Chroniken der Unterwelt - City of Bones (2013)

Originaltitel: The Mortal Instruments: City of Bones
Chroniken der Unterwelt - City of Bones Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Chroniken der Unterwelt - City of Bones: Erste Verfilmung der Bestseller-Reihe von Cassandra Clare, in der eine 16-Jährige (Lilly Collins) ein Paralleluniversum entdeckt, in dem Schattenjäger die Welt beschützen.

Gerade noch war Clary ein typischer Teenager mit familiären Kommunikationsstörungen und einer starken Bindung zu ihrem besten Freund Simon. Doch als Dämonen ihre Mutter entführen, entdeckt Clary eine unbekannte, gefährliche Welt und die Lüge ihres bisherigen Lebens. Von ihrem neuen Beschützer, dem Schattenjäger Jace, erfährt Clary, dass ihre Mutter sie nicht grundlos täuschte, sie dazu bestimmt ist, Dämonen zu jagen und den Schlüssel in sich trägt, mit ihren großen Kräften die geschwächten Schattenjäger wieder zu stärken.

Auf die harte Tour muss Clary lernen, dass sie nicht nur zum Vergnügen auf Erden weilt, sondern auch als Dämonenjäger. Effektvoller Startschuss zu einer potentiellen Fantasy-Hitserie, basierend auf der Bestsellerreihe von Cassandra Clare.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Gothic-Märchen aus der Knochenstadt: Cassandra Clare zeigt, dass eine Fantasy-Teenie-Romanze auch ohne glitzernde Vampire möglich ist.
  • Clary (Lily Collins) lebt ein normales Leben als Teenager in New York. Die Erkenntnis, dass sie ebenso wie ihre Mutter einem viele Generationen alten Geheimbund von Schattenjägern angehört, kommt wie ein Schock – schon steckt sie mitten drin in einem erbarmungslosen Machtkampf verschiedener dämonischer Kräfte. Ihr Zuhause wird zerstört, die Mutter enführt. Clary taucht ein in eine Parallelwelt, die sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können, in ein New York voller Dämonen, Zauberer, Werwölfe und Vampire. Gemeinsam mit den Halbengeln Jace, Alec und Isabelle macht sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter. Vor allem aber müssen die vier verhindern, dass der finstere Valentine Morgenstern (Jonathan Rhys Meyers), der behauptet, Clarys Vater zu sein, in den Besitz des mächtigen Kelchs der Engel gelangt, den ihre Mutter klug versteckt hat. Denn der Besitzer des Kelchs hat die Macht, die Menschheit ins Verderben zu führen. Zu allem Überfluss steckt Clary in einem gewaltigen Gefühls-Chaos: Sie fühlt sich zum seelenverwandten Jace (Jamie Campbell Bower) hingezogen, doch als ihr Freund Simon (Robert Sheehan)?in Gefahr gerät, stellt sie sich auf seine Seite. Ein groß angelegtes Fantasy-Epos mit überwältigenden Effekten, wie es spannender und romantischer nicht sein kann, nach dem Weltbestseller von Cassandra Clare.

    Fazit: Zwei Welten werden kollidieren: Clary muss sich als Schattenjägerin im Kampf gegen Dämonen beweisen.
  • Nachdem mit "Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe" Anfang des Jahres schon ein potentieller "Twilight"-Nachfolger in die Kinos kam, setzt sich dieser Trend nun mit "Chroniken der Unterwelt – City of Bones" fort. Die Geschichte rund um Schattenjägerin Clary (Lily Collins) basiert auf der gleichnamigen Jugendbuch-Reihe von Cassandra Clare und verspricht, diesen Sommer wieder reihenweise Teenie-Fans zu verzaubern. Zwar beteuert Phil Collins Tochter Lily ("Spieglein, Spieglein – Die wahre Geschichte von Schneewittchen"), dass ihr Film so ganz anders sei als "Twilight", denn schließlich ginge es bei "Chroniken der Unterwelt" um Selbstfindung, nicht um eine Liebesgeschichte, aber gewisse Ähnlichkeiten lassen sich dann doch nicht von der Hand weisen.

    Wie bei "Twilight" und "Beautiful Creatures", folgt auch Clarys Geschichte einem ganz simplen Schema: es geht um ein junges Mädchen, das nicht überaus beliebt ist, sich verliebt und sich dann auch noch mit übernatürlichen Kräften und Wesen konfrontiert sieht. Allerdings ist "Chroniken der Unterwelt" deutlich düsterer als "Twilight" und setzt auf finstere Gothic Elemente anstatt auf idyllische Natur.

    Von der Thematik her ist offensichtlich, dass die Reihe, die auf fünf Teile angesetzt ist, es auf junge weibliche Fantasy Fans abgesehen hat. Visuell geht es dabei aber teilweise schon ziemlich hart zu. Hier sind die Werwölfe alles andere als kuschelige Vierbeiner und die Vampire sind auch nicht unbedingt mit übermenschlicher Attraktivität gesegnet. Zwar fließt wenig Blut, wahrhaftige Horrormomente, die für eine romantische Jugendbuchverfilmung ziemlich schaurig anmuten, gibt es aber en masse. Allgemein ist Clarys Suche nach ihrer Mutter (Lena Headey aus "Game of Thrones") spannend, wirkt aber zu schnell erzählt. Ein typisches Problem, wenn man einen 500 Seiten Roman auf Spielfilmlänge kondensieren muss.

    Auch fällt auf, dass die Figuren im Film schablonenhaft und nicht ausgefeilt wirken. Clary ist die typische Rebllin und gefühlsmäßig zwischen ihrem besten Freund Simon (Robert Sheehan) – dem lieben Jungen von nebenan – und dem stereotypischen Bad Boy mit dem weichen Kern Jace (Jamie Campbell Bower) hin und her gerissen. Jegliche Eifersüchteleien und romantischen Avancen wirken im Rahmen der finsteren Handlung allerdings vollkommen fehlplatziert. Eigentlich müssten alle Beteiligten hier andere Dinge im Sinn haben.

    Mit seinem düsteren Ambiente wirkt der Film, als würde er sich streckenweise zu ernst nehmen. Gepaart mit den teilweise fast schon peinlich schlechten Dialogen scheint es hier und da als hätte Regisseur Harald Zwart ("Karate Kid") sich zwischen Teenie-Drama und Gruselschocker nicht entscheiden können. Die ambitionierte Paarung beider Genres gelingt nur bedingt.

    Fazit: "Chroniken der Unterwelt – City of Bones" ist eine recht typische Teenie-Fantasy-Romanze, auch wenn sie optisch weitaus düsterer anmutet als Genre-Vorreiter "Twilight". Auch in dieser Romanverfilmung gibt es Liebesdrama, Dreiecksbeziehungen, übernatürliche Wesen, viel Gefahr und natürlich ein junges Mädchen im Mittelpunkt von allem. Ob das reicht, damit Bella und Edwards Fans das Lager wechseln, bleibt abzuwarten.
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