Originaltitel: Terminator 3: Rise of the Machines
USA 2003
Arnold Schwarzenegger
Nick Stahl
Claire Danes
Regie: Jonathan Mostow
Verleih: Columbia Tristar
Zehn Jahre nachdem John Connor (Nick Stahl) den Nachstellungen der Maschinenarmee entkam, lebt der kommende Rebellenleader ohne offizielle Adresse, Telefon, Kreditkarten und Auto am Rande der Gesellschaft in der sicheren Erwartung eines weiteren Mordanschlags aus der Zukunft. Der naht prompt auf langen Model-Beinen in der schönen Gestalt des hocheffektiven Killercyborgs T-X (Kristanna Loken). Zum Glück ist auch ein neuer T-101 (Arnold Schwarzenegger) zur Stelle, um der Jägerin die Tour zu vermasseln.
Willkommen zur Schlacht ums Schicksal der Menschheit! Im dritten Teil der "Terminator"-Saga muss der geneigte SF-Gourmet auf Linda Hamilton und Regisseur James Cameron verzichten, doch zumindest Big Arnie ist wie angekündigt von den Toten zurück.
In seiner Paraderolle trifft Arnold Schwarzenegger auf die tödlichste Versuchung, seit es Terminatoren gibt: Kristanna Loken als Killermaschine T-X.
Von wegen "Hasta la vista, Baby!" Erneut reist ein Killer durch die Zeit, um schon in der Vergangenheit den Widerstand der Menschen in der Zukunft zu brechen. Diesmal soll es nicht nur Oberrebell Connor an den Kragen gehen, sondern auch seinen Offizieren, die von ihrer Guerilla-Bestimmung noch nichts ahnen.
John Connor schon - deshalb zieht er auch zehn Jahre nach dem Sieg über den T-1000 ein Leben außerhalb der Datenbanken vor. Ohne Job und festen Wohnsitz ist er für Skynet nicht zu finden. Dennoch kommt ihm Terminatrix T-X (Kristanna Loken) auf die Spur. Mit eiskalter Präzision arbeitet der Roboter mit dem Sexappeal eines Supermodels ihre "To kill"-Liste ab, darauf auch Kate Brewster (Claire Danes), Johns einstiges Highschool-Date.
Auftritt Arnold Schwarzenegger: In seiner Zeit ist der T-800 mittlerweile ein veraltetes Modell. Zum Schutz der Helden umprogrammiert und in die Vergangenheit geschickt, stellt er sich seiner Highend-Gegnerin hartnäckig in den Weg.
Der Veteran lässt sich von ihr buchstäblich durch die Wand spielen und erträgt auch die wüstesten Attacken, die der Actionspezialist im Regiestuhl, Jonathan Mostow ("U-571") bereithält. Doch die Zeit arbeitet gegen das Trio, denn Skynets Erwachen steht unmittelbar bevor...
Schwarzenegger mimt seine Vorzeigerolle mit Grandezza und poliert dabei lustvoll selbstironisch den eigenen Kult.
Mostows "Rebellion der Maschinen" ist eine würdige Fortsetzung, ohne dabei vor dem "Terminator-König" James Cameron auf die Knie zu fallen: Mega-Kino, das in seinen wuchtigen Actionsequenzen wohltuend oft ohne das obligatorische CGI-Dauergepixel auskommt und die Story des ewigen Kampfs zwischen John Connor und Skynet mit einigen Überraschungen zu würzen versteht.
| Darsteller: | Arnold Schwarzenegger | als Terminator/T 800 | |
|---|---|---|---|
| Nick Stahl | als John Connor | ||
| Claire Danes | als Kate Brewster | ||
| Kristanna Loken | als Terminatrix/T-X | ||
| David Andrews | als Robert Brewster | ||
| Brian Sites | als Bill Anderson | ||
| Chris Hardwick | als Ingenieur | ||
| Mark Hicks | als Detective Martinez | ||
| Mark Famiglietti | als Scott Petersen | ||
| Earl Boen | als Silberman | ||
| Regie: | Jonathan Mostow | ||
| Drehbuch: | John D. Brancato | ||
| Michael Ferris | |||
| Tedi Sarafian | |||
| Produzent: | Mario F. Kassar | ||
| Andrew G. Vajna | |||
| Joel B. Michaels | |||
| Hal Lieberman | |||
| Colin Wilson | |||
| Ausf. Produzent: | Moritz Borman | ||
| Nigel Sinclair | |||
| Guy East | |||
| Gale Anne Hurd | |||
| Kamera: | Don Burgess | ||
| Schnitt: | Neil Travis | ||
| Nicolas de Toth | |||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Produktionsdesign: | Jeff Mann | ||
| Shepherd Frankel | |||
| Mark Zuelzke | |||
| Beat Frutiger | |||
| Andrew Menzies | |||
| Kostüme: | April Ferry | ||
| Ton: | William B. Kaplan | ||
| Casting: | Randi Hiller | ||
| Sarah Finn | |||
James Cameron etablierte mit Sarah Connor den Archetypen des weiblichen Action-Helden. Jetzt kehrt die starke Frau in die "Terminator"-Serie zurück.
Autsch: Der "Terminator" bekommt es wieder mit Sarah Connor zu tun (Foto: Sony Pictures)
Im ersten "Terminator" machte sie den Killer buchstäblich platt. Pünktlich zum "Tag der Abrechnung" war Sarah Connor dann zur entschlossenen Widerstandskämpferin gereift. Als im dritten Teil "Die Rebellion der Maschinen" losbrach, war von der ersten echten Action-Heldin der Filmgeschichte nur mehr eine Grabplatte zu sehen und ihre Stimme vom Band war für die Fans der Serie auch nicht "Die Erlösung".
Doch Sarah Connor, von Linda Hamilton grandios verkörpert, muss auf die Leinwand zurück. So sieht das Justin Lin. Der Macher der "Fast & Furious"-Reihe wird beim fünften "Terminator" im Regiestuhl sitzen und arbeitet gerade mit Arnold Schwarzenegger an der Story. "Sarah Connor ist so ein wichtiger Teil der Serie", sagte Lin gegenüber Moviehole. "Ich war immer überrascht, wie mit ihr in Teil drei umgegangen wurde. Eine lumpige Zeile und sie war weg."
Wie man Sarah Connor wieder in die Serie bekommt, liegt für Justin Lin auf der Hand: "Das Großartige an der Serie ist es, dass man verschiedene Storys erzählen kann, weil sie das Element der Zeitreisen enthält. Es gibt also Möglichkeiten, alle bisherigen Arbeiten zu respektieren und dennoch eine neue Zeitlinie zu erschaffen. Seinem Kollegen J.J. Abrams gelang ein solcher Kniff beim "Star Trek"-Reboot.
Im Augenblick existiert noch kein Drehbuch, deshalb kann sich natürlich noch alles ändern. Aber man kann wohl davon ausgehen, dass für Arnold Schwarzeneggers Modell "T-800" und die starke Sarah Connor gilt: "We'll be back!"
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