101 Reykjavik

   Kinostart: 20.06.2002
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Filmhandlung und Hintergrund

Regiedebüt des isländischen Schauspielers Baltasar Kormákur um einen jungen Mann, der nicht erwachsen werden will.

Hlynur (Hilmir Snaer Gudnason) ist 28, arbeitslos und lebt noch bei seiner Mutter. Mit schlafwandlerischer Gleichgültigkeit tritt er dem Alltag entgegen. Aus der Ruhe gebracht wird er erst nach einem One-Night-Stand mit Lola (Almodóvar-Star Victoria Abril), der lesbischen Freundin seiner Mutter: Ausgerechnet seine Mutter verkündet plötzlich ihr Coming Out - und dass sie mit der schwangeren Lola zusammen ziehen möchte.

Regiedebüt des isländischen Schauspielers Baltasar Kormákur („Engel des Universums„), das u.a. auf den Festivals von Toronto, Rouen und Thessaloniki ausgezeichnet wurde und als Hommage an seine Heimatstadt Reykjavik gedacht ist.

Hlynur ist 28, arbeitslos und lebt noch bei seiner Mutter. Mit Bartstoppeln, schwarzer Hornbrille und darunter einen konstant gequälter Gesichtsausdruck, ist er auch nicht gerade ein Partylöwe. Viel mehr Lebenslust beweist da die lesbische Freundin seiner Mutter, Lola, die sich auf einen One-Night-Stand mit ihm einlässt, wohl überlegt, wie sich später herausstellt.

Nichts liegt dem arbeitslosen, 28-jährigen Hlynur ferner, als zu arbeiten und sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Die Mädels mögen ihn so oder so, und seine Mutter hat ihn bislang auch noch nicht aus der Wohnung geworfen. Alles läuft wie gewohnt, bis die quirlige Spanierin Lola in sein Leben tritt. Sie ist die Freundin seiner soeben lesbisch gewordenen Mutter Berglind - und erwartet nach einem betrunkenen One-Night-Stand Hlynurs Baby! Wie geht der Slacker nun mit seiner neuen Rolle als zukünftiger Vater/Onkel/Bruder um?

Der arbeitslose, 28-jährige Hlynur hat einen One-Night-Stand mit der Freundin seiner soeben lesbisch gewordenen Mutter und erfährt zu seiner Bestürzung kurz darauf, dass er Vater werden wird. Schräge Komödie aus Island.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • 101 Reykjavik: Regiedebüt des isländischen Schauspielers Baltasar Kormákur um einen jungen Mann, der nicht erwachsen werden will.

    Hlynur ist 28, arbeitslos und lebt noch bei seiner Mutter. Erwachsenwerden? Nein danke. „101 Reykjavik“ ist keine übliche Coming-of-Age-Komödie, eher das Gegenteil. Der isländische Schauspieler Baltasar Kormákur („Engel des Universums“) versteht sein Regiedebüt, das u.a. auf den Festivals von Toronto, Rouen und Thessaloniki ausgezeichnet wurde und sich zu einem Publikumshit auf dem letzten „Verzaubert“ mauserte, vor allem als Hommage an seine Heimatstadt Reykjavik. Doch ebenso sehr ist es das Porträt einer Generation, die sich gelangweilt treiben lässt, die mit 18, 19 auf die Pausetaste gedrückt und die Chance zur persönlichen Weiterentwicklung nonchalant verspielt hat.

    Bartstoppeln, Britpopper-Haarschnitt, schwarze Hornbrille, darunter ein konstant gequälter Gesichtsausdruck. Hauptdarsteller Hilmir Snær Gudnason benötigt für seinen Hlynur kaum mehr als eine Handvoll unterkühlter Posen. Einerlei, ob er mit seiner Freundin Hofi (Thrudur Vilhjalmsdottir) schläft, widerstandslos von seinen Kumpeln Throestur (der Regisseur in einer Nebenrolle) und Marri (Olafur Darri Olafsson) zugetextet wird oder aus einer Laune heraus einen Selbstmordversuch unternimmt - für Hlynur besteht kaum ein Grund, seine Stimme zu erheben oder sein Pokerface zu verziehen. Lola Milagros, die Freundin seiner Mutter Berglind (Hanna Maria Karlsdóttir) wirft ihm an einer Stelle vor, er bewege sich durch sein Leben wie ein Schlafwandler und merke es nicht einmal. Lola - was kaum überraschen mag - ist das absolute Gegenteil von Hlynur. Sie wird von der Spanierin Victoria Abril gespielt. Souverän bedient der Almadóvar-Star („Fessle mich!“, „High Heels“, Kika“) das Klischee einer sinnlichen Flamencotänzerin, die dazu noch bekennende Lesbe ist. Trotzdem hat sie mit Hlynur einen One-Night-Stand. Die Laune eines versoffenen Weihnachtsabends? Keineswegs. Hlynur kann eins und eins zusammenzählen, als seine Mutter ihm freudestrahlend ihr Coming-Out erklärt. Sie wolle nämlich mit ihrer schwangeren Geliebten Lola eine Familie gründen. In einer herrlich absurden Szene macht Hlynur ausgerechnet bei einer Beamtin, die für seine Arbeitslosenunterstützung zuständig ist, seinem Herzen Luft: Wie geht man bloß damit um, der Vater seines Bruders bzw. der Onkel seiner Tochter zu werden? Auch Regisseur Kormákur weiß darauf keine Antwort. Lieber zeigt er, wie sich Hlynur zu der Lofi-Version des Kinks-Klassiker „Lola“ (eine Gemeinschaftsproduktion des Blur-Frontmanns Damon Alban und Sugarcubes-Gitarristen Einar Ørn) als Parkuhrkontrolleur versucht. Wenn alles im Leben schief zu gehen scheint, stimmt wenigstens noch der Sound. Twenty-Somethings wie Hlynur gibt es überall auf der Welt. Sie sind die Kehrseite unserer hedonistischen Kultur. Man kann sie bedauern oder nach Herzenslust über sie lachen. „101 Reykjavik“ lädt zu letzterem ein. flex.

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