Jessica Alba
Bruce Willis
Mickey Rourke
Regie: Robert Rodriguez, ...
Verleih: Buena Vista
Gangster, Punks, Huren und verlorene Seelen prägen das Stadtbild von Sin City, der offiziellen Abschaum-Metropole des Universums. Der skrupellose Raufbold Marv (Mickey Rourke) sucht den Mörder des einzigen Menschen, der ihm je etwas bedeutete (Jaime King), und bricht jeden Knochen, der sich dabei in seinen Weg stellt. Privatdetektiv Dwight (Clive Owen) bekommt es mit einem wahren Bad Lieutenant (Benicio del Toro) zu tun, während der einzige gute Cop von Sin City (Bruce Willis) seine Pension und mehr riskiert beim Versuch, einem sadistischen Senatorensohn das Handwerk zu legen.
Robert Rodriguez und Quentin Tarantino bündeln wieder einmal ihre Kräfte bei der heiß ersehnten Filmwerdung von Frank Millers düsteren Hardboiled-Comics. Prominentes Personal von Jessica Alba über Josh Hartnett bis zu Rutger Hauer und Elijah Wood ließ sich nicht lange bitten.
Soviel Stars, Sex & Crime gab es selten. Der einzigartige Kosmos von Frank Millers Kult-Comic wird zu einem Meisterwerk des Actionkinos.
Der letzte aufrechte Cop: Hartigan tut alles, um Nancy zu beschützen (Foto: Buena Vista)
Um es vorweg zu sagen: "Sin City" ist die innovativste und spektakulärste Comic-Verfilmung, die je aus den Werkhallen Hollywoods kam. Dass dieser Geniestreich ausgerechnet Robert Rodriguez glückte, mag erstaunen. Der Filmemacher war bis dahin eher für ideenreiche Ballerepen wie "Irgendwann in Mexico" bekannt. Doch mit "Sin City" gelingt ihm ein atemberaubend gestylter Erzählteppich, der im Actionkino neue Maßstäbe setzt.
Denn Rodriguez hatte eine brillante Vorlage: 1991 feierte Frank Millers Comic-Serie "Sin City" ihre Premiere. Inspiriert von den harten Krimis der 'Schwarzen Serie' erschuf der Zeichner eine düstere Metropolis voll Sex und Gewalt, bevölkert mit einsamen Helden und Femmes fatales, brutalen Killern und korrupten Politikern.
Rodriguez überträgt diesen apokalyptischen Kosmos Bild für Bild originalgetreu ins Medium Film. Die Handlung entfaltet sich in drei Hauptgeschichten: der Rache-Odyssee des Streetfighters Marv, einer Schlacht zwischen Huren und Gangstern und der Mission eines aufrechten Cops.
Im Computer entstanden dafür expressionistisch überdrehte Schwarz-Weiß-Szenerien, die mit surrealen Farbeffekten verfremdet wurden. Dass dieses Konzept auf Schauspieler enorme Zugkraft hatte, versteht sich von selbst.
So bietet "Sin City" ein erstaunliches Ensemble - von Bruce Willis über Elijah Wood und Jessica Alba bis hin zu Oscarpreisträger Benicio del Toro. Rodriguez holte sich noch andere Unterstützung: Für eine Szene nahm Quentin Tarantino auf dem Regiestuhl Platz.
Aber die Schlüsselfigur war Frank Miller. Der Zeichner stellte als Co-Regisseur sicher, dass nichts von der Wucht seiner Schöpfungen verloren ging. So wurde nicht der Comic zum Film, sondern der Film zum Comic.
Selbst Casting-Show-Skeptiker bekamen dabei Gänsehaut…
Soll Paul Potts zum Durchbruch im Kino verhelfen: Katy Perry spielt im Film über den Casting-Star dessen Frau (Foto: Kurt Krieger, Sony Music)
"Vincerò, vincerò - Ich werde gewinnen, ich werde gewinnen!"
Als Paul Potts aus voller Brust die letzten Worte der berühmten Arie "Nessun dorma" schmetterte, wusste er noch nicht, wie propehtisch diese für ihn werden sollten. Denn sein Auftritt in der Casting-Show "Britain's Got Talent" im Jahr 2007 machte Paul Potts über Nacht zum Weltstar, der über Internet und TV-Spots gefeiert wurde und schließlich die erstrebte große Sangeskarriere starten durfte.
Klar, dass dieser Aufstieg vom schiefzahnigen Handyverkäufer zum Star großer Bühnen nach einer Verfilmung schreit. Und dieser hat sich kein Geringerer als Hollywoods Produzentenlegende Harvey Weinstein angenommen. Der erste Coup des Machers von Blockbustern wie "Inglourious Basterds", "Der Vorleser", "Sin City" oder natürlich "Shakespeare in Love": Er stellt Paul Potts eine ebenso stimmgewaltige Darstellerin als Filmgattin zur Seite - Katy Perry!
"Sie hat sich aufrichtig interessiert gezeigt", berichtet Harvey Weinstein von seinem ersten Gespräch mit Katy Perry. Paul Potts hatte seine Frau Julia-Ann Cooper 2001 übers Internet kennengelernt und knapp ein Jahr später auch schon geheiratet. Sie hatte den leidenschaftlichen Hobby-Sänger, der seine Gesangsstunden privat finanzierte, massiv unterstützt, ermutigt und gefördert.
Neben Katy Perry ist Harvey Weinstein eigenem Bekunden nach auch schon an einem britischen Hauptdarsteller dran, wollte aber noch keine Namen nennen. Die erste Klappe soll aber schon bald fallen - natürlich in England, wo sich Potts' märchenhafter Aufstieg abspielte.
Inzwischen ist Paul Potts zwar kaum noch international präsent, doch sein Marktwert betrug im Jahr 2009 immerhin 8 Millionen Dollar. Die Hollywood-Verfilmung mit Katy Perry dürfte allerdings ein Vielfaches einspielen…
Ihr lasziv aggressiver Striptease in "Sin City", ihre Tauchgänge in knappsten Bikinis in "Into the Blue" und ihr hautenges Kostüm als "...
Neben Marlon Brando in "Endstation Sehnsucht" trägt Bruce Willis das bekannteste verschwitzte und zerrissene Unterhemd der Filmgeschichte. In...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.