Verfilmung der weltweit berühmtesten Comicreihe aus dem Hause Marvel. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz25/z0525537/b150x150.jpg Fantastic Four

Filmdetails

Fantastic Four

Verfilmung der weltweit berühmtesten Comicreihe aus dem Hause Marvel.


Fantastic Four
Start: 14.07.2005

Science Fiction / Action

USA 2005
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Ioan Gruffudd
Jessica Alba
Chris Evans

Regie: Tim Story
Verleih: Constantin

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Vier Astronauten werden im Weltraum kosmischer Strahlung ausgesetzt, was ihnen Superkräfte verleiht: Der Millionär und Anführer der Truppe - fortan Mr. Fantastic (Ioan Gruffudd) - kann sich mit einem Mal in hundert Meter Länge strecken; Susan (Jessica Alba) alias Invisible Girl wird auf Wunsch unsichtbar; ihr jüngerer Bruder Johnny (Chris Evans) wird zu Human Torch und kann als menschliche Fackel Feuer kontrollieren; und Ben (Michael Chiklis) kann sich als The Thing in einen gigantischen Muskelprotz verwandeln. Gemeinsam setzen sie ihre Kräfte gegen einen größenwahnsinnigen Superschurken (Julian McMahon) ein.

Adaption der bekanntesten Marvel-Comics aller Zeiten von Comiclegende Stan Lee, die mit State-of-the-art-Spezialeffekten im actiongeladenen Blockbusterformat in die Kinos kommt.


Kritik

Sie führen die Liga der außergewöhnlichen Ladies & Gentlemen an: Marvels bekannteste Superhelden garantieren ein wahrhaft fantastisches Erlebnis.

Großansicht Die Bevölkerung ist begeistert von den neuen Helden (Foto: Constantin)

Die Bevölkerung ist begeistert von den neuen Helden (Foto: Constantin)

Die gegenwärtige Zeit wird einmal als die Goldene Ära der Comicverfilmungen in die Geschichte eingehen. Und wir haben die Chance, dabei zu sein! Der Dank dafür gebührt Marvel: Dieser beispiellose Boom ist fast ihr alleiniger Verdienst. Marvel unterhält mittlerweile ein eigenes Studio, um die riesige Nachfrage bewältigen zu können.

Hollywoods begehrteste Regisseure wie Sam Raimi (die beiden "Spider-Man"-Verfilmungen), Bryan Singer ("X-Men") und Ang Lee ("Hulk") reißen sich darum, Marvel-Stoffe zum Leinwandleben zu erwecken.

Avi Arad, Boss von Marvel, wählt seine Kandidaten mit strenger Hand aus und setzt auch auf neue Talente - vor und hinter der Kamera. Außerdem wird der Ausstoß streng reglementiert: Nur etwa fünf Filme pro Jahr sollen aus dem unermesslichen Fundus von 4700 (!) Helden des Marvel-Universums realisiert werden. Nur so lässt sich der hohe Anspruch gewährleisten, denn: Qualität spricht für sich selbst.

Großansicht Immer im Rampenlicht: Die Helden sind Teil des öffentlichen Lebens, ob sie es wollen oder nicht (Foto: Constantin)

Immer im Rampenlicht: Die Helden sind Teil des öffentlichen Lebens, ob sie es wollen oder nicht (Foto: Constantin)

Warten auf die Technik

Die unglaublichen Erfolge beweisen es. Mit dieser hohen Reputation im Rücken machte sich jetzt Newcomer Tim Story an die Adaption der berühmtesten Comicreihe aus dem Marvel-Kosmos, die zugleich die bekanntesten Comics aller Zeiten sind.

Der deutsche Erfolgsproduzent Bernd Eichinger ("Der Untergang", "Resident Evil") bewies vor über 20 Jahren sein untrügliches Gespür für den zukünftigen Erfolg, als er sich vorausblickend die Rechte sicherte. Aber seine ambitionierte Vision scheiterte bislang auch an den fehlenden tricktechnischen Möglichkeiten.

Dass die Effektspezialisten nun ihr Handwerk meisterhaft beherrschen, steht außer Frage: Die Abenteuer von Mr. Fantastic, Invisible Girl, Human Torch und The Thing definieren den State of the Art des digitalen Zaubers.

Großansicht Ben wäre gerne etwas attraktiver (Foto: Constantin)

Ben wäre gerne etwas attraktiver (Foto: Constantin)

Das große Leuchten

Doch der Reihe nach: Seinen Anfang nimmt die Saga im Firmensitz der machthungrigen Latveria Industries, wo die Forscher Reed Richards (Ioan Gruffudd) und Ben Grimm (Michael Chiklis) beim verhassten Firmeneigner Victor von Doom (Julian McMahon) um finanzielle Unterstützung für ein außerordentliches Forschungsprojekt betteln müssen.

Ihre Vermutung: Eine bislang unbekannte kosmische Leuchterscheinung erwirkt die Evolution des Lebens auf der Erde. Doch die gemeinsame Reise mit Dooms Freundin Sue Storm (Jessica Alba) und ihrem Bruder Johnny (Chris Evans) endet in einer Katastrophe. Die Strahlung der Energiewolke durchdringt die fünfköpfige Besatzung, weil von Doom sie im Stich lässt und mit einer Rettungskapsel notlandet - nicht ohne vorher selbst verstrahlt worden zu sein.

Großansicht Trau keinem, der eine Maske trägt: Dr. Doom (Foto: Constantin)

Trau keinem, der eine Maske trägt: Dr. Doom (Foto: Constantin)

Verwandlung mit Folgen

Doch Richards und sein Team überleben scheinbar unverletzt und kehren heim. In der Quarantänestation erst beginnt eine unheimliche Transformation: Ihre gesamte Molekularstruktur verändert sich.

Reed dehnt sich mal locker und elastisch einige hundert Meter weit, Susan macht sich nach Belieben unsichtbar und ihr Bruder Johnny entfacht als menschliche Fackel jedes Feuer. Und Ben verwandelt sich in einen unverwüstlichen Steinkoloss mit Kräften, die er nicht mehr kontrollieren kann.

In Panik bricht er aus dem Sicherheitstrakt aus und verursacht ein Inferno, aus dem ihn seine drei Freunde mit ihren neu gewonnenen Fähigkeiten befreien - ohne dass ein Mensch zu Schaden kommt. Die Medien sind begeistert und haben ihre Sensation: Die Abendnachrichten betiteln sie als "Fantastic Four".

Großansicht Johnny verbrennt sich mächtig die Finger (Foto: Constantin)

Johnny verbrennt sich mächtig die Finger (Foto: Constantin)

Bunte Hunde im Rampenlicht

Geboren, um die Welt zu retten. Was sonst? Jetzt müssen sie nur noch ihrer Rolle gerecht werden - eine Aufgabe, an der man schon mal verzweifeln kann. Bekannt wie bunte Hunde, haben Reed alias Mr. Fantastic, Susan alias Invisible Girl, Johnny alias Human Torch und Ben alias The Thing kaum Zeit, sich an ihre neuen Kräfte zu gewöhnen.

Ihr unverhoffter Celebrity-Ruhm birgt nämlich auch Schattenseiten. Dauernd im Rampenlicht zu stehen kann ganz schön nerven! Vor allem The Thing ist am Verzagen - nicht mal Tauben haben Respekt vor ihm. Und riskant wird es, wenn der verschollen geglaubte, megalomane Dr. Doom bequem jeden ihrer Schritte auf dem Fernseher verfolgen kann.

Großansicht Im Moment ist Sue noch sichtbar (Foto: Constantin)

Im Moment ist Sue noch sichtbar (Foto: Constantin)

Gegenschlag

Wie soll man dessen finstere Absichten wirkungsvoll durchkreuzen, wenn man das Überraschungsmoment nicht mehr auf seiner Seite hat? Denn Doom hatte mit dubiosen Vertragspartnern Geschäfte abgeschlossen, die das Schicksal der Menschheit besiegeln sollen.

Die vier Neuhelden ahnen noch gar nicht, wessen Pläne sie allein durch ihre Wandlung durchkreuzt haben und dass ein ihnen ebenbürtiger Gegner zum tödlichen Schlag ausholt.

Großansicht Mit The Thing ist nicht zu spaßen (Foto: Constantin)

Mit The Thing ist nicht zu spaßen (Foto: Constantin)

Nicht nur die Optik

In atemberaubenden und rasanten Bildern, bei denen auch der Humor nicht zu kurz kommt, donnert die kolossale Show über die Leinwand. Aber bei allen Special Effects und perfekten Design-Welten: Es zählt nicht allein der optische Genuss.

Das wahre Geheimnis des Welterfolges liegt in den komischen Konflikten und nagenden Selbstzweifeln, dem Schmerz und dem Glück der vier menschelnden Normalos, die einer Familie gleich auf Gedeih und Verderb aneinander geschweißt sind.

Fantastic Four

Darsteller:  Ioan Gruffudd   als Reed/ Mr. Richards/ Fantastic
  Jessica Alba   als Susan/ Das Storm/ unsichtbare Mädchen
  Chris Evans   als Johnny/Die Storm/menschliche Fackel
  Michael Chiklis   als Ben/ Das Grimm/ Ding
  Julian McMahon   als Doctor Doom
  Kerry Washington   als Alicia Masters
  Hamish Linklater  
 
Regie:  Tim Story  
Drehbuch:  Mark Frost  
  Michael France  
Produzent:  Chris Columbus  
  Avi Arad  
  Bernd Eichinger  
  Ralph Winter  
Koproduzent:  Ross Fanger  
  Kevin Feige  
Ausf. Produzent:  Stan Lee  
Kamera:  Oliver Wood  
Schnitt:  William Hoy  
Musik:  John Ottman  
Produktionsdesign:  Bill Boes  
  Shepherd Frankel  
Kostüme:  Jose Fernandez  
Ton:  Eric J. Batut  
Casting:  Nancy Klopper  
  Coreen Mayrs  

"Stirb Langsam 5" klaut auch Titel von "24"

Für Action-Fans der 80er ist Bruce Willis alias John McClane ohnehin Kult - doch mit dieser Strategie sollen wohl auch die jüngeren Anhänger von Jack Bauer ins Kino gelockt werden.

Großansicht Augentropfen dringend benötigt: Bruce Willis zielt in "Stirb Langsam 5" rund um die Uhr (Foto: Fox)

Augentropfen dringend benötigt: Bruce Willis zielt in "Stirb Langsam 5" rund um die Uhr (Foto: Fox)

Bruce Willis ermittelt in "Stirb Langsam 5" auf den Spuren von "24"-Held Jack Bauer. Denn Filmriese Fox will das neue Abenteuer um Kult-Cop John McClane offenbar "Die Hard 24/7" nennen: Die Macher haben die Internet-Adresse www.DieHard247.com reserviert.

Die Formulierung "Twenty-Four-Seven" meint "24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche". Das entspricht auf Deutsch etwa "rund um die Uhr" oder schlicht "immer". Das Ganze ist aber eindeutig auch eine Anspielung auf die erfolgreiche Kultserie mit Kiefer Sutherland, der in Echtzeit und im stetigen Kampf gegen die Uhr seine actiongeladenen Abenteuer zu bestehen hat.

Inzwischen arbeitet der Drehbuchautor des "A-Team"-Kinofilms, Skip Woods, bereits eifrig am Skript zu "Stirb Langsam 5". Interessanterweise hat er den Auftrag, Bruce Willis erstmals einen Einsatz im Ausland auf den Leib zu schreiben - so wie es auch Jack Bauer kürzlich erlebte.

Bruce Willis im Dauereinsatz

Ganz sicher ist der Titel "Die Hard 24/7" allerdings noch nicht. Große Studios reservieren oft mehrere Web-Adressen, wenn sie über einen Filmtitel nachdenken, um sich auf jeden Fall alle Optionen offenzuhalten. Allerdings sind bisher keine weiteren Die-Hard-Webseiten aufgetaucht - ein Fingerzeig, dass "24/7" tatsächlich der neue Titel von "Stirb Langsam 5" werden könnte. Da wird Bruce Willis, inzwischen immerhin auch schon 55, aber eine Menge Kaffee brauchen!

Nebenbei hat das Studio übrigens auch die Adresse www.FantasticFourReborn.com reservieren lassen. Das spricht für den Plan, die im Kino zuletzt wenig erfolgreiche Comic-Reihe komplett neuzustarten, wie mit "Batman Begins" geschehen und mit "Spider-Man" geplant. Denn "Reborn" heißt "wiedergeboren" - und das haben die Fantastic Four nach dem Flop "Rise of the Silver Surfer" auch dringend nötig!

Bilder zu "Stirb langsam 4.0"

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