Madagascar 2 (2008)

Originaltitel: Madagascar: Escape 2 Africa
Madagascar 2 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Madagascar 2: Zweiter Teil des erfolgreichen CGI-Franchise aus der DreamWorks-Scmiede.

Madagaskar ist schick, aber irgendwann packt die vier New Yorker Zoobewohner doch das Heimweh. Löwe Alex (Jan Josef Liefers), Zebra Marty (Rick Kavanian), Giraffe Melman (Bastian Pastewka) und Nilpferd Gloria treibt die Sehnsucht ins vertraute Gehege in Big Apple. Dafür reparieren sie ein altes Flugzeugwrack, in das leider auch King Julien und sein Privatsekretär Maurice einsteigen. Doch es kommt zur Bruchlandung – mitten über der afrikanischen Steppe.

Fast sieben Millionen Kinogänger haben 2005 über den ersten Teil des famosen CGI-Abenteuers gelacht. Der knallbunte Spaß für die ganze Familie wird vom selben Team fachgerecht fortgesetzt und bietet noch mehr tierische Unterhaltung, wenn das Quartett auf seine wilden Artgenossen trifft.

Zwar bietet Madagascar für Wildtiere so einige Vorzüge, doch Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferd Gloria sehnen sich nach ihrem Big Apple. Gemeinsam mit King Julien und dessen Privatsekretär reparieren sie ein altes Flugzeug und starten gen Heimat. Doch es kommt zur Bruchlandung – über der afrikanischen Steppe.

Löwe Alex, Zebra Marty, Nilpferd-Dame Gloria und Giraffe Melman verabschieden sich vom Lemurenstaat und besteigen das von der Pinguin-Gang zusammengebastelte Propellerflugzeug, um die Heimkehr nach New York anzutreten. Der Absturz folgt kurze Zeit später auf just dem Wildreservat, wo Alex geboren wurde. Es kommt zum Wiedersehen mit seinen Eltern, aber auch zu einer Intrige von Rivale Mukanga, die mit Alex’ Vertreibung und dem Abdanken seines Vaters endet. Das lassen die Freunde allerdings nicht auf sich sitzen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Im Dschungel werden wieder die Hüften geschwungen zu „I like to move it, move it!“ Die coolen Freunde aus dem New Yorker Zoo sind unterwegs zu einem neuem Abenteuer, in dem sie ihre afrikanische Heimat kennen lernen. „Madagascar 2“ knüpft mit leichter Hand an viele Lacher aus dem ersten Film an, um der Fangemeinde die ersehnte Zugabe, gepaart mit Wiedersehensfreude, zu bescheren. Alle sind sie wieder da in alter Frische: Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferddame Gloria, die für das operative Geschäft zuständigen Pinguine, die Schimpansen und auch King Julien, der sein Lemurenvolk für eine Weile verlässt.

    Wer sich noch an die weißhaarige Oma erinnert, die Alex mit den Worten „große böse Miezekatze!“ in die Flucht schlug, kann staunen: Die rüstige Seniorin hat eine Safari in das afrikanische Wildtierreservat bucht, in dem sie den armen Alex prompt wiedererkennt. Aber in der Savanne am Fuße eines Vulkans treffen die vierbeinigen Passagiere nach dem Flugzeugabsturz auch eine Menge neuer Filmcharaktere: die Eltern von Alex, den Nilpferd-Macho Moto Moto, den Löwen-Rivalen Makunga mit der Haartolle. Die Regisseure Eric Darnell und Tom McGrath, die beim Drehbuch von Etan Cohen unterstützt wurden, schöpfen auch in dieser farbenfrohen, weiten Landschaft mit den großen Tierherden aus dem Vollen. Die Streifzüge durch dieses Paradies verbinden sich wunderbar mit der bewährten Coolness und Partylaune.

    Marty und Alex haben noch eine Rechnung offen, und Melman, der sich für sterbenskrank hält, will Gloria noch seine Liebe gestehen – bevor Moto Moto sie ihm wegschnappt. Zum ersten Mal erleben die Freunde, wie es ist, unter ihresgleichen zu sein. Man kann eine Menge Spaß haben, wie Gloria mit ihrem Drink und den anderen Nilpferden im Pool, aber Marty fragt sich in seiner Zebraherde, was ihn denn einzigartig macht.

    Aber zunächst zeigen Darnell und McGrath in einer hübschen Retrospektive, wie Alex als Kleinkind seinen Vater auf Trab hielt. Löwenhäuptling Zuba wollte seinem Spross das Kämpfen beibringen, doch das lallende Baby tanzte sich in einem fort verspielt durch das Reservat, bis über den Zaun und seinen Fängern direkt vor die Flinte. Überglücklich, den verlorenen Sohn nach so langer Zeit wiederzuhaben, erwartet Zuba, dass Alex den Aufnahmeritus in die Gemeinschaft brillant besteht. Aber Alex scheint da etwas nicht zu kapieren.

    Zuba braucht also länger, um zu merken, was sein schräger Junge auf dem Kasten hat. Die Bewährungsprobe naht, als das Wasser versiegt und King Julien den Vulkangöttern ein Opfer bringen will – Melman. Und die Oma funkt auch noch dazwischen. Ihr gelingt es übrigens auf Anhieb, ganz im Gegensatz zu Alex und Melman im ersten Film, in der Wildnis ein Feuer zu machen: „Entweder ihr lasst euch von der Natur unterdrücken, oder ihr unterdrückt die Natur.“ Afrika erweist sich als ideale Partyzone für die schnoddrigen, respektlosen New Yorker, und die Großstadt muss warten.

    Fazit: Der New Yorker Showlöwe Alex und seine Freunde das Zebra, die Giraffe und das Nilpferd entdecken die afrikanische Heimat als Partyzone.
  • Aufgedrehtes Sequel des Dreamworks Animationsabenteuers um vier Zootiere, die es diesmal auf ihren Heimatkontinent Afrika verschlägt.

    Das Original von 2005 erwies sich als weltweiter Kassenschlager und die Filmemacher legen sich jetzt schwer ins Zeug, den Erstling noch zu übertreffen. Und das ist den zurückkehrenden Regisseuren Eric Darnell und Tom McGrath und ihrem Team auch gelungen. Zwar mag die CGI-Animation noch nicht ganz an Pixar-Standard heranlangen, doch die weitläufigen Backgrounds atemberaubend pittoresker afrikanischer Steppe fallen beeindruckend realistisch aus und das quirlig-quietschvergnügte Tiertreiben wird durch die sattbunte Farbpalette perfekt reflektiert. Die visuelle Qualität wird zudem durch den beratend zur Seite stehenden Kameramann Guillermo Navarro (“Pans Labyrinth”) gewährleistet, der die Optik mit interessanten Aufnahmen aufzumotzen versteht. Ein weiterer Neuzugang ist “Tropic Thunder”-Skripter Etan Cohen. Unter seiner Feder wurden exzessive Pupswitze gestrichen, doch die Slapstick-Eskapaden sind weiterhin überschwänglich hektisch und teils gewitzt schräg geblieben. Eingeläutet wird der 89-minütige Familienspaß mit einem Kindheitsprolog vom Löwen Alex, der mit seinem Vater Zuba (Bernie Mac in seiner letzten Sprechrolle) spielt. Eine kurze Unachtsamkeit führt dazu, dass Alex von Jägern gefangen wird und so im Zoo von New York City landet. Anschließend wird beim Ende des letzten Teils angeknüpft, komplett mit dem penetranten Ohrwurm “Move It!” von Reel 2 Reel. Das Vierbeiner-Quartett bestehend aus Alex, Zebra Marty, Nilpferd-Dame Gloria und Giraffe Melman verabschiedet sich vom Lemurenstaat und besteigt mit ihrem König Julien (Sacha Baron Cohen) das von der anarchistischen Pinguin-Gang (erneut ein komisches Highlight, sie sollten ihr eigenes Spin-Off bekommen) zusammengebasteltete Propellerflugzeug. Der Absturz folgt kurze Zeit später auf just dem Wildreservat, wo Alex geboren wurde. Nach dem freudigen Wiedersehen mit seinen Eltern, folgt eine “Der König der Löwen” nachempfundene Einlage, die durch eine gemeine Intrige von Rivale Mukanga (Alec Baldwin) mit Alex’ schmählicher Vertreibung und dem Abdanken seines Vaters endet. Natürlich wird nie allzu lange auf trübsinnigen Momenten wie diesen (Melman hat Liebeskummer, Marty verkracht sich mit Alex) verweilt, sondern voller hyper-hippeliger Energie sofort auf die nächste Situation übergesprungen. Genrekonventionen entsprechend werden wichtige Lebenslektionen um wahre Freundschaft und wahre Liebe erteilt. Verzichtet wurde erneut auf bombastische Musicaleinlagen, wobei der überschäumende Score von Hans Zimmer und will.i.am geliefert wurde. Ein Löwenanteil am Boxoffice ist dem vergnüglichen Familienfilm allemal sicher. ara.

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