Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Backcountry
  4. „Backcountry“: Die wahre Geschichte hinter dem Horrorfilm

„Backcountry“: Die wahre Geschichte hinter dem Horrorfilm

„Backcountry“: Die wahre Geschichte hinter dem Horrorfilm
© Pandastorm

Der kanadische Survival-Horror „Backcountry“ zeigt den bärenreichen Wochenendtrip eines Pärchens – doch beruht dieser Film auf einer wahren Gesichte? 

Im Survival-Horrorfilm mit dem deutschen Titel „Backcountry – Gnadenlose Wildnis“ möchte der Abenteurer Alex (Jeff Roop) mit seiner Freundin Jenn (Missy Peregrym) einen Wochenendtrip in der Wildnis von Kanada verbringen. Dort soll Naturmuffel Jenn die Schönheit der Natur erkennen. Als das Paar jedoch von einem Bären angegriffen wird, verschwindet die Idylle und der Überlebenskampf beginnt. Doch wie viel Wahrheit steckt nun hinter dem „Backcountry“-Film?

Ihr wollt mehr Horror nach wahren Begebenheiten sehen? Hier haben wir ein paar Filmtipps aus dem Horror-Genre, die auf einer wahren Gesichte beruhen.

Die Handlung von „Backcountry – Gnadenlose Wildnis“

+++ Achtung: Spoiler zum Film „Backcountry“! +++

Das Pärchen Alex und Jenn wollen einen wild-romantischen Wochenendtrip in der Wildnis von Kanada verbringen.  Alex ist ein absoluter Naturliebhaber, seine Freundin das komplette Gegenteil. Die beiden paddeln ohne Karte mit einem Kajak zur Wanderroute los, da Alex die Gegend angeblich kennt. Am Abend sammelt Alex Feuerholz, Jenn bleibt beim Zelt und trifft in der Zwischenzeit auf Brad (Eric Balfour), der Touristentouren durch die Wildnis anbietet. Jenn lädt Brad zum Abendessen ein, wovon Alex wenig begeistert ist. Kurz darauf geraten die beiden Männer in einen Streit, sodass Brad das Pärchen noch am selben Abend verlässt. Nachdem die beiden die Wanderung am nächsten Tag fortsetzen, schlägt Alex vor lauter Selbstüberschätzung als Outdoor-Experte neue Wege vor und führt die beiden immer tiefer in den Wald, wo dieser zum ersten Mal Bärenspuren findet. Als Alex auf die Sorgen seiner Freundin eingeht und endlich einsieht, dass sie sich verlaufen haben, will Jenn mit ihrem Handy Hilfe rufen. Dieses hat Alex vor der Wanderung allerdings heimlich aus ihrer Tasche genommen. Das Unglück wird perfekt, als das Paar morgens aufwacht und ein Schwarzbär vor dem Zelt auftaucht. Dieser greift das Paar an und verletzt Jenn am Arm. Alex will seine Freundin schützen und wird dabei selbst schwer am Unterschenkel verletzt. Ein mitgebrachtes Anti-Bären-Spray kann den Bären schließlich abwehren, der jedoch nach kurzer Zeit zurückkommt und Alex tötet. Jenn flieht nach dem Tod ihres Freundes in die Wildnis und schafft es, einige Tage dort zu überleben, bis sie dem Albtraum entkommen kann.

Noch mehr wahre Horror-Geschichten gefällig? „Spuk in Hill House“ wird euch nicht enttäuschen:

Basiert „Backcountry“ auf einer wahren Gesichte?

Tatsächlich ereignete sich 2005 eine ähnliche Geschichte, die als Inspiration für den Film gedient hat. Das Paar Jacqueline Perry und Mark Jordan machten einen Wanderurlaub im Missinaibi Provincial Park nahe der Gemeinde Chapleau, Ontario, in Kanada. Das Naturschutzgebiet mit geltendem Jagdverbot ist reich an Tieren, wie Elchen, Weißkopf-Seeadlern aber auch Schwarzbären. Touristen haben in dem Park klare Anweisungen, wie sie sich schützen und Bären von sich fernhalten. 2005 kam es allerdings zu einem Zwischenfall zwischen dem Paar und einem Schwarzbären. Jacqueline Perry wurde während der Essenszubereitung von einem Bären angegriffen und schwer verletzt. Mark Jordan versuchte, seine Freundin zu retten und wurde dabei ebenfalls verletzt. Beide schafften es in ein Kajak und paddelten in Richtung eines Campingplatzes. Auf dem Weg dorthin traf das Paar auf Camper, die den beiden halfen und gemeinsam setzte die Gruppe den Weg Richtung des Campingplatzes fort. Nach einiger Zeit kam der Gruppe ein Boot mit einer Polizistin und einem Arzt entgegen, der die beiden Verletzten versorgte. Die Frau erlag auf dem noch 10 km langen Weg zum Parkbüro ihren Verletzungen. Die schweren Verletzungen ihres Partners wurden später im Krankenhaus behandelt und er überlebte. Ausnahmsweise wurde das Jagdverbot aufgehoben und die Jagd auf den Schwarzbären genehmigt. Die wahre Geschichte unterschiedet sich also deutlich von der Handlung des Films.

Ihr kennt euch mit Horror aus? Dann testet euer Wissen im Quiz: 

Horror-Quiz: Erkennst du den Film nur anhand des Hauses?

Hat dir dieser Artikel gefallen? Diskutiere mit uns über aktuelle Kinostarts, deine Lieblingsserien und Filme, auf die du sehnlichst wartest – auf Instagram und Facebook. Folge uns auch gerne auf Flipboard und Google News.