werden. Das Unterfangen wurde zum Riesenerfolg, nicht zuletzt dank der Fugees, die sich hier für einen Gig kurz wiedervereinten.

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Kritikerrezensionen

  • Dave Chappelle's Block Party: Ungewöhnliche Doku von "Vergiss mein nicht"- Macher Michel Gondry, der dem Comedian Dave Chapelle dabei folgt, wie der eine gewaltige Block Party in Brooklyn auf die Beine stellt.

    Nach Vorbild des legendären Wattstax Konzert von 1972 lud am 18. September 2004 der US-Comedy-Star Dave Chappelle in seiner Hood Bedford Stuyvesant zur Block Party. Als Chronisten verpflichtete er den Kult-Regisseur Michel Gondry.

    „Vergiss mein nicht!“, der deutsche Titel des zweiten Spielfilms vom französischen Clip-Profi, würde durchaus auch für Chappelles Nachbarschaftsfete der Superlative passen. Was Rang und Namen hat im HipHop-Business war gekommen, um mit dem beliebten Afroamerikaner zu feiern, darunter Mos Def und Talib Kweli, Kanye West und Erykah Badu. Vier Vorgaben hatte sich der hierzulande dank MTV bekannte Comedian für seine Sause gesetzt: 1) Seine Lieblings-Acts sollten mitmachen, 2) die Location sollte so lange wie möglich geheim gehalten werden, 3) der Eintritt frei sein und 4) keine Werbung für die Veranstaltung gemacht werden. Und zum großen Finale, wenn die hier wiedervereinten Fugees, allen Streitereien mit dem Plattenlabel zum Trotz, auf der Bühne stehen, dann platzt die Straßenkreuzung im Herzen Brooklyns förmlich aus allen Nähten. Das Networking der Community hat vorzüglich funktioniert, das Energiebündel Chappelle mit seinem Line-Up Musikgeschichte geschrieben, die Musiker zu ihren Wurzeln zurück geführt.

    Wie es zu dieser Party des Jahrzehnts kam, davon erzählt die kurzweilige, gegen den Strich gebürstete Dokumentation. Spike-Lee-Kamerafrau Ellen Kuras bleibt dran an Chappelle, zeigt wie er Handzettel verteilt, mit Musikern jammt und dem Publikum herumblödelt. Wie ein Magier zieht er alle in seinen Bann. Fröhlich, hilfsbereit, schlagfertig, bestimmt, durchsetzungsfähig… Keine Roadies beim Bühnenaufbau, keine stiernackigen Logistikchefs, die von den Schwierigkeiten des Transports erzählen. Mit Dave Chappelle macht die Arbeit Spaß. Hautnah kommt man mit ihm an die Musiker heran, meint manchmal gar zu begreifen, was sie treibt. Dazwischengeschnitten immer wieder Musiknummern, sogar von den Invincible Marching Marauders, der Brass Band aus Chappelles Heimatstadt Dayton, Ohio. Mit dem Bus hat er sie angekarrt, wie auch die Frau aus dem örtlichen Tabakladen. Eine echte Party für Freunde. Unverstellt. Fusion, das Wort, der Musikbegriff, der soziologische Subtext, wird hier mal umgesetzt, gelebt. Oder, wie es einer der Musiker auf den Punkt bringt: „A day-long life-affirming celebration of music, comedy, history and community.“ geh.

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