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Die wilden Hühner und das Leben (2008) Film merken

Die wilden Hühner und das Leben Poster
 

Videos und Bilder

Filmhandlung und Hintergrund

Wieder ist die Mädchenbande von Sprotte (Michelle von Treuberg) ein Jahr älter geworden und die Probleme reißen nicht ab. Der erste Liebeskummer ist verwunden, nun steht das Beziehungschaos im Mittelpunkt. Sprottes Freundschaft mit Fred (Jeremy Mockridge) kriselt, was ihr die Klassenfahrt in die Voreifel verdirbt – und da ist sie nicht die einzige. Nur Trude (Zsa Zsa Inci Bürkle) und Steve (Philip Wiegratz) bleiben von den zahlreichen Turbulenzen verschont.

Mit humorvoller Leichtigkeit, zugleich aber aufrichtigem Interesse an den Nöten Jugendlicher widmet sich Vivian Naefe zum dritten Mal Deutschlands beliebtester Mädchenclique. Bezauberndes Teenabenteuer nach der Vorlage von Cornelia Funke (“Tintenherz”) mit Promi-Besetzung.

Wieder ist die Mädchenbande von Sprotte ein Jahr älter geworden. Die Probleme reißen dennoch nicht ab. Der erste Liebeskummer ist verwunden, nun steht das Beziehungschaos im Mittelpunkt. Sprottes Freundschaft mit Fred kriselt, was ihr die Klassenfahrt in die Voreifel verdirbt. Nur Trude und Steve bleiben von den Turbulenzen verschont. Doch dann tritt eine Konkurrenzgang auf den Plan, Gerüchte um die Schwangerschaft eines der wilden Hühner machen die Runde, und Sprotte stellt fest, dass sie bald eine kleine Schwester haben wird.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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  • „Besonders wertvoll”

    Die wilden Hühner werden erwachsen, doch erstmal geht es jetzt auf Klassenfahrt: Im Gepäck haben die Mädchen auch diesmal Beziehungsprobleme, Ärger mit den Eltern und so manches andere Geheimnis. Der dritte Teil der Geschichten um Oberhuhn Sprotte und ihre Freundinnen schildert mit der Leichtigkeit von Cornelia Funkes Romanvorlage auf einfühlsame und zugleich unterhaltsame Weise die Pubertät zwischen Freundschaft und dem Abschiednehmen von liebgewonnen Ritualen der Kindheit. Dann schlägt der Film auch feine, melancholische Töne an, was ihn aus dem Gros der Kinder- und Jugendunterhaltung besonders heraushebt. Dank der sommerlichen Atmosphäre, den bunt gezeichneten Figuren und den überzeugenden Jungdarstellern hat dieses bislang stärkste Abenteuer bis zur letzten Minute guten Humor, viel Gefühl, Power und Spannung.

    Jurybegründung:

    Die wilden Hühner sind flügge geworden und wachsen in Situationen hinein, in denen ihnen die Kameradschaft der Mädchenbande nicht mehr viel weiter hilft. Und so ist dies ein richtiges Ende der Trilogie geworden: ein abschließendes Abenteuer, bei dem die Streiche auf Kosten der wilden Küken zärtlichen Reminiszenzen ähneln und die wirklichen Aufgaben bestehen darin, mit den Unwägbarkeiten einer ersten Liebe oder der Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft fertig zu werden.

    Und doch wird hier wieder die Gemeinschaft der Mädchen gefeiert und deren Solidarität so gut gelaunt geschildert, dass man tatsächlich von einem "hellen Kinotraum" reden kann. Doch genau dies macht ja den Reiz dieser Buch- und Filmserie aus. Natürlich träumen sich die jungen Leserinnen und Zuschauerinnen in eine Fantasie hinein, in der jeder Konflikt dadurch gelöst werden kann, dass die Heldinnen ihn gemeinsam bewältigen. So werden pädagogisch positive Werte vermittelt, ohne dass dabei auch nur die kleinste Spitze eines Zeigefingers auftaucht. Stattdessen wird hier mit souveräner Gelassenheit von einer sommerlichen Klassenfahrt erzählt, die sich allerdings nicht in einem Fantasieland, sondern deutlich zu erkennen in heimatlichen Straßen, Wohnungen und Herbergszimmern abspielt.

    Der Film lässt sich Zeit dafür, die Probleme der einzelnen Mädchen so darzustellen, dass sie auch für die noch jüngeren Zuschauerinnen nachvollziehbar sind, und obwohl er konsequent aus der Perspektive der jungen Mädchen erzählt wird, werden die Erwachsenen kaum zu Karikaturen. Die ideale Zuschauerin ist im Laufe der drei Filme reifer geworden und sollte nun die Hühner Hühner sein lassen. Dass dies selber zum Thema des letzten Teils wird, ist eine beachtenswerte dramaturgische Finte - und wenn die Hühnerfans gar nicht ruhen wollen, kann man ja immer noch wilde Kükenfilme drehen.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Die Trilogie der „Wilden Hühner“ ist nun vollendet. Die Erwartungen an Teil drei sind hoch, denn die ersten zwei Teile setzen die Messlatte weit oben an. Um dem Alter der Darsteller Rechnung zu tragen, beschäftigt sich Teil drei mit ganz anderen Problemen als die vorhergehenden Filme. Einige der Darstellerinnen und Darsteller sind bereits 16, nähern sich auch im realen Leben dem Erwachsenwerden mit großen Schritten. So entwachsen sie nun auch ihren Rollen der „Wilden Hühner“ und werden zu jungen Erwachsenen.

    Vivian Naefe führte die Regie und nimmt den Zuschauer mit auf eine Art Initiationsreise, die metaphorisch durch die Klassenfahrt visualisiert wird. Absolut gelungen ist die Wahl des Drehortes, sowie die hochkarätige Besetzung, die in wirklich jeder Szene überzeugt, sowie die minutiös eingesetzten filmischen Mittel um die unterschiedlichsten Emotionen auf der Leinwand widerzuspiegeln. Ein bittersüßer Film über die großen Themen des Lebens an denen keiner vorbeikommt: das Erwachsenwerden mit all seinen Höhen und Tiefen, über den Zauber aber auch den Kummer der Liebe und über den Schmerz des Abschiednehmens durch unvermeidliche Umstände.

    Ein wunderbar inszenierter Film, der mit jedem einzelnen Bild und durch die audiovisuelle Ebene den Zuschauer einlädt mit auf eine Reise zu kommen, auf eine Reise die alles verändern wird.

    Fazit: „Die Wilden Hühner und das Leben“, ein bezaubernder Jugendfilm, gespickt mit viel Charme und unschuldiger Anmut, der nicht nur das junge Publikum in seinen Bann zieht. Ein bewegendes Teenabenteuer, für Fans der Mädels und Jungs ein absolutes Muss.
  • Bei der dritten Adaption der “Hühner”-Bücher von Cornelia Funke haben sich Konzept und Team kaum verändert.

    Kaum ist “Tintenherz” gestartet, da steht auch schon die nächste Cornelia-Funke-Adaption an. “Die wilden Hühner und das Leben” setzt wie seine beiden Vorgänger auf den Charme der gleichnamigen Mädchen-Gang und versucht, dem fortgeschrittenen Alter der jungen Frauen Rechnung zu tragen. Das heißt: nach ersten Kontakten mit dem anderen Geschlecht geht es jetzt schon richtig zur Sache, glaubt doch sogar eines der Hühner den halben Film lang, schwanger zu sein. Das stellt sich am Ende als Ente heraus, dafür bekommt Oberhuhn Sprotte (Michelle von Treuberg) ein Geschwisterlein, weil deren Mama, die resolute Taxifahrerein Sybille (Veronica Ferres), es noch mal wissen will. Nichts mehr vom Film wissen will dagegen Katja Riemanns Tochter Paula, die Melanie im Hühner-Universum. Sonja Gerhardt, die zuletzt Jimi Blue Ochsenknecht einen unvergesslichen “Sommer” bescherte, hat ihren Part übernommen und macht ihre Sache richtig gut. Ansonsten sind Team und Konzept weitgehend identisch geblieben. Neben den anderen Hühnern und der Jungenbande der Pygmäen sind sowohl die Pauker Jessica Schwarz und Benno Fürmann als auch Produzentin Uschi Reich und Regisseurin Vivian Naefe wieder mit an Bord. Um den bereits bekannten Domizilen der Protagonisten – der alte Bus auf dem verwachsenen Grundstück sowie das Baumhaus der Buben – etwas Neues entgegenzusetzen, wurde ein Großteil der Handlung in eine Klassenfahrt integriert. Was den typischen Ritualen, die bei einer derartigen Veranstaltung praktiziert werden, Tür und Tor öffnet. So fließt etwa der Alkohol in Strömen – mit fatalen Folgen für den frechen Pygmäen Torte (Martin Kurz) -, werden adrette Jugendherbergsväter (Kostja Ullmann als Traumprinz spätpubertierender Schulmädchen) angehimmelt, oder einfach nur Eifersüchteleien untereinander und Grundsatzdiskussionen mit dem Lehrkörper ausgetragen. Zum Schluss wird’s dann sogar noch richtig dramatisch, als man der Nachwuchsbande namens “Die Küken” einen Denkzettel verpassen will und diese in ein weitverzweigtes Stollensystem lockt. Natürlich mit Happy End. Dennoch reift bei den “Hühnern” die Erkenntnis, dass man mittlerweile zu alt ist für diesen Bandenkram und den kleinen “Küken” großzügig das Feld überlässt. Was wiederum den Schluss zulässt, dass das dritte zugleich das letzte Kino-Abenteuer sein dürfte. Eine klassische Trilogie also, die nach einer Million bzw. 1,2 Millionen Besuchern das erfolgreichste ist, was vom schier unerschöpflichen Funke-Fundus bisher auf der Leinwand zu sehen war. lasso.

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