Robert Rodriguez' Pulp-Noir-Extravaganza: Die vorlagentreue, starbesetzte Adaption von Frank Millers Kultcomic. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz26/z0526548/b150x150.jpg Sin City

Filmdetails

Sin City

Robert Rodriguez' Pulp-Noir-Extravaganza: Die vorlagentreue, starbesetzte Adaption von Frank Millers Kultcomic.


Sin City
Start: 11.08.2005

Thriller / Drama

USA 2005
Laufzeit: 124 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Jessica Alba
Bruce Willis
Mickey Rourke

Regie: Robert Rodriguez, ...
Verleih: Buena Vista

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Action
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Inhalt

Gangster, Punks, Huren und verlorene Seelen prägen das Stadtbild von Sin City, der offiziellen Abschaum-Metropole des Universums. Der skrupellose Raufbold Marv (Mickey Rourke) sucht den Mörder des einzigen Menschen, der ihm je etwas bedeutete (Jaime King), und bricht jeden Knochen, der sich dabei in seinen Weg stellt. Privatdetektiv Dwight (Clive Owen) bekommt es mit einem wahren Bad Lieutenant (Benicio del Toro) zu tun, während der einzige gute Cop von Sin City (Bruce Willis) seine Pension und mehr riskiert beim Versuch, einem sadistischen Senatorensohn das Handwerk zu legen.

Robert Rodriguez und Quentin Tarantino bündeln wieder einmal ihre Kräfte bei der heiß ersehnten Filmwerdung von Frank Millers düsteren Hardboiled-Comics. Prominentes Personal von Jessica Alba über Josh Hartnett bis zu Rutger Hauer und Elijah Wood ließ sich nicht lange bitten.


Kritik

Soviel Stars, Sex & Crime gab es selten. Der einzigartige Kosmos von Frank Millers Kult-Comic wird zu einem Meisterwerk des Actionkinos.

Großansicht Der letzte aufrechte Cop: Hartigan tut alles, um Nancy zu beschützen (Foto: Buena Vista)

Der letzte aufrechte Cop: Hartigan tut alles, um Nancy zu beschützen (Foto: Buena Vista)

Um es vorweg zu sagen: "Sin City" ist die innovativste und spektakulärste Comic-Verfilmung, die je aus den Werkhallen Hollywoods kam. Dass dieser Geniestreich ausgerechnet Robert Rodriguez glückte, mag erstaunen. Der Filmemacher war bis dahin eher für ideenreiche Ballerepen wie "Irgendwann in Mexico" bekannt. Doch mit "Sin City" gelingt ihm ein atemberaubend gestylter Erzählteppich, der im Actionkino neue Maßstäbe setzt.

Denn Rodriguez hatte eine brillante Vorlage: 1991 feierte Frank Millers Comic-Serie "Sin City" ihre Premiere. Inspiriert von den harten Krimis der 'Schwarzen Serie' erschuf der Zeichner eine düstere Metropolis voll Sex und Gewalt, bevölkert mit einsamen Helden und Femmes fatales, brutalen Killern und korrupten Politikern.

Großansicht Marv erlebt in einer Nacht Himmel und Hölle (Foto: Buena Vista)

Marv erlebt in einer Nacht Himmel und Hölle (Foto: Buena Vista)

Odysseen und Missionen

Rodriguez überträgt diesen apokalyptischen Kosmos Bild für Bild originalgetreu ins Medium Film. Die Handlung entfaltet sich in drei Hauptgeschichten: der Rache-Odyssee des Streetfighters Marv, einer Schlacht zwischen Huren und Gangstern und der Mission eines aufrechten Cops.

Im Computer entstanden dafür expressionistisch überdrehte Schwarz-Weiß-Szenerien, die mit surrealen Farbeffekten verfremdet wurden. Dass dieses Konzept auf Schauspieler enorme Zugkraft hatte, versteht sich von selbst.

Großansicht Gail und Privatdetektiv Dwight (Foto: Buena Vista)

Gail und Privatdetektiv Dwight (Foto: Buena Vista)

Special Guest auf dem Regiestuhl

So bietet "Sin City" ein erstaunliches Ensemble - von Bruce Willis über Elijah Wood und Jessica Alba bis hin zu Oscarpreisträger Benicio del Toro. Rodriguez holte sich noch andere Unterstützung: Für eine Szene nahm Quentin Tarantino auf dem Regiestuhl Platz.

Aber die Schlüsselfigur war Frank Miller. Der Zeichner stellte als Co-Regisseur sicher, dass nichts von der Wucht seiner Schöpfungen verloren ging. So wurde nicht der Comic zum Film, sondern der Film zum Comic.

Sin City

Darsteller:  Jessica Alba   als Nancy
  Bruce Willis   als Hartigan
  Mickey Rourke   als Marv
  Clive Owen   als Dwight
  Brittany Murphy   als Shellie
  Benicio Del Toro   als Jackie Boy
  Elijah Wood   als Kevin
  Rosario Dawson   als Gail
  Michael Clarke Duncan   als Manute
  Michael Madsen   als Bob
  Josh Hartnett   als The Man
  Carla Gugino   als Lucille
  Jaime King   als Goldie/Wendy
  Nick Stahl   als Roark Jr/Yellow Bastard
  Devon Aoki   als Miho
  Alexis Bledel   als Becky
  Marley Shelton   als The Customer
  Rick Gomez   als Klump
  Powers Boothe   als Senator Roark
  Rutger Hauer   als Cardinal Roark
  Jude Ciccolella   als Beauftragte Liebowitz
  Jesse De Luna   als Korporal Rivera
  Tommy Flanagan   als Brian
  Sherrell Murphy-Ramos   als Molly Prince
 
Regie:  Robert Rodriguez  
  Frank Miller  
  Quentin Tarantino  
Drehbuch:  Frank Miller  
  Robert Rodriguez  
Produzent:  Robert Rodriguez  
  Elisabeth Avellán  
  Frank Miller  
Ausf. Produzent:  Bob Weinstein  
  Harvey Weinstein  
  Andrew Rona  
  Brad Weston  
Kamera:  Robert Rodriguez  
Schnitt:  Robert Rodriguez  
Musik:  Robert Rodriguez  
  John Debney  
  Graeme Revell  
Produktionsdesign:  Jeanette Scott  
  Rob Simons  
Kostüme:  Nina Procter  
Ton:  John Patrick Pritchett  

Katy Perry heiratet Paul Potts

Selbst Casting-Show-Skeptiker bekamen dabei Gänsehaut…

Großansicht Soll Paul Potts zum Durchbruch im Kino verhelfen: Katy Perry spielt im Film über den Casting-Star dessen Frau (Foto: Kurt Krieger, Sony Music)

Soll Paul Potts zum Durchbruch im Kino verhelfen: Katy Perry spielt im Film über den Casting-Star dessen Frau (Foto: Kurt Krieger, Sony Music)

"Vincerò, vincerò - Ich werde gewinnen, ich werde gewinnen!"

Als Paul Potts aus voller Brust die letzten Worte der berühmten Arie "Nessun dorma" schmetterte, wusste er noch nicht, wie propehtisch diese für ihn werden sollten. Denn sein Auftritt in der Casting-Show "Britain's Got Talent" im Jahr 2007 machte Paul Potts über Nacht zum Weltstar, der über Internet und TV-Spots gefeiert wurde und schließlich die erstrebte große Sangeskarriere starten durfte.

Klar, dass dieser Aufstieg vom schiefzahnigen Handyverkäufer zum Star großer Bühnen nach einer Verfilmung schreit. Und dieser hat sich kein Geringerer als Hollywoods Produzentenlegende Harvey Weinstein angenommen. Der erste Coup des Machers von Blockbustern wie "Inglourious Basterds", "Der Vorleser", "Sin City" oder natürlich "Shakespeare in Love": Er stellt Paul Potts eine ebenso stimmgewaltige Darstellerin als Filmgattin zur Seite - Katy Perry!

Später Karriereschub für Potts?

"Sie hat sich aufrichtig interessiert gezeigt", berichtet Harvey Weinstein von seinem ersten Gespräch mit Katy Perry. Paul Potts hatte seine Frau Julia-Ann Cooper 2001 übers Internet kennengelernt und knapp ein Jahr später auch schon geheiratet. Sie hatte den leidenschaftlichen Hobby-Sänger, der seine Gesangsstunden privat finanzierte, massiv unterstützt, ermutigt und gefördert.

Neben Katy Perry ist Harvey Weinstein eigenem Bekunden nach auch schon an einem britischen Hauptdarsteller dran, wollte aber noch keine Namen nennen. Die erste Klappe soll aber schon bald fallen - natürlich in England, wo sich Potts' märchenhafter Aufstieg abspielte.

Inzwischen ist Paul Potts zwar kaum noch international präsent, doch sein Marktwert betrug im Jahr 2009 immerhin 8 Millionen Dollar. Die Hollywood-Verfilmung mit Katy Perry dürfte allerdings ein Vielfaches einspielen…

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