Filmhandlung und Hintergrund

Teeniekomödie über die ganz normalen Pubertätsprobleme einer 15-Jährigen schrillen New Yorkerin, die sich an das Provinzleben gewöhnen muss.

Die 15-jährige Lola (Lindsay Lohan aus „Freaky Friday„) fällt aus allen Wolken, als ihre alleinerziehende Mama (Glenne Headly) kurzentschlossen und ohne Rücksprache mit der Tochter die familiären Zelte im New Yorker Szeneviertel Greenwich abbricht und im Provinznest Dellwood diesseits der blauen Berge wieder aufschlägt. Notgedrungen muss Lola nun eben den Star an der Dorfschule geben, doch da hat bereits Konkurrentin Carla (Megan Fox) mit ihrer Gang das Sagen. Ein heißer Zickenkampf nimmt seinen unvermeidlichen Lauf.

Poppiger Soundtrack, eine erbitterte Rivalität und jede Menge romantisches Beiwerk untermalen zielgruppengerecht diese weitere Disney-Pubertätskomödie für junge und jung gebliebene Mädels.

Lola ist sauer, als sie mit ihrer Mutter aus New York City in ein langweiliges Kuhkaff in New Jersey ziehen muss. An ihrer neuen Schule macht sie jedoch schnell die Bekanntschaft mit der neuen Freundin Ella, dem süssen Sam und Zicke Carla, mit der sie um die Hauptrolle in der Schulaufführung von „Pygmalion“ konkurriert. Als sich ihre Lieblingsband auflöst, will Lola gegen Mamas Willen zu deren Abschiedskonzert nach New York.

Für die 15-jährige Lola kommt es ganz dicke, als sie mit ihrer allein erziehenden Mutter vom geliebten New York in ein ödes Kuhkaff ziehen muss. Schnell schließt die quirlige Teenie-Göre mit der blühenden Fantasie jedoch Freundschaft mit der stillen Ella, mit der sie die Leidenschaft für die Rockband „Sidarthur“ und deren süße Mitglieder teilt. Doch dann erreicht sie die Hiobsbotschaft: „Sidarthur“ lösen sich auf! Ganz klar, dass die beiden zum Abschieds-Gig nach New York müssen - ohne Tickets, Geld oder Erlaubnis der Eltern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Im Zuge von Star Search mußte früher oder später so ein Film kommen.

      Teenies, deren Lebensinhalt darin zu bestehen scheint, Stars zu werden, trendige Klamotten zu besitzen und für Rockbands zu schwärmen hat es auch früher massenhaft gegeben. Nur, daß diese Träume nun, dank der erfolgreichen Möchtegern-Star-Fernsehshows, in greifbare Nähe gerückt zu sein scheinen.

      Die meisten Menschen kennen solche Träume, die meisten haben sie schon selbst geträumt. Einmal im Mittelpunkt stehen, von allen bewundert und verehrt zu werden. Hier wird nun vorgeführt, wie die absolute Erfüllung eines solchen Traums aussehen kann.

      Nicht nur, daß Lola ihren größten Star persönlich kennenlernen darf. Sie feiert auch auf der Bühne Triumphe, die ehemals abschätzigen Eltern ihrer Freundin applaudieren mit Tränen in den Augen, die Mitschüler starren sie ehrfürchtig und bewundernd mit offenem Mund an und der Mann ihrer Träume wartet auch schon auf sie. Etwas übertrieben aber doch genau das, was man am Ende eines solchen Films erwartet. Bleibt bloß noch die Frage übrig, was einem Menschen bleibt, wenn sich alle seine Träume erfüllt haben.

      Daß die Jugendlichen im Film nicht nur in jeder Situation toll aussehen, sondern ganz nebenbei auch noch toll singen und tanzen können wird zur Selbstverständlichkeit. Ebenso sieht es mit ihren scheinbar unermeßlichen Besitzverhältnissen aus. Selbst der Klamottenberg der eher mittelständischen Lola ist so riesig, daß schnell ein Mensch darin versinken kann. Und in einer Welt, in der nichts mehr zählt als das Aussehen kann es schonmal vorkommen, daß eine Hose so eng ausfällt, daß ein Hinsetzen unmöglich gemacht wird.

      Im Gegensatz zu dem stilistisch ähnlichen Clueless stehen hier nicht etwa die Suche nach der großen Liebe und das Finden sozialer Werte im Vordergrund, sondern einzig der Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen und von anderen bejubelt zu werden. Und so findet die Liebe im Film nur ganz am Rande statt. In einer Welt voller Egozentriker scheint das eigene Schicksal jegliches Interesse an anderen Menschen zu verdrängen. Und so dreht sich Lolas Welt nur um Lola selbst. Der Film gibt zwar vor, sich auch um die Wichtigkeit von Freundschaften zu drehen, doch die brave Ella wird stets im Schatten der überirdisch funkelden Lola stehen und auch wenn sie behauptet, erst duch die Stärke Lolas mutig geworden zu sein, ist sie doch durchgängig das personifizierte Gewissen, das stets weinend und bibbernd vor Angst hinter dem „Star“ herstolpert. Auch Lolas scheinbarer Familienkonflikt wird nur ganz beiläufig erwähnt. Der zuerst nicht vorhandene Vater wird von ihr zuerst für tot erklärt, dann abgewiesen und zum Schluß als bester (anwesender) Freund akzeptiert. Ebenso nebensächlich stellt sich das Verhältnis zur Mutter dar. Im Mittelpunkt stehen Lola, Ella und Carla. Alle anderen Darsteller sind nur schönes Beiwerk, das stets bereit ist mit Ooh- und Aah-Rufen jeden Auftritt der Diven zu begleiten. Auf unterhaltsame Weise aufgelockert werden diese Selbstdarstellungen mit Animationen im Viva-Stil und eine bis ins Absurde hinein überzeichnete Lehrerin, übrigends der einzigen Lehrkraft, der wir im Verlauf des Highschool-Films begegnen.

      Lola sieht toll aus, ist schlank, talentiert, selbstbewußt, stilsicher und zeigt genau in den richtigen Momenten kleine Macken, um sie trotz ihrer Perfektion dennoch sympathisch zu machen.

      Dadurch avanciert sie zu einem fragwürdigen Vorbild das zweifellos nachgeahmt werden wird und dabei selbst nur eine Nachahmung bereits bestehender Startypen ist. Und so sind die Hauptbotschaften des Films: Sogar am langweiligsten Ort der Welt können Wunder geschehen, wenn man nur an sich und sein Talent glaubt.

      Fest steht: (weibliche) Teenager, die von Starglamour träumen, werden diesen Film vermutlich lieben.

      Fazit: Ein Teenager-Märchen voller glitzernder Kleider, schimmernder Augen und erfüllter Träume.
    2. Bekenntnisse einer Highschool Diva: Teeniekomödie über die ganz normalen Pubertätsprobleme einer 15-Jährigen schrillen New Yorkerin, die sich an das Provinzleben gewöhnen muss.

      Teenstar Lindsay Lohan begeisterte ihre Fangemeinde von jungen Mädchen zuletzt mit der rockig-flotten Komödie „Freaky Friday“ und tritt nun erneut in einer Disney-Komödie um (teils eingebildete) typische Pubertätsprobleme auf. Statt eine Gitarre zu bearbeiten, schmettert sie diesmal für ein Schulmusical recht kompetent ins Mikro. Diese musikalischen Einlagen sowie das Vermischen von Realität und träumerischer Fantasy erinnern unweigerlich an die (US-) Hitkomödie “ Popstar auf Umwegen“ ihrer Kollegin Hilary Duff, mit der Lohan ohnehin häufig verglichen wird.

      Lola Cep ist am Boden zerstört, als ihre Mutter beschließt, von der pulsierenden Metropole New York City in das langweilige Kuhkaff (unterstrichen von einem Muhen beim Einblenden des Ortsschilds) Dellwood in New Jersey umzuziehen. Die individualistische 15-Jährige, deren schillernde Persönlichkeit sich in ihren kunterbunten Secondhand-Klamotten widerspiegelt, macht am ersten Tag in ihrer neuen Schule drei entscheidende Bekanntschaften: ihre neue beste Freundin Ella (Alison Bill als braves Mauerblümchen), den süssen Sam (Eli Marienthal) und die eingebildete Zicke Carla (perfekt frostig-versnobt: Megan Fox in ihrem Debüt). Mit Ella verbindet sie auf Anhieb ihre gemeinsame Anbetung der „poetischen“ Rockband Sidarthur und mit der ambitionierten Carla das Bestreben, für die Hauptrolle in der modernisierten Schulaufführung von „Pygmalion“ besetzt zu werden. Lola bekommt den Part, doch dann erlebt sie eine Katastrophe, als Sidarthur sich auflöst und ihre Mutter sie zunächst nicht zum Abschiedskonzert im Big Apple gehen lassen will. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und zwar nicht nur zur Show, sondern auch zur anschließenden Afterparty. Schließlich hat sie mit Carla, deren Vater Anwalt für die Band ist, gewettet, sie bei der Party zu treffen.

      Das Drehbuch wurde von dem beliebten Mädchenroman von Dyan Sheldon adaptiert, wobei die Umsetzung etwas sprunghaft und stark komprimiert anmutet. Regisseurin Sara Sugarman („Very Annie Mary“) hält bei ihrer Inszenierung in erster Linie einen naiv-niedlichen Erzählton aufrecht, bei dem nicht allzu nachdrücklich mit dem pädagogischen Zeigefinger gewackelt wird. Kleine und größere Lügen sind entschuldbar, das vorübergehende Entwenden eines Kostüms hat keine Konsequenzen, und ein alkoholsüchtiger Rockstar wird durch die entrüstete Schelte des Titelteenies zur Entziehungskur motiviert. Ausführlich abgedeckt werden die Aspekte Rivalität und Freundschaft. Doch Lolas romantische Gefühle für Sam, dem minimale Leinwandzeit zugestanden wird, werden zur absoluten Nebensächlichkeit degradiert. Wenn sie sich beim Happy End schließlich erstmals küssen, hat der Zuschauer emotional nichts in ihre Beziehung investiert. Der Hauptzielgruppe von kleinen Teenies dürfte dies allerdings weitgehend egal sein. Sie werden sich hingegen am poppigen Soundtrack und energievollen Tanzeinlagen erfreuen. ara.

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