Asterix bei den Olympischen Spielen

  1. Ø 3
   2007
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Filmhandlung und Hintergrund

Asterix bei den Olympischen Spielen: Zum dritten Mal erschient das berühmteste Gallier-Paar der Comicgeschichte als Realverfilmung auf der großen Leinwand.

Nach Begegnungen mit Caesar und Cleopatra schauen sich der aufgeweckte Asterix (Clovis Cornillac) und sein bärenstarker Gefährte Obelix (Gérard Depardieu) das mediterrane Griechenland näher an. Sie wollen dem wagemutigen Landsmann Alafolix (Stéphane Rousseau) helfen, die Olympischen Spiele und das Herz der hellenischen Prinzessin Irina (Vanessa Hessler) zu gewinnen. Dem stellt sich der tückische Brutus (Benoît Poelvoorde) entgegen, der Caesar (Alain Delon) beseitigen will.

Das dritte Live-Action-Abenteuer von Asterix dem Gallier, diesmal vom Shootingstar Clovis Cornillac dargestellt, hat rekordverdächtige 78 Millionen Euro verschlungen und bietet nur das Beste für sein Geld. Euro-Stars wie Bully Herbig bevölkern das glänzende Comic-Entertainment.

Der junge Gallier Romantix will das Herz der griechischen Prinzessin Irina gewinnen und hat sich deshalb in den Kopf gesetzt, bei den Olympischen Spielen zu gewinnen. Seine Freunde Asterix und Obelix stehen ihm zur Seite. Zum Glück, denn vor Ort in Griechenland treffen sie auf den bösen Brutus, der Caesar beseitigen will.

Der junge Gallier Romantix will das Herz der griechischen Prinzessin Irina gewinnen und hat sich deshalb in den Kopf gesetzt, bei den Olympischen Spielen nicht nur anzutreten, sondern sich auch gegen die Konkurrenz durchzusetzen und zu gewinnen. Seine Freunde Asterix und Obelix stehen ihm zur Seite. Das ist auch unbedingt nötig, denn vor Ort in Griechenland treffen sie auf den bösen Brutus, der Caesar beseitigen will. Das können die Gallier nicht zulassen und schreiten mit Hilfe ihres Zaubertranks ein.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Gleich zwei neue und aus den Asterix-Comics nicht bekannte Handlungsstränge werden hier der Geschichte von "Asterix bei den Olympischen Spielen" beigemengt, um zweistündige Unterhaltung zu garantieren. Zum einen wäre das die Rahmenhandlung selbst, also die Liebesgeschichte zwischen Romantix und Irina, die sich aber ins Asterixsche Ideenuniversum problemlos einfügt und zum anderen der ungleiche Zweikampf zwischen Brutus und seinem Papa Julius Cäsar.

    Diese letzten beiden verdienen auch was die Besetzung betrifft, eine gesonderte Erwähnung. Nicht nur dass Alain Delon in der Rolle des selbstverliebten Julius Caesar einen ganz besonderen Charme ausstrahlt, einen besonders gelungenen Auftritt liefert vor allem auch sein ambitionierter und mordgieriger Stiefsohn Brutus, dem von Benoît Poelvoorde ein Gesicht verliehen wird, wie es Uderzo persönlich nicht besser hätte zeichnen können. Neben einem neuen Asterix (Clovis Cornillac) agiert mit Gérard Depardieu ein Obelix in idealer Realbesetzung.

    Doch auch wenn man es nach eigener Erfahrung und Filmtitel erwarten könnte, ausgerechnet Asterix und Obelix bekommen in diesem Film nur recht wenig zu tun. Noch weniger sieht man von den sonstigen Helden des widerstandssinnigen gallischen Dorfes und auch der Zaubertrank kommt nur selten zum Einsatz. Und wenn, dann sticht schnell ein wesentlicher Unterschied zwischen Comic und Realverfilmung ins Auge. Denn plötzlich werden aus den überaus unterhaltsamen Prügeleien zwischen Galliern und Römern erstaunlich gewalttätige Auseinandersetzungen. Es ist eben doch ein Unterschied, ob ein zweidimensionales Comicmännchen in den Erdboden getrampelt wird oder doch ein realer Mensch.

    Für Erwachsene kann beides sicherlich gleichermaßen unterhaltsam sein, nur stellt sich hier dann eben doch die Frage, ob "Asterix bei den Olympischen Spielen" auch für kleinere Kinder geeignet ist. Die dürften auch was den Humor angeht, bisweilen recht ratlos zurückbleiben. Er kommt zwar deutlich alberner daher als man es von Uderzo und Goscinny gewohnt war, ist des Öfteren aber auch reichlich sexistisch oder setzt – was diverse Filmanspielungen betrifft – gewisse cineastische Erfahrungswerte voraus, um überhaupt verstanden zu werden.

    Nichtsdestotrotz besitzt der Film größtenteils hohen Unterhaltungswert. Man sollte sich am besten nicht allzu streng nach der zweidimensionalen Vorlage sehnen, sondern einfach die Komödie selbst genießen. Spannung kommt durch den Wettkampfcharakter der Olympischen Spiele zusätzlich auf und durch die neuartige Rahmenhandlung wurde sogar noch eine romantische Liebesgeschichte mit hinein gepackt.

    Fazit: Eine größtenteils unterhaltsame und gelungene Komödie, bei der man jedoch nicht allzu sehr auf die Comic-Vorlage schielen sollte.
  • Bei der mit Abstand aufwändigsten, freien Adaption eines Asterix-Comics stand eindeutig das olympische Motto „schneller, höher, weiter“ im Vordergrund.

    20 Bauten, darunter ein gigantischer griechischer Palast und das imposante Olympiastadion, 60 Pferde, die auf der 265 langen Rennbahn entlang galoppieren, 300 Perücken von Römern, Galliern, Ägyptern und anderen Zeitgenossen sowie 1000 Kostüme unterschiedlichsten Schnitts und Stoffes – diese beeindruckenden Zahlen bietet „Asterix bei den Olympischen Spielen“, der nahezu ausschließlich in der Nähe des südspanischen Alicante unter der Doppel-Regie von Thomas Langmann (Sohn des Erfolgsfilmemachers Claude Berri) und Frédéric Forestier entstand. Doch nicht nur in Sachen Design, Massensequenzen und CGI-Effekten wurde bei der europäischen Großproduktion auf den Putz gehauen. Neben schauspielerischen Schwergewichten – allen voran (einmal mehr) Gérard Depardieu als Obelix, Alain Delon als Caesar und, für den deutschen Konsumenten, Michael Bully Herbig als zungenloser Leibwächter des bösen Brutus – liest sich auch die Story spektakulär. Denn das Original der bis heute unerreichten Comic-Künstler René Goscinny und Albert Uderzo wurde, um heutigen Sehgewohnheiten zu genügen, entsprechend frisiert, modernisiert und dramatisiert. Deshalb gibt es zusätzlich noch eine Liebesgeschichte (zwischen dem Gallier Romantix und der griechischen Prinzessin Irina) und eine politische Komponente (Brutus versucht unablässig, Caesar mit unlauteren Mittel vom Thron zu stoßen). Weil Brutus zudem auch gedenkt, Irina (Italo-Model Vanessa Hessler hat nicht ganz das Sex-Appeal von Monica „Kleopatra“ Bellucci) zu ehelichen, Irina aber auf Romantix steht, schleicht sich deren Vater König Aderlas aus der Verantwortung: Er beschließt, die Hand seiner Tochter an denjenigen zu vergeben, der bei Olympia siegreich sein wird. Also reist Romantix mit Asterix, Obelix, Idefix, Miraculix und dem Zaubertrank im Schlepptau ins antike Hellas, um sich mit den Besten der Besten zu messen. Dabei hat er aber weder mit Brutus‘ fiesen Intrigenspielen noch mit den verschärften „Käfer“-Dopingkontrollen gerechnet.

    Bei der Langemann/Forestier-Version steht Action über Authentizität und Aufwand über Amüsement – da versetzen etwa riesige Armeen in (biologischer) Schildkrötenformation das Publikum in Staunen, während auf der anderen Seite die Größenverhältnisse auf den Kopf gestellt werden. Denn Franko-Komiker Clovis Cornillac, der gegen den auch physiognomisch besser passenden Christian Clavier ausgetauscht wurde, ist als Asterix nur ein paar Zentimeter kleiner als Koloss Depardieu. Wer sich auf Wildschweinjagd und Hinkelstein-Transport gefreut hat, wird ebenfalls enttäuscht. Als Entschädigung gibt es einen herrlich homosexuellen, exorbitant eitlen und sich mit Alain-Delon-Filmtiteln schmückenden Caesar, einen unterforderten, weil zur bloßen Mimik und zu staunendem Stammeln verdammten Michael Bully Herbig und einen Benoît Poelvoorde als Brutus, der immerhin im Arnold-Schwarzenegger-Kostüm punkten kann. Des Weiteren nährt sich der Spaßfaktor weniger durch die lose aneinandergereihten Sketche als durch diverse Cameos wie Michael Schumacher als roter Rennwagenlenker oder Ex-Fußball-Star und Kopfstoßsünder Zinedine Zidane. Fazit: traditionalistische Asterix-Fans werden olympisch reagieren und hier der Jugend gern den Vortritt lassen. lasso.

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