Originaltitel: Quantum of Solace
Großbritannien 2008
Daniel Craig
Olga Kurylenko
Mathieu Amalric
Regie: Marc Forster
Verleih: Sony Pictures
Seit ihn die Frau, die er liebte, verriet, setzt James Bond (Daniel Craig) alles daran, die Hintergründe für den Betrug aufzudecken. Mit M (Judi Dench) verhört er Mr. White (Jesper Christensen) und erfährt von einer Organisation, die seine Geliebte erpresste und den MI6 infiltrierte. Hinweise führen ihn nach Haiti, wo er über Camille (Olga Kurylenko) an Geschäftsmann Greene (Mathieu Amalric) gelangt, der mit jener Organisation gefährliche Pläne hegt.
Nach dem sensationellen Relaunch mit "Casino Royale" bewegt sich der neue, realistischere James Bond alias Daniel Craig in seiner 22. Kinomission auf einem persönlich motivierten und geradezu physisch fesselnden Feldzug rund um den Globus, wo er eine Rohstoffverschwörung aufdeckt.
Was "Casino Royale" versprach, hält die Fortsetzung: Dank Top-Regie und -Drehbuch läuft James Bond zu nie dagewesener Hochform auf.
James Bond ist unverwüstlich - das gilt sowohl für die Person wie auch die Marke. Als 1962 ein wenig bekannter schottischer Darsteller in "Dr. No" über den Strand von Jamaika stapfte, ahnte kaum jemand, dass daraus die langlebigste Kinoserie aller Zeiten werden sollte.
Wenn jetzt in "Ein Quantum Trost" Englands Filmikone zum 22. Mal über den Erdball jagt, dann werden die Gründe für die schier endlose Haltbarkeit erneut offensichtlich: 007 ist ein Chamäleon. In der experimentierfreudigen Post-68er-Ära hatte er sich in den Ironiker Roger Moore verwandelt. In den 90ern wurde daraus der abgebrühte Dandy Pierce Brosnan. Und es war das große Verdienst der Produzenten und Halbgeschwister Michael G. Wilson und Barbara Broccoli, mitsamt dem neuen Bond-Gesicht Daniel Craig das gesamte Konzept der Serie zu revolutionieren.
Der neue Realismus der Kriegs- und Terrorzeiten, der mit der "Bourne"-Serie einen radikal anderen Agententhriller geboren hatte, fand auch in "Casino Royale" seinen Niederschlag. Gleichzeitig bleiben aber die Schlüsselreize der Bond-Abenteuer erhalten: exotische Schauplätze, verblüffende Stuntsequenzen, mondäne Eleganz mit einem Schuss Erotik.
Das gelang mit "Casino Royale" auch deshalb, weil die Produzenten beim Drehbuch eine mutige Entscheidung trafen. Oscarpreisträger Paul Haggis ("L.A. Crash") übernahm es, die Charaktere stärker zu differenzieren und ihre Dialoge auszufeilen. Das Resultat war der vielleicht psychologisch fundierteste Bond-Film des gesamten Katalogs. Als Bonds Geliebte Vesper Lynd am Ende des Films im Canale Grande versank, wurde daraus ein regelrecht traumatisches Erlebnis.
In "Ein Quantum Trost" ist 007 noch ganz damit beschäftigt, diese Erfahrung aufzuarbeiten, womit der Film zur ersten Fortsetzung innerhalb der Serie gerät. Freilich - ein Geheimagent betreibt seine Trauerarbeit nicht auf der Couch des Therapeuten, sondern bei der Jagd nach internationalen Verbrechern. Bond macht die Drahtzieher ausfindig, die seine Geliebte zum Verrat gezwungen hatten, und stößt dabei auf eine internationale Organisation um den Geschäftsmann Dominic Greene (Mathieu Amalric).
Der versucht - hinter der Fassade des Öko-Unternehmers - die Ölreserven Boliviens unter seine Kontrolle zu bringen. Doch dabei kommt ihm nicht nur der unkaputtbare Mann vom MI6 in die Quere, sondern auch die ebenso schöne wie rachedurstige Einheimische Camille (Olga Kurylenko).
Die Bond-Macher setzen die Strategie des letzten Films konsequent fort. Paul Haggis war wiederum am Drehbuch beteiligt, und mit Marc Forster wurde ein Regisseur verpflichtet, der mit Oscarprämierten Charakterdramen wie "Monster's Ball" oder "Wenn Träume fliegen lernen" aufgefallen war.
Gleichzeitig stieg der physische Aufwand. Verfolgungsjagden zu Land und zu Wasser, im Film nie gezeigte Schauplätze wie die Wüste von Chile sorgten angeblich für ein Budget von 230 Millionen Dollar - was "Ein Quantum Trost" zu einem der teuersten Filme aller Zeiten macht. Das lässt nur einen Schluss zu: Bond Nr. 22 ist ein neuer Höhepunkt der ganzen Serie. Und sein Held unsterblich.
| Darsteller: | Daniel Craig | als James Bond | |
|---|---|---|---|
| Olga Kurylenko | als Camille | ||
| Mathieu Amalric | als Dominic Greene | ||
| Dame Judi Dench | als M | ||
| Giancarlo Giannini | als Mathis | ||
| Gemma Arterton | als Agentin Fields | ||
| Jeffrey Wright | als Felix Leiter | ||
| David Harbour | als Gregg Beam | ||
| Jesper Christensen | als Mr. White | ||
| Anatole Taubman | als Elvis | ||
| Rory Kinnear | als Bill Tanner | ||
| Tim Pigott-Smith | als Außenminister | ||
| Joaquín Cosio | als General Medrano | ||
| Fernando Guillén Cuervo | als Polizei Kolonel | ||
| Simon Kassianides | als Yusef | ||
| Stana Katic | als Corinne | ||
| Regie: | Marc Forster | ||
| Drehbuch: | Robert Wade | ||
| Paul Haggis | |||
| Neal Purvis | |||
| Produzent: | Barbara Broccoli | ||
| Michael G. Wilson | |||
| Ausf. Produzent: | Callum McDougall | ||
| Anthony Waye | |||
| Buchvorlage: | Ian Fleming | ||
| Kamera: | Roberto Schaefer | ||
| Schnitt: | Matt Chesse | ||
| Musik: | David Arnold | ||
| Produktionsdesign: | Dennis Gassner | ||
Tom Cruise ist der letzte Mann auf dem Planeten Erde. Aber es sind noch Frauen da - zum Beispiel Bond-Girl Olga Kurylenko.
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