Das fünfte Element (1997)

Originaltitel: The Fifth Element
Kinostart: 10.08.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Das fünfte Element: Knallbuntes, mit zahllosen Referenzen gespicktes SF-Spektakel, das Luc Besson komisch und comicgleich inszenierte.

Endlich wieder da: Zum 20-jährigen Jubiläum kommt Luc Bessons genialer SciFi-Klassiker in brillantem 4K als Wiederaufführung in die Kinos und ist erstmals auch digital zum Kauf erhältlich!

New York im 23. Jahrhundert. Ex-Elitesoldat Korben Dallas (Bruce Willis) staunt nicht schlecht, als ihm eine athletische Amazone durchs Dach seines Flugtaxis kracht. Plötzlich liegt die Zukunft der Menschheit in seinen Händen, denn Leeloo (Milla Jovovich) ist das „Fünfte Element“: von Außerirdischen zur Erde geschickt, um den Planeten gegen das unfassbar Böse zu verteidigen. Korben bringt sie zu Vito Cornelius (Ian Holm), einem Priester, der mit Leeloos Volk in Verbindung steht, und erfährt, dass Leeloo vier besondere Steine braucht, um ihren Zauber zu entfalten. Hinter denen ist auch Waffenhändler Jean-Baptiste Emanuel Zorg (Gary Oldman) her, der mit dem Bösen im Bunde ist. Mithilfe außerirdischer Krieger setzt er alles daran, um Korbens globale Rettungsmission zu torpedieren …

Längst ein unangefochtener Klassiker des SciFi-Genres, brach Luc Bessons Meisterwerk DAS FÜNFTE ELEMENT 1997 sämtliche Rekorde. Der damals teuerste europäische Film aller Zeiten wurde an den Kinokassen zugleich ein Megaerfolg. Die schlagkräftige Kombination aus spektakulären Effekten, überbordender Fantasie und einem von Action-Superstar Bruce Willis angeführten Mega-Cast macht die ebenso spannende wie witzige Zukunftsvision auch zwanzig Jahre nach ihrer Erstaufführung zum einmaligen Kinoerlebnis!

„Das Fünfte Element“ - aktueller Trailer

 

 

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Entdeckungslust war wohl die Triebfeder für Luc Besson, den 80-Mio-Dollar-Kosmos zu gestalten, in dem sich Bruce Willis im Spannungsfeld zwischen visionärer „Blade Runner“-Ästhetik und kunterbuntem „Total Recall“-Look durch ein Sammelsurium von Film- und Popzitaten kämpft, um nach dem „fünften Element“ und damit der Rettung der Welt zu fahnden. Entdeckungslust befällt in diesem filmischen Schlaraffenland, der bisher teuersten europäischen Produktion überhaupt, auch den Zuschauer, der die Einladung zur Führung durch Bessons faszinierenden Spielzeugladen auch in Deutschland gerne wahrnehmen wird, nachdem der Film in Frankreich und Belgien bereits Rekordzahlen schreibt und in den USA seit zwei Wochen an der Spitze der Charts steht.

    Kino zum Staunen, zum sich Verlieren in traumhaft schönen Bildern war von jeher das Anliegen des in Frankreich absolut kultisch verehrten Punk-Teddybären Luc Besson. Das trifft auf seine harten, stilisierten Thriller „Nikita“ und „Leon – Der Profi“ ebenso zu wie auf seine träumerischen Unterwassserausflüge „Im Rausch der Tiefe“ und „Atlantis“. „Das fünfte Element“ setzt Bessons bisherigem Schaffen die Krone auf. Mit der Hilfe der Comiczeichner Moebius und Jean-Claude Mézières, Designerstar Jean-Paul Gaultier und seines Hauskomponisten Eric Serra schuf der Filmemacher einen vom Comic-Klassiker „Heavy Metal“ (die Figur von Bruce Willis trägt überdies den Namen eines „Heavy Metal“-Zeichners) inspirierten Kosmos, an dem man sich nicht satt sehen kann. Bis ins kleinste Detail gestaltete Besson das New York des 23. Jahrhunderts mit seinen endlos tiefen Straßenschluchten, in denen der Verkehr auf mehreren Ebenen fließt, und winzigen Wohnparzellen, in denen man an der Tür von seinem Auto abgeholt wird, als unablässig pulsierenden Großstadtmoloch. Ein gigantisches Weltraumtraumschiff, offensichtlich eine Kreation von Moebius, in der fernen Weite des Universums bildet den luxuriösen Gegenpol und die Kulisse für einen ersten Action-Showdown. Doch in erster Linie ist es Besson ein Anliegen, zu zeigen und noch einmal zu zeigen: Er hat „Das fünfte Element“ prall angefüllt mit Filmzitaten von „Scarface“ über „Der Pate“ bis zu „Brazil“ und Cameoauftritten von so unterschiedlichen Celebrities wie Kollegen Mathieu Kassovitz, Supermodel Sybil Buck oder Triphop-Star Tricky. Und doch ist das kakophonische Spektakel nie schwerfällig geraten wie ähnlich geartete Fantasyprojekte der letzten Jahre. Seine schier überschäumende Fantasie und der unerschütterliche Wille zum Mehr lassen Besson den Kopf über dem Wasser halten, auch wenn ihm aufgrund seines übermütigen Sendungsbewusstseins die Handlung gerne einmal zu entgleiten droht.

    Zusammengehalten wird „Das fünfte Element“ von einer gewohnt kindlich-naiven Geschichte, die — wie es sich für eine von einem sechzehnjährigen entworfene Abenteuerstory gehört „ ganz banal vom Kampf zwischen Gut und Böse handelt. In einem augenzwinkernden Prolog im Ägypten des frühen 20. Jahrhunderts finden Archäologen den Schlüssel zum fünften Element. Nur dieses göttliche Wesen kann die vier gängigen Elemente bündeln und damit dem periodisch in den Dunstkreis der Erde geratenden Bösen den Garaus machen. Im 23. Jahrhundert ist es der Taxifahrer Korben Dallas, der dem fünften Element, dem mit orangen Dreadlocks angetanen Riot Girl Leeloo (toll: Milla Jovovich) – eine klassisch-renitente Besson-Heroine –, beistehen muss, um die Destruktion der Erde zu verhindern. Dazu gilt es nicht nur, diverse autoritäre Staatskräfte und einen Trupp martialischer Mutations-Keiler („Super Mario Bros.“ lässt grüßen) auszuschalten, sondern auch den diabolischen Zorg (Bessons Lieblingsschauspieler Gary Oldman als Mini-Hitler mit dessen entstellten Gesichtszügen) zu bremsen, der im Auftrag des ominösen Bösen handelt. Dass es letztlich die Kraft der Liebe ist, die im letzten Akt die Apokalypse verhindert, ist klassisches Kintopp. Besson praktiziert es mit einer Leidenschaft, die gegenwärtig ohne Beispiel ist. Auch ein Bruce Willis versteht das. Er hält sich lakonisch-elegant zurück und verleiht dem tumultartigen Treiben auf der Leinwand einfach nur die nötige Starpower, um auch die verrückteste Idee seines entfesselten Regisseurs funktionieren zu lassen. Denn eines ist klar: Milla Jovovich und die Realisierung eines durch und durch verblüffenden Universums sind Besson ein größeres Anliegen als seine männlichen Figuren – oder auch die Meinung der Kritik. Wie ein Kästner im „Star Wars“-Rausch spricht er das Kind im Zuschauer an, um gleichzeitig stupende Erwachsenenunterhaltung zu bieten. Wer bereit ist, sich auf diese Vorgabe einzulassen, der wird einen perfekten Film zu sehen bekommen, genau wie Ian Holms Hohepriester von Leeloo als „perfektes Wesen“ spricht. ts.

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