Originaltitel: Troy
USA 2004
Brad Pitt
Eric Bana
Orlando Bloom
Regie: Wolfgang Petersen
Verleih: Warner
Irgendwann im zwölften Jahrhundert vor Christi Geburt: Der schwer verliebte trojanische Königssohn Paris (Orlando Bloom) verschleppt die spartanische Königsgemahlin Helena (Diane Kruger) in seine davon mäßig begeisterte Heimat. Unter der Leitung von Helenas Schwager Agamemnon wird eine sofortige und grenzübergreifende Generalmobilmachung Großgriechenlands eingeleitet. In den darauffolgenden zehn Jahren der Belagerung Trojas tun sich diverse Helden hervor, darunter auf trojanischer Seite Hector (Eric "Hulk" Bana) und auf der hellenischen Achill (Brad Pitt).
Da bebt die Ägäis: Wolfgang "Outbreak" Petersens Effekt geladene HighEnd-Sandale über die blutigste Liebesgeschichte aller Zeiten verschluckte mal eben ein Budget von 130 Millionen fetten Dollars.
Groß, größer, monumental: Starregisseur Wolfgang Petersen wandelt mit seinem fulminanten Action-Epos auf den Spuren von "Gladiator". Sein Kriegsgott heißt Brad Pitt.
Die Stunde der Wahrheit in Troja: Was steckt bloß drin in diesem schmucken Holz-Pferd? (Foto: Warner)
Filme wie "Ben Hur" und "Spartacus" sind Klassiker, und doch galten sie lange Zeit nur noch als Relikte einer Ära. Monumentalfilme, so schien es, waren nach den 60er Jahren ausgestorben wie die Dinosaurier.
Dann kam das Jahr 2000 und der "Gladiator". Ridley Scott hauchte dem totgesagten "Sandalenfilm" nicht nur neues Leben ein, sondern setzte auch neue Maßstäbe.
Mit einer historisch akkuraten Mischung aus Glanz und Brutalität, mit beeindruckenden Special Effects und nie gesehenen Kampfszenen.
Jetzt lässt Erfolgs-Regisseur Wolfgang Petersen ("Das Boot", "Der Sturm") der Action-Geschichtsstunde aus dem alten Rom eine mindestens ebenbürtige griechische Tragödie folgen.
Hektor und Patroklos lassen in einer der vielen beeindruckenden Schlachtenszenen die Waffen sprechen (Foto: Warner)
Mit einer von "Achilles" Brad Pitt angeführten All-Star-Besetzung und einem 150-Millionen-Budget hat er Homers mythologischen Klassiker in eine neue Sphäre gehoben.
Natürlich deckt das Kino-Abenteuer nicht die gesamte epische Breite der Ilias ab, doch der Kern des Stoffes blieb erhalten: Das Jahr 1193 vor Christus. Der trojanische Prinz Paris (Orlando Bloom) entführte die schöne Griechin Helena (Diane Kruger), Ehefrau des spartanischen Königs Menelaos.
Der Frauenraub hatte politische Konsequenzen und mündete in einen langen, blutigen Krieg sowie die Belagerung von Troja. Die Attacke wurde angeführt von Agamemnon (Brian Cox), dem Bruder des Königs von Sparta, und Achilles (Brad Pitt), der zu seiner Zeit als unbesiegbarer Krieger galt.
Obendrein hatte Achilles noch eine persönliche Fehde mit dem trojanischen Musterkrieger Hektor (Eric Bana). Sie trieb die beiden unaufhaltsam in einen Kampf Mann gegen Mann. Die Umzingelung der Stadt zog sich endlose zehn Jahre hin, weil ihre Befestigungen seinerzeit uneinnehmbar waren.
Wie also zum Siegen in die Stadt gelangen? Agamemnon und Achilles besannen sich auf eine List, die auch dreitausend Jahre später noch als Metapher gilt für geniale Heimtücke: das "Trojanische Pferd".
Selbst für Brad Pitt war "Troja" mit seinen aufwändigen Kampfszenen eine Herausforderung. Sein Achilles, die perfekte Mischung aus Kampfmaschine und Ladykiller, festigt seinen Superstar-Status. Sein exzellentes Spiel und Petersens Drang nach Authentizität sind Garanten für großes Kino.
Für die Außendrehs auf Malta ließ der Perfektionist Trojas Silhouette so originalgetreu wie möglich nachbauen. So ist "Troja" eine perfekte Synthese aus griechischer Tragödie und modernem Action-Abenteuer, von Wolfgang Petersen mit bombastischen Bildern von der riesigen griechischen Flotte, von Achilles' Kämpfen und der legendären Schlacht um Troja bestückt. Gut festhalten!
| Darsteller: | Brad Pitt | als Achilles | |
|---|---|---|---|
| Eric Bana | als Hektor | ||
| Orlando Bloom | als Paris | ||
| Diane Kruger | als Helena | ||
| Brian Cox | als Agamemnon | ||
| Sean Bean | als Odysseus | ||
| Brendan Gleeson | als Menelaos | ||
| Peter O'Toole | als Priamos | ||
| Rose Byrne | als Briseis | ||
| Saffron Burrows | als Andromache | ||
| Julie Christie | als Thetis | ||
| Garrett Hedlund | als Patrocles | ||
| Regie: | Wolfgang Petersen | ||
| Drehbuch: | David Benioff | ||
| Produzent: | Wolfgang Petersen | ||
| Diane Rathbun | |||
| Colin Wilson | |||
| Buchvorlage: | Homer | ||
| Kamera: | Roger Pratt | ||
| Schnitt: | Peter Honess | ||
| Musik: | James Horner | ||
| Produktionsdesign: | Nigel Phelps | ||
| Kostüme: | Bob Ringwood | ||
| Ton: | Tony Dawe | ||
| Casting: | Lucinda Syson | ||
Das Ganze klingt ziemlich nach Han Solo aus "Star Wars" und könnte daher eine Kultrolle für Brad Pitt bedeuten ...
Brad Pitt freut sich schon auf die Rolle als Jetpilot in der Game-Verfilmung "Dark Void" (Foto: Kurt Krieger / Capcom)
Denn der Held im Computerspiel "Dark Void", das Brad Pitt verfilmen will, ist wie Harrison Fords "Star Wars"-Held ein genialer Pilot, der völlig unfreiwillig in einen Weltraumkonflikt epischen Ausmaßes gerät.
Zwar kommt das Spiel erst im Januar auf den Markt, aber unter Kennern gilt der Shooter schon jetzt als Meilenstein. "'Dark Void' wurde schon als Game von Anfang an wie ein großer Kinofilm entwickelt, es bietet eine Welt voller epischer Abenteuer im Breitbild-Feeling", erklärt ein Macher der Entwicklerfirma Capcom. Kein Wunder also, dass sich Brad Pitt mit seiner Produktionsfirma Plan B nun die Filmrechte gesichert hat. Und der Star aus "Troja" und "Inglourious Basterds" ist dem Vernehmen nach auch ganz heiß auf die Hauptrolle.
Dabei würde Brad Pitt als Pilot eines Frachtjets im legendären Bermuda-Dreieck abstürzen, in dem ja immer wieder Flugzeuge und Schiffe auf mysteriöse Weise verschwinden. Und tatsächlich wird Will, so der Name des Piloten, in ein Paralleluniversum geschleudert, in dem die Menschen gegen bereits vernichtet geglaubte Außerirdische ums Überleben kämpfen. Obwohl die Menschen in der Unterzahl sind, wehren sie sich dank modernster Waffentechnologie nach Kräften.
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