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Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen

   Kinostart: 29.05.2003
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  • Kinostart: 29.05.2003
  • Dauer: 90 Min
  • Genre: Komödie
  • FSK: ab 12
  • Produktionsland: USA
  • Filmverleih: Paramount

Filmhandlung und Hintergrund

Komödie über drei Mittdreißiger, die aus Langeweile die gute alte College-Zeit wieder aufleben lassen.

Drei alte College-Kumpels jenseits der dreißig sehnen sich zwischen Eheknast und Arbeitsroutine nach den alten, sorglosen Tagen im Verbindungshaus auf dem Uni-Campus. Kurz entschlossen mieten sie dort ein leerstehendes Gebäude an und errichten einen Club, in dem Studenten und Normalbürger fortan gemeinsam feiern und sich um den Verstand drogen können. Ihrem alten Klassenkameraden und Intimfeind, dem jetzigen Uni-Dekan Pritchard (Jeremy Piven), ist dieses Haus natürlich ein Dorn im Auge…

Ivan Reitman

Drei alte College-Freunde, die mittlerweile die 30 überschritten haben, finden ihr tristes Alltagsleben so langweilig, dass sie beschließen, die glorreiche College-Zeit wieder aufleben zu lassen, um damit wieder ein wenig Schwung in ihr Leben zu bringen.

Frank, Mitch und Beanie, drei frustrierte College-Freunde in ihren Dreißigern, finden ihr Alltagsleben so langweilig, dass sie beschließen, die gute alte Zeit wieder aufleben zu lassen. Daher organisiert Beanie eine Bombenfete in Mitchs neuem Haus, das sich auf dem College-Gelände befindet. Als der Schuldirektor, ein von ihnen einst gehänselter Ex-Klassenkamerad, davon erfährt, versucht er, Mitch den Mietvertrag kündigen zu lassen. Doch das Trio gründet kurzerhand eine Studentenverbindung, und die Party geht zunächst unbekümmert weiter.

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen: Komödie über drei Mittdreißiger, die aus Langeweile die gute alte College-Zeit wieder aufleben lassen.

    Nostalgie über alles! Sobald sie ein geregeltes Karriere- und Familienleben führen, wünschen sich die meisten Männer wieder die Frei- und Unbeschwertheit ihrer Jugendtage zurück. Auf dieser Beobachtung ist die im Collegemilieu angesiedelte Komödie von Regisseur Todd Philipps („Road Trip“) aufgebaut. Drei frustierte Männer in ihren Dreißigern, dargestellt von Will Ferrell („Austin Powers 1 & 2“), Luke Wilson („Die Royal Tenenbaums“) und Vince Vaughn („Vergessene Welt: Jurassic Park“), gründen eine Studentenverbindung, um so wieder das innere Partytier nach Art von „Ich glaub‘ mich tritt ein Pferd“ raushängen lassen zu können.

    Der Produzent des Frathouse-Klassikers von 1977, Ivan Reitman, tritt hier als ausführender Produzent in Erscheinung und garantiert, dass „SNL“-Komiker Ferrell in bester John-Belushi-Manier glänzen kann. Er mimt den frischverheirateten und gegängelten Frank, der schon nach kurzer Zeit wieder aus dem Eheleben ausbricht. So zieht er bei seinem Freund Mitch (Wilson, ein wenig farblos in der Straight-Guy-Rolle) ein, der sich ebenfalls gerade von seiner untreuen Freundin (Juliette Lewis) getrennt hat. Der dritte im Bunde ist Beanie (Vaughn), ein erfolgreicher Elektronikgeschäftsbesitzer, für den seine Frau (Leah Rimini) ebenfalls der erklärte Feind ist und der sich innigst nach seinen wilden Junggesellentagen sehnt. Er organisiert eine Bombenfete in Mitchs neuem Haus, das sich auf dem Collegegelände befindet und kann sogar mit Rapper Snoop Dogg als musikalischer Unterhaltung aufwarten. Als der Collegedirektor Pritchard (Jeremy Piven), ein ehemaliger von ihnen gehänselter Mitschüler, davon erfährt, versucht er Mitch den Mietvertrag kündigen zu lassen. Doch das Trio gründet kurzerhand eine Studentenverbindung, und die Party geht vorerst unbekümmert weiter. Pritchard gibt allerdings noch nicht auf.

    Nach dem Vorbild von „Ich glaub‘ mich tritt ein Pferd“ handelt es sich auch bei Phillips‘ zweitem Ausflug in die Niederungen des Lowbrow-Humors um eine lockere Aneinanderreihung ausgelassener Gags, die von Ferrells wiederholter Zurschaustellung seiner nackten Hinterseite über barbusigem Gleitmittel-Wrestling zu dem üblichen wildem Partygebaren reichen. Zudem finden sich wiederholte Referenzen zu „Fight Club“ und „Der Pate“, und in Cameoauftritten sind die „Road Trip“-Konsorten Sean William Scott, Breckin Meyer, Komiker Andie Dick und James Carville zu sehen. Ein wenig tempodrosselnd erweist sich allenfalls die eingebaute Love Story von Mitch und der schnuckeligen Nicole (Ellen Pompeo aus „Moonlight Mile“), da in dieser Hinsicht lediglich an zarten Gefühlssträngen gezupft wird, aber keine herzhaften Lacher zu verbuchen sind. Die all den Spaß aus der Schulzeit minus die lästige Bildung versprechende Komödie wartet mit einem schwungvoll-buntgemischten Soundtrack auf, der für alle Zuschauer der verschiedenen angepeilten Altersgruppen etwas parat halten sollte. ara.
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