Beim ersten Mal

  1. Ø 3
   2007
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Beim ersten Mal Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Beim ersten Mal: Tabulose Komödie der Macher von "Jungfrau (40), männlich, sucht...", in der sich ein junger Mann nach einem One-Night-Stand mit der Tatsache anfreunden muss, dass er Vater wird.

Die erfolgreiche und hübsche Alison (Katherine Heigl) landet nach einem Barbesuch im Bett des arbeitslosen Slackers Ben (Seth Rogen), der gerade eine Webseite mit Promi-Nacktszenen starten will. Das Ergebnis des One-Night-Stands erfährt sie acht Wochen später: Sie ist schwanger, entscheidet sich für das Kind und setzt sich mit Ben in Verbindung, der aus allen Wolken fällt. Schließlich versuchen es beide dem Baby zuliebe mit einer Beziehung, und die Probleme beginnen.

Judd Apatow

Der lebensfrohe Ben ist kein Kind von Traurigkeit. In einer Bar lernt er die bildschöne Amy kennen und nach ein paar gemeinsamen Drinks landen sie zusammen im Bett. Das böse Erwachen folgt acht Wochen später, als Ben das Mädchen erstmals wiedertrifft und von ihr erfährt, dass sie schwanger ist von ihm. Nach anfänglichem Hadern beschließen die beiden, es dem Baby zuliebe mit einer Beziehung zu versuchen. Und damit gehen die Probleme auch schon los.

Ben ist alles andere als ein Frauenheld, was wohl an seiner eher tapsigen Erscheinung liegen mag. Doch diesmal knackt er den Jackpot: In einer Bar lernt er die bildschöne Amy kennen und nach ein paar gemeinsamen Drinks landen sie zusammen im Bett. Das böse Erwachen folgt acht Wochen später, als Ben die junge Frau erstmals wiedertrifft und von ihr erfährt, dass sie schwanger ist von ihm. Nach anfänglichem Hadern beschließen die beiden, es dem Baby zuliebe mit einer Beziehung zu versuchen. Und damit gehen die Probleme auch schon los.

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Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    Wer hätte gedacht, dass eine Geburt so komisch sein kann? Genau hingeschaut hat Autorenregisseur Apatow für seine Beziehungskomödie. Selbst Leute, die nichts mit Kindern zu tun haben (wollen), werden sich in diesem Film jenseits glatter Genre-Konventionen mit leichtem Schrecken und mit viel Vergnügen wiedererkennen. Der unwiderstehliche Humor kommt aus genau diesem Wissen um unsere Schwächen. Ein Film, der sicher viel Mundpropaganda haben wird, und ein Film für Männer und Frauen. Jeden Alters. Jurybegründung: Wer hätte gedacht, dass eine Geburt so komisch sein kann? Der Regisseur und Drehbuchautor Judd Apatow erzählt hier die im Grunde ganz einfache Geschichte einer Schwangerschaft: Dem bequemen Lebenskünstler Ben ist es recht gut gelungen, nicht erwachsen zu werden, bis er auf einer Party Alison kennenlernt, betrunken abschleppt und schwängert. Die hat gerade die Chance bekommen, als Fernsehmoderatorin Karriere zu machen, und ein Kind passt zur Zeit überhaupt nicht in ihre Lebensplanung. Aber sie will das Baby, und die beiden raufen sich in den Monaten bis zur Geburt zusammen. Die humane und oft auch anrührende Komik des Films entsteht dabei immer aus der genauen Kenntnis um die Charaktere und Situationen. Dies ist ein Film, in dem sowohl Frauen wie auch Männer sich selber mit einem leichten Schrecken wiedererkennen, um dann nur um so lauter loszulachen oder das Schmunzeln nicht lassen zu können. Judd Apatow hat das mit einem sehr liebevollen Blick inszeniert, wobei die Schwächen der einzelnen Figuren nie durch Sentimentalitäten überdeckt werden. In dem Film stecken offensichtlich viele eigene Erfahrungen und der Autorenregisseur hat zudem seine Mitmenschen genau beobachtet. Der Humor kommt aus dem Wissen um unsere Schwächen, und er ist deshalb nie zynisch. Auch an der Auswahl der Schauspieler erkennt man, dass Judd Apatow hier keinen Genrefilm gemacht hat, in dem die Menschen durchweg schöner und prägnanter aussehen als in der Realität. Hier wird Katherine Heigl als die schwangere Alison nicht schöner, sondern dicker, und Seth Rogen ist als molliger, unrasierter und drahthaariger Ben alles andere als der typische Held einer romantischen Komödie. Der Humor ist zum Teil sehr deftig, aber durch ihn werden die einzelnen Protagonisten oft sehr pointiert definiert. Und: Nur ein wirklich guter Komödienmacher kann mit dem Wort Bindehautentzündung solch ein Gelächter auslösen. Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Frohgemuter Folgefilm des „Jungfrau (40), männlich, sucht…“-Regisseurs Judd Apatow, in dem er erneut vom Erwachsenwerden eines ewigen Kindmannes erzählt.

    Ans Erfolgsrezept seines Debüts hält sich Apatow nicht nur hinsichtlich der Prämisse, sondern auch im anrührend menschlichen Ton der ebenso hemmungslosen wie herzerwärmenden Beziehungskomödie. Darüber hinaus gibt es ein Wiedersehen mit Seth Rogen (sowie Paul Rudd und diversen anderen), der vom Sidekick-Status zum Leading Man befördert wurde. Als pummeliger Mittzwanziger Ben haust er mit seinen kiffenden Slackerkumpels. Zusammen wollen sie mit Internet-Softpornos das große Geld machen. Bereits erfolgreich hingegen ist die bildhübsche Allison (Frau TV-Doktor Katherine Heigl aus „Grey’s Anatomy“), die im Kabelfernsehen Karriere macht. Ihre Beförderung zur Moderatorin feiert sie feuchtfröhlich mit ihrer verheirateten Schwester Debbie (Apatows Ehefrau Leslie Mann) in einem Nachtclub. Dies führt zu einem besoffenen One-Night-Stand mit Ben und acht Wochen später zur schockierenden Erkenntnis, schwanger zu sein. Bei ihrem nun folgenden zweiten Treffen beschließen die beiden Zufallslover trotz ihrer Verschiedenheit, dem Baby zuliebe eine Beziehung aufzubauen. Das ist natürlich mit jeder Menge Komplikationen verbunden, die für Ben zum Prüfstein werden, endgültig seine mentale Pubertät zu überwinden.

    Trotz all des vordergründig gebotenen vulgären Humors beweist Apatow einen scharfen Blick für zwischenmenschliche Beziehungen. Wiederholt stimmt er gefühlvolle Noten an, ohne peinlich-sentimental zu werden. Vorzüglich werden die unterschiedlichen Auffassungen der Geschlechter aufgerollt, auf hämische Seitenhiebe jedoch verzichtet. In den Eheproblemen zwischen Debbie und ihrem Mann (Rudd) werden sich manche (älteren) Zuschauer wiedererkennen, ebenso wie sich einige Jungs mit Ben und seinen partysüchtigen Kumpels identifizieren können. Darin liegt eine der entscheidenden Stärken des Regisseurs und Autors. Seine Figuren sind durchweg nachvollziehbar menschlich und nicht als Karikaturen angelegt. Dennoch gibt es immer was zu lachen, und dies häufig lauthals. Nicht unerheblich dazu bei trägt Rogen als liebenswerter Losertyp nach Fasson von Steve Carrell oder eines gemütlicher veranlagten Jack Black. Obwohl seine Figur optisch überhaupt nicht mit Allison zusammenpasst, kann man sich trotzdem vorstellen, dass sie sich aufgrund seines unschuldigen Charmes in ihn verlieben könnte. Heigl macht sich ebenfalls perfekt als Traumfrau, deren Leben plötzlich alles andere als perfekt ist. Großgeschrieben wird auch witzige Situationskomik, seien dies die schwangeren Sexszenen, ein halluzinogener Trip in Las Vegas oder die Erläuterungen eines Türstehers, weshalb „zu alte“ und „zu schwangere“ Frauen nicht an ihm vorbeikommen. Zweifelsohne eine famose Beziehungskomödie, für die sich ein großes Publikum empfänglich zeigen wird. ara.

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