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(La Môme) Drama - Frankreich/Großbritannien. 2007 FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 140 Min. - Verleih: Constantin Start: 22.02.2007
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Schon früh träumt die kleine Édith Giovanna Gassion (Marion Cotillard) von einer Karriere als Sängerin, um dem bettelarmen Pariser Stadtteil, in dem sie ihre Eltern Louis (Jean-Paul Rouve) und Annetta Gassion (Clotilde Courau) aufziehen müssen, zu entfliehen. Unter dem Künstlernamen La Môme Piaf ("Kleiner Spatz") gelingt der nur knapp 1,42 Meter großen Chanteuse der Durchbruch, nachdem sie der Nachtclubbesitzer Louis Leplée (Gérard Depardieu) entdeckt hat. Es folgen tragische Romanzen, Alkoholexzesse und Krankheiten.
Eine Frau, die nichts bereut: Edith Piaf (1915-1963), Frankreichs beliebteste Sängerin und Nationalikone, deren Musik stets ihr tragisches Leben widerspiegelte. Ein prächtiges, bewegendes Portrait mit starken Leistungen vor und hinter der Kamera. |
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KRITIK
Eine einzigartige Karriere - ein bewegender Film. Regisseur Olivier Dahan und Hauptdarstellerin Marion Cotillard errichten Edith Piaf ein filmisches Denkmal.
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Kleine Dame, große Stimme (Foto: Constantin) |
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Bislang schienen spektakuläre Musikerbiografien eine Domäne Hollywoods zu sein. Die Oscars für "Ray" und "Walk the Line" lieferten die offizielle Bestätigung. Doch die legendäre Chansonnière Edith Piaf blieb natürlich einem französischen Filmemacher vorbehalten. Und mit "La vie en rose" bricht Olivier Dahan den amerikanischen Bann.

Seine filmische Annäherung an die ikonenhafte Sängerin und ihr wechselvolles Schicksal entfaltet einen emotionalen Sog, dem sich weder Fans noch Uneingeweihte entziehen können. Auch deshalb, weil die Piaf Höhen des Glücks und Abgründe von Selbstzerstörung und Tragik erlebte, die für sanftere Seelen kaum erträglich gewesen wären.

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Wenn die Piaf feierte, gab es keine Zurückhaltung. Mit von Partie: die beste Freundin Mômone (Foto: Constantin) |
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Ich bereue nichts

Dahan konzentriert sich dabei nicht auf einzelne Aspekte, sondern entfaltet in kunstvoll verschachtelten Rückblenden das bewegende Panorama dieser Biografie - von der Kindheit im Bordell über das erbärmliche Leben als Straßenkünstlerin bis hin zu dem dramatischen Verlauf ihrer Erfolgsjahre in Frankreich und den USA.

Natürlich kommen darin die Wendepunkte vor, die jeder Piaf-Verehrer kennt, die tragische Liebesbeziehung zu Box-Weltmeister Marcel Cerdan, der Tod ihrer Tochter oder der Zusammenbruch auf offener Bühne. Der Film zelebriert die klassischen Gesangsnummern bis hin zum überwältigenden Höhepunkt, wenn die vom Krebs Gezeichnete ihr "Non, je ne regrette rien" anstimmt.

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Gegensätze ziehen sich an: Nur mit Box-Champion Marcel spürte die Piaf Erfüllung (Foto: Constantin) |
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Wie die ganz Großen

Aber wie bei jeder Musikerbiografie hängen Scheitern und Erfolg vom Hauptdarsteller ab. Und Marion Cotillard ("Ein gutes Jahr") gelingt in einem schauspielerischen Parforce-Ritt eine Anverwandlung, die das Etikett 'oscarreif' verdient. Noch sind solche Ehren in der Regel den Darstellern englischsprachiger Filme vorbehalten. Noch. | Rüdiger Sturm |
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