Ioan Gruffudd
Jessica Alba
Chris Evans
Regie: Tim Story
Verleih: Constantin
Erzfeind Dr. Doom hat sein fieses Leben ausgehaucht. Nun wartet zunächst ein anderes Abenteuer auf die Superhelden: Reed alias Fantastic (Ioan Gruffudd) und Susan, das unsichtbare Mädchen (Jessica Alba), geben sich das Jawort vor dem Traualtar. Aber noch während der Zeremonie rast ein Komet auf die Erde zu und verwüstet die Stadt. Johnny, die menschliche Fackel (Chris Evans), und Ben, das Ding (Michael Chiklis), kommen der Bedrohung auf die Spur - es ist der Silver Surfer. Und dann scheint auch noch Dr. Doom auferstanden.
Das komplette Originalteam legt kräftig nach und beschert Marvels Superheldenquartett einen zweiten Auftritt nach Maß. Ausnahmeeffekte der WETA-Schmiede ("Der Herr der Ringe") sorgen für atemberaubende Actionszenarien als Gegenpol zu emotionalen Momenten.
Heißer kann der Sommer nicht werden: Ein gefährlicher galaktischer Besucher, der Silver Surfer, bedroht das Heldenquartett und die Erde.
Silver Surfer! Zwei Worte, die Millionen von Comicfans in Begeisterung versetzen. Wenn der coole, mysteriöse Angreifer mit der geballten kosmischen Kraft auftaucht, ist Spektakel garantiert - und das Sterben des von ihm besuchten Planeten. Die Erde ist sein neues Ziel.
Schneller als das Licht rauscht das Energiepaket auf seinem mental gesteuerten Surfbrett durchs All, durchdringt mühelos den infernalisch heißen Schutzschild des blauen Planeten und demonstriert eindrucksvoll seine Kräfte. Seen vereisen, Schnee fällt über Ägyptens Pyramiden, Metropolen stürzen durch Stromausfälle ins Chaos. In New York stößt der Surfer schließlich auf die vier Superhelden - der Auftakt eines Duells der Giganten.
Hitzkopf Johnny Storm (Chris Evans) ist der Erste, der die überirdischen Fähigkeiten des Eindringlings zu spüren bekommt. Im High Speed auf dem Board beherrscht dieser die Luft und seine silberne Haut scheint undurchdringbar. Er kann der Hitze von Sonnen, Strahlung und jedem Raketenbeschuss widerstehen, Energie hochkonzentriert bündeln und ausstoßen.
Und seine Berührung kann tödlich sein oder unglaubliche Nebenwirkungen haben, wie die Fantastischen Vier am eigenen Leib erfahren. Doch obwohl der Silver Surfer die Welt in Schrecken versetzt, folgt seinen Zerstörungsorgien eine noch größere Bedrohung.
Schon viele namhafte Filmemacher träumten davon, diese Comic-Figur im Kino zum Leben zu erwecken. James Cameron zollte dieser Sehnsucht Tribut mit seiner liquiden Kampfmaschine T-1000 in "Terminator 2 - Tag der Abrechnung". Doch erst jetzt, mit Hilfe der oscargekrönten Effektschmiede Weta Digital, die bereits Gollum und King Kong auf die Leinwand zauberte, ist die Technik ausgereift, das visuelle Wunder zu schaffen.
Verblüffende Specialeffects und originelle Action-Sequenzen sind seine Hauptattraktionen, aber auch - ein Markenzeichen der Fantastischen Vier - jede Menge Humor. Produziert von Bernd Eichinger, spielte das Entertainment-Event in den USA in nur zehn Tagen bereits über 100 Millionen Dollar ein. Der Kinosommer hat seine nächste Sensation.
| Darsteller: | Ioan Gruffudd | als Reed Richards/ Mr. Fantastic | |
|---|---|---|---|
| Jessica Alba | als Sue Storm/ Invisible Woman | ||
| Chris Evans | als Johnny Storm/ Chris Evans | ||
| Michael Chiklis | als Ben Grimm/ The Thing | ||
| Julian McMahon | als Victor von Doom/ Dr. Doom | ||
| Kerry Washington | als Alica Masters | ||
| Doug Jones | als Silver Surfer | ||
| Beau Garett | als Captain Raye | ||
| Andre Braugher | als General Hager | ||
| Regie: | Tim Story | ||
| Drehbuch: | Mark Frost | ||
| Don Payne | |||
| Produzent: | Avi Arad | ||
| Bernd Eichinger | |||
| Ralph Winter | |||
| Michael Barnathan | |||
| Mark Radcliffe | |||
| Koproduzent: | Ross Fanger | ||
| Ausf. Produzent: | Chris Columbus | ||
| Kevin Feige | |||
| Stan Lee | |||
| Kamera: | Larry Blanford | ||
| Schnitt: | Peter S. Elliot | ||
| Musik: | John Ottman | ||
| Produktionsdesign: | Kirk M. Petruccelli | ||
| Kostüme: | Mary E. Vogt | ||
| Casting: | Heike Brandstatter | ||
| Coreen Mayrs | |||
Es gab eine Zeit in Jessica Albas Leben, da hatte die hübsche Latina die Schnauze voll von der Schauspielerei. Mittlerweile hat sie wieder den Reiz der Rollen entdeckt.
Hätte beinahe der Leinwand für immer abgeschworen: Machete-Star Jessica Alba (Foto: Kurt Krieger)
Beinahe wäre Jessica Albas erste Nacktszene im Actionbrett "Machete" von Robert Rodriguez nie zustande gekommen. OK, genauer genommen ist sie das ja auch nicht. Jessica war zu keiner Zeit völlig textilfrei - auch wenn es auf der Leinwand so rüberkommt. Hollywoods Trickspezialisten retuschierten die störenden Bikiniteile während ihrer Duschszene einfach weg. Und schon war Jessica Alba nackt.
Aber selbst darauf hätten wir beinahe verzichten müssen, hätte Jessica tatsächlich vor der Geburt ernst gemacht mit ihrem Vorhaben. Die Kritik einiger Hollywoodregisseure nagte schwer am Ego der zierlichen Darstellerin. Das führte sogar so weit, dass die 29-Jährige von massiven Selbstzweifeln geplagt wurde.
Das Fass beinahe zum Überlaufen brachte die harsche Kritik von Filmemacher Tim Story während des Drehs zu "Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer". "Ich wollte mit der Schauspielerei aufhören. Ich hasste es", gibt Jessica offen zu. Vor allem eine Szene brachte sie komplett aus dem Konzept: "Ich erinnere mich daran, als ich in Silver Surfer starb. Der Regisseur meinte, es wäre zu echt und zu schmerzvoll. Er fragte, ob ich beim Weinen hübscher aussehen kann. 'Heul hübsch, Jessica ' forderte er."
Das war der Auslöser für Jessicas Sinnkrise. "Das machte mich nachdenklich. Bin ich nicht gut genug? Sind meine Instinkte und Gefühle nicht gut genug? Dann sagte ich mir 'Scheiß drauf. Mich interessiert dieses Geschäft nicht mehr!"
Erst die Geburt ihrer Tochter Honor im Juni 2008 läutete einen Sinneswandel ein: "Schon als Jugendliche war ich Kritik gegenüber sehr empfindlich. Ich nahm Verbesserungsvorschläge immer sehr persönlich. Aber jetzt habe ich damit kein Problem mehr. Es ist eine Möglichkeit etwas auf andere Weise auszuprobieren."
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