13 Geister Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

13 Geister: Plakativer Horror im Stil von "Haunted Hill" über einen Mann und seine Tochter, die ein verfluchtes Haus mit einem Schatz erben.

Als Onkel Cyrus (F. Murray Abraham) stirbt, hinterlässt er das Haus seinem mittellosen Neffen Arthur (Tony Shalhoub), der dort mit seinem Nachwuchs sogleich einzieht. Zwei Überraschungen erwarten die neuen Bewohner jedoch: 13 Geister, die man nur mit einer speziellen Brille sehen kann, treiben ihr Unwesen, und irgendwo im Gemäuer ist ein Schatz versteckt. Wer ihn heben will, muss aber erst an den Geistern vorbei.

Wie schon „Haunted Hill“ basiert auch diese Horrorproduktion aus dem Hause ZemeckisSilver auf einem C-Movie-Classic von William Castle: Aufgepeppt mit modernem Design, hohem Tempo und beachtlich prominenter Besetzung ist das augenzwinkernde Remake von „Das unheimliche Erbe“ vor allem ein Fall für Genre-Fans.

Als Dr. Zorba stirbt, hinterlässt er sein Haus seinem mittellosen Neffen, der es mit seiner Tochter bezieht. Zwei Überraschungen erwarten die neuen Bewohner: 13 Geister, die man nur mit einer speziellen Brille sehen kann, treiben ihr Unwesen, und irgendwo im Gemäuer ist ein Schatz versteckt. Wer ihn heben will, muss aber erst an den Geistern vorbei.

Just, als ihm und seiner dreiköpfigen Kinderschar die wirtschaftliche Not übers Haupt zu wachsen droht, scheint sich für den frischgebackenen Witwer Arthur Kriticos das Schicksal zu wenden: Sein reicher Oheim ist verstorben und hat ihm eine Immobilie von nachgerade unschätzbarem Wert hinterlassen. Bei näherer Besichtigung erweist sich das Objekt jedoch als gut getarnte Höllenmaschine, betrieben von den unsterblichen Seelen einiger überhaupt nicht freundlicher Geister. Für Kriticos und seine Kids beginnt eine lange Nacht des Grauens…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach „Haunted Hill“, dem Remake von „Das Haus auf dem Geisterhügel“, kommt nun mit „13 Geister“ eine weitere Neuadadaption eines B-Horrormovies von William Castle in die US-Kinos. Dabei drückt das erstklassige Produktionsdesign des ausgetüftelsten Geisterhauses, das sich je auf der Leinwand materialisierte, die ebenso bunt gemischte wie namhafte Besetzung locker an seine mit kunstreichen Zauberformeln bedeckten Glaswände.

    Das Original von 1960 lief unter dem deutschen Titel „Das unheimliche Erbe“ und zeichnete sich vor allem durch den Gimmick von 3D-ähnlichen „Illusion-O“-Brillen aus, die dem Publikum die Geister auf der Leinwand sichtbar machten. In der Neuverfilmung des Regienovizen Steve Beck, der den obligatorischen Background als Werbe- und Videofilmer vorweist, verbeugt sich vor diesem Umstand, indem die Figuren im Film die mörderischen Schreckgestalten nur mit speziellen Brillen sehen können. Doch bevor es soweit ist, wird den üblichen Klischees entsprechend der Weg zum Geistergefängnis bereitet. Der Prolog ist auf einem nächtlichen Schrottplatz angesiedelt, in dem sich auch Freddie Krueger heimisch fühlen würde. Dort heißt es Vorhang auf für den unausstehlichen „Geistersammler“ Cyrus Kriticos (F. Murray Abraham) und seinen medial veranlagten Handlanger Rafkin (Gen-X-Kasper Matthew Lillard chargiert noch ungehemmter als sonst). Ihre Jagd endet mit mehreren Toten – zu denen auch Cyrus selbst gehört. Als Erben hat er seinen Neffen Arthur (Tony Shalhoub) eingesetzt, der nach dem Feuertod seiner Frau (die Soundeffekte dieses brenzligen Ereignisses wurden den Openingcredits unterlegt) total verarmt ist. Mit seinen beiden Kindern Kathy („American Pie“-Überbabe Shannon Elizabeth) und Bobby (Alec Roberts) und ihrer Nanny Maggie (Rah Digga wird als grob skizzierte Afroamerikanerin vor allem als Comic Relief eingesetzt) begibt er sich zu ihrem unheimlichen Erbe, Onkel Cyrus‘ abgelegener Villa, die ausschließlich aus Glas und Stahl besteht. Dort tauchen zufällig auch noch Rafkin und die Geisterbefreierin Kalina (Embeth Davidtz) auf, die sie eindringlich warnen, kehrt zu machen. Zu spät, da das Haus – ganz wie das „House on Haunted Hill“ – ein Eigenleben besitzt und seine Eingänge und Innenwände beliebig verschließen und versetzen kann. Die extrem garstigen Geister – zwölf an der Zahl – befinden sich in Glaskäfigen im Keller und setzen sich aus einer vollbusigen Nackten mit strategisch platzierten Messerwunden, einem Torso, einem Riesenbaby und seiner kleinwüchsigen Mutter und einer Ansammlung furchteinflössender Freaks und grotesken Irren, die optisch perfekt in die Reihen der gegenwärtig schwer angesagten Schockrocker Slipknot passen würden, zusammen. Die Voraussetzungen für guten Grusel sind also gegeben, doch leider lässt Regisseur Beck seine endlos quasselnden Protagonisten immer wieder durch die selben Gänge stolpern, was mit Aufnahmen vom zentralen, uhrwerkhaften Innenstück der Höllenmaschine gegengeschnitten wird. Die Ansätze von „Scream“-inspirierter Ironie wirken angestaubt, während die Ohren betäubenden Soundeffekte auf Dauer den Mangel an Spannung nicht überdröhnen können. So lastet der Unterhaltungswert letztlich auf der spektakulären Spukbaute, für deren Realisation das Produzententeam von Joel Silver, Robert Zemeckis und Gilbert Adler keine Kosten sparte. Daran kann man sich kaum satt sehen, auch wenn weder Figuren noch Handlung von „13 Geister“ im entferntesten so interessant und komplex sind. ara.

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