Originaltitel: Some Like It Hot
USA 1959
Marilyn Monroe
Tony Curtis
Jack Lemmon
Regie: Billy Wilder
Verleih: Alamode
Chicago 1930. Die Nachtclubmusiker Jerry (Jack Lemmon) und Joe (Tony Curtis) werden Zeugen des Valentine's Day-Massakers und müssen schleunigst verschwinden. Als Frauen verkleidet finden sie Anschluss an eine weibliche Jazz-Band und reisen zu einem Engagement in ein Luxushotel nach Florida. Der Aufenthalt als Damen zwischen Damen stellt die Männer vor ungeahnte Herausforderungen, insbesondere die charmante Ukulele-Virtuosin Sugar (Marilyn Monroe) hat es den Herren angetan. Bevor es aber zu ernsthaften Annäherungen kommt, erscheint Chicagos Gangsterelite zur Clubkonferenz auf der Bildfläche.
Wiederaufführung der perfekt inszenierten Kriminalkomödie von Billy Wilder.

Perfekt inszenierte Kriminalkomödie von Billy Wilder, der vier Jahre zuvor mit Marylin Monroe bereits den Kassenerfolg "Das verflixte 7. Jahr" drehte und damit nicht unwesentlich zum Mythos der Leinwandgöttin beigetragen hatte. Bis zum furiosen Finale der temporeichen Komödie jagt ein Gag den nächsten. Obwohl die Monroe auch hier keine Hauptrolle spielt, steht sie dennoch jederzeit im Mittelpunkt des Geschehens und verleiht - beispielsweise bei ihrem Sangesvortrag in einem fast durchsichtig wirkenden Abendkleid - dem Begriff Sexsymbol neue Dimensionen.
| Darsteller: | Marilyn Monroe | als Sugar Kane | |
|---|---|---|---|
| Tony Curtis | als Joe/Josephine | ||
| Jack Lemmon | als Jerry/Daphne | ||
| George Raft | als Spats Colombo | ||
| Pat O'Brien | als Mulligan | ||
| Joe E. Brown | als Osgood Fielding III | ||
| Nehemiah Persoff | als Bonaparte | ||
| Joan Shawlee | als Sweet Sue | ||
| Billy Gray | als Sig Poliakoff | ||
| George E. Stone | als Zahnstocher-Charlie | ||
| Dave Barry | als Beinstock | ||
| Mike Mazurki | als Spats Kumpel | ||
| Harry Wilson | als Spats Kumpel | ||
| Beverly Wills | als Dolores | ||
| Edward G. Robinson Jr. | als Johnny Paradise | ||
| Barbara Drew | als Nellie | ||
| Regie: | Billy Wilder | ||
| Drehbuch: | Billy Wilder | ||
| I. A. L. Diamond | |||
| Produzent: | Billy Wilder | ||
| Buchvorlage: | Robert Thoeren | ||
| Michael Logan | |||
| Kamera: | Charles Lang | ||
| Schnitt: | Arthur P. Schmidt | ||
| Musik: | Adolph Deutsch | ||
| Produktionsdesign: | Ted Howarth | ||
| Kostüme: | Orry-Kelly | ||
| Ton: | Fred Lau | ||
Ganz Hollywood ist bereits im Bann der Oscars…
Fürchten nicht die Iden des März, dafür aber den 1. April: Razzie-Favoriten Taylor Lautner und Rosie Huntington-Whiteley (Foto: Concorde, Universal)
Am Dienstag, 14:30 Uhr unserer Zeit, werden in Los Angeles feierlich die Oscar-Nominierungen für die diesjährige Verleihung in der Nacht des 26. Februar verkündet. Doch eine kleine Gruppe besonders kritischer Filmfans schielt weniger auf Filme wie "The Artist" oder "The Descendants", den Favoriten für die Oscar-Verleihung, sondern auf die Gemeinheiten, die sich die Organisatoren der "Goldenen Himbeere" ausgedacht haben.
Die Macher des sogenannten "Anti-Oscars" hatten bisher immer am Tag vor der Oscar-Zeremonie die Preise für die schlechtesten Leistungen des Jahres verliehen. Doch 2012 werden zu diesem Termin lediglich die Nominierungen für die "Golden Raspberry Awards", kurz "Razzies", bekannt gegeben. Das vernichtende Urteil fällt dann - passenderweise - erst am 1. April. Das war schon immer der erklärte Wunschtermin von Gründer John J.B. Wilson.
"Außerdem wollten wir den 600 Razzie-Wählern zusätzliche Zeit verschaffen um allen Müll zu sehen, den sie dann schließlich nominieren", erklärt Wilson weiter. Der Razzie-Meister beschreibt seinen Preis als "beschwingte Parodie auf peinliche Award-Shows im Allgmeinen und die Oscars im Besonderen".
Stein des Anstoßes ist dabei die Tatsache, dass die Oscars von den Filmschaffenden selbst an andere Filmschaffende vergeben werden. Das verleiht der Gala stets den Ruch von aufwändig inszeniertem Eigenlob.
Bei den Razzies kann dagegen jeder abstimmen, der bereit ist, die 40 Dollar Mitgliedsgebühr zu entrichten (http://razzies.com/join.asp). Das tun vornehmlich Filmfreaks wie Wilson selbst, der auch als wortgewaltiger Kritiker gefürchtet ist.
Als Favoriten für die diesjährige Verleihung gelten bei den Schauspielern "Twilight"-Werwolf Taylor Lautner (Ein Sixpack ersetzt keinen Schauspielunterricht!) und Adam Sandler, der sich in "Jack und Jill" als nervige Zwillingsschwester seiner selbst zeigt (Einen Mann in Frauenkleidern dürfen nur Größen wie Tony Curtis, Jack Lemmon oder Dustin Hoffman spielen!*). Bei den Frauen ist "Transformers"-Babe Rosie Huntington-Whiteley (Ihre "Ausbildung" als Wäsche-Model merkt man in jeder Szene!) ein sicherer Tipp.
Der Karriere muss eine Goldene Himbeere indes nicht immer schaden: Halle Berry hatte 2005 die Größe, sich ihre "Razzie" für "Catwoman" persönlich abzuholen und erwarb damit jede Menge Sympathiepunkte. Und Sandra Bullock gewann vor zwei Jahren als Himbeeren-Siegerin für "Verrückt nach Steve" tags darauf den Oscar für "Blind Side - Die große Chance".
Darüber muss sich die Ausnahme-Mimin Meryl Streep, die für ihre gespenstisch gute Leistung als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als Oscar-Favoritin 2012 gilt, sicher keine Gedanken machen…
* Manche mögen's heiß, TootsieMarilyn Monroe, die platinblonde Sex-Göttin der 50er Jahre, wurde als uneheliche Tochter einer Hollywood-Cutterin auf den Namen Norma Jean...
Teenager-Idol in den 50er-Jahren, wurde Tony Curtis (eig. Bernard Schwartz, geb. 1925 in der Bronx) mit vier Filmen in Folge zum Weltstar: als...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.