Hans Weingartners intelligente und amüsante Story um jugendliche Rebellion, Freundschaft und eine kuriose Ménage à trois. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz46/z0446663/b150x150.jpg Die fetten Jahre sind vorbei

Filmdetails

Die fetten Jahre sind vorbei

Hans Weingartners intelligente und amüsante Story um jugendliche Rebellion, Freundschaft und eine kuriose Ménage à trois.


Die fetten Jahre sind vorbei
Start: 25.11.2004

Drama / Komödie

Deutschland/Österreich 2004
Laufzeit: 129 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Daniel Brühl
Julia Jentsch
Stipe Erceg

Regie: Hans Weingartner
Verleih: Delphi

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Jan (Daniel Brühl), Peter (Stipe Erceg) und Jule (Julia Jentsch) wollen eigentlich nur ein bisschen gegen die Ungerechtigkeit der Welt rebellieren und den Pfeffersäcken im Villenviertel einen Denkzettel verpassen. Deshalb steigen sie bei Nacht- und Nebelaktionen in die Häuser ein. Doch statt zu stehlen verrücken sie die Möbel und veranstalten Streiche. Als sie bei einem ihrer Streifzüge plötzlich von dem Topmanager Hardenberg (Burghart Klaußner) überrascht werden, droht aus Spaß krimineller Ernst zu werden.

In Cannes gab's für die heiter-besinnliche Teenagerkomödie von Hans Weingartner ("Das weiße Rauschen") Standing Ovations vom Festivalpublikum.


Kritik

Hans Weingartners intelligente und amüsante Story um jugendliche Rebellion, Freundschaft und eine kuriose Ménage à trois.

Großansicht Jan und Peter brechen gerne ein (Foto: Delphi)

Jan und Peter brechen gerne ein (Foto: Delphi)

Die jugendlichen Rebellen Jan (Daniel Brühl) und Peter (Stipe Erceg) lassen ihren Zorn über soziale Ungerechtigkeiten heraus, indem sie nachts in die Häuser von Reichen einbrechen und deren geordnete Villen in Unordnung bringen.

Als Peters Freundin Jule (Julia Jentsch) auf einen nächtlichen Streifzug mit Jan geht, verlieben sich die beiden nicht nur ineinander, sie werden auch noch von einem Villenbesitzer überrascht. In einer Kurzschlusshandlung nehmen sie ihn als Geisel.

Zehn Minuten Standing Ovations im Grand Théâtre Lumière für den ersten deutschen Wettbewerbsbeitrag nach elf Jahren - so die Reaktionen des Publikums bei den Filmfestspielen von Cannes 2004.

Großansicht Sind drei einer zuviel? (Foto: Delphi)

Sind drei einer zuviel? (Foto: Delphi)

Figuren mit Witz

"Die fetten Jahre sind vorbei" ist eine liebevoll-ironische Zeichnung jugendlicher Rebellion und Freundschaft. Hans Weingartner, einst Hausbesetzer und Punk, erzählt in seinem zweiten Spielfilm nach "Das weiße Rauschen" vom Traum, die Welt zu verändern, und setzt dabei auf intelligenten Witz, interessante Figuren und amüsante Dialoge.

Die fetten Jahre sind vorbei

Darsteller:  Daniel Brühl   als Jan
  Julia Jentsch   als Jule
  Stipe Erceg   als Peter
  Burghart Klaußner   als Hardenberg
  Peer Martiny   als Villenbesitzer
  Petra Zieser   als Villenbesitzerin
  Laura Schmidt   als Tochter
  Sebastian Butz   als Sohn
  Oliver Bröcker   als Aggressiver Globalisierungsgegner
  Knut Berger   als Globalisierungsgegner
  Hanns Zischler   als Vermieter
  Claudio Caiolo   als Paolo
  Bernhard Bettermann   als Jules Chef
  Sylvia Haider   als Neureiche Frau 1
  Claudia Jakobshagen   als Neureiche Frau 2
 
Regie:  Hans Weingartner  
Drehbuch:  Hans Weingartner  
  Katharina Held  
Produzent:  Hans Weingartner  
  Antonin Svoboda  
Kamera:  Matthias Schellenberg  
  Daniela Knapp  
Schnitt:  Dirk Oetelshoven  
  Andreas Wodraschke  
Musik:  Andreas Wodraschke  
Produktionsdesign:  Christian M. Goldbeck  
Kostüme:  Silvia Pernegger  
Ton:  Stefan Soltau  
Casting:  Silke Koch  
  Suse Marquardt  

Die fetten Jahre sind doch nicht vorbei

Und da heißt es immer, deutsche Kinofilme seien zu dröge und ließen sich nicht international vermarkten. Jetzt werden alle Miesepeter eines besseren belehrt: "Die fetten Jahre sind vorbei" kommt in die US-Kinos.

Großansicht Wer wohl Julia Jentsch, Stipe Erceg und Daniel Brühl im US-Remake ersetzen wird? (Foto: Delphi)

Wer wohl Julia Jentsch, Stipe Erceg und Daniel Brühl im US-Remake ersetzen wird? (Foto: Delphi)

2004 sorgte Regisseur Hans Weingartner für die Filmüberraschung des Jahres. Sein ambitioniertes politisches Drama "Die fetten Jahre sind vorbei" wollten hierzulande 800.000 Zuschauer im Kino sehen, in Cannes gab es standing ovations und Szenenapplaus. "Die fetten Jahre sind vorbei" wurde mit Auszeichnungen überhäuft, erhielt den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis, sowie den Förderpreis des Deutschen Films.

Ein derartig großer Erfolg ist auch an Hollywood nicht unbemerkt vorübergegangen. Bereits im letzten Jahr lief die englische Fassung von "Die fetten Jahre sind vorbei" unter dem Titel "The Edukators" in den amerikanischen Kinos. Jetzt wird "Der Maschinist"-Regisseur Brad Anderson den Stoff für eine Neuverfilmung adaptieren und dabei selbst Regie führen. Den Schauplatz will er für das Remake von Berlin in die Vereinigten Staaten verlegen. Wer die Rollen der drei idealistischen Hausbesetzer spielen wird, ist noch nicht bekannt.

Punk's not dead

Hans Weingartner, einst selbst Hausbesetzer und Punk, feierte mit "Die fetten Jahre sind vorbei" seinen zweiten Kinoerfolg nach "Das weiße Rauschen".

Der Film handelt von den jugendlichen Rebellen Jan und Peter, gespielt von Daniel Brühl und Stipe Erceg, die ihren Zorn über soziale Ungerechtigkeiten herauslassen, indem sie nachts in die Häuser von Reichen einbrechen und deren geordnete Villen in Unordnung bringen. Als Peters Freundin Jule (Julia Jentsch) auf einen nächtlichen Streifzug mit Jan geht, verlieben sich die beiden nicht nur ineinander, sie werden auch noch von einem Villenbesitzer überrascht. In einer Kurzschlusshandlung nehmen sie ihn als Geisel. Die Tragödie nimmt ihren Lauf ... Spannend wird, inwieweit Brad Anderson der deutschen Vorlage treu bleibt.

Star

Daniel Brühl

Er besuchte nie eine Schauspielschule und ist doch DER Jungstar des deutschen Films. Daniel Brühls sanfte sensible Art macht ihn zwischen Teen-...

Star

Julia Jentsch

Deutsche Schauspielerin. Mit stiller, verhaltener Kraft spielt sie Frauen, die aus der Rolle fallen, mutige Rebellinnen und von schmerzhaftem...

Top-Filme der Woche

 

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Große Preview zu Martin Scorseses "Hugo Cabret"!

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.