Buddy - Der Weihnachtself

  1. Ø 3
   2003
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Buddy - Der Weihnachtself Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Buddy - Der Weihnachtself: Der für seinen Berufsstand zu groß geratene Elfe Buddy wird vom Weihnachtsmann in die USA geschickt, um seine wahre Identität herauszufinden.

Der junge Buddy (Will Ferrell) hat wegen seiner beträchtlichen Körpergröße wieder einmal das heimatliche Elfendorf in schwere Mitleidenschaft gezogen. Da eröffnet ihm der Weihnachtsmann (Edward Asner), dass er einst als Menschenkind an den Nordpol adoptiert wurde und dort im Geiste der Weihnacht zum Elfen-Helferlein erzogen wurde. Also geht Buddy zurück nach New York, um seine wahren Eltern zu finden. Das Zusammentreffen mit der materialistischen Großstadtgesellschaft und der eigenen Verwandtschaft entwickelt sich zur herben Enttäuschung. Aber Buddy wäre nicht Buddy, würde er vorschnell aufgeben.

Rechtzeitig zur Feiertagssaison genehmigt sich „Saturday Night Live“-Star Will Ferrell („Old School„) ein Leinwanddebüt ganz im Stile von Weihnachtskomödien wie „Santa Clause„.

Als Kind landet Buddy versehentlich im Geschenkesack von Santa Clause, der ihn mit zum Nordpol nimmt und zum Elfen ausbildet. Doch als der erwachsene Buddy nicht nur wegen seiner unpassenden Körpergröße in seinem Job total versagt, schickt ihn der Weihnachtsmann zurück nach New York, wo er seine Eltern suchen soll.

Einst landete das Waisenkind Buddy zufällig im Geschenksack des Weihnachtsmanns und somit in Santas Werkstatt am Nordpol. Dort wurde er von seinen Adoptiveltern zum Elfen ausgebildet. Leider ist er inzwischen dreimal so groß wie sein Ersatzvater; und damit Buddy kein Außenseiter-Dasein unter den Elfen fristen muss, schickt man auf die Erde, wo er nach seiner wahren Familie suchen soll. Kein leichtes Unterfangen, schließlich kennt sich Buddy im Großstadtdschungel ganz und gar nicht aus, was zu jeder Menge Turbulenzen führt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vom Nordpol nach New York City. Dieser Ortsveränderung unterzieht sich die von „Saturday Night Live“-Komiker Will Ferrell („Old School“) hinreißend komisch verkörperte Titelfigur in der frisch-fröhlichen Weihnachtsfamilienkomödie „Buddy – Der Weihnachtself“. Erzählt wird die Geschichte vom naiv-gutherzigen Menschen Buddy, der von Elfen großgezogen wurde und sich auf den Weg macht, seinen leiblichen Vater kennen zu lernen. Als Fish out of Water sorgt Buddy nicht nur für einigen Slapstick-Tumult, sondern kurbelt in Folge auch die verloren gegangene Weihnachtsstimmung im Land wieder an. In der Tradition von „Santa Clause“ und Sequel beginnt für Hollywood die Weihnachtszeit bereits Anfang November – und erneut klingeln auch in diesem Fall mit einem Startwochenendeinspiel von 32,1 Mio. Dollar die Kassen.

    Ferrell, der in „Old School“ zuletzt splitterfasernackt in Sachen Studentenverbindung unterwegs war, graduiert hier zum Leading Man und erweist sich dank superb von ihm heübergebrachter unbekümmerter Unschuld als der perfekte Mann für den Elfenjob. Der Prolog zeigt Buddys Werdegang vom Säugling im Waisenhaus, der im Geschenkesack des Weihnachtsmanns (Edward Asner) am Nordpol landet und von Komikerlegende Bob Newhart als Elfenpapa adoptiert wird. Dabei wurde viel technische Sorgfalt auf die Schöpfung dieses Märchenlands verwandt – ganz im Stile der alten Rankin/Bass-TV Specials wie „Rudolf the Red-Nosed Reindeer“. Zur stattlicher Figur herangewachsen, ist Buddy unter den kleinwüchsigen Elfen ein Riese und damit ein Außenseiter. So ist er nicht abgeneigt, als ihm sein Elfenpapa vorschlägt, seinen echten Vater, der bislang nichts von seiner Existenz ahnt, in NYC zu besuchen. Dort macht der in sein Elfenkostüm (sorgt allein schon für gute Lacher) gehüllte Buddy erstmals enthusiastisch Bekanntschaft mit Rolltreppen, Schwingtüren, Fahrstühlen, Kaugummi, schlechtgelaunten Sicherheitsleuten und seinem schockierten Daddy Walter, dargestellt von James Caan. Als zynischer Kinderbuchverleger übernimmt er den klassischen „Scrooge“-Part, dessen verhärtete Fassade aufgrund des positiven Einflusses der liebenswerten Hauptfigur dahinschmilzt. Ebenfalls berührt zeigt sich die hübsche Jovie (Zooey Deschanel aus „Almost Famous – Fast Berühmt“ beweist sich beim Weihnachtsliedersingen als umwerfendes Stimmtalent), die Buddies romantisches Interesse weckt. Nach diversen Gageinlagen, die von Buddies zuckerhaltiger Diät (Spaghetti mit Sirup) hin zu seiner Entrüstung über falsche Weihnachtsmänner reichen, gilt es im gefühlsreichen Finale, die traditionell desillusionierten New Yorker wieder an den Weihnachtsmann glauben zu lassen.

    Nach einem Skript vom Newcomer David Berenbaum (schrieb zudem die kommende Disneykomödie „Die Geistervilla“) inszenierte „Swingers“-Schauspieler Jon Favreau (Regiedebüt: „Made“) einen erstaunlich ironiefreien Weihnachtsfilm, der mit seiner ausgewogenen Balance aus locker-herzhaftem Humor und feiertagsgerechter Sentimentalität spielend zu einem neuen Genreklassiker avancieren dürfte. ara.

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