Veröffentlicht am 29.01.2009
Die wilden Hühner und das Leben Deutschland 2008
Die wilden Hühner und das Leben Kinostart 29.01.2009, Deutschland 2008
  • wilden Hühner und das Leben, Die / Benno Fürmann / Jessica Schwarz

  • wilden Hühner und das Leben, Die

  • wilden Hühner und das Leben, Die / Michelle von Treuberg / Jette Hering / Zsa Zsa Inci Bürkle / Lucie Hollmann / Sonja Gerhardt

  • wilden Hühner und das Leben, Die / Martin Kurz / Jeremy Mockridge / Vincent Redetzki / Philip Wiegratz

  • wilden Hühner und das Leben, Die / Michelle von Treuberg / Veronica Ferres

  • wilden Hühner und das Leben, Die / Benno Fürmann / Jessica Schwarz

  • wilden Hühner und das Leben, Die

  • wilden Hühner und das Leben, Die / Michelle von Treuberg / Jette Hering / Zsa Zsa Inci Bürkle / Lucie Hollmann / Sonja Gerhardt

  • wilden Hühner und das Leben, Die / Martin Kurz / Jeremy Mockridge / Vincent Redetzki / Philip Wiegratz

  • wilden Hühner und das Leben, Die / Michelle von Treuberg / Veronica Ferres

Die wilden Hühner und das Leben - Filmplakat
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Filmkritik zu Die wilden Hühner und das Leben

Auch für wilde Hühner ist das Leben eine Baustelle: Teil drei nach Cornelia Funkes Kultbuchreihe schickt die Mädchenbande auf Klassenfahrt.

Erwachsen werden ist nicht leicht - davon weiß eine der erfolgreichsten Jugendfilmserien dieses Jahrzehnts teilnahmsvoll zu berichten: Was den Jungs "die wilden Kerle", sind den Mädchen "die wilden Hühner": hinreißende Teen-Abenteuer. Die ersten beiden Filme konnten jeweils mehr als eine Millionen Zuschauer begeistern, was nicht nur an der liebevollen Vorlage der derzeit populärsten Kinderbuchautorin des Landes, Cornelia Funke ("Tintenherz"), liegt. Auch Regisseurin Vivian Naefes trug mit ihrer humorvollen Umsetzung dazu bei, dass sich Sprotte und ihre Freundinnen zu großen Publikumslieblingen mauserten.

Nun sind die Mädels wieder ein Jahr älter, haben die erste Liebe hinter sich, müssen aber feststellen, dass Beziehungen keine festen Konstanten sind. Im Gegenteil: Weil Sprotte (Michelle von Treuberg) vor dem ersten Sex mit Fred (Jeremy Mockridge) zurückscheut, treibt das diesen in die Arme der hübschen Sabrina (Paula Schramm). Damit ist die aufregende Klassenfahrt in die Voreifel für Sprotte verdorben.

Emotional turbulente Reise ins Älterwerden

Für das Lehrerpärchen Rose und Grünbaum (Jessica Schwarz und Benno Fürmann), die selbst nicht vom Partner-Kater verschont werden, zeichnet sich ein desolates Bild: Auch Melanie (Sonja Gerhardt) steckt in der Krise. Glaubt sie doch, von Willi (Vincent Radetzki) schwanger zu sein. Und das ist erst der Auftakt - Torte (Martin Kurz) droht ein Umzug nach Dänemark.

Nur Trude (Zsa Zsa Inci Bürkle) und Steve (Philip Wiegratz) brechen aus dem Katastrophen-Schema aus und setzen ruhige Kontrapunkte einer emotional turbulenten Reise ins Älterwerden. Dafür dürfen drei Viertklässlerinnen nach Herzenslust nerven. Und am Ende steht so manche Erleichterung, aber auch Familienzuwachs an und die Aussicht auf neue Beziehungskonstellationen. Erzählt wird wie gewohnt auf Augenhöhe und eine gut gelaunte Promi-Besetzung sorgt für Extra-Qualität.

Pressestimmen

Erzählt wird wie gewohnt auf Augenhöhe und eine gut gelaunte Promi-Besetzung sorgt für Extra-Qualität. (Treffpunkt Kino)

Sonja Gerhardt, die zuletzt Jimi Blue Ochsenknecht einen unvergesslichen "Sommer" bescherte, hat nach Katja Riemanns Tochter Paula den Part der Melanie übernommen und macht ihre Sache richtig gut. Ansonsten haben sich Konzept und Team bei der dritten Adaption der "Hühner"-Bücher von Cornelia Funke kaum verändert. (Blickpunkt:Film)

Wieder eine gelungene Umsetzung eines Cornelia-Funke-Buchs. Toll, wie hier auch absolut ernste Themen leicht angefasst werden. (Bild Zeitung, 29. Januar 2009)

Neben allerlei Ungereimtheiten müssen die Fans zusätzlich verkraften, dass eine Darstellerin ausgewechselt wurde. Am Ende hat man das Gefühl, viel zu lange im Kino gesessen zu haben; selten froh, oft verärgert. (Berliner Zeitung, 29. Januar 2009)

Regisseurin Vivian Naefe verzichtet auf einen peinlichen Dr.-Sommer-Ratgeber-Ton. Der Film bewegt sich auf Augenhöhe der Jugendlichen, ist verträumt, melancholisch gar. Für die Slapstick-Einlagen ist das erwachsene Promi-Ensemble zuständig, mit sichtlichem Vergnügen an der Unbeschwertheit eines Jugendfilms. (Tagesspiegel, 29. Januar 2009)

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Filmhandlung & Hintergrund zu Die wilden Hühner und das Leben

Wieder ist die Mädchenbande von Sprotte (Michelle von Treuberg) ein Jahr älter geworden und die Probleme reißen nicht ab. Der erste Liebeskummer ist verwunden, nun steht das Beziehungschaos im Mittelpunkt. Sprottes Freundschaft mit Fred (Jeremy Mockridge) kriselt, was ihr die Klassenfahrt in die Voreifel verdirbt - und da ist sie nicht die einzige. Nur Trude (Zsa Zsa Inci Bürkle) und Steve (Philip Wiegratz) bleiben von den zahlreichen Turbulenzen verschont.

Mit humorvoller Leichtigkeit, zugleich aber aufrichtigem Interesse an den Nöten Jugendlicher widmet sich Vivian Naefe zum dritten Mal Deutschlands beliebtester Mädchenclique. Bezauberndes Teenabenteuer nach der Vorlage von Cornelia Funke ("Tintenherz") mit Promi-Besetzung.



Wieder ist die Mädchenbande von Sprotte ein Jahr älter geworden. Die Probleme reißen dennoch nicht ab. Der erste Liebeskummer ist verwunden, nun steht das Beziehungschaos im Mittelpunkt. Sprottes Freundschaft mit Fred kriselt, was ihr die Klassenfahrt in die Voreifel verdirbt. Nur Trude und Steve bleiben von den Turbulenzen verschont. Doch dann tritt eine Konkurrenzgang auf den Plan, Gerüchte um die Schwangerschaft eines der wilden Hühner machen die Runde, und Sprotte stellt fest, dass sie bald eine kleine Schwester haben wird.



Prädikat besonders wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Die wilden Hühner werden erwachsen, doch erstmal geht es jetzt auf Klassenfahrt: Im Gepäck haben die Mädchen auch diesmal Beziehungsprobleme, Ärger mit den Eltern und so manches andere Geheimnis. Der dritte Teil der Geschichten um Oberhuhn Sprotte und ihre Freundinnen schildert mit der Leichtigkeit von Cornelia Funkes Romanvorlage auf einfühlsame und zugleich unterhaltsame Weise die Pubertät zwischen Freundschaft und dem Abschiednehmen von liebgewonnen Ritualen der Kindheit. Dann schlägt der Film auch feine, melancholische Töne an, was ihn aus dem Gros der Kinder- und Jugendunterhaltung besonders heraushebt. Dank der sommerlichen Atmosphäre, den bunt gezeichneten Figuren und den überzeugenden Jungdarstellern hat dieses bislang stärkste Abenteuer bis zur letzten Minute guten Humor, viel Gefühl, Power und Spannung.

Jurybegründung:

Die wilden Hühner sind flügge geworden und wachsen in Situationen hinein, in denen ihnen die Kameradschaft der Mädchenbande nicht mehr viel weiter hilft. Und so ist dies ein richtiges Ende der Trilogie geworden: ein abschließendes Abenteuer, bei dem die Streiche auf Kosten der wilden Küken zärtlichen Reminiszenzen ähneln und die wirklichen Aufgaben bestehen darin, mit den Unwägbarkeiten einer ersten Liebe oder der Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft fertig zu werden.

Und doch wird hier wieder die Gemeinschaft der Mädchen gefeiert und deren Solidarität so gut gelaunt geschildert, dass man tatsächlich von einem "hellen Kinotraum" reden kann. Doch genau dies macht ja den Reiz dieser Buch- und Filmserie aus. Natürlich träumen sich die jungen Leserinnen und Zuschauerinnen in eine Fantasie hinein, in der jeder Konflikt dadurch gelöst werden kann, dass die Heldinnen ihn gemeinsam bewältigen. So werden pädagogisch positive Werte vermittelt, ohne dass dabei auch nur die kleinste Spitze eines Zeigefingers auftaucht. Stattdessen wird hier mit souveräner Gelassenheit von einer sommerlichen Klassenfahrt erzählt, die sich allerdings nicht in einem Fantasieland, sondern deutlich zu erkennen in heimatlichen Straßen, Wohnungen und Herbergszimmern abspielt.

Der Film lässt sich Zeit dafür, die Probleme der einzelnen Mädchen so darzustellen, dass sie auch für die noch jüngeren Zuschauerinnen nachvollziehbar sind, und obwohl er konsequent aus der Perspektive der jungen Mädchen erzählt wird, werden die Erwachsenen kaum zu Karikaturen. Die ideale Zuschauerin ist im Laufe der drei Filme reifer geworden und sollte nun die Hühner Hühner sein lassen. Dass dies selber zum Thema des letzten Teils wird, ist eine beachtenswerte dramaturgische Finte - und wenn die Hühnerfans gar nicht ruhen wollen, kann man ja immer noch wilde Kükenfilme drehen.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Die wilden Hühner und das Leben
OV -
OmU -
Genre Komödie / Jugend
Filmpreis -
USA-Start -
Kinostart (D) 29.01.2009
Besucher (D) 1.002.724
Einspielergebnis (D) € 5.214.547
Bes. (EDI) 1.002.724
Bes. (FFA) 994.028
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
WWW -
Cast & Crew in Die wilden Hühner und das Leben
Regisseur Vivian Naefe Künstlerporträt 778218 Vivian Naefe / Filmpremiere Regisseur © Kurt Krieger
Darsteller Michelle von Treuberg Filmbild 322882 wilden Hühner und die Liebe, Die / Michelle von Treuberg Sprotte © Constantin
Darsteller Lucie Hollmann Filmbild 322885 wilden Hühner und die Liebe, Die / Lucie Hollmann Frieda © Constantin
Darsteller Sonja Gerhardt Filmbild 284999 Schmetterlinge im Bauch (Sat.1) / Sonja Gerhardt Melanie © SAT.1 SatellitenFernsehen
Darsteller Zsa Zsa Inci Bürkle Filmbild 322883 wilden Hühner und die Liebe, Die / Zsa Zsa Inci Bürkle Trude © Constantin
Darsteller Jette Hering Filmbild 322884 wilden Hühner und die Liebe, Die / Jette Hering Wilma © Constantin
Darsteller Jeremy Mockridge Fred
Darsteller Vincent Radetzki Willy
Darsteller Philip Wiegratz Steve
Drehbuch Thomas Schmid Drehbuch
Weitere Darsteller
Drehbuch
Produzent
Produktionsleitung
Buchvorlage
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
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