Filmhandlung und Hintergrund

Didi Hallervordens Komödie um allerhand Nonsens und andere Einheits-Narreteien müht sich redlich, an den Witz vergangener Erfolge anzuknüpfen. Die rechte Erheiterung will allerdings immer nur dann aufkommen, wenn die tragische Komponente im West-Ost-Gefälle am größten ist oder wenigstens der wohlbeleibte Ottfried Fischer („Go Trabi, Go“) die Szenen füllt. Hallervorden, dem mit Billie Zöckler, Volker Spengler und...

Die Wende ist Günter Kasulke, dem „verdienten Komiker des Volkes“, nicht gut bekommen. Die Karrierechancen sind gleich null, seine Gattin geht fremd. Kasulke zieht die Konsequenzen und geht nach Berlin, um Tochter Rita zu suchen, die schon vor dem Anschluß in den Westen gegangen ist. Dort trifft Günter auf seinen alten Partner Portmann, der mit dunklen Geschäften zu Millionen kam und Ritas Geliebter ist. Günter beginnt ein Verhältnis mit dessen Gattin und erweist sich nebenbei als marktwirtschaftsuntauglich. Obwohl Kasulke den alten Freund ans Messer liefert, hat er schließlich die zündende Idee vom sozialistischen Disneyland, die Portmann, Rita und Hilde neue Lebensinhalte verschafft.

Abgehalfterter und wendegeschädigter Komiker initiiert ein sozialistisches Disneyland. Didi Hallervordens Komödie um allerhand Nonsens und andere Einheits-Narreteien müht sich redlich, an den Witz vergangener Erfolge anzuknüpfen.

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  • Didi Hallervordens Komödie um allerhand Nonsens und andere Einheits-Narreteien müht sich redlich, an den Witz vergangener Erfolge anzuknüpfen. Die rechte Erheiterung will allerdings immer nur dann aufkommen, wenn die tragische Komponente im West-Ost-Gefälle am größten ist oder wenigstens der wohlbeleibte Ottfried Fischer („Go Trabi, Go“) die Szenen füllt. Hallervorden, dem mit Billie Zöckler, Volker Spengler und Peter Fitz weitere exzellente Darsteller zur Seite stehen, und der eigentlich mit Drehbuchautor Gerd Weiß („Die Schwarzfahrer“) eine gute Wahl getroffen zu haben glaubte, wird sein Publikum auch diesmal - und vielleicht nur noch wenige Male - über seinen immer noch guten Namen erreichen.

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