Martin Lawrence
Steve Zahn
Colm Feore
Regie: Dennis Dugan
Verleih: Columbia Tristar
Earl Montgomery (Martin Lawrence) möchte eigentlich Cop werden, doch mangels Leistung und dank diverser Eskapaden scheitert das ahnungslose Großmaul bereits an der Hürde Polizeiakademie und darf sich fortan als Wachmann bei der privaten Sicherheitsfirma "National Security" betätigen. Als er dort mal wieder Mist baut, kostet dies seinen alten Intimfeind Hank (Steve Zahn) den Polizeijob. Daraufhin heuert auch Hank bei "National Security" an, und die Zeichen stehen auf Sturm.
Martin Lawrence ("Harte Jungs", "Der Diamantencop") einmal mehr in Slapstick-Höchstform in einer actiongeladenen Buddy-Kriminalkomödie von Dennis Dugan ("Big Daddy").
Sie hassen sich mit Inbrunst, aber ihnen bleibt keine Wahl: Nur gemeinsam können sie ihren ramponierten Ruf wieder herstellen. Allerdings anders, als sie sich das erträumt haben...
Am Auto scheiden sich die Geister. Da ist die Toleranz gegenüber fremden Menschen niedrig, und schnell ist man bei der Hand mit üblen Verdächtigungen. Wenn also ein Polizist einen jungen Mann an einem schicken Auto auffällig herumfummeln sieht, wird er diesen mit ein paar Fragen belästigen.
Das endet dann manchmal mit der Explosion des Autos - in diesem Fall allerdings endet es damit, dass der Polizist verklagt wird, seinen Job einbüßt, seine Freundin verliert und ins Gefängnis wandert.
In dieser Reihenfolge treffen die Ereignisse Steve Zahn, der zwar recht schuldig wirkt, tatsächlich aber das Opfer finsterer Verwicklungen ist. Später jedoch wird Steve Zahn mit dem vermeintlichen Autodieb gemeinsam eine gefährliche Schmugglerbande hochgehen lassen, korrupte Cops enttarnen, in Hula-Kostümen auftreten und Frauenprobleme besprechen.
Und wenn ihre anfängliche Feindschaft schon heiter war, wird die Freundschaft dieser beiden gegensätzlichen Jungs so hinreißend komisch, dass man einmal mehr gut gelaunt vor den Mechanismen des Buddy-Movies kapituliert.
"Ich spiele nicht für Kritiker - ich will Spaß!" Hollywoods Comedy-Haudrauf über Image, Rassismus und teuflische Journalisten.
» Herr Lawrence, Sie gelten in Hollywood als Spezialist für Action-Komödien. Was reizt Sie besonders an diesem Genre?
MARTIN LAWRENCE: Mich interessieren vor allem die unterschiedlichen Anforderungen, die ein solches Projekt den Beteiligten abverlangt. In einer Einstellung sollst du brüllend komisch sein, ein paar Stunden später springst du durch Fensterscheiben und schießt wild um dich.
» Das Publikum liebt Sie dafür, die Filmkritiker eher weniger...
... und damit habe ich nicht das geringste Problem. Wenn es den Leuten im Kino gefällt, bin ich zufrieden. Ich mache das nicht für Kritiker.
» Aber die machen Meinung. Kümmern Sie sich nicht um ihr Image?
Eigentlich nicht wirklich. Ich habe schon soviel Unsinn über mich gelesen. Welches Image habe ich denn momentan?
» Man hört des öfteren, dass Sie extrem launisch sind.
Sehen Sie, man kann mir alles ins Gesicht sagen - solange man Respekt vor der Leistung und der Person zeigt. Doch es gibt in den USA viele Journalisten, die sehr brutal vorgehen. Sie mögen den Film nicht und versuchen dich als Person, als Mensch fertig zu machen. In meinen Augen sind das wahre Teufel!
» Sie sind Stand-up-Comedian, Schauspieler, Regisseur, Produzent - was davon macht Ihnen am meisten Spaß?
Spaß macht eigentlich alles. Momentan fühle ich mich vor der Kamera am besten aufgehoben. Und gerade "National Security" war ein echter Gute-Laune-Job.
» Der Film hat aber auch eine ernsthafte Seite. Eine Szene erinnert stark an den Übergriff auf Rodney King. Passt so ein heißes Thema in eine Komödie?
Sicherlich ist das ein heikle Szene, zumal sie im Film auch noch genau so dargestellt wird, wie wir alle diese rassistischen Übergriffe aus dem Fernsehen kennen, als Amateurvideo. Natürlich ist Rassismus ein großes Problem, aber wir stellen zwei Figuren in den Vordergrund, die das überwinden, die als Team durch dick und dünn gehen.
» Was sind ihre nächsten Pläne?
Oh, ich plane jetzt einen ganz großen Film mit dem Titel "Die große Auszeit". Im Ernst: Ich habe jetzt sechs Filme in Folge gedreht, ich hab' mir eine richtige Pause verdient!
Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Dafür lässt er sein Gesicht umso deutlicher in jenen Verrenkungen der Mimik sprechen, mit denen es Jim...
Er ist das Schlitzohr vom Dienst und hat in Slacker-Filmen, Teenie-Komödien und Horrorthrillern gleichermaßen das Image des umtriebigen...
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