Daniel Giménez Cacho
Maribel Verdú
Daniel Tovar
Regie: Rodrigo Plá
Verleih: Cine Global
Mexico Citys Villenviertel "La Zona" ist durch Stacheldraht gesichert, um Gewalt und Verbrechen fern zu halten. Als ein Unwetter die Überwachungsanlage lahmlegt, klettern Slum-Kid Miguel (Alan Chávez) und zwei Freunde über die Mauern und ermorden bei einem Einbruch eine alte Dame. Daraufhin eröffnen die Bewohner das Feuer. Allein Miguel überlebt und flüchtet sich in einen Keller, wo ihn der gleichaltrige Alejandro (Daniel Tovar) entdeckt.
Beklemmend realistisches Crime-Drama über die (zwischen)menschlichen Folgen der "Gated Communities", mit denen sich die Oberschicht gegen Armut und Gewalt abschottet. Das eindringliche, mehrfach preisgekrönte Werk kritisiert Selbstjustiz, Korruption und Herrenmenschentum.
Mexikanisches Drama über eine "Gated Community", die von drei Jugendlichen regelrecht aufgemischt wird.
Für drei im Slum lebende Jugendliche ist sie so etwas wie das verbotene Paradies: die anliegende Gated Community, also eine durch Zäune oder Mauern gesicherte Wohnanlage, die die Oberschicht von der Unterschicht abgrenzt. Ein Unwetter, das die Sicherungsanlage lahm legt, macht das Unmögliche möglich und sie betreten den verheißungsvollen Boden.
Die Folgen sind verheerend: Als Eindringlinge werden sie fortan gejagt und verbreiten eine regelrechte Hysterie unter den "behüteten" Einwohnern, so dass die Community sich als Folge gegenseitigen Misstrauens selbst zum Gefängnis entwickelt.
Regisseur Rodrigo Pla entwickelte mit "La Zona" einen beklemmend realistischen Film über die fatalen zwischenmenschlichen Folgen der totalen Überwachung. Die verwackelten Handkamera- und starren Überwachungsvideoaufnahmen verstärken die hysterische Atmosphäre, die durch "Eindringlinge" im vermeintlichen Eldorado aufkommt.
Das Resultat sind gegenseitige Verdächtigungen bis hin zu gewalttätigen Ausschreitungen, die das Refugium in die reinste Hölle verwandeln. Pla erhielt für sein gelungenes Werk bereits Preise bei den Filmfesten in Venedig, Toronto und Fribourg.
| Darsteller: | Daniel Giménez Cacho | als Daniel | |
|---|---|---|---|
| Maribel Verdú | als Mariana | ||
| Daniel Tovar | als Alejandro | ||
| Carlos Bardem | als Gerardo | ||
| Alan Chávez | als Miguel | ||
| Mario Zaragoza | als Comandante Rigoberto | ||
| Marina de Tavira | als Andrea | ||
| Andres Montiel | als Diego | ||
| Blanca Guerra | als Lucía | ||
| Enrique Arreola | als Iván | ||
| Gerardo Taracena | als Mario | ||
| Regie: | Rodrigo Plá | ||
| Drehbuch: | Laura Santullo | ||
| Produzent: | Alvaro Longoria | ||
| Koproduzent: | Rodrigo Plá | ||
| Christian Valdelievre | |||
| Ricardo Fernandez Deu | |||
| Ausf. Produzent: | Pilar Benito | ||
| Alvaro Longoria | |||
| Kamera: | Emiliano Villanueva | ||
| Schnitt: | Ana García | ||
| Bernat Vilaplana | |||
| Musik: | Fernando Velazquez | ||
| Produktionsdesign: | Antonio Muño-Hierro | ||
| Kostüme: | Adela Cortázar | ||
| Maske: | Ruth Bermudo | ||
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.