Amerikanischer Schauspieler. Er bezeichnet sich als Glückskind, da er immer zur rechten Zeit an die richtige Rolle geriet. Gutaussehend, sportlich und mit markanten Gesichtszügen, ist er in unabhängigen Produktionen so zu Hause wie in Teeniefilmen und Blockbustern. Populär wurde Marsden als Mutant Cyclops in der "X-Men"-Trilogie (2000, 2003, 2006). Im Universum der Superhelden schnappt er als Richard White Reporter Clark Kent/Superman in Bryan Singers "Superman Returns" (2006) Freundin Lois Lane weg. Und für Prinzessin Giselle (Amy Adams) verlässt er als Prinz Edward im Disney-Weihnachtsmärchen "Verwünscht" (2007) die Cartoon-Welt und tritt mit Kostüm und Degen im modernen New York gegen Busse und Bauarbeiter an.
James Paul Marsden wurde 1973 in Stillwater, Oklahoma, geboren, trat auf Anraten der Mutter auf der High School der Theatergruppe bei und entdeckte bei Schulaufführungen seine Lust am Spiel. Er besuchte kurzzeitig die Oklahoma State University, wo er zur Bruderschaft Delta Tau gehörte, und arbeitete als Nachrichtensprecher für lokale Radiostationen. 1993 zog er nach Los Angeles und fand nach zwei Monaten regelmäßig Arbeit in Fernsehserien wie "Die Nanny", "Ally McBeal", "Party of Five", "Second Noah", "Outer Limits" und Fernsehfilmen wie "Die Tragödie von Waco" und "Bella Mafia" (mit Vanessa Redgrave und Nastassja Kinski). Als er schon durch "X-Men" bekannt war, spielte er noch ein Mal in "Ally McBeal" und war 13 Folgen ihr Traummann Glenn, der für sie singt. Eine gute Übung für die Rolle des Corny Collins, der im Musical "Hairspray" (2007) als Moderator seiner Show singt.
Im Kino begann Marsdens Karriere als Schüler im Teeniehorrorfilm "Dich kriegen wir auch noch" (1998), als Quarterback des Footballteams in der Komödie "Sugar & Spice" (2001) und als einer der Studenten, der in "Gossip - Tödliche Gerüchte" (2000) für das fatale Experiment mit der Verbreitung von Lügen sorgt. Im Indie-Film "Interstate 60" (2004) lernt er auf dem fiktiven Highway Lektionen fürs Leben und begegnet Amy Adams, Prinzessin in "Verwünscht". Marsden war in der Kriminalkomödie "Alibi" (2006) als reicher Erbe und in "Streets of Philadelphia - unter Verrätern" (2006) als Marinesoldat im ersten Golfkrieg zu sehen. 2008 ist er in der Komödie "27 Dresses" der Traummann von Katherine Heigl ("Beim ersten Mal").
Für das Videogame "Conan: Red Nails" (2008) spricht Marsden den Charakter Techoff.
James Marsden wurde 2000 mit dem Blockbuster Entertainment Award und 2007 mit dem Ensemble von "Hairspray" auf dem Hollywood Film Festival ausgezeichnet.
James Marsden ist mit der Schauspielerin Lisa Linde (Serie "Zeit der Sehnsucht", 1998) verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder.
Sein Spitzname ist Bello Jimmy.
Sarandon als böse Märchenkönigin
Als vielseitige Charakterdarstellerin überzeugte sie mit einem Händchen für schwierige, starke Frauenrollen.
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Hält nicht viel von Gefühlsduselei: Susan Sarandon (Foto: Kurt Krieger)
Auch im kommenden Disney-Film "Enchanted", der eine Mischung aus Zeichentrick- und Realfilm ist, wird Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon erneut die Rolle einer selbstbewussten Dame übernehmen. Darin mimt Sarandon nämlich die böse Königin Narissa, der die Liebesbeziehung zwischen einem einfachen Bauernmädchen (Amy Adams) und einem Prinzen (James Marsden) ein Dorn im Auge ist.
Mit aller Macht möchte die Königin das Paar auseinander reißen. Daher beschließt sie, die unschuldige Maid aus dem Königreich zu verbannen. Die Prinzessin flieht nach New York - dort spielt der
Realfilmteil -, wohin ihr sowohl der Prinz als auch die böse Königin folgen.
Wer nicht will ...
Nachdem Adam Shankman und Jon Turteltaub abgesprungen waren, sah es lange Zeit eher düster für Disneys Realfilm-Zeichentrick-Kombi aus. Doch mit Filmemacher Kevin Lima wurde dem Filmprojekt wieder neues Leben eingehaucht. Lima wird somit nach "Tarzan" und "102 Dalmatiner" erneut bei einer Disney-Produktion Regie führen.