Originaltitel: Step Brothers
USA 2008
Will Ferrell
John C. Reilly
Richard Jenkins
Regie: Adam McKay
Verleih: Sony Pictures
Muttersöhnchen Brennan (Will Ferrell) hat sich trotz längst erlangter Volljährigkeit bei seiner Erzeugerin (Mary Steenburgen) prima eingerichtet. In Hotel Papa wohnt auch Dale (John C. Reilly) und lässt sich von seinem Vater (Richard Jenkins) verhätscheln. Als die alleinstehenden Elternteile sich ineinander verlieben und heiraten, müssen die Jungs plötzlich ein Zimmer teilen. Die unfreiwilligen Stiefbrüder bekriegen sich wie Kleinkinder - bis ihnen der Rauswurf droht.
Nesthocker-Komödie vom "Ricky"-Team: Produzent Judd Apatow kreuzt seinen Hit "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." mit "Tanguy", während Komiker-Duo Ferrell und Reilly als verfeindete Kindsköpfe im Konkurrenzkampf für ein absurdes Slapstick-Stelldichein sorgen.
Rabiate Nesthocker: Das "Ricky Bobby"-Team Will Ferrell und John C. Reilly entdeckt das Kind im Manne und liefert sich ein Slapstick-Duell.
Wenn die beiden begnadeten Komiker Will Ferrell und John C. Reilly loslegen, sind sie wirklich unschlagbar: Mit "Ricky Bobby - König der Rennfahrer" zogen sie aus, um der Welt das Lachen zu lehren. Nun sind sie zwei Erwachsene, die heftig pubertieren - und damit kennt sich Erfolgsproduzent Judd Apatow ("Jungfrau (40), männlich, sucht ..." bestens aus.
Nichts ist schräger als Fiktion - außer vielleicht der Geschichten, die das Leben so schreibt. Muttersöhnchen Brennan (Ferrell) wohnt noch bei seiner Erzeugerin Nancy (Mary Steenburgen) und hat es sich mit seinen 39 Lenzen im Hotel Mama verdammt bequem eingerichtet. Ein Jahr älter ist Dale (Reilly), lässt sich von seinem Vater Robert (Richard Jenkins) nicht minder verhätscheln und hat Zeit seines Lebens auch noch nie gearbeitet. Die verzogenen Nesthocker denken gar nicht daran, ihre Privilegien aufzugeben. Bis sie das Schicksal zusammenführt - und das wird keine angenehme Kollision!
Denn als sich ihre beiden "alleinerziehenden" Eltern begegnen, prompt verlieben und konkrete Heiratspläne schmieden, ist es um ihr persönliches Schlaraffenland geschehen. Die bislang wohlbehüteten Einzelkinder sehen sich einer unliebsamen Herausforderung konfrontiert: einem Stiefbruder!
Nun heißt es: Der Feind im meinem Bett - beide müssen ein Zimmer teilen und werden zu erbitterten Konkurrenten, die sich wie Kleinkinder rabiate "Tom & Jerry"-Scharmützel liefern, was zu einer unwahrscheinlicher Folge von absurden Slapstick-Einlagen führt. Tödlich genervt stellen ihnen ihre Eltern ein Ultimatum, doch da sind die Streithähne längst vereint, um ihr Revier gemeinsam zu verteidigen.
Von aberwitzig bis drastisch reicht die ausgefeilte Gag-Spanne, bei der Lachtränen unvermeidbar sind. Kindsköpfe, die statt einer Midlife-Crisis Pubertätsprobleme bewältigen - eine Prämisse, die Adam McKay erfolgreich aus dem französischen Hit "Tanguy" übernimmt, aber zu einer gnadenlos verschärften Non-Stop-Comedy auffrisiert.
| Darsteller: | Will Ferrell | als Brennan Huff | |
|---|---|---|---|
| John C. Reilly | als Dale Doback | ||
| Richard Jenkins | als Robert Doback | ||
| Adam Scott | als Derek | ||
| Mary Steenburgen | als Nancy Huff | ||
| Kathryn Hahn | als Alice Huff | ||
| Andrea Savage | als Denise | ||
| Logan Manus | als Chris Gardoski | ||
| Axel Malzacher | als Derek Huff | ||
| Regie: | Adam McKay | ||
| Drehbuch: | Adam McKay | ||
| Will Ferrell | |||
| Produzent: | Judd Apatow | ||
| Jimmy Miller | |||
| Ausf. Produzent: | Adam McKay | ||
| Will Ferrell | |||
| David B. Householter | |||
| Kamera: | Oliver Wood | ||
| Schnitt: | Brent White | ||
| Musik: | Jon Brion | ||
| Produktionsdesign: | Clayton Hartley | ||
| Kostüme: | Susan Matheson | ||
| Casting: | Allison Jones | ||
In einer Neuverfilmung des Gebrüder-Grimm-Märchenklassikers "Hänsel und Gretel" ruft Kalauerkönig Will Ferrell zur munteren Hexenjagd.
Knusper, knusper knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen? Wenn es die böse Hexe genau wissen möchte: Will Ferrell ist das Leckermäulchen. Zusammen mit seinem Comedypartner Adam McCay, mit dem er Lacherfolge wie "Stiefbrüder" oder "Ricky Bobby - König der Rennfahrer" produziert hat, nimmt er sich nun dem Grimmschen Märchenhit "Hänsel und Gretel" an. Das Werk, das der Norweger Tommy Wirkola ("Død snø") geschrieben hat und bei dem selbiger auch Regie führen wird, verspricht das abgefahrenste Projekt des Erfolgsduos zu werden.
Wirkulas Gagparade "Hansel And Gretel: Witch Hunters" spielt 15 Jahre nach der ersten Begegnung der beiden Kinder mit der Zauberin. Das Geschwisterpaar ist in der Zwischenzeit volljährig und verdingt sich seinen Lebensunterhalt als übers Land ziehende Vollzeit-Hexenjäger. McKay beschreibt den Film so: "Es ist eine Art altmodische Stimmung. Nichtsdestotrotz tauchen auch Pumpguns auf!" Er und Will waren von Beginn an Feuer und Flamme für diesen Filmstoff: "Modernste Technologie, aber im alten Stil. Wir hörten es und wussten sofort 'Das ist ein verdammt cooles Franchise! Man könnte drei daraus machen!'". Nur nichts übertreiben! Wir sind erst einmal auf die erste Folge gespannt!
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