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Fakten und Hintergründe zum Film "All Inclusive"

Kino.de Redaktion |

All Inclusive Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Produktion: Der Beginn

1996 wurden Vince Vaughn und Jon Favreau mit der Komödie „Swingers“ vom Hollywood-Radar erfasst. Dieser von Favreau verfasste Film beschrieb das Leben zweier arbeitsloser Schauspieler, die den Damen imponieren und in Los Angeles erfolgreich sein wollen. Der Film wurde auf der Stelle zu einem Klassiker und war der Startschuss zur Karriere der beiden Männer… sowie auch für „All Inclusive“. 2007 gewann der beliebte und oft zitierte Film „Swingers“ auf der Verleihung der Spike TV’s Guys Choice Awards den Guy Movie Hall of Fame Award. Nach der Aufzeichnung dieser Preisverleihung kehrten Vaughn und Favreau an einen der Drehorte ihres Films zurück – der The Dresden Room – um zu feiern. Und Vaughn stellte Favreau genau dort das Konzept zu „All Inclusive“ vor.

„Ich hatte diese Idee über eine Gruppe von Freunden, die verheiratet sind und die typischen Beziehungsprobleme haben – wobei die einen etwas extremer sind als die anderen“, erzählt Vaughn. „Einer davon sollte der Katalysator sein, der den anderen von seiner Entdeckung berichtet: ‚Ich habe diesen Ort ausfindig gemacht, das Mekka für alle Ehefragen.’ Seine befreundeten Paare müssen mitfahren, denn seine Frau und er können sich das nur im günstigeren Gruppentarif leisten. Die Pärchen denken, dass das eine tolle Urlaubsreise wird, doch einmal im Paradies angekommen, stellen sie fest, dass alle an den Eheberatungs-Therapien teilnehmen müssen. Das Witzige daran ist, sämtliche Beziehung unter dem Mikroskop betrachten zu können.“

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„Es sollten ganz normale Leute mit ganz alltäglichen Problemen sein, die in einer ganz außergewöhnlichen Umgebung landen“, fährt Vaughn fort. „Man muss sich mit der Story identifizieren können, damit die Zuschauer auch etwas von sich selbst in den vier Pärchen wieder erkennen… und auch lachen können über die Situationen und Hindernisse, die dort gemeistert werden müssen. Außerdem sollte das Drehbuch viel Hoffnung und die Erfüllung von Sehnsüchten vermitteln. Denn auch wenn die Dinge vielleicht anstrengend sind, ist es doch besser, zu lieben und an einer Beziehung zu arbeiten als gar keine Beziehung zu haben.“

Favreau war offen dafür, mit seinem langjährigen guten Freund zusammenzuarbeiten. „Vince trat zum ersten Mal nach etlichen Jahren wieder mit der Idee einer erneuten Zusammenarbeit an mich heran“, berichtet Favreau. „Als er mir dann die Idee zu „All Inclusive“ vorstellte, fand ich das Konzept sehr überzeugend.“

Vaughn wandte sich auch an Scott Stuber, dem Produktionspartner, mit der er bereits 2006 an an der höchst erfolgreichen Anti-Romantik-Komödie „Trennung mit Hindernissen“ zusammengearbeitet hatte: „Vince und ich reden ständig über Ideen für neue gemeinsame Projekte. Als er mir vom Konzept zu „All Inclusive“ erzählte, fand ich das einen tollen Weg um Beziehungsfragen in einer großen Komödie auszuloten“, sagt Stuber.

Nachdem Favreau zugestimmt hatte, das Drehbuch mit Vaughn und der Comedy-Autorin Dana Fox gemeinsam zu schreiben, begannen sie die Story zu entwickeln. Sie konzentrierten sich auf vier Paare aus dem Mittleren Westen der USA – das scheinbar perfekte Paar Dave & Ronnie, die überanalytischen Jason & Cynthia, die scheidungswilligen Joey & Lucy sowie die frisch getrennten und neu verliebten Shane und Trudy -, deren Beziehungen im paradiesischen Resort auf die Probe gestellt werden.

Für Favreau lautete die Prämisse des Films, dass man sich damit identifizieren können sollte; es sollte sein persönlichster Film seit „Swingers“ werden: „Ich habe mit der Ehe und als Vater kleiner Kinder Erfahrungen gesammelt, und es liegt sehr viel Humor darin. Das ist ein Thema, das ich noch nicht unter die Lupe genommen hatte.“

Stuber fügt hinzu: „Am Drehbuch gefiel mir besonders, dass es sich auf menschliches Verhalten und Beziehungsfragen konzentriert, aber gleichzeitig viel Hoffnung und Freude vermittelt. Außerdem wusste ich, dass es toll werden würden, den Film mit einer Gruppe von Personen zu verwirklichen, die alle befreundet sind. Je öfter man Filme mit Menschen drehen kann, mit denen man selbst viel gemeinsam hat, desto öfter möchte man diese Erfahrung wiederholen.“

Vaughn Suche nach einem Regisseur begann und endete bei Peter Billingsley, der in „All Inclusive“ sein Regiedebüt gibt. Billingsley blickt auf ein beachtliches Oeuvre als Produzent zurück, darunter in Produktionspartnerschaft mit Vaughn bei „Made“, „Trennung mit Hindernissen“ und „Mein Schatz, unsere Familie und ich“ sowie mit Favreau bei „Made“, „Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum“, „Iron Man“ und dem TV-Projekt „Dinner for Five“. Doch sein Wunsch Regie zu führen entstand schon in der Zeit als junger Schauspieler, als er für die Rolle des Ralphie im Feiertagsklassiker „A Christmas Story“ besetzt wurde.

„Als wir „A Christmas Story“ drehten, verbrachte ich viel Zeit am Set mit dem Regisseur Bob Clark“, berichtet Billingsley. „Im Laufe der Jahre hatte ich mich immer für diese Vorgänge interessiert, und er gab mir auch den besten Rat, als ich ihm erzählte, dass ich Regisseur werden wollte. Er sagte: ‚Geh’ in den Schneideraum, denn dort lernst du, wie man Filme macht.’ Also begann ich soviel Zeit wie möglich bei der Postproduktion zu verbringen. Ich dachte, dass wenn mir das Regieführen bestimmt ist, das richtige Projekt schon irgendwann auftauchen würde.“

Als mehrjähriger Partner in Vaughns Produktionsfirma Wild West Picture Show Productions hatte Billingsley eine so enge Bindung an Vaughn, dass ihm die Entscheidung sehr leicht fiel: „Vince und ich verstehen uns fast blind, denn wir sind schon so lange Geschäftspartner und Freunde“, sagt der Filmemacher. „Der Film „All Inclusive“ ist unser vierter gemeinsamer Film. Unsere vorherigen Projekte haben mir dabei geholfen, mich auf die Regiearbeit an diesem Film vorzubereiten. Ich verstehe, wie Vince die Story und Charaktere gern entwickelt, und wir wussten beide sehr genau, was wir mit diesem Film erreichen wollten.“

Nachdem Billingsley als Regisseur an Bord war, nahm das Projekt bei Universal Pictures unter den Flaggen von Vaughns Wild West Picture Show Productions und Stuber Pictures Fahrt auf.

Produktion: Die Besetzung

Vince Vaughn, Jason Bateman, Jon Favreau und Faizon Love waren bei diesem Projekt schon mit von der Partie bevor das Drehbuch geschrieben war; so genossen die Autoren den Luxus, die Stimmen der Hauptdarsteller bereits vor Beginn der Dreharbeiten zu kennen. „Da Vince und ich nun Filme verwirklichen können, war er in der Lage genau diejenigen Schauspieler zu finden und zu engagieren, die er für die männlichen Hauptrollen besetzen wollte“, sagt Favreau. „Das war wunderbar, denn wenn ich die Stimme kenne, für die ich eine Rolle schreibe, geht mir das viel leichter von der Hand.“

Während der Besetzung suchten der Regisseur und die Produzenten nicht nur nach Comedy-Schauspielern, sondern nach Darstellern, die auch dramatische Wendungen meistern konnten. „Drei der vier Paare sind seit etlichen Jahren verheiratet, also sollten sie über all diese Nuancen verfügen, die in einer Ehe so üblich sind“, sagt Stuber. „Sämtliche Schauspieler sollten überaus liebenswert und natürlich wirken. Vince, Jon, Jason und Faizon sind selbst seit langer Zeit befreundet, doch Kristin, Kirsten, Malin und Kali kamen neu zur Gruppe hinzu. Alle vier haben sich auf Anhieb richtig gut verstanden und wirkten wie langjährige Freundinnen. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Zuschauer mit jedem Pärchen identifizieren und ihnen die Daumen drücken werden, damit sie ihre Probleme in den Griff bekommen.“

Für Vaughn war Vince genau der Charakter, zu dem das Publikum seiner Meinung nach sofort einen Draht haben würde: „Dave ist ein ganz normaler Kerl, der ein schönes Leben führt“, erklärt Vaughn. „Er ist ein toller Vater und Ehemann, aber er nimmt sich nie die Zeit, es etwas langsamer angehen zu lassen und sein Leben zu genießen. Als er auf die Insel kommt, muss er aber innehalten und nachdenken: ‚Haben meine Frau und ich Probleme… oder gehen die Berater hier wirklich zu weit?’“

Billingsley mochte die Herangehensweise seines Freundes an eine Rolle, die nur allzu leicht zu einem Pappkameraden hätte werden können. Der Regisseur meint: „Vince hat ein großartiges Gespür für die Story, die Figuren und die Gesamtentwicklung. Man stellt ja Leute in eine gewisse Situation und sucht nach interessanten Wegen, um das weiter zu entwickeln. Wenn er sich in eine Figur hineinversetzt, findet er noch bessere Wege um deren Absichten zu vermitteln als die, die auf dem Papier vorgegeben wurden.“

Jason Bateman spielt hier die Rolle des Jason, eines übermäßig analytischen Ehemanns, dessen Power-Point-Präsentation schließlich ausschlaggebend ist, um seine Freunde zur Reise nach Eden zu überzeugen. „Jason bringt den Stein dieses Films ins Rollen“, erklärt Vaughn. „Er und seine Frau haben gerade Eheprobleme und glauben, dass indem sie eine Reise in das ultimative Pärchen-Paradies unternehmen, ihnen die Entscheidungsfindung leichter gemacht wird: Scheidung ja oder nein. Letztendlich haben aber alle Paare ganz eigene Gründe, um mit auf diese Reise gehen zu wollen.“

„Ich bekam einen Anruf und hörte, dass es um eine Komödie mit Vince Vaughn und Jon Favreau ging. Sie sollte auf Bora Bora spielen, und sie gaben der Filmfigur meinen echten Vornamen. Besser geht es doch gar nicht“, meint Schauspieler Bateman. „Sogar meinen Sinn für Humor haben sie dieser Rolle verpasst, meine Art zu reden, einfach alles. Wahrscheinlich muss ich einen Teil meiner Gage an Universal zurückzahlen – aber ich hoffe, das mit meiner Performance wettgemacht zu haben.“

Favreau hatte gleich an zwei Fronten Einsatz, sowohl als Co-Autor als auch in der Rolle des Joey, einem unglücklich verheirateten Mann am Rande der Scheidung: „Meine eigenen Erfahrungen spiegeln sich eher im von Vince gespielten Dave. Die anderen Rollen sind Extrembeispiele für Beziehungen, die schief laufen“, gibt Favreau zu. „Joey ist das, was einem passiert, wenn man aufhört an seiner Ehe zu arbeiten und einfach alles stirbt, aber der Prozess dauert gut 20 Jahre.“

„Viele Menschen können sich wohl mit Lucy und Joey identifizieren; ihr Kind geht bald aufs College und sie leiden am ‚Leeres-Nest-Syndrom’“, sagt Stuber. „Schon bald stellen sie sich die Frage: ‚Sind wir noch ein Paar? Stehen wir uns noch nahe?’ Jon ist ein beeindruckender Autor und Schauspieler, der diese Gefühle mühelos auf der Leinwand vermitteln kann. Seine Freundschaft mit Vince und den anderen Schauspielern bringt das sogar noch stärker zur Geltung.“

Shane hat sich gerade von seiner Frau getrennt und macht seine eigene Mid-Life-Crisis durch; gespielt wird er von Faizon Love, auch ein Mitstreiter von Vaughn und Favreau. „Als sie mir die Rolle anboten, fühlte sich das an wie ein Studentenprojekt, denn Jon, Vince, Peter und ich sind seit langer Zeit befreundet“, sagt Love. „Shane macht gerade eine schwierige Phase durch und hat eine 20jährige Freundin, durch die er sich auch wieder jung fühlt und zu vergessen versucht, dass er demnächst geschieden wird.“

„Faizon gehört zu der Sorte Menschen, die einen immer interessieren, egal was sie tun“, meint Vaughn. „Seine Rolle ist sehr witzig, aber trotzdem rührend, weil man in seinen schweren Zeiten mit ihm fühlt. Faizon war die perfekte Besetzung, denn er strahlt diese Mischung aus Witz und Engagement aus.“

Bei der Besetzung der weiblichen Hauptrollen mit Malin Akerman, Kristen Bell, Kristin Davis und Kali Hawk fanden die Filmemacher ein Ensemble von Schauspielerinnen, die als Freundinnen überzeugend wirken und als starker Gegenpol zu der Männergruppe bestehen konnten.

In der Rolle von Daves Ehefrau Ronnie spielt die schwedische Schauspielerin Malin Akerman, die vor kurzem als Silk Spectre II im Action-Film „Watchmen“ zu sehen war. Die meisten Zuschauer aber kenne sie aus ihren komödiantischen Rollen in „Nach 7 Tage - Ausgeflittert“ und „Selbst ist die Braut“. „An der Story gefiel mir besonders, dass alle vier Paare so unterschiedlich sind“, erläutert Akerman. „Ich bin seit zwei Jahren verheiratet, und die Geschichte spricht auch mich an. Beziehungen sind schwierig und verlangen einem viel Arbeit ab. Manchmal nehmen wir die Dinge aber auch so ernst, dass wir vergessen, das es um die kleinen Dinge geht.“

Billingsley meint zu dieser Besetzung: „Ronnie und Dave sind die Augen der Zuschauer. Da sie also die gesunden Menschen in einer kranken Welt sind, müssen sie auch am bodenständigsten sein. Wir haben Malin in „Nach 7 Tage - Ausgeflittert“ gesehen und fanden sie sehr witzig, genau die richtige Besetzung für die Rolle der Ronnie. In besagtem Film musste Malin einige extrem komische Situationen meistern, und das verlangte ihr große Hingabe ab. Wenn jemand das so elegant und gleichzeitig so liebenswert und hingebungsvoll vermitteln kann, ist das für uns ein Hinweis auf eine talentierte Schauspielerin. Außerdem ist Malin so entspannt, und das verleiht ihrer Rolle Selbstvertrauen, was schließlich für uns den Ausschlag gab.“

Bei der Besetzung von Jasons ebenfalls überanalytischer Ehefrau Cynthia wandten sich die Filmemacher an Kristen Bell, Hauptdarstellerin des Hits „Nie wieder Sex mit der Ex“. „Cynthia war aus vielerlei Gründen sehr wichtig“, sagt Billingsley. „In ihrer Ehe gibt es keine Seitensprünge und sie glaubt tatsächlich tief und fest, dass immer alles gut gehen wird. Für ihre Rolle wollten wir eine Darstellerin, die schön und Jason eine tolle Ehefrau ist. Kristen hat genau diese Qualitäten. Ich hatte sie noch nie zuvor getroffen, doch nachdem wir auf dem allgemeinen Treffen eine Stunde mit ihr verbracht hatten, waren wir alle davon überzeugt, dass sie die Cynthia spielen musste.“

„In Cynthia steckt nicht wirklich viel von mir selbst, aber es war nicht schwer, mich in sie hineinzuversetzen“, lacht Bell. „Sie ist genau die Frau, die auch ich manchmal gern sein würde: immer pünktlich, organisiert, entschlossen und hat alles im Griff. Sie konzentriert sich auf das Problem, strebt aber stets nach einer Lösung. So kann man aber nicht immer leben, und genau deswegen haben sie und ihr Mann auch Eheprobleme.“

Für die Rolle der Lucy, Joeys untreue bessere Hälfte, besetzten die Filmemacher Kristin Davis, einer der Stars aus „Sex and the City“, ganz entgegen ihrem Typ: „Lucy ist eine ganz neue Rolle für mich“, meint Davis. „Das war lustig, denn als ich das Drehbuch zum ersten Mal las, fragte ich mich: ‚Wollen sie mir wirklich die Rolle der Lucy geben?’ Ich habe ständig zu den Beschreibungen zurückgeblättert, denn ich bin sicher nicht gerade eine typische Besetzung dafür. Doch genau deswegen hat es großen Spaß gemacht. Manchmal braucht es eben andere Schauspieler, um einen Darsteller in einem ganz anderen Licht zu sehen.“

Die Filmemacher waren der Ansicht, es wäre lächerlich, einen Film über Paare zu machen, ohne das Thema Untreue anzusprechen. Für die Rolle der verheirateten jungen Mutter, die ihren Blick gern schweifen lässt, sahen Billingsley und die Produzenten in Davis genau die liebenswerte Energie, die eine potentiell negative Figur eben braucht. Vaughn meint: „Kristin spielt schon lange im Comedy-Genre. Sie ist sehr witzig und hat ein tolles Timing. Außerdem hat sie von Natur aus etwas sehr Liebenswertes an sich. Sie als Lucy zu besetzen war genau richtig, denn diese Rolle sollte die Zuschauer mitreißen und mitfiebern lassen.“

In ihrer ersten großen Spielfilmrolle als Trudy, die unbekümmerte 20jährige Freundin von Shane, sehen wir Kali Hawk. „Trudy tut, was sie will, und kümmert sich nicht im Geringsten um die Meinung der anderen“, sagt Hawk. „Ich habe eine Freundin, die Trudy sehr ähnelt; sie sagt auch im echten Leben Dinge wie die, die Trudy im Film zum Besten gibt. Ich bin da viel vorsichtigen, während Trudy wenn ihr etwas nicht passt gleich mit der Tür ins Haus fällt. Sie passt nicht wirklich zu Shanes Freundeskreis, ist aber unter allen Beteiligten die Einzige, die noch weiß, wie man richtig Spaß hat.“

Die Filmemacher ließen eine Reihe von Darstellerin für die Rolle der Trudy vorsprechen und entschieden sich für Hawk. Stuber erklärt: „Kali hatte eine schwierige Aufgabe vor sich, als sie für die Rolle der Trudy engagiert wurde, und hat das richtig gut gemeistert. Immer wieder konnte sie, einfach durch einen kleinen Blick oder eine Kopfbewegung, uns alle laut zum Lachen bringen.“

Nachdem Jason und Cynthia ihre Freunde überredet haben, mit nach Eden zu reisen, entdecken die anderen Paare, dass Freizeitaktivitäten wie Jetski oder Faulenzen am herrlichen Strand nur genossen werden können, nachdem man an den Paartherapien und Programmen teilgenommen hat, die schon um 6.00 Uhr morgens beginnen. Für Disziplin und Ordnung sorgt im Resort der blasse Gastgeber und Dauer-Motivierer Sctanley (gesprochen Stanley), verkörpert vom britischen Komödianten Peter Serafinowick. Sctanley ist überaus konservativ und streng, und damit ein lustiger Gegenspieler für Dave.

Zu den bunt gemischten Figuren, die im Eden Ressort arbeiten, gehört auch der Yoga-Lehrer Salvadore, gespielt vom in Puerto Rico geborenen Carlos Ponce. Mit seinem gestählten Astralleib und den langen Locken tragen auch seine „tatkräftigen“ Lehrmethoden dazu bei, die persönlichen Grenzen den von ihm betreuten Paare zu überschreiten.

Sämtliche Unterweisungen im Eden Ressort basieren auf dem Gedankengut des international renommierten Paar-Gurus Monsieur Marcel, verkörpert von Jean Reno. „Wenn es eine Botschaft gibt, die Marcel an die Welt weitergeben möchte, dann die, sich vor den Menschen, die man mag, nackt zu zeigen“, lacht Reno. „Sei auch innerlich, seelisch nackt, nicht nur körperlich. Verbirg nichts und lüge nicht. Sogar wenn es weh tut, ist es immer besser den Menschen, die man liebt, die Wahrheit zu sagen.“

In der Rolle der Söhne von Dave und Ronnie sind Gattlin Griffith („Der fremde Sohn“) und Newcomer Colin Baiocchi in unvergesslichen Performances als achtjähriger Robert und fünfjähriger Kevin zu sehen.

Zu Abrundung der Nebendarstellerriege spielen auch Tasha Smith („Why Did I Get Married?“) als Jennifer, Temuera Morrison („Star Wars“-Serie) als Marcels rechte Hand Briggs, Newcomerin Jonna Walsh als Lucys und Joeys Tochter Lacey sowie John Michael Higgins („Trennung mit Hindernissen“) und Ken Jeong („Hangover“) als zwei der unorthodoxen Therapeuten des Eden Ressort.

Nachdem die Besetzung aller Rollen abgeschlossen war, machten sich die Filmemacher auf die Suche nach dem perfekten Drehort für das Eden Ressort, dem beeindruckendsten Rückzugsgebiet für Paare weltweit.

Produktion: Dreharbeiten auf Bora Bora

Etliche tropische Inseln kamen in die engere Wahl als Drehort für „All Inclusive“, darunter Hawaii, die Karibik, Mexiko, die Bahamas und Bali. „Ich fragte unseren Produktionsdesigner Shepherd Frankel: ‚Wenn wir uns jeden Ort der Welt für diese Dreharbeiten aussuchen könnten – wo würden wir drehen?’“, erinnert sich Billingsley. „Also schauten wir uns praktisch jede tropische Insel auf diesem Planeten an.“ Nachdem die Filmemacher aber das türkisblaue Wasser gesehen hatten, das die strahlend weißen Sandstrände der fernen Insel Bora Bora umgibt, wussten sie, dass sie die ideale Location für das Eden Ressort gefunden hatten.

„All Inclusive“ ist der erste Spielfilm, der in dieser Region der Südsee gedreht wird seit Jan Troell dort 1979 das Abenteuer-Epos „Hurricane“ filmte. Die Filmemacher analysierten über ein Dutzend Ressorts auf diesen Inseln von Französisch-Polynesien, und suchten dabei besonders nach Hotels, die Bungalows direkt über dem Wasser sowie allerbeste Entspannung boten. „Der Schlüssel lag darin, einen Ort zu finden, an dem uns allein das gesamte Ressort zur Verfügung stehen würde“, erklärt Billingsley.

Nachdem sie die Insel durchforstet hatten, schlossen die Filmemacher einen Deal mit dem St. Regis Bora Bora Ressort ab, das zu ihrem Eden werden sollte. Das St. Regis ist ein Fünf-Sterne-Hotel und liegt auf Motu Piti Aau (was auf Tahitianisch „Zwei Herzen“ bedeutet). Das fast 3.600 Quadratmeter große Areal ist von weißen Sandstränden umgeben, eine idyllische Lagune erstreckt sich über drei getrennte Pavillions, und der Mont Otemanu erhebt sich als Kulisse im Hintergrund.

„Das St. Regis ist spektakulär und eine ganz autarke Insel, ganz ohne Straßen oder Autos“, sagt der Regisseur. „Man kann nur per Boot dort hingelangen, und die Bungalows direkt über dem Wasser sind atemberaubend: Sie sind über 500 Quadratmeter groß, also hatten wir darin genügend Raum für die Dreharbeiten. Außerdem gibt es eine wunderschöne Lagune und den Berg von Bora Bora im Hintergrund; das war perfekt für das Yoga-Deck, das wir bauen wollten. Sie ließen uns das gesamte Ressort übernehmen und über sämtliche Einrichtungen verfügen.“

Während die Insel die Filmproduktion mit wundervollen Landschaften versorgte, stellte sie aber gleichzeitig etliche besondere Herausforderungen: „Das Team der Vorproduktion musste massive logistische Probleme klären“, sagt Billingsley. „Victoria Vaughn, Guy Riedel und Unit Production Manager Udi Nedivi setzten sich mit dem Präsidenten von Französisch Polynesien an einen Tisch und erläuterten unsere Pläne. Die Regierung ebnete uns dann den Weg. Ich glaube nicht, dass irgendjemand wirklich die ganze Tragweite der logistischen Herausforderungen erfasste, in die wir uns da hineinmanövriert hatten. Aber wenn man in einer Gruppe arbeitet, die voll und ganz hinter einem Projekt steht, kann man Unglaubliches bewerkstelligen.“

Nach Bora Bora kommen sehr selten Filmcrews, also mussten die Filmemacher sämtliches Equipment per Schiff oder Flugzeug hintransportieren. Die Crew brachte ganze 15 rund sechs Meter lange Cargo-Container und ein paar fast zwölf Meter lange Cargo-Container mit benötigter Ausrüstung. Außerdem wurden etliche Tonnen Material per Flugzeug befördert, ebenso wie rund 120 zum Stab und zur Besetzung gehörende Personen.

„Für eine Komödie waren die Bedingungen im Bereich Logistik und Produktion überaus kompliziert. Sowohl unser Produktionsteam als auch die Crew hat großartige Arbeit geleistet“, lobt Stuber. „Sie haben alles zwei Wochen vor den üblichen Terminen fertig gestellt um zu gewährleisten, dass all unsere Kameras, Linsen, Filme u.s.w. rechtzeitig vor Ort waren. Alles, was transportiert wurde, war essentiell und wurde auch eingesetzt.“

Die Dreharbeiten begannen am 4. Oktober 2008 am Begrüßungsdock des St. Regis Ressort, wo Kameramann Eric Edwards und Regisseur Billingsley die Ankunft der vier Paare per Boot drehten: „Am ersten Drehtag auf Bora Bora filmten wir eine wunderschöne, weit offene Einstellung der Ankunft unserer Hauptdarsteller im Eden Ressort“, berichtet Billingsley. „Dieser Ort ist so unglaublich schön, es sieht wirklich so aus, als hätten wir das Wasser mit Lebensmittelfarbe eingefärbt… Es ist strahlend türkis, kristallklar, und alles zeichnet sich so deutlich ab dass man meinen könnte, wir hätten die Bilder manipuliert – dabei ist alles 100 % Natur!“

Doch schon bald nach Eintreffen auf der Insel sollte die Verbundenheit der Darsteller untereinander auf eine harte Probe gestellt werden. Zu einer der ersten Szenen, die gedreht wurden, gehört die Begegnung mit Edens Beziehungs-Guru Monsieur Marcel. Dabei muss sich jedes der Paare direkt gegenüberstehen und bis auf die Unterwäsche ausziehen.

„Diese erste Übung ist für Marcel eine Metapher über das Kennen lernen des eigenen Körpers in Anwesenheit von anderen Menschen, denn erst dann kann eine gute Beziehung beginnen… denn dann kann man sich nicht hinter irgendetwas verstecken“, erklärt Reno. „Das sind weder teure Kleidung noch Autos oder Häuser, hinter denen man sich verbergen kann.“

„Es ist merkwürdig, neben seinen besten Freundinnen und deren Ehemännern zu stehen und sich ausziehen zu müssen“, sagt Malin Akerman. „Dazu dann noch ein Beziehungs-Guru in der Badehose, der bestärkende Worte spricht. Und man denkt nur: ‚Wer ist dieser Kerl und warum tue ich, was er sagt?’“

„Es ist eine sehr witzige und entwaffnende Szene“, fügt Jason Bateman hinzu. „Das ist eine der ersten Übungen, die wir als Gruppe absolvieren müssen, und sehr ungemütlich – nicht nur für die Filmfiguren, sondern auch für die Schauspieler selbst. Vince, Jon, Faizon und ich selbst, wir sind ja alle nicht gerade einem Zeitschriftencover entsprungen… Aber es ist eben eine Komödie, und für einen Lacher würden wir alles geben. In der Woche, als die Autoren diese Szene schrieben, waren sie wahrscheinlich sauer auf Faizon, denn er muss sogar seine Hosen ausziehen….“

Eine weitere herrlich beklemmende Szene ist die Yoga-Stunde mit Lehrer Salvadore. Die Idee dazu stammt aus Vaughns Erfahrungen in einem Yoga-Studio in Los Angeles: „Ich hatte eine Freundin, die mich zum Yoga mitnahm, und während der Übungen fragte ich mich selbst: ‚Passiert das hier gerade wirklich?’ Jeder tut so, als würde es ihm überhaupt nichts ausmachen, wie der Lehrer unterrichtet… obwohl er sich ja über die Mädchen hermachte. Es war total bizarr. Mir kam es so vor, als wäre ich in der „Twilight Zone“ – also dachte ich, das gäbe eine witzige Filmszene ab. Jeder, der sich schon einmal in diese Welt der spirituellen Ruhe vorgewagt hat, ist so einem beängstigenden Yoga-Typen doch schon begegnet.“

Für Darsteller Ponce waren die Proben während der Vorproduktion überaus hilfreich. Er war dankbar dafür, dass es bekleidete Übungen gab um die sehr intimen Bewegungen auszuprobieren, die dann in überaus witziger, aber ganz und gar nicht angebrachter Weise gefilmt wurden. Die Proben waren gut um das Eis zu brechen… damit er sich nicht den Kopf darüber zerbrechen musste, ob die Schauspieler nach der Szene sagen würden: „Was zum Teufel hast du dir dabei gedacht?“

Zu den vielen Herausforderungen bei den Dreharbeiten auf Bora Bora gehörte es, die Schauspieler, den Stab und das Equipment jeden Tag zum und vom Set zu befördern. Da es auf der Insel keine Straßen oder Autos gibt, war der einzige Verkehrsweg eine Flotte von Booten und Flößen. Unter der Leitung von Stunt- und Marine-Koordinator Dan Malone beförderte die Crew täglich sowohl Menschen als auch Material vom Flughafen, den Häfen und vier unterschiedlichen Hotels.

„Auf Bora Bora geschieht alles auf dem Wasserweg“, sagt Malone. „Wir mussten das St. Regis mit unseren eigenen Generatoren ausstatten, die auf großen Flößen kamen. Die gesamte Produktion haben wir so hin- und herbefördert. Um die „Motus“, diese kleinen Koralleneilande herum, ist das Wasser sehr flach, also gingen wir am Strand an Land, luden das gesamte Equipment für den Tag auf und dann wieder ab.“

Eine weitere Herausforderung für das Team waren die Dreharbeiten auf dem türkisblauen Wasser. Zu diesen Szenen gehört auch, dass die Schauspieler zu Haien und Rochen ins Meer tauchen. „Wie wählten ein Gebiet, das rund zehn Minuten per Boot entfernt liegt, wo das Wasser sechs Meter tief ist, und waren mit einer Flotte von 15 Booten und Flößen unterwegs“, erinnert sich Malone. „Wir hatten ein Technik-Floß mit Kranaufbau sowie ein Unterwasser-Tauch-Unterstützungs-Team. Zwischen den Einstellungen gingen die Schauspieler in einen auf dem Wasser schaukelnden Green Room; das Ganze war unglaublich.“

Für Vaughn war die Schauspielerei an der Seite dieser Lebewesen eine ganz neue Erfahrung: „Ich bin wirklich ins Wasser gegangen und mit den Haien geschwommen; da ich aber aus dem Mittleren Westen stamme, ist schon ein See eine tolle Sache für mich. Der Ozean ist ein mystischer Ort, wo ich nicht hingehöre“, sagt er. „In jungen Jahren habe ich „Der weiße Hai“ gesehen, und hatte dann Angst vor dem Schwimmbecken. Ins Meer neben die Haie einzutauchen hat mich nervös gemacht, aber nachdem ich drin war, habe ich mich darüber gefreut.“

Obwohl die Schauspieler meist nur allzu gerne improvisieren, ist das doch nicht so einfach, wie es aussieht. „Improvisation ist ein oft falsch verwendeter Begriff, als wolle ein Schauspieler den anderen ausstechen“, sagt Billingsley. „Dabei ist es eigentlich nur ein anderer Weg, um das Ziel in einer Szene zu erreichen. Als Regisseur muss man genug Disziplin haben, um in einer Szene nicht zu früh ‚Cut!’ zu rufen – es könnte sich ja etwas entwickeln und einem den Volltreffer bescheren. Eric und ich hatten stets mehrere Kameras im Einsatz, um sicherzustellen, dass alles eingefangen wurde, wenn es solche großartigen Momente gab. Unser Job ist dann einfach die Klappe zu halten, uns zurückzuhalten und es geschehen zu lassen.“

Vaughn stimmt dem zu: „Wenn man den Leuten die Freiheit zugesteht, sich auszuprobieren und herumzuspielen, dann fühlt es sich organischer an. Schon immer haben mich die Leute begeistert, bei denen es sich so anfühlt, als sei am Set alles improvisiert. Dabei ist das in Wirklichkeit ein stetiger Prozess, und man hat schon vieles geschrieben, bevor es ans Drehen geht. Sobald man dann das Gefühl hat, den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben, gönnen wir uns noch einen oder zwei freie Takes, um weitere Dinge auszuprobieren; jeder trägt etwas dazu bei und bietet schon vor dem Dreh Ideen an.“

Den Schauspielern war dieser Comedy-Style sehr willkommen, besonders Vaughns Antagonisten aus „Trennung mit Hindernissen“, dem Charakter-Darsteller John Michael Higgins. Während der Dreharbeiten zur Therapie-Sitzung mit Malin Akerman bemühten sich beide Männer, ihr Poker-Face zu bewahren. „Vince und ich müssen nur sehr selten die Maske fallen lassen“, gibt Higgins zu. „Das war eine der Situationen, in denen wir uns nicht gegenseitig in die Augen schauen oder irgendetwas sagen konnten, ohne gleich loszulachen. Wir waren komplett überkandidelt.“

Obwohl dies Billingsleys erste Regiearbeit in einem Spielfilm ist, gab er den Schauspielern und der Crew stets das Gefühl, in den Händen eines erfahrenen Filmemachers zu sein: „Jeden Tag kam Peter ans Set und wusste genau, was er wollte“, sagt Stuber. „Außerdem wusste er, dass manchmal, weil das eine Komödie ist, auch einiges schief laufen würde. Die Schauspieler würden vom Text abweichen, und er hatte keine Angst, ihnen diese Freiheit zuzugestehen. Sie haben ihm vertraut. Und wenn es ein Problem gab, denkt er auch wie ein Produzent und weiß, wie er genau die Einstellungen bekommt, die er benötigt.“

„Als Produzent hatte ich bereits mit den Leitern aller Abteilungen sowie mit 80% der Crew zusammengearbeitet. Also waren sie so liebenswürdig, mir in meiner ersten Spielfilmregie zur Seite zu stehen“, sagt Billingsley. „Sie halfen mir, die Kommunikationswege unkompliziert zu gestalten. Ich versuche, nicht zu angestrengt zu sein und doch schnell zu arbeiten, denn eine Komödie braucht Energie. Man verlangt von den Leuten, witzig zu sein, also sollte man flott vorgehen damit am Drehort stets eine hohe, lebendige Energie herrscht.“

„Das Lustige an diesem Film ist, dass wir alltägliche Situationen vorfinden, mit denen jeder im Alltag zu tun hat, und sie in eine spaßige Umgebung verlagern, unter außergewöhnlichen Bedingungen geschehen lassen, damit die Situationen sich zur Comedy entfalten können“, fügt Vaughn hinzu. „Der Film vermittelt viel Hoffnung und Optimismus, geht damit aber nicht kitschig um. Wir machen uns auch die Hände schmutzig, haben Spaß und sind nicht immer höflich.“

Produktion: Das Design der Komödie

Produktionsdesigner Shepherd Frankel hatte die Aufgabe, das schöne St. Regis in die unterschiedlichen Sets des Eden Resort zu verwandeln. Obwohl seit Jahrzehnten kein Spielfilm auf Bora Bora gedreht wurde, hießen die Einwohner das Produktionsteam herzlich willkommen. Einer der Dreh- und Angelpunkt des Eden wurde das Community Center, das als Veranstaltungsort für die Therapie-Sitzungen dient.

„Als wir uns für Bora Bora entschieden, beschlossen wir, Sets zu bauen, die unseren Blick auf den Berg, das blaue Wasser, die grüne Vegetation und den weißen Sand lenken, und diese Landschaft dann einzurahmen“, erklärt Frankel. „Das Community Center ist das Herz von Eden, dort treffen sich die Paare zur Therapie. Als wir das St. Regis kennen lernten, suchten wir nach einem Ort mit dem bestmöglichen Ausblick. Auf dem Gelände gab es zwar nicht das geeignete Gebäude, doch gleich in der Nähe liegt ein Motu, das trocken und ausgedörrt war, mit schwarzem Sand und ein paar Palmen. Was es aber hatte, war ein atemberaubender Blick auf den Berg Bora Bora. Also erbauten wir das Community Center und brachten weißen Sand für den Strand mit.“

Das Design des 18 auf 9 Meter großen Center sah auf dem Papier fabelhaft aus, doch Billingsley, Vaughn und Stuber fragten sich, wie man das in so kurzer Zeit erbauen sollte. Der Regisseur erklärt die Lösung: „Shepherd entwarf es so, dass es auf den lokalen Techniken beruhte und aus dortigen Materialien gefertigt werden konnte. Das Dach hätte unsere Crew in so kurzer Zeit nicht anfertigen können, aber die Polynesier vor Ort schafften es innerhalb von nur einer Woche. Es war beeindruckend, ihnen bei der Arbeit zuzuschauen. Gemeinsam mit unseren Crews errichteten sie einige Betonpfeiler und beteiligten sich an einigen der schwierigsten Messungen sowie an den Gerüsten für die Beleuchtung.“

Frankels Einbeziehung der ortstypischen Architektur war auch für die Beleuchtung nützlich. „Zu den Dingen, die wir taten um den Look des St. Regis an das des Center anzupassen, gehörten aus die Korallen-Wände hinter der Struktur“, berichtet der Designer. „Diese Wände dienten uns auch als Reflektoren, die von außen angestrahlt wurden. Auch die Totems hatten zwei Funktionen. Sie zeigen die Ikonographie des Programms von Eden: Erde, Feuer, Luft, Wasser, Mann und Frau. Außerdem waren sie die Stützen für ein Seidensegel, damit unsere Darsteller nicht den ganzen Tag in der glühenden Sonne stehen mussten. Mit diesem Seidentuch konnten wir auch die Ausleuchtung besser kontrollieren.“

Eine der größten Herausforderungen überhaupt stellte sich dann, als die Filmproduktion wieder ans Stage 12 bei Universal zurückkehrte. Dort musste das größte Set des Films errichtet werden: Eden East, das hedonistische Schwester-Ressort von Eden West. Das Set war voller Cabana-Zelte, Fackeln, hatte eine Showbühne und einen riesigen Pool samt dekadenter schwimmender Bar und einem Tanzparkett mit interaktiver Beleuchtung, das über dem Pool hing.

Zur Erklärung meint Billingsley: „Es war einfach nicht machbar, 300 Statisten nach Bora Bora zu schaffen. Der ganze Film bewegt sich auf Eden East wie auf einen Wallfahrtsort zu, also wussten wir, dass dieser Ort einfach umwerfend sein musste. Gleichzeitig mussten wir aber in der Lage sein, die Dimensionen des Sets zu reduzieren, um den Lärm auszublenden, sobald es um zentrale emotionale Momente der Paare handelte.“

Der Regisseur fährt fort: „Die Szenen in Eden East haben wir im Januar in Los Angeles gedreht. Hätten wir dazu eine Villa mit beheizbarem Pool benutzt, wären da Leute um vier Uhr morgens bei Eiseskälte im Bikini gestanden und der Pool wäre im Dampfnebel verschwunden, und das hätte eigenartig ausgesehen. Also ließen wir Shepherd das Set erbauen; so konnten wir den ganzen Tag lang drehen, das Klima am Drehort kontrollieren, und warmes Wasser ohne Dampf erzeugen.“

Produktionsdesigner Frankel gibt zu, dass dies seine schwierigste Aufgabe war: „Wenn man einen Hohlraum für Wasser erschafft, der aus dem Boden herausgehoben wird, liegt das größte Problem darin, die Struktur wasserdicht zu halten. Der Pool wurde errichtet bevor die Beleuchtung und das Grip-Equipment aufgebaut waren. Stellen Sie sich vor, Sie bauen zuhause einen Pool, und dann kommen 20 Tage lang rund 100 Leute, die schweres Gerät in die Luft hieven, wobei es ständig Schrauben und Muttern regnet. Die Crew wusste, dass wir den Pool absichern mussten, denn wäre er erst mit Wasser gefüllt und bekäme dann ein Leck, würde es sich niemals reparieren lassen.“ Frankel und die Produktionscrew übertrafen sich selbst, so dass Eden East einen großartigen Schauplatz für einige der Schlussszenen des Films bietet.

Interview mit Jason Bateman und Kirsten Bell

Na, Ihr macht auch schon das Interview zusammen? Wir haben ja gehört, dass Ihr seit dem Film alles zusammenmacht – außer Sex…

K: Ganz genau! Aber wo haben Sie so etwas denn gehört?

Es war auf YouTube zu sehen.

J: Ach so, das haben Sie auf YouTube gesehen, also muss es stimmen – so nach dem Motto, nicht wahr?

Nicht so ganz. Das haben nämlich Sie, Jason, in einem Clip gesagt.

K: Tja, leider stimmt das auch.

Das merken wir auch. Eigentlich hatten wir erwartet, dass wir zwei separate Interviews führen!

J: Nee, es stimmt, dass wir wirklich alles aus Sex zusammenmachen. Da haben Sie schon recht.

K: Ja, und wir kommen sehr gut miteinander zurecht. Eigentlich.

Jetzt, wo wir schon an der Schnittstelle zwischen Ihren Rollen im Film und dem wirklichen Leben gelandet sind: Jason, Ihre Figur im Film heißt auch Jason. Ähneln Sie ihm sehr? Und wenn ja, warum ist das so?

J: Hm, ich weiß auch nicht, warum das so ist.

K: Nein, wissen wir doch, Schätzchen.

J: Ja, das stimmt.

K: Es ist nämlich so, dass Jason sehr schnell durcheinander kommt. Ihn müssen Sie mit seinem wirklichen Namen anreden, sonst nimmt er Sie gar nicht wahr! Eigentlich sollte er Fred heißen im Film…

J: … aber nach zwei Wochen haben wir gemerkt, dass das nicht funktioniert. Das Material konntest du wegwerfen. Da haben wir dann neu angefangen mit meinem Namen.

Köstlich! Aber jetzt mal im Ernst?

J: Naja, ich weiß es wirklich nicht. Vielleicht haben mich John Favreau und Vince Vaughn für übereifrig, spießig und leistungsorientiert gehalten, wie der Jason, den ich spiele. In diesem Fall haben die Freunde mich aber falsch eingestuft!

Ja, da spielen Sie eine Figur, die so spießig ist, dass sie auch privat PowerPoint Präsentationen hält. Das kann man sich irgendwie ganz schwer vorstellen – meinen Sie, dass solche Personen existieren?

K: Ich hoffe nicht!

J: Ich bezweifele es.

K: Ja, so ein Pärchen kann eigentlich nur in einer Komödie existieren, oder? Oder höchstens in einem Irrenanstalt…

So ein Irrenanstalt wäre diese Insel Bora Bora gewesen…

J: Für die Figuren, klar! Für uns als Darsteller war es ein Traum. Wir durften vorletzte Woche wieder hin, um die Uraufführung zu feiern – und das war prima! So ein schöner Ort. Da fragt man sich manchmal schon, warum man nicht einfach da geblieben ist.

K: Ich weiß, warum ich zurückgekommen bin: Damit ich weiterreisen durfte nach Australien, Asien und eben Deutschland. Nach Hamburg wollte ich auf jeden Fall.

J: Ach so, Hamburg, ja, klar. Wollte ich auch sagen.

Da schmeicheln Sie uns schon ein wenig. Aber erzählen Sie uns doch, was Sie von der Stadt so gesehen haben.

J: Ich war ein bisschen zu Fuß unterwegs…

K: … wobei wir auch mit einem Wagen gefahren sind, um uns möglichst viel anzuschauen…

J: … ja, wobei ich doch wiederum einige Male aus dem Wagen ausgestiegen bin, um mir Sachen näher anzugucken und mit den Menschen vor Ort zu sprechen. Das wollte eine hier nicht…

K: … ja, tut mir leid, da hatte ich keine passenden Schuhe für Kopfsteinpflaster dabei. Was wir aber auf jeden Fall gemacht haben, war es, viele Backwaren zu probieren. Ich kann mich an diesem Brot einfach nicht satt essen. Auch nicht an den leckeren süßen Teilchen.

Was man Ihnen nicht ansieht…

J: Naja, warten Sie mal, bis sie aufsteht. Das sehen Sie schon hinten rum.

K: Stimmt schon ein bisschen. Wobei ich verbrenne auch ganz schnell – und ich rede viel…

J: Allerdings!

K: … was auch Kalorien verbraucht. Würde ich aber in Deutschland wohnen, so würde das gar nicht gehen. Da wäre ich ganz schnell dick.

J: Ja, wir haben die nächste Kathleen Turner hier.

K: Was, Liebling?

J: Nichts gesagt. Sagen Sie mal, schreiben Sie das alles mit?

Alles.

J: Ach so.

Wo Sie beide sich so streiten, fällt uns ein: Da braucht im Film jedes Paar einen Beziehungstherapeut. Kennen Sie das aus eigener Erfahrung im wirklichen Leben? Machen das viele so?

J: Da, wo wir aus Kalifornien herkommen, machen das schon viele.

K: Wobei ich finde, wer mit Jason arbeitet, kann das mit Therapie gleich liegen lassen und schon mit harten Drogen anfangen. Nur so ist es auszuhalten.

J: Das kostet ja auch weniger. So ein Therapeut ist ja teuer.

K: Aber mal von unseren Witzen abgesehen habe ich schon Therapie gemacht – aber nicht von diesem abgedrehten L.A.-Schlag mit Gurus und Skandieren usw., sondern eine ganz normale, in der ich meine Gefühle analysiert habe. Das war für mich eine gute Erfahrung und ich habe es schon mit meinem Freund (im wirklichen Leben – also nicht Jason) gemacht. Ich bin nicht süchtig nach Therapie, aber finde sie gut, wo sie hilft und mir ein Werkzeug in die Hand gibt, das ich benutzen kann, um mich besser zu verstehen.

Ein sehr praktischer Ansatz, also; nicht wie im Film oder wie man sich das in Kalifornien so vorstellt.

K: Eben, wobei ist in Kalifornien so schlimm nicht ist. Zumindest nicht in meinen Bekanntenkreis. Das sind Stereotypen. Ach so, so wie im alten britischen Witz über die Kalifornier und die Glühbirne?

J: Den kenne ich noch nicht. Können Sie mir den erzählen?

Selbstverständlich: Wie viele Kalifornier braucht es, um eine Glühbirne auszutauschen?

K: Wie viele denn? Zwei – einen Kalifornier und seinen Therapeuten.

J: Köstlich, muss ich mir merken. Ja, aber soweit ist es natürlich noch nicht, selbst wenn jetzt erstaunlich viele eine Therapie machen. Der Kalifornier würde sagen, dieses Gespräch ist ja schon eine Beziehung in einigen Hinsichten.

Wollen wir das mal analysieren? Wir könnten schon eine Beziehungstherapie anfangen.

J: Das würde ich Ihren Lesern schon sparen.

K: Das fände ich aber schon sehr interessant. Wie wir als Darsteller uns in unsere Figuren einfühlen ist schon einigermaßen Therapie. Ich bin da sehr offen.

Zumal aus einer wirklichen Beziehung zu der gespielten Figur etwas sehr Schönes werden kann. Wenn man in seiner Rolle sehr gut drin ist, kann man herrlich improvisieren…

K: Das stimmt, wobei die Improvisationen oft eher dazu gedient haben, uns warm zu laufen. Denn aus dem Stegreif hatten alle acht von uns Hauptdarstellern natürlich schon super Ideen. Nur kam es eben darauf an, dass der Film eine Geschichte erzählt: Von daher mussten wir uns vieles verkneifen, was bestimmt in dem Moment lustig gewesen wäre. Denn so ein Film ist ja nicht nur eine Aneinanderreihung von Sprüchen und Gags. Der kreative Geist, der dahintersteckt, weiß das am besten.

Hatten Sie auch Einblick in der Produktion des Filmes?

K: Nein, eher nicht. Ich lass Peter und Vince mit Ihren Zauberstäben walten – mein Job ist es, ihnen so viel gutes Material zu besorgen, wie ich das nur kann.

Vince Vaughn macht schon beides. Er hat auch das Drehbuch geschrieben. Halten Sie ihn für wahnsinnig?

K: Wahnsinnig kreativ, ja! Aber wahnsinnig ist es auf jeden Fall, so viel Arbeit auf sich zu nehmen. Wiederum macht er das super. Er gehört zu den besten Filmemachern, Darstellern, Schreibern, den es je gegeben hat. Er kann das alles. Er hat da gute Instinkte, weiß sofort welche von den Tausend brillante Ideen, die ihm immer einfallen, in welchem Kontext am besten funktionieren. Nur da zu sitzen und ihn dabei zu betrachten ist eine wahre Freude. Wie gesagt, er kann das Herumwitzeln so einbinden, dass die Geschichte nicht darunter leidet – das gelingt in vielen, anderen Filmen überhaupt nicht.

J: Man muss dazu sagen, dass seine Energie das Ganze angetrieben hat. Er hat eine starke Führungspersönlichkeit und reißt die Menschen mit. Wir hatten auch – nicht zuletzt wegen ihm – einen Heidenspaß beim Dreh.

Und welche Szene war für Sie beim Dreh am Lustigsten?

J: Das war wohl eben diese PowerPoint-Szene, wo meine Figur die anderen Pärchen überzeugen will, mit in diesen Beziehungstherapie-Urlaub zu fliegen. Das war eine Frage des Timings: Die Bilder in der Präsentation, die sehr lustig waren, mussten genau zu dem passen, was wir gerade erzählten. Außerdem war es mir einfach eine Freude, in einer für den ganzen Film so wichtigen Szene zu spielen. Da mussten wir dem Kinogänger einiges erläutern und zugleich lustig sein: Das war eine interessante Herausforderung.

K: „Erläutern“ – Schätzlein, sag es doch einfacher. Du musst nicht immer mit so was kommen…

J: … Ja, okay, dann sagen wir mal „erklären“.

K: Naja, wie auch immer. Wir hatten bei der Szene sehr viele lustige Improvisationen – wovon leider nur ein Bruchteil in den Film rein konnte. Aber so ist das leider. Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und das, glaube ich, merken die Zuschauer auf jeden Fall.

Und wie war es denn mit den Haien? Hat das ebenso viel Spaß gemacht?

J: Also, Kirsten ist wohl zu jung, und kennt daher Der weiße Hai nicht, aber ich kenne den Film. Ich war damals sechs, als ich den Film sah und habe seitdem richtig Angst vor Haien. Allerdings habe ich das beim Dreh ein wenig verarbeiten können und jetzt bin ich diesbezüglich viel lockerer. Die Haie waren aber wirklich sehr groß – das war nicht immer einfach! Aber die Szene wurde ja auch super und es das war mir die Überwindung wert für den Film.

Interview mit Vince Vaughn

Sie sehen etwas müde aus: Wie war die Premiere gestern Abend?

Ja, super! Wobei wir ja nicht so lange unterwegs waren nachher – die anderen vielleicht. Aber ich war nur kurz mit meiner Verlobten was essen und bin dann früh schlafen gegangen.

Ja?

Ja, ganz ehrlich!

Gut, das glauben wir Ihnen dieses eine Mal. Übrigens: Herzlichen Glückwunsch! Jetzt, wo Sie sich verlobt haben, haben Sie den ersten Schritt in eine Ihnen jetzt wohl sehr vertraute Richtung getan…

Meinen Sie etwa Paartherapie?

Ja, darum geht es ja im Film. Bevor wir aber zur Therapie müssen, möchte ich erst mal mit meiner Frau Kinder haben. Oder zumindest adoptieren, was sogar besser wäre: Da könnte man nämlich ein Kind im Alter von 17 aufnehmen. Dann muss man es nur noch ein Jahr unterstützen…

Ihr kleiner Sohn im Film ist längst noch nicht so weit, aber denn könnten Sie auch adoptieren, oder?

Ja, durchaus! Ist er nicht süß? Übrigens finde ich das toll, mit Kindern vor der Kamera zu stehen. Sie sind so direkt, so ehrlich. Da muss man nur die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, dass sie sich wohlfühlen und Spaß haben, und dann passieren sehr schöne Sachen. Da habe ich als Onkel zweier Kinder schon Erfahrung gesammelt; und unser Regisseur der Peter Billingsley stand schon als Kind vor der Kamera und weiß, wie man es machen muss, damit sie Spaß haben.

Lassen Sie sich von den Kindern gelegentlich auch inspirieren?

Das auf jeden Fall! Onkel sein ist ja herrlich, denn ich hole mir diese Inspiration und kann am Ende des Tages nach Hause gehen. Aber auch mal im Ernst: Ich liebe Kinder. Sie lachen gerne und wollen Spaß haben – so wie ich. Ich freue mich schon auf meine Kinder.

Im Film spielen Sie jedenfalls ganz unbefangen wie ein Kind Luftgitarre…

Richtig! Aber das machen eben sehr viele Erwachsene – vor allem deswegen, weil man in einer Beziehung am Wochenende nicht immer weggeht, sondern sich mit anderen Paaren trifft und sich einen Fernsehabend oder einen Videospiel-Abend macht. Ich spiele solche Dinger sehr gerne – ich bin dann ganz bei der Sache und, obwohl es mir in erster Linie um Unterhaltung geht, stecke ganz viel Mühe rein. Nachher lacht man sich natürlich aus, aber Spaß macht es aufjeden Fall. Es ist einem hinterher dann peinlich, aber so sind wir Menschen.

Sie aber nicht so, haben wir den Eindruck?

Das stimmt. Peinlich ist mir fast nichts. Ich war schon immer so, habe immer „Spaß haben“ vor „Coolsein“ gestellt. Erst wenn man sich seine ironische Haltung abschminkt und voll einsteigt, machen die Dinger wirklich Spaß.

Was war denn Ihr Lieblingsspiel als Kind?

Jetzt als Erwachsene schon Luftgitarre! Meinen Videospiel-Konsum habe ich, seitdem ich in einer Beziehung bin, spürbar runtergefahren. Mit meinen Neffen und Nichten spiele jetzt viel, und dann schon eher mit alten Spielzeugen, die die Phantasie herausfordern – also mit traditionellen Spielzeugen, bei denen man sich eine Geschichte ausdenken muss. Heute hingegen sind Kinder aber schon im Alter von vier oder fünf im Internet unterwegs. Das hat sich seit meiner Jugend vielleicht verändert!

Sie haben dann mit Figürchen und so was gespielt?

Ja sicher! Mein Vater war ja Spielzeugverkäufer, also hatte ich eine ausgezeichnete Quelle. Er musste immer durchs Land fahren und neue Spielzeuge vorstellen – und die Exemplare habe ich nachher immer geschenkt bekommen. Und er war viel unterwegs!

Im Film spielen Sie ja auch einen Vater, der wegen der Arbeit nicht immer für seine Kinder da sein kann. Inwiefern haben Sie Ihre Rolle im alltäglichen Leben recherchiert?

Sehr stark habe ich da recherchiert. Meine Filme liegen immer sehr nah an der Lebenswirklichkeit von normalen Menschen: Schon bei „Swingers“ war das der Fall. Kein Film, der von der Kritik überhaupt beachtet wurde, der aber dafür schon nach paar Jahren als Kult angesehen wird. Denn in dem Film ging es darum, wie das Leben als junger Mann ist: Nichts Aufregendes eigentlich – Party machen, Frauen anlabern – aber genau das, was junge Männer erleben. Nur von uns leicht überspitzt und lustig aufgezogen.

Und in diesem Film geht es um die Lebenswirklichkeit zehn Jahren später.

Ganz genau. Damals waren wir wie die Swingers, jetzt bin ich wie viele andere Menschen: Man ist verheiratet, hat eventuell Kinder und möglicherweise ein Haus, das man abbezahlen muss. Kinder wollen ja erzogen werden, und so ein Haus will gepflegt werden: Man hat kaum mehr Zeit für sich oder für seine Frau. Man ist gehetzt und kommt nie zur Ruhe – wie im Hamsterrad fühlt sich das an.

Also bleibt die Beziehung auf der Strecke?

Eben. So wie ich es bei einigen Freunden beobachtet habe, man wächst so langsam auseinander. Dann fängt es mit kleinen Meinungsunterschieden an – zum Beispiel wie oderob die Kinder jetzt bestraft werden sollen, weil sie etwas falsch gemacht haben – und das vertraute Heim wird zu einem Arbeitsplatz, wo man sich durchsetzen muss: Seiner Frau oder seiner Freundin gegenüber! Meistens schafft man das schon, längst nicht alle Beziehungen scheitern daran. Aber es ist manchmal schwierig. Es ging mir in diesem Film darum, die Frage zu stellen, ob das so sein muss? Ob zu einem gemeinsamen Leben doch nicht mehr als Argumentieren, Abstimmung und Abfindung dazu gehört?

Ist das also die Botschaft des Filmes? Dass eine Beziehung mehr ist?

Das ist die Botschaft, ganz genau. Nicht jedes Paar wird - wie wir im Film - das Glück haben, nach Bora Bora fliegen zu können und Hilfe von Paartherapeuten zu bekommen. Aber im Film zeigen wir, dass die Therapie eben allein nicht ausschlaggebend ist. Die Paare müssen wieder zueinander finden – und das geht ganz einfach. Zum Beispiel trinkt meine Figur gegen Ende des Filmes wieder ein Bierchen mit seiner Frau zusammen nachts, draußen, unter den Sternen – ganz wie sie das früher gemacht hätten. Das kann man nun in einer Familie nicht jeden Tag machen, aber man sollten mal die Meinungsunterschiede beiseitelassen und hin und wieder einfach das machen, was man früher gerne zusammen gemacht hat. Vielleicht nur einmal die Woche, aber dann auf jeden Fall.

Paare müssen also lernen, wieder aufeinander zuzugehen?

Ja, und nicht nur das. Lernen überhaupt! Wir lernen ja alle am schnellsten aus unseren Fehlern. Die muss man also eingestehen können und dann weitermachen. Das kommt vor allem mit dem Alter und mit der Erfahrung.

Sie sagen Fehler und Erfahrung: Aber viele Menschen wollen das alles direkt vom Therapeuten lernen - sind wir als Gesellschaft zu abhängig von Therapien und Beratung?

Ich kann da keinem erzählen, was für ihn am besten geeignet ist. Jeder muss sehen, was ihm was bringt, und was nicht. Aber wenn eine Therapie ihm in der Tat nichts bringt, dann sollte er das schon abbrechen.

Haben Sie da Erfahrung gemacht?

In der Schule musste ich in die Therapie, weil ich Lernschwierigkeiten hatte. Aber das ist ja alles lange her und abgeschlossen.

Sie brauchten aber bestimmt eine Therapie, bevor Sie für die eine Szene mit diesen ganzen Haien schwimmen konnten…

Der Film Der weiße Hai hat mich da schon traumatisiert. Zudem bin ich in Chicago aufgewachsen – also weit vom Ozean weg – und es ist mir in L.A. dementsprechend nie wichtig gewesen, nah am Strand daran zu wohnen. Der Dreh kostete mich schon echte Überwindung. Stellen Sie sich das mal vor: Haie! Der Verstand sagt: „Nicht rein springen. Unter keinen Umständen!“

Aber Sie haben es schließlich doch gemacht.

Ja, mussten wir auch. Und so schlimm war es letztendlich nicht. Wir waren dann noch einige Wochen auf der Insel und, weil ich das dann konnte, bin ich öfter neben den Dingern schwimmen gegangen. Das war schön, diese Erfahrung gemacht zu haben und Herr der Situation geworden zu sein.

Eine neue Erfahrung für Sie wäre es auf jeden Fall, im Regiestuhl zu sitzen – Ihr Freund und Regisseur Peter Billingsley hat uns erzählt, dass er Sie dazu bringen will. Haben Sie vor, das auszuprobieren?

Vielleicht schon. Ich kenne mich da nämlich insofern aus, als Peter alles mit uns bespricht und unsere Meinungen sehr schätzt. Von daher habe das schon einigermaßen kennen gelernt.

Und ist das für Sie die gute Art, einen Film zu machen? Mit Freunden auf eine Insel zu fahren und da was zu drehen?

Natürlich steckt viel mehr dahinter, aber im Grunde genommen finde ich das schon gut, ja. Vor allen wenn man einen Draht zu bestimmten Leuten hat, will man mit denen arbeiten: Unser Therapeut im Film, zum Beispiel, Michael Higgins. Auch schön war die Zusammenarbeit mit anderen engen Freunden von mir: Jason Batemen, Jon Favreau, Faizon Love… Das war aber keine Spaßveranstaltung. Ich habe meine Freunde gewählt, weil ich weiß, dass sie das gut können. Wir haben uns jeden Tag angestrengt, einen guten Film zu machen: Und die Arbeit hat sich gelohnt, da das Publikum unseren Film offenbar sehr gut annimmt. Die Menschen wollen sehen, wie sich die Beziehungen unserer Figuren entwickeln – das ist ein Riesenkompliment.

Was hat Sie denn speziell am Thema Beziehungen interessiert?

Naja, das Leben besteht eben aus Beziehungen: Daher handeln eigentlich alle meine Filme von Beziehungen – auch wenn es nicht immer gleich Liebesbeziehungen sind. Denn keine Komödie und kein Action-Film funktioniert nur als Aneinanderreihung von Witzen beziehungsweise Stunts – der Kinogänger muss sich auch noch für die Menschen und die Beziehungen interessieren.

Und woher haben Sie ihr Material, um sich Beziehungen auszudenken, die das Publikum auch mitreißen?

Ich bin seit langer Zeit ein eifriger Menschenbeobachter. Ich habe gelernt, dass jeder Mensch mal Recht haben kann, dass es immer mehr als eine Art gibt, ein Problem zu lösen. Aber es sind auf jeden Fall Menschen, ihre Fehler und ihre Beziehungen, die der Schlüssel sind für jede Geschichte.

Interview mit Peter Billingsley

Sie sind gerade auf Premieren-Tour, gestern waren Sie auf der deutschen Premiere in Hamburg. Gestartet ist Ihre Reise auf Bora Bora – das natürlich nicht ohne Grund, denn der Film wurde da ja zu einem großen Teil gedreht. Ihre Aufnahme war ja das erste Filmprojekt seit langem auf diesen Inseln im Pazifik, nicht wahr?

Ja, das erste seit dem Film „Hurricane“ mit Mia Farrow. Diese Inseln sind nämlich wirklich am Ende der Welt – drei Stunden südlich von Hawaii mitten im Ozean. Das war aber ganz in unserem Sinne, denn die Inseln spielen im Film ja eine eigene Rolle. Üblicherweise wird in Hawaii, Mexico oder – wenn du Glück hast – vielleicht auch in Florida gedreht. Aber wir wollten schon eine andere, eine neue Kulisse für den Film finden. Das war mir wichtig, weil es in der Handlung darum geht, dass ganz normale Großstadtmenschen an einen total fremden Ortversetzt werden. Die Location durfte also weder den Darstellern noch dem Zuschauer bekannt sein.

Haben Sie sich aber nicht vorher gefragt, warum wohl – wenn Bora Bora denn so ein schöner, unbekannter Ort ist –da noch fast keine Drehs stattgefunden haben?

Ja, auf jeden Fall! Da habe ich mich gefragt, ob sie alle irgendetwas wussten, was ich nicht bemerkt hatte?

So einen Dreh auf Kleininseln zu organisieren muss ja nämlich schwierig sein…

Zum Teil ist das schon sehr schwierig, ja. Da war ich auch in der Tat froh, dass ich Regie geführt habe und nicht Produzent war! Aber es hat sich natürlich gelohnt, sich die Mühe zu machen. Allein die Farben – das türkisblaue Meer, haben zum Film wesentlich beigetragen. Da brauchten wir gar nichts nachzubearbeiten am Computer oder so etwas in der Art.

Und konnten Sie nach dem Dreh auch anschließend einen schönen Urlaub machen?

Klar! Das sind wunderbare Inseln. Nicht von ungefähr suchen sich viele Paare diese Inseln für Ihre Flitterwochen aus. Die Pärchen in unserem Film sind dann aber aus anderen Gründen hingeflogen: Denn sie sind alle schon so lange zusammen, dass sie Therapie nötig haben.

Mussten Sie die ganzen Therapien zunächst recherchieren? Und wie haben Sie das gemacht?

Da müssen Sie nur bei Google Paartherapie eintippen und schon sind Sie gut informiert! Das ist eben eine Stärke des Filmes: Paartherapie ist ein ganz normales Thema. Es gibt viele Beziehungen, in denen beide wollen, dass es gut funktioniert.

Sie geben sich viel Mühe für Ihre Beziehung – und dazu gehört manchmal eine externe Therapie. Dass das längst Alltag ist, ist für uns als Autoren gut: Denn die besten Witze stammen ja aus dem tagtäglichen Leben. Dann muss man sich dann nur noch die extremeren Fälle aussuchen.

Witze aus dem Alltag versteht schließlich jeder. Eben. Zum Beispiel wie in der Yoga-Szene, wo der Lehrer sich auf seine seelische, mystische Aufgabe beruft, aber sich doch nur über die schönen Frauen hermachen will. Das hat Vince Vaughn – der nicht nur mitgespielt, sondern auch das Drehbuch geschrieben hat – in Los Angeles mit einer ehemaligen Freundin erlebt. Nur haben wir diese Erfahrung aus dem wirklichen Leben dann eben zugespitzt. So funktioniert eine Komödie.

Ist Yoga aber für den Normalbürger wirklich Alltag?

Zugegebenermaßen ist das eher in Kalifornien der Fall! Aber der Kern der Geschichte ist für jeden nachvollziehbar: Vier Pärchen wollen ihre Beziehung retten und ziehen eben alles, was sie an Lösungen finden, zu diesem Zweck heran.

Die vier Pärchen sind auch so gestaltet, dass jeder Zuschauer sich da wiederfinden kann: da gibt es die Freiberufler, die Angestellten, die gestressten Business-Leuten… Haben Sie das bewusst gemacht?

Schon. Und zwar nicht nur von der sozialen Schicht her, sondern auch, dass jedes Paar ein anderes Problem hat: Das eine betrügt sich gegenseitig, das andere führt Machtkämpfe, usw. Ich habe gehört, dass die Zuschauer in Gruppen ins Kino gehen und dass sie sich jeweils mit verschiedenen Figuren identifizieren können. Nichtsdestotrotz haben die vier Pärchen im Grunde alle ein und dasselbe Problem: Ihre Beziehung sind überarbeitungsbedürftig. In die Figuren kann sich daher jeder einfühlen.

Die Zuschauer identifizieren sich aber nicht nur, sondern lassen sich vom Film mitreißen…

… was sicherlich daran liegt, dass wir uns in der Crew alle sehr gut kennen. Vince ist ein langjähriger Freund von mir, mit Jason Bateman stand ich als Kind schon vor der Kamera. Da sind wir als Team sehr gut miteinander klargekommen.

Aber das war sicherlich nicht immer einfach, als Regisseur mit Freunden zu arbeiten?

Die Mischung Kollege und Freund kann auf jeden Fall zu Schwierigkeiten führen. Aber in diesem Film war das kein Thema. Wir haben einfach alle völlige s Vertrauen zueinander – und außerdem schon an einer Menge an Projekten zusammengearbeitet. Das ist für Komödie unheimlich wichtig, denn nur aus diesem Vertrauen kommt es zu der Art Zusammenarbeit, die man braucht. Ein Drehbuch wird zwar geschrieben, ich bin zwar Regisseur, aber viele gute Ideen entstehen aus der Situation heraus – und da kann jeder etwas zu beitragen.

Aber funktioniert das auch noch, wenn Ihr Hauptdarsteller auch noch Drehbuchautor und Produzent ist?

Auch eine mögliche Falle, das stimmt: Aber eigentlich ist das für den Film von Vorteil gewesen, weil Vince so immer vor Ort war. Denn er hat mich immer wieder daran erinnert, dass das Wichtigste bei jedem Film eine gute Geschichte ist. Als Regisseur kann man sonst dazu neigen, die Kostüme, den Drehort und Organisation über zu bewerten.

Sie waren aber vorher selbst auch schon Darsteller?

Eben, deshalb kam ich mit unseren Schauspielern sehr gut klar. Wir haben zum Beispiel immer die Kameras laufen lassen, falls aus der Improvisation heraus etwas unerwartet Schönes entsteht Auf diese Art und Weise sind einige gute Szenen entstanden.

Warum sind Sie später zur Regie gewechselt?

Als Schauspieler kann man den Film eigentlich nur zu einem Drittel beeinflussen. Das habe ich schon als Kind gemerkt und bin von daher immer länger geblieben nach den Aufnahmen, um zum Beispiel beim Schnitt dabei zu sein. Ich bin so allmählich hinter die Kamera gewechselt.

Der Film ist ihr erstes eigenes Projekt als Regisseur. Warum haben Sie sich den Film für diesen Schritt ausgesucht?

Das hatte viele Gründe. Vince ist auf mich zugekommen mit dieser Idee und mit der männlichen Besetzung, die ich schon alle gut kannte. Und das Konzept fand ich klasse. An dem Film mag ich eben das Einfache, das Alltägliche, die Tatsache, dass sich alle da reinhängen können. Das sind keine „Hollywood-Probleme“ – das sind Fragen, an denen wir uns alle im Verlauf unseres Lebens mal schwertun. Ich konnte von meinen Beziehungen her schon verstehen, worum es ging. Und fand natürlich die Witze super. Außerdem durften wir ja alle nach Bora Bora! Wobei mal wieder im Ernst: Das ist ein super Projekt und ich wollte das mit Vince umsetzen.

Wie war es dann, im Schneideraum als Regisseur zu sitzen?

Es war toll! Es gibt in Hollywood den Spruch: Wenn du deinen ersten Film überlebst, dann überlegst du dir, ob du eventuell noch einen drehen willst. Und ich habe da mehr als überlebt: Ich habe es wirklich genossen, jede Sekunde. Das werden bis zum Projektabschluss schon gute zwei Jahre Arbeit gewesen sein, da muss man die Zeit auch genießen, muss voll hinter dem Projekt stehen. Sonst fragst du dich nach einiger Zeit, „was machst du eigentlich?“.

Und wie sieht Ihre Zukunft aus? Der Film ist zurzeit ja in den USA auf Platz 1 – auf dem Erfolg kann man bauen.

Das will ich auch tun! Mit Vince habe ich eine Produktionsfirma gegründet, wir wollen weiterhin Projekte zusammen umsetzen. Mir ist auch wichtig, dass ich Vince mal dazu bringe, als Regisseur zu arbeiten: Denn mit seinem Talent und seiner Kreativität wird dabei sicherlich etwas sehr Gutes rauskommen. Mit Vince möchte ich auch in Zukunft Filme dieser Art produzieren.

In welcher Art?

Filme, die für ganz normale Zuschauer zugänglich sind, egal, wo sie leben. Filme, bei denen jeder lachen und mitfühlen kann. Das ist zwar vor der Premiere schwierig einzuschätzen, ob das so klappt, aber wir werden uns immer anstrengen, Filme für das Publikum zu machen – nicht für die Kritiker, nicht für Cineasten – für ganz normale Menschen. Und solange ich noch an mich glaube, mich mit guten Leuten umgebe und das Filmemachen selbstbewusst angehe, werde ich das gut hinkriegen.

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