Alex, Marty, Melman und Gloria wollen endlich heim nach New York - doch diesmal landen Sie in Europa und können das Ticket nur buchen, wenn sie sich als Zirkustiere ausgeben...
They still like to move it, move it: Der dritte Leinwandausflug der knuffigen New Yorker Zootiere führt sie nach Europa in einen Wanderzirkus.
Neben dem unverwüstlichen "Shrek"-Universum zählt das "Madagascar"-Franchise zu den Kronjuwelen im Geschichtenfundus von DreamWorks Animation, das sich vor allem in Deutschland größter Beliebtheit erfreut ("Madagascar" kam 2005 auf 6,7 Mio. Besucher; "Madagascar 2" dreieinhalb Jahre später auf 6,0 Mio. Zuschauer). Was sicherlich der gelungenen Figurenkonstellation geschuldet ist, aber auch der immer frischen Reiseprämisse, die es ermöglicht, Vertrautes mit neuen Kulissen und Herausforderungen zu verbinden. Abnutzungserscheinungen lassen sich zumindest beim dritten Teil, dem rasantesten und atemlosesten der Saga bislang, nicht erkennen.
Nachdem die Helden um den sanftmütigen Löwen Alex zunächst vom New Yorker Zoo Richtung Madagaskar aufgebrochen waren und im zweiten Teil auf der langen Reise nach Hause auf dem afrikanischen Festland Zwischenstopp gemacht hatten, ist nun Europa die nächste Station dieser vergnüglichen Welttournee: Von Monte Carlo über die Alpen, Rom und London hin zum - endlich! - Big Apple erstreckt sich der Roadtrip, der unmittelbar an das Ende des Vorgängers anschließt: Unterwegs wird das komplette Personal wiedervereint; mit Chantal DuBois (im Original: Frances McDormand) wird eine französische Tierfängerin als Bösewicht etabliert, deren Verlangen nach einem Löwenkopf an ihrer Trophäenwand sie wie eine Mischung aus unzerstörbarem Terminator, schwarzer Witwe und Lotte Lenyas legendärer Rosa Klebb aus "Liebesgrüße aus Moskau" wirken lassen; und schließlich dient ein Wanderzirkus, der die Flüchtigen nach einer sensationellen Hatz durch Monte Carlo aufnimmt, als Herzstück des Films: Hier werden Alex und Co. mit einer Gruppe neuer Tiere konfrontiert und mit der eigentlichen Geschichte des Films: Je mehr sich die New Yorker Zootiere in die ihnen fremde Welt der Artisten und des fahrenden Volks integrieren und mit Erfolgen in der Arena aufblühen, desto mehr scheint die Aussicht auf eine Rückkehr in den heimischen Zoo - lange Zeit Triebfeder der Handlung -langweilig und enttäuschend. Wenn es schließlich so weit ist, müssen sich die vier Freunde entscheiden, wofür ihr Herz wirklich schlägt.
Ein fabelhafter Showdown, der den finalen Zweikampf gegen den Bösewicht und eine Zirkusvorstellung über dem Central Park, die auch in Disneys All-Time-Classic "Fantasia" nicht fehl am Platze wäre, vereint, setzt der kunterbunten Trilogie die Krone auf: Wie Regisseur Eric Darnell hier das Hohelied auf Tugenden wie Solidarität und Freundschaft singt, verleiht der ansonsten eher auf Klamauk und rasenden Humor setzenden Popkultur-Saga eine Emotionalität, wie man sie bei den Filmen von DreamWorks Animation eher selten findet. ts.
Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Nur ein Kurztrip nach Monte Carlo, eine Menge Geld gewinnen und dann schnurstracks zurück nach Afrika, um Alex den Löwen, Marty das Zebra, Gloria das Nilpferd und Melman die Giraffe abzuholen. Das haben die Pinguine versprochen. Aber natürlich lassen sie auf sich warten. Und so beschließen die vier Freunde, ihnen hinterherzureisen. Dumm nur, dass dort eine bösartige Tierfängerin auf Alex wartet, um ihn als Trophäe in ihren Schrank zu hängen. Auf ihrer Flucht tauchen die vier bei einem Zirkus unter und möchten nur noch zurück nach New York und in ihren geliebten Zoo. Im dritten Teil der MADASCAR-Reihe geht es für unsere vier tierischen Freunde auf eine wilde Reise durch Europa. Dabei begegnen sie neuen Freunden, wie Vitali, dem mürrischen Tiger oder auch Stefano, dem freundlichen und etwas einfältigen Seehund. Diese Figuren sorgen für frischen Wind und bringen das bisherige Kleeblatt dazu, sich ganz neuen Abenteuern zu stellen. Und auch Fans der Pinguine sowie von King Julien kommen auf ihre Kosten. Mut, Freundschaft und Lust auf Freiheit stehen hier ganz oben auf dem Programm. Und bei wilden Verfolgungsjagden und spannenden Zirkusnummern kommt auch die rasante Action nicht zu kurz. Irrsinnige Farbeffekte, der gelungene Einsatz von 3D sowie Figuren, die Spaß machen und die durch ihre besonderen Eigenarten ans Herz wachsen - Manege frei für dieses verrückte neue Kinoabenteuer der tierischen Freunde!
Jurybegründung:
Ein dritter Teil ist immer schwer zu erzählen. Im ersten ist alles neu und überraschend, im zweiten kann alles größer, wilder und mit der Aussicht auf einen Folge-Erfolg, noch einmal präsentiert werden, aber beim dritten Teil reicht dieses Erfolgsrezept alleine nicht mehr aus: Es muss etwas Neues dazukommen und genau dies ist den Machern von MADAGASCAR 3 hier außergewöhnlich gut gelungen. Sobald die inzwischen altbekannten New Yorker Zootiere Alex, Gloria, Melman und Marty auf die Tiere des Wanderzirkus stoßen, bekommt der Film einen ganz anderen, neuen Schwung. Mit dem Tiger Vitaly, dem Panthermädchen Gia, dem Seelöwen Stefano und ihren Freunden, die versuchen, ihren eigenen Zirkus zu führen, wird die Palette des Films gleich viel breiter. Wie die Zootiere sind auch diese Charaktere mit ausgeprägten Persönlichkeiten gezeichnet, sind liebevoll sowie mit einem Blick aufs komische Detail entworfen und animiert. Sie bilden eine verschworene Gemeinschaft von Individualisten, von denen jeder eine ganze Reihe von amüsanten Spleens und Problemen mit in den Film bringt, die dann am Schluss auf märchenhafte und deshalb so befriedigende Weise bewältigt werden. Schön erzählt wird auch von den Reibungen zwischen Zoo- und Zirkustieren, von deren Ressentiments und Missverständnissen, die zu komischen Verwicklungen führen. Eine inspirierte Weiterführung der Geschichte ist die Einführung der monegassischen Polizistin und Tierjägerin Madame Dubois, die den Film über immer wieder spektakulär dabei scheitert, die Zootiere zur Strecke zu bringen. Und wenn sie in einer Art musikalischem Intermezzo ein Chanson von Edith Piaf singt und dadurch die Gipsverbände ihrer verletzten Gendarmen sprengt, bekommt der Film eine ganz eigene poetisch surrealistische Qualität. Auch sonst ist er prall gefüllt mit Gags und Pointen, die zum Teil rasant aufeinander folgen. Doch bei all dem kreativen Übermut verlieren die Drehbuchautoren und Regisseure nie ihre Kerngeschichte aus den Augen. Hier werden die großen Themen kindgerecht behandelt: Es geht um Freundschaft, den Mut, die eigenen Schwächen zu überwinden, die Liebe und schließlich die Frage, ob man immer auch wirklich das will, was man sich wünscht. Denn die Zootiere versuchen zwar alles, um zurück in ihr geliebtes New York zu kommen, und für dieses Ziel verraten sie sogar ihre Freunde im Zirkus. Doch schließlich erkennen sie, dass sie durch ihre Erfahrungen so gewachsen sind, dass ihre Zoo-Käfige nun viel zu klein für sie geworden sind und so kommt es zu einem spektakulären Finale, bei dem die Solidarität der Tiere siegt und jedes von ihnen zeigen kann, was in ihm steckt. Kurzum: MADAGASCAR 3 bietet grandioses Unterhaltungskino für die ganze Familie.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferddame Gloria versuchen mit Hilfe von Lemuren-König Julien und dem Pinguin-Quartett zurück nach Hause, in den New Yorker Zoo, zu kommen. Doch sie stranden in Europa. Ihre chaotische Odyssee führt sie von einem Spielkasino in Monte Carlo zu einem Wanderzirkus, der die ideale Tarnung für sie bedeutet. Doch erst einmal muss man sich mit dem Personal arrangieren, insbesondere Alex und Löwe Vitali kommen nicht so gut miteinander aus. Sich tolle Nummern aus zu denken und sie in der Mange zu präsentieren, scheint im Vergleich dazu eine leichte Übung zu sein.
| Originaltitel | Madagascar 3: Europe's Most Wanted |
| OV | - |
| OmU | - |
| Genre | Trickfilm / Komödie |
| Filmpreis |
|
| USA-Start | 08.06.2012 |
| Kinostart (D) | 02.10.2012 |
| Besucher (D) | 3.944.884 |
| Einspielergebnis (D) | € 30.479.581 Bes. (EDI) 3.944.884 Bes. (FFA) 3.952.979 |
| FSK | o.A. (ohne Altersbeschränkung) |
| WWW | - |
Cedric the Entertainer
Maurice
Andy Richter
Mort
Frances McDormand
Captain Chantel DuBois
Tom McGrath
Skipper
Conrad Vernon
Mason
Tom McGrath
Regisseur
Conrad Vernon
Regisseur
Noah Baumbach
Drehbuch
Mireille Soria
Produzent
Mark J. Swift
Produzent
Kendal Cronkhite
Produktionsdesi gn
Nick Fletcher
Schnitt
Hans Zimmer
Musik
Verschwundene Bond-Uhr wieder aufgetaucht
In "James Bond 007: Feuerball" spielte sie eine wichtige Rolle und rette James Bond und der Menschheit das Leben.
mehr ›
Fast & Furious 6
Film der Woche: Vin Diesels Bleifußgang wird von Agent Hobbs (Dwayne Johnson) angeheuert, um einen Irren zu stoppen. Der Lohn: Generalamnestie!
mehr >
Star Trek Into Darkness
SciFi-Kult: Captain Kirk und seine Crew kämpfen gegen den Untergang der ganzen Sternenflotte. Großes Spektakel!
mehr >
Epic - Verborgenes Königreich
Animationsspaß der Woche von den "Ice Age"-Machern um eine 17-Jährige, die Waldwesen vor Eindringlingen schützt.
mehr >
Evil Dead
Top-Tipp für alle Horror-Fans: Die Neuverfilmung des Kult Klassikers um Dämonen in einer Waldhütte.
mehr >
Evil Dead
Remake des klassischen Schockers von Sam Raimi, in dem fünf junge Menschen in einer einsamen Waldhütte von Dämonen attackiert werden.
mehr >
Digitaler Tony Stark statt Robert Downey Jr. in "Iron Man 3"
Weil Robert Downey Jr. beim Dreh von "Iron Man 3" ausfiel, übernahm ein Computer die Krankheitsvertretung für viele Tony Stark-Szenen.
mehr ›
Spock-Darsteller Quinto wäre gern ein Ewok
In "Star Trek Into Darkness" rettet er mit Logik und Herz die Sternenflotte. Wenn Regisseur J.J. Abrams "Star Wars VII" dreht, würde Zachary Quinto gerne als Fellknäuel Fanherzen erobern.
mehr ›
"Die Simpsons" bekommen eigenen Themenpark
"Die Simpsons" bekommen in Florida ihren eigenen Themenpark, der nach der Heimat der Simpsons Springfield benannt wird. Eröffnet wird diesen Sommer.
mehr ›
Sie haben den Film bereits bewertet.
Wir erinnern Sie gerne daran, wenn der Film im Kino anläuft, damit Sie ihn nicht verpassen
E-Mail Adresse