Filmhandlung und Hintergrund

In seiner zweiten Filmmission bekommt es Vampirjäger Blade mit einer besonderen Vampirmutation zu tun, die zur Gefahr für die Menschheit geworden sind.

Vampir-Halbblut Blade (Wesley Snipes) hat es in seinem zweiten Abenteuer mit einer Heerschar besonders hinterhältiger Gegner zu tun: Die Reaper fallen nämlich blutsaugender Weise über Menschen und Vampire her. Und ausgerechnet der Vampirkongress beauftragt Dracula-Jäger Blade mit der Beseitigung dieses leidigen Themas.

Zweiter Teil der rasanten Action-Saga um „Blade“ von „Mimic„-Regisseur Guillermo Del Toro.

Der Reaper ist eine Vampirmutation, die sich über Menschen ebenso hermacht wie über andere Vampire. Weil sich die Reaper wie rasend vermehren, wird Blutsaugerjäger Blade vom Vampirkongress beauftragt, sich mit einem ausgebildeten Team von Elitevampiren zusammen zu tun und Jagd auf die Reaper zu machen. Nur sie können das Ende der Vampire und der Menschen verhindern.

Vampirjäger Blade, halb Mensch, halb Blutsauger, steht vor seinem bis dato schwierigsten Auftrag. Durstige Mutanten, die sogenannten Reaper, bedrohen unter der Regie ihres Masterminds Nomak Menschheit wie Vampire gleichermaßen und vermehren sich mit rasender Geschwindigkeit. Um der Plage Einhalt zu gebieten, sehen sich Blade bzw. seine Mitstreiter Scud und Whistler gezwungen, mit jenem Vampirsonderkommando zusammen zu arbeiten, das einst nur deshalb gegründet wurde, Blade den Garaus zu machen.

Eine neue Bedrohung, die sogenannten Reaper, schweißen Vampirjäger Blade und seine ärgsten Widersacher zum Team zusammen. Effektvolles Sequel einer erfolgreichen Horrorcomic-Adaption.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Blade II: In seiner zweiten Filmmission bekommt es Vampirjäger Blade mit einer besonderen Vampirmutation zu tun, die zur Gefahr für die Menschheit geworden sind.

    Vier Jahre nach dem durchbeißenden Erfolg des actionreichen Vampirthrillers „Blade“ wird den Fans der Comicadaption nun ein mit Spezialeffekten gesättigtes Sequel serviert. In der Titelrolle findet sich erneut ein durchtrainierter Wesley Snipes, der sich in der Paraderolle wohl fühlt. Abgelöst wurde hingegen Original-Regisseur Stephen Norrington, an dessen Stelle der versierte mexikanische Horrorspezialist Guillermo Del Toro getreten ist, der mit dem atmosphärischen Insektenschocker „Mimic“ vor fünf Jahren sein Hollywood-Debüt abgeliefert hatte.

    Gefilmt wurde die etwa 45 Mio. Dollar teure Produktion in Prag. Der düstere Charme alteuropäischer Bauten wird vor allem im Prolog effektiv zum Einsatz gebracht. In einer heruntergekommenen Vampir-Blutbank stiftet der blutrünstige Vampirhybrid Nomak - sieht aus wie „Nosferatu“ mit den Genen des „Alien“, was grundsätzlich auch der stilistischen Ausrichtung des Films entspricht - unter den im Vergleich zu ihm veralteten Vampiren ein Blutbad im wortwörtlichen Sinne. Nomak ist ein Reaper, eine Mutation, die sich gleichermaßen von Menschen und Vampiren ernährt, seine Opfer in gewohnter Saugertradition infiziert und ebenfalls zu scheinbar unbezwingbaren Reapern macht. Die Vampirnation sieht sich gezwungen, ihren Erzfeind Blade einzuschalten, der als Daywalker „all ihre Stärken, doch keine ihrer Schwächen besitzt“. Sein Partner Whistler (Kris Kristofferson), der nach dem Finale des Originals eigentlich mausetot aussah, steht Blade nach einer Rettungsaktion aus einem Energieabsaugertank wieder taufrisch und treu zur Seite. Neu mit dabei in der Gadget-Garage dieser Horrorausgabe von Bonds findigem Q ist der junge Waffenspezialist Scud (Norman Reedus, der bereits in Del Toros „Mimic“ mitspielte), was einer von mehreren aufkommenden Rivalitäten Vorschub leistet. Weitere Reibereien entstehen zudem zwischen Blade und dem ihm unterstellten Blood-Pack-Vampirelitekämpfer, in deren Verbund er den Reapern den Garaus machen soll. Besagter Terrortrupp besteht aus der verführerischen Nyssa (Leonor Varela sorgt für die romantische Komponente), Kampfklotz Reinhart (Ron Perlman spielte bereits in Del Toros Debüt „Kronos“ mit) und dem schwertschwingenden Snowman, der von keinem Geringeren als Hongkongstar Donnie Yen („Iron Monkey“) agil verkörpert wird und darüber hinaus für die beachtliche Kampfchoreographie zuständig ist. Martial-Arts-Experte Snipes ist in dieser Gesellschaft voll in seinem Element und schickt ganze Legionen der Blutsaugerbrut mit Schwert, Klingenboomerang, UV-Lichtbomben und Silberkugelhagel über den Untoten-Jordan. Zur entsprechenden Untermalung entschied sich Del Toro für hyperkinetische Kamera- und Schnittarbeit, was es manchmal schwer macht, die vorwiegend in stimmigem Schwarzblau aufgenommen Bilder in ihrer vollen Pracht wahrzunehmen. Die zeitweise eingesetzte Beschleunigung der Bilder, sowie die wiederholten Spezialeffekte von verglühenden und zu Asche zerfallenden Vampiren, unterstreichen den offensichtlich gewünschten Videogame-Effekt (Crosspromotion lässt grüßen!). Dem Diktat des Markts passt sich auch der hämmernde Soundtrack von Rap, Metal und Techno an, der den aggressiven Horroractioner auch auf akustischer Ebene mit einer kompromisslosen Überdosis an Adrenalin anreichert. Dem Vampirmythos wird auch hier eine Drogen- und Sexparabel abgewonnen, wobei ersteres mit Blades Seruminjektionen augenscheinlich, letzteres von Del Toro mit einer bei diesem Filmfrontalerlebnis eher überraschenden Subtilität eingeflochten wird. Zwar wurde das Drehbuch wieder von David S. Goyer verfasst, doch der Humorquotient wurde bei der an „Alien - Die Rückkehr“ erinnernde Nonstop-Action deutlich nach unten geschraubt. Das Stammpublikum in den USA biss zahlreich an und bescherte dem frenetischen Highspeed-Horror, dem Effekt allemal wichtiger als Atmosphäre ist, den bislang zweitbesten Start des Jahres. ara.

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