Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch

  1. Ø 4
   2011
Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch: Drittes familientaugliches Kinoabenteuer der computeranimierten Streifenhörnchen.

Alvin, Simon, Theodore und die süßen Chipettes gönnen sich zusammen mit Dave einen Urlaub auf einem Luxuskreuzschiff. Doch auf einer tropischen Insel erleiden sie „Chipbruch“ und werden voneinander getrennt. Während die Streifenhörnchen noch herumalbern, sucht Dave sie fieberhaft. Und auch die Einwohner der Insel machen sich bemerkbar.

Die gut gelaunten Erdhörnchen befinden sich auf einer Kruezfahrt und erleben nach dem Schiffbruch turbulente Abenteuer. Dritter Teil der sensationell erfolgreichen Franchise über die legendären Chipmunks.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Zum dritten Mal seit 2007 machen „Alvin und die Chipmunks“ die Leinwand unsicher als animierte Streifenhörnchen in einem Realfilm. Wie schon im Sequel von 2009 sind die drei weiblichen Chipettes mit von der Partie. Diesmal geht es weniger um die Bühnenshows der singenden und tanzenden kleinen Popstars, sondern vor allem um turbulente Abenteuer auf einem Kreuzfahrtschiff und auf einer tropischen Insel. Denn Dave nimmt seine Nagerfamilie mit in den Urlaub, bei dem der „Chipbruch“, den der Titel ankündigt, allerdings nicht eingeplant war.

    Unter der Regie von Mike Mitchell müht sich Dave, wie immer gespielt von Jason Lee, an Bord eines großen Passagierschiffs ab, seine pelzigen Ersatzkinder zu hüten. Alvin in seinem roten Sweater mit dem goldenen A macht noch vor der Abfahrt klar, dass er nicht daran denkt, Dave zu gehorchen: „Chef ist mein zweiter Vorname!“ Anstatt brav im Zimmer vor der Glotze zu sitzen, während Dave zum Captain´s Dinner geht, macht Alvin im weißen Smoking das Spielcasino unsicher und die Chipettes liefern sich in der Disco ein Salsa-Tanzduell mit drei menschlichen Gegnerinnen. Nicht einmal ein Nickerchen auf dem Sonnendeck gönnt Alvin dem geplagten Dave am nächsten Tag: Dieser wird von seiner Liege geworfen und sieht die Streifenhörnchen gerade noch hilfeschreiend davonfliegen, mit dem Drachen eines Jungen.

    Auf der einsamen Tropeninsel fühlen sich die Nager, wenn sie nicht gerade Hunger oder ein wenig Angst haben, wie auf einem Abenteuerspielplatz. Der ernste, zurückhaltende Simon verwandelt sich nach einem Spinnenbiss in einen draufgängerischen Dschungelhelden, der seinen Namen französisch ausspricht und seiner Flamme Jeanette die blumigsten Komplimente macht. Das hat zur Folge, dass nun Alvin, statt sich als Tarzan zum Spaß durch die Wildnis zu hangeln, ein Baumhaus und ein Floß für die Seinen bauen muss. Und auch sein weibliches Gegenstück Brittany erprobt mit ihm Verantwortung, während Jeanette nur noch von der Liebe träumt.

    Eine menschliche Bewohnerin hat die Robinson-Insel: Zoe, gespielt von Jenny Slate, ist während der jahrelangen Einsamkeit, oder wegen der Spinnenbisse, ein wenig merkwürdig geworden. Sie spricht mit ihren Freunden, bemalten Bällen, die offenbar enge Verwandte von Wilson aus „Cast away – Verschollen“ sind. Die Inselszenen wurden auf Hawaii gedreht und liefern stimmungsvolle Strand- und Dschungelatmosphäre. Der kleine ängstliche Theodore, der am Schiff zu lange allein vor dem Fernseher saß, sieht überall das „Dschungelmonster 4“ aufkreuzen. Auch ein richtiger Goldschatz und ein Vulkanausbruch dürfen auf dieser Bilderbuchinsel nicht fehlen.

    Die quirligen Munks und Chipettes dürften Kinder ab dem Grundschulalter mit diesem Abenteuer oft zum Lachen bringen, zum Beispiel, wenn sie trickreich Fangen spielen um eine Mango. Zu den flotten Sprüchen kommt auch diesmal der typische Chipmunks-Gesang hinzu, den ihr Erfinder Ross Bagdasarian Senior
    im Jahr 1958 schuf. Wie in den Vorgängerfilmen werden aktuelle Popsongs in leicht überdrehter Nager-Tonlage nachgeträllert. Besonders die Chipettes tanzen auch gerne dazu. In der deutschen Synchronisation erhalten die drei Mädchen wieder Stimmen der Girlsband Queensberry, die auch das Lied „Chipwrecked“ singt.

    Fazit: Die sechs quirligen Streifenhörnchen toben sich auf einer tropischen Insel aus: gelungener Abenteuerspaß für das junge Publikum.
  • Beim dritten Streich der lustigen Streifenhörnchenschar geht „Für immer Shrek“-Macher Mike Mitchell auf Nummer sicher und bietet dem Fan genau das, wonach er verlangt.

    Erst konnten sich „nur“ 1,5 Millionen deutsche Kinobesucher für die Abenteuer der drei singenden Streifenhörnchen namens „Chipmunks“ erwärmen. Das war Weihnachten 2007. Exakt zwei Jahre später waren es dann schon fast 2,2 Millionen Zuschauer, die mit Alvin & Co. mitfieberten. Und nun spricht rein gar nichts dagegen, dass auch der dritte Leinwand-Streich diesem Trend folgen und die beiden Vorgänger übertreffen wird. Bei „Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch“ geht denn auch Regisseur Mike Mitchell („Für immer Shrek“), der Betty Thomas ersetzt, keinerlei Risiken ein, tut genau das, wonach die Fans der niedlichen Nager mit den süßen Heliumpiepsstimmen verlangen. Das bedeutet: Oberflegelhörnchen Alvin macht wieder einen Blödsinn nach dem anderen, seine Brüder Simon und Theodore müssen seine Streiche ausbaden, während die drei Chipettes, die in Teil zwei eingeführten weiblichen Pendants, vor allem gut aussehen und mit ihren Äuglein rollen sollen. Tatsächlich sorgen die munteren Hörnchen-Girls mit einer fetzigen Salsa-Einlage auf einem Luxusdampfer, wo sie sich mit drei zweibeinigen Grazien eine regelrechte Dance Battle liefern, für einen ersten tricktechnischen wie choreographischen Höhepunkt. Überhaupt haben wir es bei Nummer Drei mit exotischen Locations zu tun. Denn neben dem Kreuzfahrtschiff spielt die musikalische Komödie zu 80 Prozent auf einer einsamen Tropeninsel. Dort kommt es für die inzwischen vermenschlichten und entsprechend verwöhnten Chipmunks und Chipettes zu einer Art Culture Clash, schließlich heißt es hier fürs Tier: zurück zur Natur. Diese lustige Robinsonade ist zudem eine Reverenz an „Verschollen“, hat doch die einzige Insel-Bewohnerin Zoe (gespielt von der Stand-Up-Komikerin Jenny Slate) wie einst Tom Hanks die seltsame Angewohnheit, mit Basket-, Tennis- oder Golf-Bällen zu sprechen. Slate dient jedoch ähnlich wie Jason Lee als Chipmunks-Betreuer Dave und David Cross als verhasster Manager Ian, der die meiste Zeit in einem ulkigen Pelikankostüm herumlaufen muss, lediglich als Stichwortgeber für die putzigen Fellknäuel, die nicht nur witzige Oneliner präsentieren und kuriose Stunts vollziehen, sondern auch in puncto Mimik und Bewegung erstaunlich perfekt in die reale Action integriert sind. Eine Tatsache, die vor allem den älteren Besuchern dieses bis ins letzte Bild durchkonzipierten Familienfilms positiv auffallen dürfte. Dass die harmlose Unterhaltung mit Baumhaus, Wasserfall und Schatzsuche auch noch in knackig-kurzen 87 Minuten runtererzählt wird, sollte zudem als Vorteil für die kaum Sitzfleisch erprobte jüngere Generation gewertet werden. lasso.

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