Erster James-Bond-Film mit Pierce Brosnan als 007, der den Part in Folge bis 2002 drei weitere Male bekleidete. http://images.kino.de/flbilder/max96/bf96/bf37/b9637030/b150x150.jpg James Bond 007: Goldeneye

Filmdetails

James Bond 007: Goldeneye

Erster James-Bond-Film mit Pierce Brosnan als 007, der den Part in Folge bis 2002 drei weitere Male bekleidete.


James Bond 007: Goldeneye
Start: 28.12.1995

Originaltitel: Goldeneye

Action / Thriller

USA/Großbritannien 1995
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Pierce Brosnan
Sean Bean
Izabella Scorupco

Regie: Martin Campbell
Verleih: UIP

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Action
Humor
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Spannung
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Inhalt

Beim Überfall auf eine russische Forschungsbasis sichert sich General Ouromov Goldeneye, den Schlüssel zur Aktivierung geheimer russischer Militärsatelliten. James Bond wird auf den Bösewicht und seine Schergen angesetzt. Doch bevor es zum Showdown in der Karibik kommt, muß 007 erst einmal eine herbe Überraschung verdauen.


Kritik

James Bond 007: Goldeneye

Sollte man ihn leben oder sterben lassen, den Staragenten des britischen Geheimdienstes MI6? Nach Jahren juristischer Streitigkeiten und Debatten über die Marktchancen James Bonds entschlossen sich die Rechteinhaber zu einem Comeback des fast schon zwangspensionierten Casanovas mit der Lizenz zum Töten. Neues Personal und eine Hinführung ans Action-Kino der neunziger Jahre sollten der langlebigen Filmserie neue Impulse verleihen. Desmond Llewelyn als Faktotum Q ist der letzte Überlebende der ersten Stunde. Neu im Team sind Judi Dench als Bonds erstmals weiblicher Chef M, Samantha Bond als scharfzüngigere Miss Moneypenny und Pierce Brosnan, der als 007 in die Fußstapfen des guten, aber ungeliebten Timothy Dalton tritt. Wer von Brosnan die Reanimation seines smarten "Remington Steel"- Charakters erwartet hatte, sieht sich getäuscht. Brosnans Dressman-Bond wird als eher ernster, harter Action-Held eingeführt, der wenig Zeit zum Balzen hat, weil ihn das Töten so in Anspruch nimmt. Somit steht in "Goldeneye" technisch erstklassig realisierte Action im Vorder-, der traditionelle Charme und Witz der Bond-Serie dagegen im Hintergrund. Das von Luc Bessons Hofkomponisten Eric Serra aufgemotzte Bond-Thema unterstreicht dabei von Beginn an den Anspruch der Produzenten, ein neues, jüngeres Publikum an sich zu binden. Der gewohnte Prolog erweist sich als erwartetes Highlight. Bonds spektakulärer Bungee- Sprung von einem Staudamm führt mitten ins Herz einer versteckten russischen Chemiewaffenfabrik. Der geplante Sabotageakt endet aber mit einer Katastrophe, als Bonds Partner 006 (Sean Bean) vom eiskalten General Ourumov (Gottfried John) hingerichtet wird. Daß dieser Tote im Laufe des Films Wiederauferstehung feiern wird, ist für aufmerksame Zuschauer allerdings keine Überraschung, wird doch Beans Name in der chic gestylten Credits- Sequenz an prominenter Stelle geführt. Sieben Jahre später jedenfalls wird die Erinnerung an die getilgte befreundete Doppelnull wieder wach, als Ourumov mit seiner Terminatrix (das holländische Exmodel Famke Janssen mit einer deutlichen Hommage an Lena Olins Mona- Demarkov-Charakter aus "Romeo Is Bleeding") eine russische Forschungsbasis überfällt. Nach blutigem Massaker fällt dem Duo infernal "Goldeneye" in die Hände - der Schlüssel zur Aktivierung geheimer russischer Militärsatelliten, die vernichtende elektromagnetische Impulswellen aussenden können. Bis Bond im Team mit der Computerspezialistin Natalya (Izabella Scorupco) seine Gegner kaltstellen kann, besucht er dekorative Schauplätze wie Monaco, demoliert in einer erstaunlich realistischen Sequenz per Panzer halb St. Petersburg, duelliert sich mehrfach mit Ourumovs Schlächterin und rettet in der Karibik schließlich wie gewohnt die Welt. Regisseur Martin Campbell ("Flucht aus Absolom") erweist sich den großen Action-Anforderungen gewachsen, führt "Goldeneye" mit hartem, oft brutalem Ton weit weg vom selbstironischen Kasperltheater Roger Moores. Weniger Sex, mehr Gewalt lautet die Devise seines Films, der die Erwartungen von Action-Fans nicht enttäuschen wird. Ob auch die eingefleischte Bond-Klientel dieser Kurskorrektur folgen wird, wird sich zum US- Jahreswechsel zeigen, wenn der erwiesene Goldesel Bond mit Columbias möglichem "Money Train" kollidiert. kob.

James Bond 007: Goldeneye

Darsteller:  Pierce Brosnan  
  Sean Bean  
  Izabella Scorupco  
  Famke Janssen  
  Joe Don Baker  
  Dame Judi Dench  
  Robbie Coltrane  
  Tchéky Karyo  
  Gottfried John  
  Alan Cumming  
  Desmond Llewelyn  
  Samantha Bond  
  Michael Kitchen  
  Serena Gordon  
 
Regie:  Martin Campbell  
Drehbuch:  Jeffrey Caine  
  Bruce Feirstein  
Produzent:  Michael G. Wilson  
  Barbara Broccoli  
Ausf. Produzent:  Tom Pevsner  
Kamera:  Phil Meheux  
Schnitt:  Terry Rawlings  
Musik:  Eric Serra  

Ralph Fiennes soll neuer Bond-Chef M werden

Lange wurde gerätselt, in welche Rolle er schlüpfen könnte…

Großansicht Ralph Fiennes löst Judi Dench als Boss des MI6 ab (Foto: Kurt Krieger, Sony)

Ralph Fiennes löst Judi Dench als Boss des MI6 ab (Foto: Kurt Krieger, Sony)

Wenn die Bond-Macher um Chef-Produzentin Barbara Broccoli einen hochkarätigen Schauspieler wie Ralph Fiennes verpflichten und nicht verraten, welchen Part er übernimmt, steht meist eine dicke Überraschung ins Haus.

Im Fall von Ralph Fiennes, der unter anderem in der "Harry Potter"-Saga als Oberschurke Lord Voldemort glänzte, war das nicht anders. Passend zu seiner letzten großen Rolle spekulierten die Bond-Fans bei seiner Verpflichtung, dass dieser erneut einen Fiesling spielen würde. Schnell war man beim Lieblingsbösewicht aus dem 007-Universum: Ernst Stavro Blofeld, der glatzköpfige Katzenstreichler mit Weltvernichtungsambitionen.

Doch pünktlich zu Neujahr hat Ralph Fiennes ein Detail verraten, dass in eine völlig andere Richtung deutet: "Ich darf sagen, dass ich einen Agenten der Regierung spielen werde", enthüllte er.

Nun hat ein Insider der Bond-Produktionsfirma EON einer US-Filmwebsite gesteckt, dass Fiennes nicht irgendeinen Spion spielen wird, sondern als alleroberster Chef-Agent geplant ist: Er soll Judi Dench als MI6-Boss M ersetzen!

Fliegender Wechsel

"Ralph Fiennes spielt in der Tat einen Agenten der Regierung", erklärt der Insider. "Der Grund, warum wir bisher seinen Namen nicht erfahren haben, ist, dass er der neue M werden soll! In 'Skyfall' geht es nämlich darum, dass M wegen eines dunklen Ereignisses in ihrer Vergangenheit zurücktreten muss. Das Direktorium des MI6 bestimmt daraufhin einen von Ralph Fiennes gespielten Regierungsbeamten zum Nachfolger. Judi Dench wird gezwungen, diesen als neuen Chef des MI6 anzulernen."

Demnach wäre "Skyfall" der letzte Auftritt der Top-Mimin als 007-Chefin. Judi Dench ist seit 1995 in "Goldeneye" die erste Frau an der Spitze des MI6. "Skyfall" wird bereits ihr siebter - und offenbar finaler - Einsatz.

Auch wenn sich die 007-Fans also möglicherweise von einer liebgewonnenen Institution verabschieden müssen, so kehren dafür in "Skyfall" zwei Figuren aus dem Bond-Universum zurück, die in den beiden letzten Filmen "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" schmerzlich vermisst wurden: der Technik-Tüftler Q, den Ben Whishaw aus "Das Parfum" spielt, und Ms Sekretärin Moneypenny, dem liebsten Flirt-Objekt von James Bond, die wohl von "Fluch der Karibik"-Orakel Naomie Harris dargestellt wird.

Wie sich das alles um Hauptdarsteller Daniel Craig herum zu einem gewohnt stilsicheren Agenten-Spektakel fügt, gibt's ab 11. November zu erleben, wenn "Skyfall" weltweit ins Kino kommt.

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