Warmherziges und witziges Roadmovie quer durch Mexiko um zwei Jungs und eine Frau auf der Suche nach einem Traumstrand. http://images.kino.de/flbilder/max02/bf02/bf06/b0206997/b150x150.jpg Y tu mamá también - Lust for Life!

Filmdetails

Y tu mamá también - Lust for Life!

Warmherziges und witziges Roadmovie quer durch Mexiko um zwei Jungs und eine Frau auf der Suche nach einem Traumstrand.


Y tu mamá también - Lust for Life!
Start: 02.05.2002

Originaltitel: Y tu mamá también

Komödie / Drama

Mexiko 2001
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Maribel Verdú
Diego Luna
Gael García Bernal

Regie: Alfonso Cuarón
Verleih: Fox

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Tenoch (Diego Luna) und Julio (Gael García Bernal) wollen auf einer Party die hübsche Luisa (Maribel Verdú) durch ihr angebliche traumhaftes Leben am Strand beeindrucken. Der Schuss geht nach hinten los, denn Luisa ist wild entschlossen, die beiden Jungs am Meer zu besuchen. In der Folge müssen die beiden Aufschneider kräftig improvisieren.

Regisseur Alfonso Cuarón, bekannt durch "Große Erwartungen", begeistert in seinem Komödien-Roadmovie-Mix durch freche Ideen, hervorragende Darsteller und grandiose Aufnahmen.


Kritik

Y tu mamá también - Lust for Life!

Wunderbar warmherziges, witziges, wahrhaftiges und auch melancholisches bis märchenhaftes Roadmovie quer durch Mexiko, das von Kritikern als "Mexican Pie" gelabelt, in seinem Heimatland den "Pie"-entsprechenden Publikumserfolg feierte und seine zwei jugendlichen Protagonisten auch ausschweifend über Sex reden (und haben) lässt, aber viel mehr ist als eine Teensexklamotte. Alfonso Cuarón, jenseits des Rio Grande vor allem durch die prominent besetzte Charles-Dickens-Adaption "Große Erwartungen" bekannt, drehte nach einem von ihm und Bruder Carlos geschriebenem, bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichneten Drehbuch die poetische Coming-of-Age-Geschichte um ein leidenschaftliches Liebes-Dreieck mit den zwei Jungmimen Diego Luna und Gael García Bernal, die sich für ihre Leistung in Venedig den Marcello-Mastroianni-Preis teilen durften.

Emmanuel Lubezski, der bisher alle Filme Cuaróns in sommersatte Farben und ausgesucht-schöne Bildausschnitte tauchte, begleitet die zwei 17-jährigen Jungs aus verschiedenen sozialen Schichten, Tenoch (Luna), Sohn eines reichen, konservativen Ministers, und Julio (Bernal), Sprössling einer links-politisch engagierten Familie, und ihre elf Jahre ältere, verführerische Mitfahrerin Luisa (die Spanierin Maribel Verdu) auf ihrem Trip aus der City an einen Traumstrand, den die Jungs erfanden, um Luisa zu beeindrucken und zum Mitkommen zu überreden. Zur Überraschung der besten Kumpels ruft sie an und sie müssen die Route improvisieren. Doch neben necken, prahlen, Witze reißen, Joints rauchen und Tequila trinken und der (hastigen) Erfüllung ihrer Träume, mit der Frau zu schlafen, kochen angeschürt durch Eifersucht, Wahrheiten auf, die die Freundschaft von Tenoch und Julio zu zerstören drohen. Nach heftigen Streitereien und einer Autopanne, die das ungleiche Trio zum Zwischenstopp in einem Dorf mitten im Nirgendwo zwingt, gelangt es doch noch wie durch ein Wunder zum menschenleeren Traumstrand, doch das Glück ist nicht von Dauer.

Cuarón unterbricht immer wieder den Erzählfluss, lässt die Musik stoppen, die Bilder einfrieren und eine Offstimme aussprechen, was die Figuren denken bzw. ironisch oder nachdenklich kommentieren, was an Ort und Stelle in der Vergangenheit oder Zukunft geschah und geschehen wird. Wie etwa gegen Ende, als eine Herde Schweine den Lagerplatz am Strand verwüstet, und sie erzählt, dass es sich um ausgebrochene Schweine handelt, deren Fleisch später Salmonellenvergiftung hervorruft. So schlagen die Kommentare zuweilen einen surrealen Ton an, dienen aber auch zur psychologischen Vertiefung der Figuren. Dass die politikuninteressierten Jungs sich dann doch in ihrer Wut als Penner und Reichensöhnchen anschreien und sie auf dem Trip beim Blick aus dem Autofenster nicht nur die weite, karge mexikanische Landschaft vorbeiziehen sehen, sondern auch Landarbeiter am Straßenrand, die gerade von Polizisten mit Gewehren auf die Knie gezwungen werden, skizziert auch noch eine soziale Ebene in dem Film, der als Liebesfilm freimütig alle Konstellationen zwischen den Jungs und Julia zu lässt. hai.

Y tu mamá también - Lust for Life!

Darsteller:  Maribel Verdú   als Luisa Cortés
  Diego Luna   als Tenoch Iturbide
  Gael García Bernal   als Julio Zapata
  Diana Bracho   als Silvia Allende de Iturbide
  Emilio Echevarría   als Miguel Iturbide
  Anna Lopez Mercado   als Ana Morelos
  Marta Aura   als Enriqueta Allende
  Andres Almeida   als Diego "Saba" Madero
  Veronica Langer   als María Eugenia Calles de Huerta
  Arturo Rios   als Esteban Morelos
  Juan Carlos Remolina   als Alejandro Montes de Oca
  Silverio Palacios   als Jesús "Chuy" Carranza
  María Aura   als Cecilia Huerta
 
Regie:  Alfonso Cuarón  
Drehbuch:  Alfonso Cuarón  
  Carlos Cuarón  
Produzent:  Jorge Vergara  
  Alfonso Cuarón  
Ausf. Produzent:  Sergio Agüero  
  David Linde  
  Amy J. Kaufman  
Kamera:  Emmanuel Lubezki  
Schnitt:  Alfonso Cuarón  
  Alex Rodriguez  
Musik:  Liza Richardson  
  Annette Fradera  
Produktionsdesign:  Miguel Angel Alvarez  
  Sandra Solares  
Kostüme:  Gabriela Diaque  
Ton:  José Antonio García  

Wer wird der neue Harry Potter?

Noch regieren sie die Zauberwelt: Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint

Noch regieren sie die Zauberwelt: Emma Watson, Daniel Radcliffe und Rupert Grint

Aufruhr im Hause Hogwarts: ist nach dem dritten Teil Schluss mit "Harry Potter"?

Es könnte zumindest der letzte Teil für Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson sein. Zwar haben die drei Hauptdarsteller der Reihe um den kleinen Zauberer den dritten Teil "Harry Potter und der Gefangene von Azkaban" noch zugesagt. Doch was kommt danach?

Immerhin stehen die Jungdarsteller bereits seit 2 Jahren unter Dauerstress. Die Dreharbeiten zu "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" fingen bald nach dem Kinostart des ersten Teils an. Ebenso ist der Drehbeginn für den dritten Film auf März festgesetzt. Da bleibt für Schule und Freunde nur wenig Zeit.

Chris Columbus ist jedenfalls der Meinung, die drei sollten ihre Kindheit noch genießen können. Sogar er selbst hat die Regie an Alfonso Cuaron ("Y tu mama tambien") abgegeben, da ihm die Energie langsam ausgeht. Übrigens können auch kleine Zauberschüler ihren Rollen entwachsen.

Sollte sich das Dreiergespann Radcliffe, Grint und Watson wirklich gegen einen vierten Teil entscheiden, wird es sicher wieder eine großangelegte Casting-Aktion geben. Denn bereits die Suche nach dem amtierenden Harry Potter war alles andere als einfach.

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