Big Daddy (1999)

Big Daddy Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Big Daddy: Rowdyhaft-rührige Vater-Sohn-Komödie mit "Waterboy" Adam Sandler.

Dem verantwortungslosen Kindskopf Sonny wurde von seiner Freundin der Laufpaß gegeben. Um sich wieder bei ihr einzuschmeicheln und nimmt er sich des fünfjährigen Julian an. Sonny erweist sich als antiautoritärer Vater, der dem Knirps alles durchgehen läßt und ihm jede Menge Blödsinn beibringt, während er selbst eine Lektion im Erwachsensein bekommt.

Der faul in den Tag hineinlebende Sonny Koufax – er lebt von 200.000 Dollar, die ihm als Opfer eines Verkehrsunfalls zugesprochen wurden – nimmt den fünfjährigen Julian auf, den sein verreister Zimmerkollege einfach bei ihm deponiert hat. Zunächst über seinen neuen Mitbewohner alles andere als glücklich, schließt der vermeintliche Nichtsnutz den naseweisen Jungen schnell in sein gutmütiges Herz. Damit nimmt jedoch das Chaos seinen Lauf, denn – wie nicht anders zu erwarten – sind Sonnys Erziehungsmethoden nicht gerade die feinsten…

Sonny muss sich um den 5-jährigen Julian kümmern, den sein Nachbar zurückgelassen hat. Schnell nimmt das Chaos seinen Lauf, da Sonnys Erziehungsmethoden nicht die besten sind. Inspiriert von Chaplins “The Kid” wird ein Gagfeuerwerk nicht immer lupenreiner Witze und ein bisschen Herz-Schmerz geboten.

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Kritikerrezensionen

  • Spätestens seit dem US-Boxoffice-Wirbelsturm von “Waterboy” ist klar, daß Adam Sandler wie sein ebenfalls “Saturday Night Live”-gestählter Kollege Jim Carrey in der Topliga der US-Komiker ganz oben mitschwimmt. Während Carrey mit “Der Dummschwätzer” seine Wandlung vom Grimassenclown zum familienkompatiblen Spaßvogel durchzog, gereicht dem teenverehrten Rabaukenrüpel Sandler nun die rowdyhaft-rührige Vater-Sohn-Komödie mit einem sensationellen Startwochenendeinspiel von 41,2 Mio. Dollar zum endgültigen Mainstream-Durchbruch.

    Sandler, der sich langsam, aber sicher mit seinem patentierten Nervensägen-Charme an die Spitze blödelte, versammelt hier ein bewährtes Team um sich. Regie führt Dennis Dugan, der Sandler bereits in der Golferkomödie “Happy Gilmore” spaßig-spastisch in Szene setzte, und das Drehbuch von Steve Franks wurde von seinem Langzeit-Mitarbeiter Tim Herlily (“Eine Hochzeit zum Verlieben”) Sandler-spezifisch zurechtgebogen. So mimt der ewige Sechsjährige hier in seiner Verlierer-Underdog-Manier den 32jährigen Sonny Koufax, der es nach seinem Jurastudium vorzieht, einmal pro Woche als Brückenkassierer zu arbeiten, anstatt in einer Anwaltskanzlei zu arbeiten. Sein Einkommen bezieht er aus einer Unfallabfindung. Seine Freundin hat von seinem mangelnden Ehrgeiz die Nase voll und gibt ihm den Laufpaß. Um sie umzustimmen und sein Verantwortungsbewußtsein zu demonstrieren, adoptiert er unter Vorspiegelung falscher Tatsachen den fünfjährigen Julian (nahtlos von den niedlichen Zwillingen Cole und Dylan Sprouse gespielt), der von einem Sozialarbeiter vor seiner Haustür abgesetzt wird. Der eigentliche Vater ist Sonnys Mitbewohner, der für mehrere Wochen in China weilt. Somit wird ein Musterbeispiel für antiautoritäre Erziehung ausgerollt: Sonny erlaubt dem aufweckten Knirps alles, wozu er Lust hat. Julian ißt flaschenweise Ketchup und Junkfood, wäscht sich nie, trägt ausgefallene Klamotten, sieht fern, solange er will, ändert seinen Namen zu Frankenstein und braucht erst dann zur Schule zu gehen, wenn es ihm selbst in den Sinn kommt. Julians Toilettentraining zieht Sonny bei nächtlichen Mißgeschicken wie bei einem Hund mit Zeitungspapier durch, und seine Pinkelgewohnheiten nehmen Running-Gag-Status ein. Mit Joey Lauren Adams (aus “Chasing Amy”) tritt ein zuckersüßer Love Interest in Sonnys Leben, die ihm schließlich auch in der finalen Gerichtssaalszene hilfreich zur Seite steht.

    Sandler spielt mit sichtlichem Vergnügen den kleinen Jungen im Mann, der letztlich seine Coming-of-Age-Lektion absolviert. Bei seinem Adoptivsohn versucht er alles anders zu machen als sein eigener strenger Vater, was neben der vorprogrammierten Sentimentalität, die mit der vorhersehbaren Trennung von seinem Kiddiekumpel einhergeht, ebenfalls für herzrührende Momente sorgt. Doch Sandlers treue Fangemeinde braucht nicht zu befürchten, in Tränen des Bedauerns auszubrechen: Ihr liebenswerter Holzkopfheld unterläßt es trotz aller Horizonterweiterungen nicht, sich bevorzugt durch bewährt überzogene Gaggefilde (man denke an viel Spucke, Urin, Busen- und Seniorenwitze) zu bewegen. ara.

Darsteller und Crew

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