Crocodile Dundee in Los Angeles

  1. Ø 3
   2001
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Crocodile Dundee in Los Angeles Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Crocodile Dundee in Los Angeles: Als harmlose Familienkomödie angelegtes Sequel des Australo- Erfolgsfranchise um den Krokodiljäger bei den Hollywood-Haien.

Krokodiljäger Mick Dundee und seine Freundin Sue leben mit ihrem kleinen Sohn im australischen Outback. Ein Telefonanruf von Sues zeitungsverlegenden Vater führt die Familie nach Los Angeles, wo Sue der Story eines verstorbenen Kollegen nachgeht. Eine kleine Produktionsfirma filmt kostspielige Flops, die als Coverup für krumme Machenschaften dienen.

Der berühmt-berüchtigte Krokodiljäger Mick Dundee und dessen Freundin Sue führen mit ihrem gemeinsamen Sohn ein „beschauliches“ Leben im australischen Outback. Da erreicht sie eines Tages ein Anruf von Sues Vater, der in Los Angeles als Zeitungsverleger arbeitet. Dieser bittet seine Journalisten-Tochter in die Stadt der Engel zu kommen, um der Story eines jüngst verstorbenen Kollegen nachzugehen. Sue beginnt, die dubiosen Geschäfte eines zwielichtigen Studiochefs zu recherchieren – was sich bald als überaus gefährlich herausstellt…

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem Amerika in Scharen begeistert der in Australien ausgetragenen Reality-TV-Show „Survivor 2“ frönt, macht sich Paul Hogan gewieft das aktuelle Outback-Fieber zunutze und lässt ein weiteres Sequel seiner einst populären „Crocodile Dundee“-Reihe vom Stapel. Die beiden Vorläufer – das Original von 1986 und das zwei Jahre später folgende Sequel spielten weltweit respektive 360 und 250 Mio. Dollar ein. Das mit acht Mio. Dollar Einspiel gestartete Prequel ist erneut als Fish-out-of-Water-Komödie angelegt, in der der naive Naturbusche statt mit bissigen Krokodilen mit Hollywood-Haifischen zu kämpfen hat.

    Neben Hogan gibt es ein Wiedersehen mit seiner Dauerfreundin Linda Kozlowski und einer altbekannten Storyline. Hogan hat das Erfolgsrezept von damals reanimiert und mischt alle erwartungsgemäßen Zutaten in seinen harmlos-humorigen Neuaufguss. Naturverbundenheit und gutmütige Naivität werden mit der hektischen Hohlheit und Verworfenheit der urbanen Konsumgesellschaft konstrastiert. Dundees aufrichtige Charakterstärke und reptilschnellen Reflexe lassen den Krokodiljäger bei der Kriminellenjagd stets die ledrige Oberhand behalten, Tiere weit und breit, seien sie wild oder zahm, unterliegen seinen telepathischen Kräften, und weibliche Wesen erkennen in dem rauhbeinigen Buschburschen immer noch sogleich den sexy Traummann. Durch das Einbringen eines kleinen Sohnes wird die Abenteuerkomödie diesmal verstärkt auf das Familienpublikum zugeschnitten, womit einer neuen Generation guter alter hausgemachter Aussie-Humor zugänglich gemacht werden soll.

    Simon Wincers kompetente Inszenierung beginnt mit einem stimmigen Outback-Prolog, in dem die heimische Idylle zwischen Mick Dundee und Sue Charlton samt Sprössling Mickey (niedlich-unaufdringlich: Serge Cockburn) demonstriert wird. Ein Anruf von Sues zeitungsverlegenden Vater verpflanzt das Geschehen in die Stadt der Engel, wo Sue der Story eines unter verdächtigen Umständen verstorbenen Journalistenkollegen nachgeht. Es ging um die kleine Produktionsfirma Silvergate (auf dem Paramount-Studiogelände ansässig, wodurch für deren Studiotour geworben werden kann), die einen kostspieligen „Lethal Agent“-Flop nach dem anderen produziert, was sich bald als Coverup für ihre kriminellen Machenschaften erweist. Mick beschafft sich einen Job im Studio und geht den krummen Dingen auf den Grund.

    Er erhält Unterstützung von seinem schlagkräftigen Partner Jacko (Alex Wilson), mit dem er beispielsweise einer Gang von Carjackern das Handwerk legt. Es stellen sich immer wieder leichtherzige Lacher ein, selbst wenn viele der Gags vorhersehbar sind. In Cameoauftritten sind Mike Tyson als Meditationslehrer und George Hamilton als Kaffee-Einlauf-Advokat zu sehen. Die besten Oneliner sind jedoch für Hogan reserviert, der immer noch über eine charmante Leinwandpräsenz verfügt. Im Morast der Grossout-Komödien könnte sich der betont unoffensive Familienspaß als willkommenes Gegenprogramm erweisen. ara.

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