Billy Wilders Geniestreich: Zwei arbeitslose Musiker schmuggeln sich auf der Flucht vor Mafiagangstern, als Frauen verkleidet, in eine Damenjazzkapelle. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz24/z0224520/b150x150.jpg Manche mögen's heiß

Filmdetails

Manche mögen's heiß

Billy Wilders Geniestreich: Zwei arbeitslose Musiker schmuggeln sich auf der Flucht vor Mafiagangstern, als Frauen verkleidet, in eine Damenjazzkapelle.


Manche mögen's heiß
Start: 06.06.2002

Originaltitel: Some Like It Hot

Komödie

USA 1959
Laufzeit: 120 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Marilyn Monroe
Tony Curtis
Jack Lemmon

Regie: Billy Wilder
Verleih: Alamode

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(5 Sterne bei 1 Bewertung)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Chicago 1930. Die Nachtclubmusiker Jerry (Jack Lemmon) und Joe (Tony Curtis) werden Zeugen des Valentine's Day-Massakers und müssen schleunigst verschwinden. Als Frauen verkleidet finden sie Anschluss an eine weibliche Jazz-Band und reisen zu einem Engagement in ein Luxushotel nach Florida. Der Aufenthalt als Damen zwischen Damen stellt die Männer vor ungeahnte Herausforderungen, insbesondere die charmante Ukulele-Virtuosin Sugar (Marilyn Monroe) hat es den Herren angetan. Bevor es aber zu ernsthaften Annäherungen kommt, erscheint Chicagos Gangsterelite zur Clubkonferenz auf der Bildfläche.

Wiederaufführung der perfekt inszenierten Kriminalkomödie von Billy Wilder.


Kritik

Manche mögen's heiß

Perfekt inszenierte Kriminalkomödie von Billy Wilder, der vier Jahre zuvor mit Marylin Monroe bereits den Kassenerfolg "Das verflixte 7. Jahr" drehte und damit nicht unwesentlich zum Mythos der Leinwandgöttin beigetragen hatte. Bis zum furiosen Finale der temporeichen Komödie jagt ein Gag den nächsten. Obwohl die Monroe auch hier keine Hauptrolle spielt, steht sie dennoch jederzeit im Mittelpunkt des Geschehens und verleiht - beispielsweise bei ihrem Sangesvortrag in einem fast durchsichtig wirkenden Abendkleid - dem Begriff Sexsymbol neue Dimensionen.

Manche mögen's heiß

Darsteller:  Marilyn Monroe   als Sugar Kane
  Tony Curtis   als Joe/Josephine
  Jack Lemmon   als Jerry/Daphne
  George Raft   als Spats Colombo
  Pat O'Brien   als Mulligan
  Joe E. Brown   als Osgood Fielding III
  Nehemiah Persoff   als Bonaparte
  Joan Shawlee   als Sweet Sue
  Billy Gray   als Sig Poliakoff
  George E. Stone   als Zahnstocher-Charlie
  Dave Barry   als Beinstock
  Mike Mazurki   als Spats Kumpel
  Harry Wilson   als Spats Kumpel
  Beverly Wills   als Dolores
  Edward G. Robinson Jr.   als Johnny Paradise
  Barbara Drew   als Nellie
 
Regie:  Billy Wilder  
Drehbuch:  Billy Wilder  
  I. A. L. Diamond  
Produzent:  Billy Wilder  
Buchvorlage:  Robert Thoeren  
  Michael Logan  
Kamera:  Charles Lang  
Schnitt:  Arthur P. Schmidt  
Musik:  Adolph Deutsch  
Produktionsdesign:  Ted Howarth  
Kostüme:  Orry-Kelly  
Ton:  Fred Lau  

Anti-Oscar als Aprilscherz mit Taylor Lautner und Transformers-Babe

Ganz Hollywood ist bereits im Bann der Oscars…

Großansicht Fürchten nicht die Iden des März, dafür aber den 1. April: Razzie-Favoriten Taylor Lautner und Rosie Huntington-Whiteley (Foto: Concorde, Universal)

Fürchten nicht die Iden des März, dafür aber den 1. April: Razzie-Favoriten Taylor Lautner und Rosie Huntington-Whiteley (Foto: Concorde, Universal)

Am Dienstag, 14:30 Uhr unserer Zeit, werden in Los Angeles feierlich die Oscar-Nominierungen für die diesjährige Verleihung in der Nacht des 26. Februar verkündet. Doch eine kleine Gruppe besonders kritischer Filmfans schielt weniger auf Filme wie "The Artist" oder "The Descendants", den Favoriten für die Oscar-Verleihung, sondern auf die Gemeinheiten, die sich die Organisatoren der "Goldenen Himbeere" ausgedacht haben.

Die Macher des sogenannten "Anti-Oscars" hatten bisher immer am Tag vor der Oscar-Zeremonie die Preise für die schlechtesten Leistungen des Jahres verliehen. Doch 2012 werden zu diesem Termin lediglich die Nominierungen für die "Golden Raspberry Awards", kurz "Razzies", bekannt gegeben. Das vernichtende Urteil fällt dann - passenderweise - erst am 1. April. Das war schon immer der erklärte Wunschtermin von Gründer John J.B. Wilson.

"Außerdem wollten wir den 600 Razzie-Wählern zusätzliche Zeit verschaffen um allen Müll zu sehen, den sie dann schließlich nominieren", erklärt Wilson weiter. Der Razzie-Meister beschreibt seinen Preis als "beschwingte Parodie auf peinliche Award-Shows im Allgmeinen und die Oscars im Besonderen".

Warum Lautner und Huntington-Whiteley Razzie-Favoriten sind

Stein des Anstoßes ist dabei die Tatsache, dass die Oscars von den Filmschaffenden selbst an andere Filmschaffende vergeben werden. Das verleiht der Gala stets den Ruch von aufwändig inszeniertem Eigenlob.

Bei den Razzies kann dagegen jeder abstimmen, der bereit ist, die 40 Dollar Mitgliedsgebühr zu entrichten (http://razzies.com/join.asp). Das tun vornehmlich Filmfreaks wie Wilson selbst, der auch als wortgewaltiger Kritiker gefürchtet ist.

Als Favoriten für die diesjährige Verleihung gelten bei den Schauspielern "Twilight"-Werwolf Taylor Lautner (Ein Sixpack ersetzt keinen Schauspielunterricht!) und Adam Sandler, der sich in "Jack und Jill" als nervige Zwillingsschwester seiner selbst zeigt (Einen Mann in Frauenkleidern dürfen nur Größen wie Tony Curtis, Jack Lemmon oder Dustin Hoffman spielen!*). Bei den Frauen ist "Transformers"-Babe Rosie Huntington-Whiteley (Ihre "Ausbildung" als Wäsche-Model merkt man in jeder Szene!) ein sicherer Tipp.

Der Karriere muss eine Goldene Himbeere indes nicht immer schaden: Halle Berry hatte 2005 die Größe, sich ihre "Razzie" für "Catwoman" persönlich abzuholen und erwarb damit jede Menge Sympathiepunkte. Und Sandra Bullock gewann vor zwei Jahren als Himbeeren-Siegerin für "Verrückt nach Steve" tags darauf den Oscar für "Blind Side - Die große Chance".

Darüber muss sich die Ausnahme-Mimin Meryl Streep, die für ihre gespenstisch gute Leistung als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als Oscar-Favoritin 2012 gilt, sicher keine Gedanken machen…

Bilder zu "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1"

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* Manche mögen's heiß, Tootsie

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