Filmhandlung und Hintergrund

Im hochgelobten Familiendrama der niederländischen Regisseurin Nanouk Leopold kämpft ein 15-jähriger Junge um die Liebe seiner drogensüchtigen Mutter.

Cobain (Bas Keizer) ist 15 Jahre alt und ohne eine richtige Familie aufgewachsen. Zu jung, um zu verdauen, was er erlebt, und zu alt, um die Augen vor den Zusammenhängen zu verschließen, driftet Cobain ziellos umher. Von einer Pflegefamilie zur nächsten. Seine leibliche Mutter Mia (Naomi Velissariou) stürzt sich derweil immer tiefer in die Drogensucht. Cobain macht sich nicht nur um sie Sorgen — Mia ist schwanger und ihr Lebensstil gefährdet das ungeborenen Kind.

Selbst sein Name nervt ihn. Wer will schon nach einem Rockstar benannt sein, der sich selbst ermordet hat? Aber auch Cobains Weg führt in die Selbstzerstörung. Irgendwann landet er bei dem Zuhälter Wickmayer (Wim Opbrouck), für den auch seine Mutter gearbeitet hat. Cobain beginnt für Wickmayer kleine Aufgaben zu übernehmen und lernt die Prostituierte Adele (Dana Marineci) kennen. Langsam versteht der Jugendliche, dass sich etwas Grundlegendes ändern muss.

„Cobain“ — Hintergründe

In drastischen Bildern erzählt die gefeierte niederländische Regisseurin Nanouk Leopold („Oben ist es still“, „Brownian Movement“) vom Entgleisen einer Jugend. Die Hauptrolle wird von dem Debütanten Bas Keizer übernommen. Dessen Mutter wird von Theaterschauspielerin Naomi Velissariou gespielt. Mit Wim Opbrouck hat Regisseurin Nanouk Leopold bereits in „Oben ist es still“ zusammengearbeitet.

Auf der Berlinale 2018 wurde das Familiendrama „Cobain“ im Rahmen der Sektion Generation 14plus aufgeführt und war für den Gläsernen Bären nominiert.

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Kritiken und Bewertungen

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